- Der Salar ist die Reise wert: Trocken ein weißes Unendlich, in der Regenzeit der größte Spiegel der Erde — beides Weltklasse.
- Höhe ist Thema Nummer eins: Fast alle Ziele liegen über 3.500 Metern — Akklimatisierung gehört in jede Route.
- Authentisch und günstig: Bolivien ist das indigenste und preiswerteste Land des Kontinents — Abenteuer im Ursprungszustand.
Bolivien ist Südamerikas Überwältigung: eine Millionenstadt im Talkessel, über die Seilbahnen schweben, Flamingos an blutroten Lagunen — und ein Salzsee, der nach Regen zum Himmelsspiegel wird, in dem man auf Wolken geht. Surrealer wird Reisen nicht.
Bolivien-Urlaub: die Regionen im Überblick
La Paz überwältigt schon bei der Anreise: Häusermeer im 3.600-Meter-Kessel, Hexenmarkt, und das Teleférico-Seilbahnnetz als schönster Nahverkehr der Welt — das Mondtal liegt am Stadtrand. Der Salar de Uyuni ist das Ziel aller Träume: Salzhotels, Kakteeninsel Incahuasi und die mehrtägige Lagunen-Route über blutrote und türkise Seen voller Flamingos bis zur chilenischen Grenze. Der Titicacasee bei Copacabana trägt die Isla del Sol mit Inka-Pfaden, das weiße Sucre und die Silberstadt Potosí erzählen Kolonialgeschichte. Tiefland-Kontrast: Amazonas-Touren ab Rurrenabaque und das Pantanal-Pendant im Osten. Kombis: Chiles Atacama schließt an die Lagunen-Route an — Überblick auf der Südamerika-Seite.
Vier Bolivien-Erlebnisse
Nach Regen verschmelzen Himmel und Boden — Sonnenuntergang im Unendlichkeits-Spiegel.
Blutrote Lagune, Flamingo-Kolonien, dampfende Erde auf 4.900 Metern — die große Altiplano-Tour.
Für Cents über den Häuserkessel schweben, El Altos Markttrubel inklusive — Nahverkehr als Panoramafahrt.
Inka-Pfade über der Geburtsinsel der Sonne — tiefblaues Wasser auf 3.800 Metern.
Anreise nach Bolivien
Beste Reisezeit für Bolivien
Die Trockenzeit Mai bis Oktober bietet stabiles Höhenwetter, klare Sicht und sichere Pisten — nachts wird es auf dem Altiplano bitterkalt. Der berühmte Spiegeleffekt des Salar gehört der Regenzeit Januar bis März, wenn Teile der Lagunen-Route dafür unpassierbar sein können. Wer beides will, reist im Übergang (April, November) — mit Glück gibt es Restwasser UND freie Routen.
„Akklimatisiere andersherum: Erst ins tiefere Sucre oder nach Samaipata, dann La Paz, zuletzt der Salar — wer direkt auf 4.000 Metern landet und weiterhetzt, verliert die ersten Tage an den Höhenkopfschmerz. Bolivien belohnt die Langsamen."



