- Die Wachau ist Weltklasse: Donauschleifen zwischen Melk und Krems, Weinterrassen, Dürnstein — per Schiff, Rad oder Heurigenbank.
- Wiens grünes Umland: Vom Stephansplatz in die Weinberge dauert es eine Stunde — ideal als Städtetrip-Verlängerung.
- Vier Viertel, vier Welten: Wachau/Mostviertel, mystisches Waldviertel, Weinviertel-Kellergassen und alpines Industrieerbe am Semmering.
Niederösterreich umarmt Wien von allen Seiten — mit Weinterrassen über der Donau, Kellergassen im Hügelland, Mohnfeldern im Waldviertel und der weltersten Gebirgsbahn am Semmering. Österreichs größtes Bundesland ist sein unterschätztestes Reiseland.
Niederösterreich-Urlaub: die Regionen im Überblick
Die Wachau zwischen Melk und Krems ist das Kronjuwel: Stift Melk als Barockwunder, Dürnstein mit blauem Kirchturm und Richard-Löwenherz-Burgruine, dazwischen Marillengärten und Weinterrassen mit Grünem Veltliner und Riesling. Das Waldviertel im Norden setzt auf Moore, Granitblöcke, Whisky- und Bierdörfer — Entschleunigung mit Kultstatus. Das Weinviertel lädt in Kellergassen wie Poysdorf, während das Mostviertel zur Birnbaumblüte im April weiß leuchtet. Alpin wird es im Süden: Semmering mit Weltkulturerbe-Bahn und Belle-Époque-Villen, Rax und Schneeberg als Wiener Hausberge, die Ötschergräben als „Grand Canyon Österreichs". Und vor Wien: das Stift Klosterneuburg, Schloss Hof und die Weinberge von Gumpoldskirchen. Der Städtetrip nebenan: Wien.
Vier Niederösterreich-Erlebnisse
Flussaufwärts schippern, mit dem Leihrad zurück durch Weinorte und Marillengärten.
Barockbibliothek und Marmorsaal hoch über der Donau — der prachtvollste Auftakt der Wachau.
Die erste Gebirgsbahn der Welt (1854) über Viadukte ins Zauberberg-Ambiente — UNESCO-Erbe auf Schienen.
Türkise Gumpen und Wasserfälle im „Grand Canyon Österreichs" — Anreise stilecht per Mariazellerbahn.
Anreise nach Niederösterreich
Beste Reisezeit für Niederösterreich
Die Marillenblüte Anfang April taucht die Wachau in Weiß-Rosa — der stimmungsvollste Auftakt des Jahres. Mai bis September gehören Rad, Schiff und Heurigengärten, im Herbst färben sich die Weinterrassen golden und die Kellergassen feiern Lese. Der Winter ist still — gut für Thermen (Laa), Semmering-Nostalgie und Stiftsbesuche ohne Gruppen.
„Bleib über Nacht in Dürnstein: Wenn die letzten Donauschiffe abgelegt haben, gehören Stiftsterrasse und Burgruine dir — und der Sonnenaufgang über den Weinterrassen ist das schönste Wachau-Bild überhaupt."
