Die USA gehören zu den faszinierendsten Fernreisezielen überhaupt – von den Metropolen der Ostküste über die Nationalparks des Westens bis zu den Stränden Floridas und Kaliforniens. Dieser Guide bündelt die wichtigsten Antworten für die Reiseplanung: Einreise, Flüge, Geld, Verkehr und die Basics zu Land und Leuten.
Einreise und Reisedokumente
Für die Einreise brauchst du einen gültigen Reisepass. Deutsche Staatsangehörige benötigen einen elektronischen Reisepass (e-Pass mit Chip); er sollte über die gesamte Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein – viele Reisende halten sich an die verbreitete Faustregel von sechs Monaten Restgültigkeit. Für touristische Aufenthalte bis 90 Tage reisen Deutsche im Rahmen des Visa-Waiver-Programms ein und benötigen statt eines Visums eine ESTA-Genehmigung, die vor Abflug online beantragt wird.
Die ESTA-Gebühr wird von den US-Behörden festgelegt und wurde zuletzt angehoben. Beantrage und bezahle ESTA ausschließlich über das offizielle Portal esta.cbp.dhs.gov und prüfe dort den aktuell gültigen Betrag – kommerzielle Vermittler verlangen Aufschläge. Für längere Aufenthalte, Arbeit oder Studium ist ein reguläres Visum nötig.
Anreise und Flüge
Die Flugdauer hängt stark von Start- und Zielflughafen ab. Ein Direktflug von Frankfurt nach New York dauert etwa acht bis neun Stunden, während Nonstop-Verbindungen an die Westküste – etwa München nach Los Angeles – rund elf bis zwölf Stunden benötigen. Am günstigsten sind Flüge meist bei einer Buchung zwei bis sechs Monate im Voraus; Reisen in der Nebensaison (Herbst und Winter außerhalb der Feiertage) sind spürbar preiswerter als im Hochsommer.
Geld, Bezahlen und Versicherung
In den USA wird nahezu überall mit Karte bezahlt. Visa und Mastercard werden praktisch flächendeckend akzeptiert; empfehlenswert ist eine Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr, idealerweise mit kostenfreien Abhebungen. Trinkgeld (Tip) von etwa 15 bis 20 Prozent ist in Restaurants üblich und Teil des Einkommens im Service. Da medizinische Behandlungen in den USA sehr teuer sind, ist eine Auslandsreisekrankenversicherung dringend zu empfehlen – als Reisepolice ist sie günstig und schützt vor hohen Arztrechnungen.
Unterwegs im Land
Viele Regionen erschließt man am besten mit dem Mietwagen. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen variieren je nach Bundesstaat: In Städten und Wohngebieten gelten oft 25 bis 35 Meilen pro Stunde, auf Highways meist 55 bis 75 mph, in einzelnen Bundesstaaten auch mehr. Beachte, dass die USA sechs Zeitzonen umfassen – von der Eastern Time an der Ostküste über Central, Mountain und Pacific Time bis zu Alaska und Hawaii. Bei Reisen quer durchs Land ist der Zeitunterschied entsprechend einzuplanen.
Land und Leute in Zahlen
Die USA bestehen aus 50 Bundesstaaten, was sich auch in den 50 Sternen der Flagge widerspiegelt; die 13 Streifen stehen für die Gründungskolonien. Hauptstadt ist Washington, D.C., während New York City mit Abstand die größte Stadt ist. Mit einer Fläche von rund 9,8 Millionen Quadratkilometern zählen die USA zu den größten Ländern der Erde und haben mehr als 330 Millionen Einwohner. Ihren Ursprung als eigenständiger Staat nimmt das Land mit der Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776; erster Präsident war George Washington.
Beste Reisezeit
Wegen der enormen Ausdehnung gibt es keine einheitliche Reisezeit. Der Nordosten und die Nationalparks des Westens sind im Frühsommer und Herbst ideal, Florida und der Süden eignen sich besonders im Winter, während Kalifornien fast ganzjährig bereisbar ist. Wer Menschenmassen und Höchstpreise meiden möchte, plant außerhalb der Sommerferien und der großen Feiertage.



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