Guyana ist eines der am wenigsten besuchten Länder Südamerikas und genau deshalb ein besonderer Geheimtipp. Dichte Regenwälder, mächtige Wasserfälle und eine multikulturelle Gesellschaft machen das kleine Land an der Nordküste des Kontinents zu einem außergewöhnlichen Reiseziel.

Unberührte Natur und Artenvielfalt

Mehr als 80 Prozent der Landfläche Guyanas sind von tropischem Regenwald bedeckt. Diese weitgehend unberührten Gebiete beherbergen eine außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt, darunter Jaguare, Riesenotter und unzählige Vogelarten. Der Kaieteur-Wasserfall gehört zu den größten und mächtigsten Wasserfällen der Welt und liegt mitten in einem Nationalpark. Wer echte Natur abseits touristischer Infrastruktur sucht, findet in Guyana einzigartige Abenteuer.

Kulturelle Vielfalt und Geschichte

Guyana ist das einzige englischsprachige Land auf dem südamerikanischen Festland und spiegelt seine koloniale Geschichte wider. Die Bevölkerung setzt sich aus Menschen indischer, afrikanischer, indigener und europäischer Herkunft zusammen. Diese Vielschichtigkeit zeigt sich in der Küche, den Festen und der Alltagskultur. Georgetown, die Hauptstadt, bewahrt eine beachtliche Kolonialarchitektur aus Holz.

  • Ökotourismus bevorzugen

    Viele Lodges und Touren in Guyana arbeiten mit lokalen Gemeinschaften zusammen. Diese Reiseform schützt die Natur und stärkt gleichzeitig die regionale Wirtschaft.

  • Einreise früh klären

    Reisende sollten Visabestimmungen und Einreisevoraussetzungen frühzeitig bei der zuständigen Botschaft erfragen, da sich Vorschriften ändern können.

  • Regenzeit beachten

    Die Hauptregenzeit liegt von Mai bis Juli. In dieser Zeit sind einige Regionen schwerer zugänglich. Die Trockenzeit bietet bessere Bedingungen für Dschungeltouren.

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