Die Halligen sind die kleinsten bewohnten Inseln Deutschlands — zehn Marschinseln im schleswig-holsteinischen Wattenmeer, die ohne Deiche dem Meer trotzen. Bei Sturmflut stehen nur noch die auf Warften errichteten Häuser aus dem Wasser — ein Anblick, der sich tief ins Gedächtnis einprägt.

Leben auf dem Meer

Auf den Halligen leben die Menschen in enger Verbundenheit mit Ebbe und Flut. Reetgedeckte Häuser auf künstlichen Erdhügeln — den Warften — prägen das Landschaftsbild. Die Überfahrt mit der Fähre ist bereits ein Erlebnis und lässt die Alltagswelt hinter sich zurück.

Natur pur und Vogelparadies

Das Wattenmeer rund um die Halligen ist Brutgebiet und Rastplatz für zahlreiche Vogelarten. Seehunde legen sich auf die Sandbänke, Austernfischer und Rotschenkel bevölkern das Ufer. Wer Ruhe und Naturverbundenheit sucht, findet hier eine der unberührtesten Landschaften Norddeutschlands.

  • Übernachtung einplanen

    Wer länger bleibt, erlebt die Halligen in ihrer ganzen Ursprünglichkeit. Kleine Pensionen und Ferienwohnungen auf den Warften bieten eine einmalige Unterkunft mitten im Wattenmeer.

  • Sturmflut verstehen

    Wenn das Wasser steigt, wird die Hallig zur Insel. Dieses Naturschauspiel ist beeindruckend — Sicherheitsregeln der Gemeinden unbedingt beachten und den Anweisungen folgen.

  • Fernrohr mitbringen

    Für Vogelbeobachter ist ein gutes Fernglas unverzichtbar. Die Vielfalt der Wat- und Wasservögel ist besonders während des Frühlings- und Herbstzuges außergewöhnlich.

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