- Die Strandinsel der Kanaren: Kein anderes Kanaren-Eiland hat so viel und so hellen Sand — von Sotavento-Lagunen bis Corralejo-Dünen.
- Wind ist Programm: Der Passat macht Fuerteventura zum Weltklasse-Revier für Wind- und Kitesurfer — Badegäste finden Lee-Buchten.
- Mietwagen lohnt: Cofete, El Cotillo und das Bergdorf Betancuria erschließen sich nur auf eigene Faust.
Fuerteventura ist im Kern ein einziger Strand mit Insel drumherum: türkise Lagunen im Süden, Sahara-Dünen im Norden, dazwischen Vulkanberge in Ocker und Rost. Wer Sand sucht, hat hier sein Ziel gefunden — im Januar wie im Juli.
Fuerteventura-Urlaub: Orte und Strände im Überblick
Der Süden auf der Halbinsel Jandía trägt die Superlative: die kilometerlangen Sotavento-Lagunenstrände (Weltcup-Revier der Windsurfer), die Ferienorte Costa Calma und Morro Jable — und hinterm Bergpass den wilden Traumstrand Cofete, zwölf Kilometer ohne ein einziges Hotel. Der Norden antwortet mit Corralejo: Dünen-Nationalpark, Surfschulen-Dichte und Fährblick auf die Nachbarinsel Lobos. El Cotillo bleibt das Fischerdorf mit Lagunen für Familien und Sonnenuntergangs-Klippen. Im Inselinneren lohnen das Altkanaren-Bergdorf Betancuria und die Aussicht der Mirador de las Peñitas; Ajuy zeigt schwarzen Sand und Piratenhöhlen. Mehr Inselwahl: alle Kanaren im Vergleich.
Vier Fuerteventura-Erlebnisse
Zwölf Kilometer menschenleerer Sand unter 800-Meter-Wänden — die dramatischste Kulisse der Kanaren.
Die Lagune wird zum Spiegel aus Türkis — barfuß hinauswaten, Kites am Himmel zählen.
Sahara-Feeling im Nationalpark, danach per Fähre zur autofreien Vulkaninsel Lobos.
Surfschulen in Corralejo und El Cotillo bringen Anfänger aufs Brett — im „Hawaii Europas".
Anreise nach Fuerteventura
Beste Reisezeit für Fuerteventura
Fuerteventura kennt keine schlechte Saison: Der Winter liefert 20 bis 23 Grad Wintersonne (Hochsaison — früh buchen), Frühling und Herbst die ruhigste Mischung, der Sommer stabile 27 Grad mit kräftigem Passat — beste Zeit für Windsportler, Badegäste wählen dann windgeschützte Westbuchten wie El Cotillos Lagunen. Das Meer pendelt zwischen 18 und 23 Grad, Regen ist statistisch fast ein Gerücht.
Die Inselregionen im Detail
Der Norden — Corralejo, El Cotillo und Lajares
Corralejo ist die lebendigste Basis der Insel: Restaurants-Auswahl, Surfschulen an jeder Ecke, der Dünen-Nationalpark direkt vor der Stadt und Lobos als Tagesziel. El Cotillo bleibt das entspannte Gegenstück — Lagunen für Familien im Norden des Ortes, Sonnenuntergangs-Klippen im Süden, dazwischen Fischrestaurants am alten Hafen. Das Binnendorf Lajares hat sich zur Café- und Yoga-Heimat der Surf-Szene entwickelt.
Der Süden — Jandía von Costa Calma bis Morro Jable
Die Halbinsel Jandía trägt die Superlativ-Strände: An der Playa de Sotavento läuft bei Ebbe eine türkise Lagune voll, die zum Weltcup-Revier der Wind- und Kitesurfer gehört; Richtung Morro Jable werden die Strände breiter und windgeschützter — hier liegen die meisten Familienresorts. Wer Einsamkeit sucht, nimmt die Piste über den Pass nach Cofete oder ans Westende zur Playa de Ojos. Orientierung für die Ortswahl gibt unser Guide zu den besten Zielen auf Fuerteventura.
Die Inselmitte — Altkanarien zwischen Vulkankegeln
Betancuria, die winzige Alt-Hauptstadt im Bergkessel, ist der hübscheste Kontrast zum Strandtag — mit dem Doppel-Mirador de las Peñitas als Panorama-Zugabe. In Antigua und La Oliva drehen sich restaurierte Windmühlen, in Ajuy führen schwarzer Sand und Piratenhöhlen ans wilde Westufer, und die Ziegenfarmen der Mitte verkaufen den prämierten Majorero direkt ab Hof.
Was kostet ein Fuerteventura-Urlaub?
Fuerteventura gehört zu den fairsten Kanaren: Eine Woche im Vier-Sterne-Resort mit Halbpension liegt je nach Saison bei 700 bis 1.100 Euro pro Person inklusive Flug, Apartments in El Cotillo oder Corralejo bei 60 bis 110 Euro pro Nacht. Das Menü in der Fischtaverne kostet 15 bis 25 Euro, der Mietwagen 30 bis 40 Euro am Tag — und dank Sondersteuer-Zone tankt man deutlich günstiger als daheim. Teuerste Fenster sind Weihnachten und die Osterferien; Mai, Juni und Oktober liefern dieselbe Insel für zwei Drittel des Preises.
„Fahr nach Cofete früh am Morgen und mit Respekt: Die Piste über den Pass ist langsam, aber jeder Meter lohnt — oben der erste Blick auf zwölf Kilometer leeren Strand ist der Fuerteventura-Moment schlechthin. Baden dort aber lassen: Die Strömung ist tückisch."





