- Steppensee-Unikat: Der Neusiedler See ist knietief, badewannenwarm und Europas westlichster Steppensee — Surfrevier und Vogelparadies zugleich.
- Sonnigste Ecke Österreichs: Pannonisches Klima macht das Burgenland zum verlässlichsten Sommer- und Radreiseland der Republik.
- Rotwein-Hauptstadt: Blaufränkisch aus dem Mittelburgenland und Süßwein aus Rust spielen international vorne mit.
Das Burgenland ist Österreichs mediterranes Missverständnis: kein einziger Gletscher, dafür Schilfmeere, Storchennester, Weingärten bis zum Horizont — und ein See, der aussieht wie ein Meer und sich anfühlt wie eine Badewanne. Pannonien beginnt eine Stunde hinter Wien.
Burgenland-Urlaub: die Regionen im Überblick
Der Neusiedler See ist das Zentrum: Rust mit Storchennestern und Altstadt-Idyll, Mörbisch mit Seefestspielen, Podersdorf als Bade- und Surfmekka am Ostufer, dazu der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel mit Salzlacken und 350 Vogelarten. Eisenstadt trägt Haydns Erbe im Schloss Esterházy. Südlich rollt das Mittelburgenland als „Blaufränkischland" durch Rotweinrieden um Deutschkreutz, das Südburgenland versteckt Kellerstöckl-Hügel um den Eisenberg, die Burg Güssing und die Therme Stegersbach; Bad Tatzmannsdorf kurt seit Kaiserzeiten. Und über allem wacht die Burg Forchtenstein mit der Esterházy-Schatzkammer. Der große Nachbar: Wien als Kombi-Städtetrip.
Vier Burgenland-Erlebnisse
125 flache Kilometer um den Neusiedler See — mit Fähren-Abkürzung und Heurigen-Stopps, teils durch Ungarn.
Salzlacken, Graurinder und 350 Vogelarten im Nationalpark — Safari-Gefühl auf Österreichisch.
Operette auf der größten Seebühne der Welt — Sonnenuntergang überm Schilf inklusive.
Rotwein-Verkostung in Deutschkreutz, Übernachten im Winzerhäuschen am Südburgenland-Hang.
Anreise ins Burgenland
Beste Reisezeit fürs Burgenland
April und Mai bringen Vogelzug und erste Radtage, Juni bis August Badewärme im flachen See samt Festspielsommer. Der Herbst ist Wein- und Ganslzeit — Lese im Blaufränkischland, Martiniloben im November. Selbst der Winter hat seine Nische: Thermen in Stegersbach und Bad Tatzmannsdorf und, wenn es klappt, Eislaufen auf dem zugefrorenen Steppensee.
„Nimm bei der Seerunde die Fähre Illmitz–Mörbisch als Abkürzung: So schaffst du die schönste Hälfte an einem Tag — und hast abends noch Kraft für den Heurigen in Rust, wenn die Störche klappern."
