Eisklettern ist eine der extremsten und faszinierendsten Varianten des Klettersports. An gefrorenen Wasserfällen, vereisten Felsen und Eisformationen bewegen sich Kletterer durch eine Winterlandschaft, die atemraubend schön und gleichzeitig anspruchsvoll ist.
Technik und Ausrüstung
Mit Steigeisen an den Schuhen und Eispickeln in den Händen arbeiten sich Eiskletterer an der vertikalen Eisfläche nach oben. Die Technik unterscheidet sich grundlegend vom Fels- oder Hallenklettern: Das Einschlagen der Picks, das Treten mit den Steigeisen und das Setzen von Eisschrauben zur Sicherung müssen sicher beherrscht werden, bevor man eigenständig ins Gelände geht.
Einstieg mit Kurs
Professionelle Kurse bei zertifizierten Bergführern sind der empfohlene Einstieg ins Eisklettern. In kontrollierten Umgebungen lernt man nicht nur die Grundtechniken, sondern auch, Eisbeschaffenheit zu beurteilen und Risiken realistisch einzuschätzen. Das schafft die Basis für sichere eigene Touren.
- Ausrüstung speziell halten
Eiskletter-Equipment — Steigeisen, Eispickel, Eisschrauben und isolierende Kälteschutzkleidung — unterscheidet sich von allgemeiner Kletterausrüstung und sollte speziell auf diese Disziplin abgestimmt sein.
- Wetterbedingungen beobachten
Eisverhältnisse ändern sich stark mit Temperatur und Sonneneinfluss. Informiere dich tagesaktuell über die Bedingungen am geplanten Kletterziel, bevor du aufbrichst.
- Nie allein klettern
Eisklettern erfordert stets einen erfahrenen Partner und eine verlässliche Kommunikation. Informiere außerdem jemanden über deine geplante Tour und geplante Rückkehrzeit.
Weitere Wintersportarten findest du unter Wintersport, etwa Skifahren oder Snowboarden.


