- Fluss-Deutschland: Rhein und Mosel schnüren Burgen, Steillagen und Weindörfer zu den romantischsten Routen des Landes — Details in Rheinland-Pfalz.
- Städte-Kraftzentrum: Köln, Düsseldorf, Frankfurt und das Ruhrgebiet bündeln Museen, Messen und Nachtleben — siehe NRW.
- Unterschätzte Ränder: Eifel-Sternenhimmel, Hessens Bergpark Wilhelmshöhe und die Saarschleife lohnen den Umweg.
Der Westen ist Deutschlands Herzkammer: Hier fließt der Rhein an Domen und Burgen vorbei, glühen ehemalige Hochöfen als Lichtkunst, reifen Rieslinge in Steillagen — und zwischen allem takten Metropolen im Viertelstunden-Rhythmus. Dicht, vielfältig, unterschätzt.
Westdeutschland-Urlaub: wohin genau?
Nordrhein-Westfalen liefert Kölns Dom, Düsseldorfs Rheinpromenade, Aachens Kaiserkirche und die weltweit einzigartige Industriekultur des Ruhrgebiets — plus Eifel, Sauerland und Teutoburger Wald als grüne Ausgleichsflächen. Rheinland-Pfalz ist das Fluss- und Weinland: Moselschleifen mit Burg Eltz, Loreley-Mittelrheintal, Deutsche Weinstraße und Römer-Trier. Hessen steuert Frankfurts Skyline samt Museumsufer, den Rheingau, UNESCO-Bergpark Kassel und Fachwerk-Marburg bei; das Saarland die spektakuläre Saarschleife und die Völklinger Hütte als Welterbe-Kathedrale der Arbeit. Nördlich schließt Norddeutschland an, südlich Süddeutschland.
Vier West-Erlebnisse
Burgen-Defilee zur Loreley zwischen Boppard und Bingen — Deutschlands klassischste Flussfahrt.
Zwei Welterbe-Giganten der Arbeit — nachts als Lichtkunstwerke ohne Vergleich.
Der große Fluss-Bogen im Wald — mit Baumwipfelpfad als barrierefreiem Aussichtsturm.
Kassels UNESCO-Wasserspiele stürzen vom Herkules talwärts — Europas größter Bergpark.
Anreise nach Westdeutschland
Beste Reisezeit für Westdeutschland
April bis Oktober tragen Flusstäler, Radwege und Straußwirtschaften — der Weinherbst an Mosel und Mittelrhein ist der Stimmungshöhepunkt, „Rhein in Flammen" die Sommer-Pyrotechnik. Die Städte funktionieren ganzjährig, gekrönt vom Karneval im Februar und den Weihnachtsmärkten zwischen Aachener Printen und Frankfurter Bethmännchen.
„Kombiniere Kontraste: ein Tag Kölner Dom und Museen, ein Abend illuminierter Hochofen, ein Wochenende Moselwinzer — nirgendwo liegen Weltkultur, Industrieromantik und Weinidylle so dicht beieinander wie im Westen."



