- Ohne eigenes Auto glücklicher: Die SS163 ist eng, Parken rar und teuer — Fähren und SITA-Busse sind die besseren Verkehrsmittel.
- Drei Orte, drei Rollen: Positano fürs Postkartenfoto, Amalfi für Dom und Geschichte, Ravello für Gärten und Ruhe über dem Meer.
- Nebensaison zahlt sich doppelt: Im Mai und Oktober kosten Zimmer die Hälfte — und die Busse stecken nicht im Stau.
Pastellhäuser, die sich senkrecht ins Meer stapeln, Zitronenterrassen über türkisen Buchten, Serpentinen mit Opernblick: Die Amalfiküste ist Italiens dramatischste Küstenlinie — und mit der richtigen Logistik auch eine entspannte.
Amalfiküste-Urlaub: die Orte im Überblick
Positano ist die Diva — die Fotokulisse schlechthin, entsprechend gefragt und steil: Wer hier wohnt, wohnt auf Treppen. Amalfi war einst Seemacht und zeigt es mit seinem normannisch-arabischen Dom; als Verkehrsknoten ist es das praktischste Basislager. Hoch darüber schwebt Ravello mit den Gärten von Villa Rufolo und Villa Cimbrone — Wagner-Festspiele mit Meerblick inklusive. Dazwischen lohnen die leiseren Orte: Praiano für Sonnenuntergänge, Atrani als kleinstes Dorf Italiens gleich neben Amalfi, Cetara für Sardellen-Küche und Vietri sul Mare für Keramik. Und vor der Küste locken Capri und Sorrent als Tagesausflüge per Fähre.
Vier Amalfi-Erlebnisse
Der „Weg der Götter" von Bomerano nach Nocelle — drei Stunden Balkonblick über die Küste.
Villa Rufolo und die Terrazza dell'Infinito der Villa Cimbrone — die berühmtesten Balkone Italiens.
Per Fähre oder Bootstour von Positano nach Amalfi — die einzige Perspektive ohne Stau.
Führung durch die Sfusato-Haine über Amalfi — mit Verkostung dort, wo die Zitrone Welterbe ist.
Anreise an die Amalfiküste
Beste Reisezeit für die Amalfiküste
April bis Juni ist die Küste grün, die Wanderwege sind mild und die Preise zivil; September/Oktober baden im warmen Meer ohne August-Hitze. Im Hochsommer verdoppeln sich Preise und Busse quellen über — dann hilft nur die Fähren-Taktik und früh aufstehen. November bis März schließen viele Hotels und Fähren; dafür gehört die Küste dann den wenigen, die trotzdem kommen.
„Lass den Mietwagen in Neapel stehen: Fähre hin, Bus zurück, dazwischen zu Fuß — so sieht die Amalfiküste aus wie auf den Bildern und nicht wie durch die Windschutzscheibe im Stau."
