- Jede Insel ein Charakter: Wanderparadies Teneriffa/La Palma, Dünenstrand Gran Canaria, Vulkankunst Lanzarote, Surferwind Fuerteventura.
- Winterwärme-Garantie: Als einziges „europäisches" Ziel liefern die Kanaren im Januar verlässlich T-Shirt-Wetter.
- Mikroklima beachten: Der Norden jeder Insel ist grüner und wolkiger, der Süden sonnensicher — die Ortswahl ist die Wetterwahl.
Sieben Inseln, sieben Welten: Die Kanaren stapeln Vulkankrater, Lorbeerurwälder, Sahara-Dünen und Schwarzsandbuchten auf engstem Raum — bei Temperaturen, die das Wort Nebensaison nicht kennen. Die einzige Kunst ist die richtige Inselwahl.
Kanaren-Urlaub: welche Insel passt zu dir?
Teneriffa ist die Allrounderin — Teide-Nationalpark, Lorbeerwälder im Anaga-Gebirge, Karneval und Badesüden. Gran Canaria packt einen „Miniaturkontinent" auf 50 Kilometer: Dünen von Maspalomas, grüne Bergdörfer, Städtchen-Flair in Las Palmas. Lanzarote ist die Ästhetin: Feuerberge von Timanfaya und die Kunst-Landschaften César Manriques. Fuerteventura gehört den Strandmaximalisten und Surfern. Die Kleinen sind die Geheimtipps: La Palma („Isla Bonita") für Wanderer und Sternengucker, La Gomera für Aussteiger-Romantik im Nebelwald, El Hierro für alle, denen selbst das noch zu viel ist.
Vier Kanaren-Erlebnisse
Mondlandschaft per Seilbahn oder zu Fuß — Sonnenaufgang über dem Wolkenmeer inklusive.
Sahara-Feeling auf Gran Canaria — morgens gehören die Dünen dir und den Eidechsen.
Jameos del Agua, Mirador del Río — wo Vulkaninsel und Kunst eins werden.
Einer der besten Sternenhimmel der Welt — geschützt per Himmelsgesetz, erlebbar am Roque de los Muchachos.
Anreise und Inselhüpfen
Beste Reisezeit für die Kanaren
Es gibt keine falsche: Winter (Hochsaison!) bedeutet 20 bis 23 Grad und volle Flieger ab November — früh buchen. Frühling und Herbst sind ideal zum Wandern, der Sommer bleibt dank Passatwind erträglich und ist die günstigste Zeit. Einziger Wettermacher ist die Lage: Südküsten sind sonnensicher, Nordlagen grün und wolkenanfälliger — und der gelegentliche Calima (Sahara-Staubwind) legt sich meist nach zwei, drei Tagen.
Die Inseln im Detail
Teneriffa und Gran Canaria — die Allrounder
Teneriffa spannt vom Badesüden (Costa Adeje) über den Teide-Nationalpark bis zu den Lorbeerwäldern des Anaga-Gebirges — mit La Laguna als UNESCO-Uni-Stadt und Puerto de la Cruz als Nordklassiker mit Charme. Gran Canaria antwortet mit Maspalomas-Dünen, dem Bergland um Tejeda (Roque Nublo!) und Las Palmas, dessen Stadtstrand Las Canteras zu den besten Europas zählt. Beide Inseln tragen problemlos zwei Wochen — Süden wohnen, Norden erfahren bleibt die Formel.
Lanzarote und Fuerteventura — die Vulkan-Zwillinge
Lanzarote ist das Gesamtkunstwerk: Timanfayas Feuerberge, Manriques Jameos del Agua und Weinreben in Lava-Trichtern von La Geria — dazu Papagayo-Buchten im Süden. Fuerteventura nebenan (30 Fährminuten!) setzt auf Strand-Maximalismus und Windsport. Wer Städtchen-Flair sucht, nimmt Lanzarote; wer Sandkilometer zählt, die Nachbarin — die Kombi beider ist der einfachste Zwei-Insel-Urlaub des Archipels.
La Palma, La Gomera, El Hierro — die grünen Stillen
La Palma („Isla Bonita") wandert durch Caldera-Urwälder und über den Vulkanrücken der Ruta de los Volcanes — nachts übernimmt einer der besten Sternenhimmel der Welt. La Gomera verzaubert mit dem Nebelwald des Garajonay und Terrassentälern wie Valle Gran Rey, El Hierro lebt als Bio-Insel mit Tauchrevier La Restinga komplett im eigenen Takt. Alle drei sind Ziele für Wanderer und Entschleuniger — Bade-Infrastruktur ist Nebensache. Fürs Winter-Timing liefert unser Artikel zum Kanaren-Klima im Januar die Detailwerte.
Was kostet ein Kanaren-Urlaub?
Die Winterwoche im Vier-Sterne-Haus mit Halbpension kostet 800 bis 1.300 Euro pro Person inklusive Flug (Weihnachten deutlich mehr), Apartments abseits der Zentren 50 bis 90 Euro pro Nacht. Vor Ort bleibt es moderat: Menü del día 12 bis 16 Euro, Mietwagen ab 25 bis 35 Euro am Tag, Sprit dank Sondersteuer-Zone günstig. Der Sommer ist die Sparzeit — gleiche Inseln, 30 bis 40 Prozent mildere Raten — und die kleinen Westinseln kosten generell weniger als die Badeinsel-Hotspots.
„Buche Süden, aber fahre Norden: Das sonnensichere Quartier an der Südküste plus Mietwagen-Tage in die grünen Nordtäler ist die beste Kanaren-Formel — zwei Inseln zum Preis von einer."






