- Die Inseln sind das Herz: Isola Bella, Isola Madre und das Fischerdorf Isola dei Pescatori — per Linienboot ab Stresa im Taktverkehr.
- Zwei Länder, ein See: Das Schweizer Nordufer um Locarno und Ascona liefert Tessiner Dolce Vita als Kontrastprogramm.
- Frühling einplanen: Kamelien- und Azaleenblüte ab März macht die Gartenvillen zum Blütenrausch — die schönste Zeit am See.
Der Lago Maggiore ist der See der Belle Époque: Grandhotels hinter Palmenpromenaden, Barockgärten auf Inseln, dahinter schneegepuderte Viertausender. Weniger Trubel als am Gardasee, mehr Grandezza.
Lago-Maggiore-Urlaub: Ufer und Orte im Überblick
Stresa am Westufer ist die klassische Basis — Grandhotel-Promenade, Bootssteg zu den Borromäischen Inseln und Seilbahn auf den Mottarone mit Sieben-Seen-Blick. Verbania punktet mit den botanischen Gärten der Villa Taranto, das nördlichere Cannobio mit einer der schönsten Altstädte des Sees samt Sonntagsmarkt. Jenseits der Grenze wird es tessinerisch: Locarno mit Piazza Grande und Filmfestival, das elegante Ascona mit Uferpromenade in Pastell. Das stillere Ostufer gehört Entdeckern — mit der spektakulär in den Fels gebauten Eremitage Santa Caterina del Sasso. Wer mehr Seen will: Ortasee und Luganer See liegen je eine halbe Stunde entfernt, der Gardasee zwei Stunden östlich.
Vier Maggiore-Erlebnisse
Barockpalast und Terrassengärten der Isola Bella, Exotenpark der Isola Madre, Fischessen auf der Pescatori.
20.000 Pflanzenarten zwischen Tulpenwochen und Dahlienherbst — Gartenkunst von Weltrang.
Über 80 Brücken durch die „hundert Täler" nach Domodossola — eine der schönsten Bahnstrecken der Alpen.
Das Felsenkloster klebt senkrecht über dem See — am schönsten bei der Anfahrt übers Wasser.
Anreise an den Lago Maggiore
Beste Reisezeit für den Lago Maggiore
April und Mai sind die Garten-Monate — Kamelien, Azaleen und die Tulpenwochen der Villa Taranto explodieren dann in Farbe. Juni bis September gehören Badebuchten und Uferpromenaden, wobei kurze Gewitterschauer zum Seeklima gehören. Der Herbst färbt die Kastanienwälder golden und leert die Promenaden — ideal für Centovalli-Bahn und Wanderungen. Im Winter ruht der See weitgehend; viele Häuser öffnen erst zur Kamelienblüte im März wieder.
„Nimm die Tageskarte der Linienschiffe statt Einzeltickets: Damit wird der ganze See zur Flaniermeile — morgens Inseln, mittags Cannobio-Markt, abends Aperitivo in Ascona, alles ohne Parkplatzsuche."



