Sarajevo, Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina, liegt auf rund 500 Metern Höhe in einem schmalen Tal entlang der Miljacka und zählt mit Umland etwa 400.000 Einwohner. Die Stadt ist europaweit einzigartig, weil osmanische Moscheen, k. u. k. Wohnhäuser, eine sephardische Synagoge und eine katholische Kathedrale binnen fünf Gehminuten beieinanderstehen. Die Baščaršija aus dem 15. Jahrhundert, die Lateinerbrücke als Schauplatz des Attentats von 1914, das Tunnel-Museum von 1993 bis 1996 und die Olympiaberge Trebević, Bjelašnica und Jahorina von 1984 ergeben ein Ziel, das Stadtkultur, Zeitgeschichte und Bergpanorama auf engstem Raum verbindet. Der internationale Flughafen Sarajevo (SJJ) liegt nur 6,5 Kilometer südwestlich der Innenstadt und wird ganzjährig aus mehreren deutschsprachigen Städten angeflogen.
Anreise und Erreichbarkeit
Sarajevo ist von Deutschland, Österreich und der Schweiz vor allem per Flugzeug schnell zu erreichen. Wer mehr Zeit mitbringt, kann die Stadt mit dem Auto über Kroatien und Bosnien anfahren oder mit dem Nachtbus aus Wien beziehungsweise München kommen. Die Bahnverbindungen über die Grenze hinweg sind langsam, eignen sich aber für Eisenbahn-Enthusiasten, die das Tal der Neretva sehen wollen.
Mit dem Flugzeug
Der Internationale Flughafen Sarajevo (IATA-Code SJJ) liegt 6,5 Kilometer südwestlich der Innenstadt im Stadtteil Butmir. Direktflüge gibt es ganzjährig aus München, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart, Wien und Zürich, im Sommer zusätzlich saisonale Verbindungen aus Berlin, Hamburg und Memmingen. Reine Flugzeit aus dem deutschsprachigen Raum liegt bei 1:30 bis 1:50 Stunden. Vom Terminal in die Altstadt fährt der Linienbus Nummer 36 zur Endhaltestelle Ilidža und von dort die Tram 3 weiter bis Baščaršija, Gesamtdauer rund 45 Minuten. Ein Taxi in die Altstadt kostet etwa 25 bis 30 Konvertible Mark, das entspricht 13 bis 16 Euro.
Mit dem Auto
Aus Süddeutschland sind es rund 1.250 Kilometer über München, Salzburg, Ljubljana, Zagreb und Slavonski Brod nach Sarajevo, ab Wien etwa 730 Kilometer. Die Strecke führt am Ende über die Autobahn A1 von Zenica nach Sarajevo, die zwar gut ausgebaut ist, sich aber im Winter durch dichten Nebel im Tal verlangsamen kann. Eine attraktive Alternative ist die Anfahrt aus Dubrovnik oder Split entlang der Neretva-Schlucht über Mostar — Fahrzeit aus Mostar rund 2:30 Stunden über die Magistrala M-17. Wer mit dem eigenen Wagen kommt, sollte eine grüne Versicherungskarte mitführen und Vignetten für Slowenien und Kroatien getrennt buchen.
Mit der Bahn / dem Bus
Bahnreisende erreichen Sarajevo derzeit nur über Umstiege in Zagreb oder Belgrad, eine durchgehende Nachtzugverbindung aus Deutschland existiert nicht. Bequemer und meist günstiger ist der Fernbus. Nachtbusse aus Wien, München und Stuttgart fahren über Graz, Maribor und Slavonski Brod und brauchen rund 14 bis 18 Stunden bis zum Busbahnhof Autobuska Stanica Sarajevo im Stadtteil Pofalići. Von dort sind es 10 Minuten mit der Tram bis zur Altstadt.
Vor Ort bewegen / Parken
Innerhalb der Stadt lohnt sich kein Mietwagen. Die Tramlinie 1, 2, 3, 4, 5 und 6 verbindet Baščaršija mit dem Hauptbahnhof, dem Busbahnhof und Ilidža. Eine Einzelfahrt kostet 1,80 BAM beim Schaffner, eine Tageskarte 5 BAM. Wer das Auto dabei hat, parkt am besten in einer der bewachten Garagen rund um das BBI Centre oder am Kongressgebäude. Die Altstadt selbst ist weitgehend Fußgängerzone und nicht mit dem Auto befahrbar.
Die Altstadt — Baščaršija und das osmanische Erbe
Die Baščaršija ist das historische Bazar- und Handwerksviertel und das Herz Sarajevos. Sie wurde Mitte des 15. Jahrhunderts vom osmanischen Statthalter Isa-Beg Ishaković gegründet und entwickelte sich in den folgenden zwei Jahrhunderten zu einem der wichtigsten Handelsplätze des Balkans. Heute schlängeln sich Kopfsteinpflastergassen mit Kupferschmieden, Filigran-Werkstätten und Çevabi-Lokalen rund um die zentrale Sebilj-Brunnenanlage von 1753. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt hier auch die Brusa Bezistan, eine überdachte Markthalle aus dem Jahr 1551, und das Morića Han, eine ehemalige Karawanserei.
Sebilj und Pigeons Square
Der hölzerne Sebilj-Trinkbrunnen wurde 1891 in seiner heutigen Form vom österreichischen Architekten Alexander Wittek wiederaufgebaut, nachdem das osmanische Original abgebrannt war. Der Platz davor heißt im Volksmund Pigeons Square, weil sich dort regelmäßig Hunderte Tauben sammeln. Hier beginnt traditionell der Spaziergang durch die Bazargassen, und hier endet auch die Tramlinie 3 vom Flughafen.
Gazi-Husrev-Beg-Moschee
Die Gazi-Husrev-Beg-Moschee aus dem Jahr 1531 ist die größte historische Moschee Bosniens und gilt als bedeutendstes Werk osmanischer Architektur auf dem westlichen Balkan. Erbaut wurde sie vom Stifter und Statthalter Gazi Husrev-Beg, der Architekt war vermutlich Adschem Esir Ali, ein Schüler von Mimar Sinan. Das Bauwerk umfasst eine zentrale Kuppel von 13 Metern Spannweite, ein 45 Meter hohes Minarett, einen Brunnenhof und das angeschlossene Madrasa-Gebäude. Besucher sind außerhalb der Gebetszeiten willkommen, Eintritt etwa 3 Euro, Frauen erhalten am Eingang ein Kopftuch.
Bezistans und Han-Bauten
Neben der Brusa Bezistan steht in der Altstadt auch die Gazi-Husrev-Beg-Bezistan, ein 109 Meter langer überdachter Tuchmarkt aus dem 16. Jahrhundert. In den Steinhallen werden heute Schmuck, Stoffe und Touristisches verkauft, die Atmosphäre erinnert dennoch an den Großen Basar von Istanbul. Der einzig erhaltene Han, das Morića Han, beherbergt heute ein Café im Innenhof und mehrere kleine Geschäfte.
Lateinerbrücke und das Erbe von 1914
Die Lateinerbrücke (Latinska ćuprija) über der Miljacka stammt in ihrer steinernen Form aus dem 16. Jahrhundert und führte historisch in das katholische Stadtviertel Latinluk. Am 28. Juni 1914 erschoss der bosnisch-serbische Nationalist Gavrilo Princip am nördlichen Brückenkopf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie. Das Attentat löste den Ersten Weltkrieg aus.
Museum Sarajevo 1878 bis 1918
Direkt an der Brücke befindet sich das kleine Museum Sarajevo 1878 bis 1918, untergebracht in einem k. u. k. Eckhaus von 1885. Auf zwei Etagen werden österreichisch-ungarische Stadtplanung, Fotos vom Tag des Attentats und originale Dokumente gezeigt. Eintritt 4 BAM, geöffnet täglich 10 bis 18 Uhr. Wer mehr Kontext zur Habsburger Zeit möchte, kombiniert das Museum mit einem Spaziergang über die Ferhadija-Straße, die zentrale Fußgängerachse Richtung Marienkathedrale.
Vijećnica — Rathaus und Nationalbibliothek
200 Meter östlich der Lateinerbrücke steht die Vijećnica, das ehemalige Rathaus und spätere Nationalbibliotheksgebäude. 1896 von Alexander Wittek und Ćiril Iveković im pseudomaurischen Stil entworfen, wurde sie 1992 bei einem serbischen Granatangriff zerstört und zwei Millionen Bücher gingen verloren. Seit 2014 ist das aufwendig rekonstruierte Gebäude wieder zugänglich. Das Innere mit Atrium, farbigen Glasdach und Säulenarkaden ist gegen 8 BAM Eintritt zu besichtigen.
Tunnel-Museum und die Belagerung 1992 bis 1996
Die Belagerung Sarajevos durch die Armee der Republika Srpska von April 1992 bis Februar 1996 war mit 1.425 Tagen die längste Belagerung einer Hauptstadt im 20. Jahrhundert. Rund 11.500 Menschen starben, darunter 1.600 Kinder. Das Tunnel-Museum am südwestlichen Stadtrand erinnert an die Lebensader der Stadt: einen 800 Meter langen Stollen, der zwischen Juli 1992 und Juni 1993 unter dem Flughafen-Rollfeld gegraben wurde und Sarajevo mit dem von der Armee Bosniens kontrollierten Hinterland verband.
Besuch und Anfahrt
Das Museum liegt im Stadtteil Butmir am Tuneli-Platz 1 und ist mit der Tram 3 bis Ilidža plus 10 Minuten Taxi oder zu Fuß durch ein Wohnviertel erreichbar. Eintritt 10 BAM, geöffnet täglich 9 bis 17 Uhr im Winter und 9 bis 19 Uhr im Sommer. Im Original-Wohnhaus der Familie Kolar werden 20 Meter Tunnelstrecke begehbar präsentiert, ergänzt durch einen 18-minütigen Dokumentarfilm.
Weitere Belagerungs-Spuren
Im Stadtbild erinnern die roten Harz-Einfärbungen der Granateinschläge an gefallene Zivilisten, die sogenannten Sarajevo-Rosen. Markante Orte sind der Markt Markale, wo am 5. Februar 1994 und 28. August 1995 zwei Massaker mit über 100 Toten geschahen, sowie das Holiday Inn an der Zmaja od Bosne-Allee, das während des Kriegs als einziges arbeitendes Hotel die internationale Presse beherbergte.
Die sechs ikonischen Orte im Überblick
Baščaršija
Osmanischer Basar aus dem 15. Jahrhundert, Sebilj-Brunnen und Kupferschmiedegasse. Beste Zeit für Fotos: morgens vor 9 Uhr, wenn die Läden noch geschlossen sind.
Lateinerbrücke
Steinerne Brücke aus dem 16. Jahrhundert, Schauplatz des Attentats von 1914. Direkt am nördlichen Ufer das Museum Sarajevo 1878 bis 1918.
Tunnel-Museum
800-Meter-Stollen unter dem Flughafen, der Sarajevo während der Belagerung mit dem Hinterland verband. 10 BAM Eintritt, in Butmir gelegen.
Trebević
Hausberg mit 1.629 Metern Höhe, Olympia-Bobbahn von 1984 als Lost-Place-Spot. Erreichbar per Seilbahn ab Hrid-Talstation in 12 Minuten.
Vrelo Bosne
Quellgebiet der Bosna am Fuß des Igman, 12 km westlich der Stadt. Park mit Schwänen und Holzbrücken, Anfahrt per Pferdedroschke vom Hotel Hercegovina aus.
Gazi-Husrev-Beg-Moschee
Größte historische Moschee Bosniens von 1531, 13 Meter Kuppelspannweite. Besucher außerhalb der Gebetszeiten willkommen, Eintritt ca. 3 Euro.
Die drei Olympiaberge im Vergleich
Trebević eignet sich für einen halbtägigen Stadtausflug mit Seilbahn, Bjelašnica und Jahorina sind echte Skigebiete mit eigenem Hotelangebot. Für Familien ist Jahorina komfortabler, für sportliche Skifahrer Bjelašnica anspruchsvoller.
Jüdisches, christliches und österreichisches Erbe
Sarajevo wurde im 16. Jahrhundert zur Heimat zahlreicher sephardischer Jüdinnen und Juden, die nach der Vertreibung aus Spanien 1492 über Saloniki und Istanbul ankamen. Die Alte Synagoge Il Kal Grande von 1581 ist heute Sitz des Jüdischen Museums Bosniens und Herzegowinas. Ausgestellt wird unter anderem eine Faksimile-Kopie der berühmten Sarajevo-Haggada, einer illuminierten Handschrift aus dem Barcelona des 14. Jahrhunderts, deren Original im Nationalmuseum aufbewahrt wird.
Aschkenasische Synagoge
Die Aschkenasische Synagoge am Südufer der Miljacka wurde 1902 von Karel Pařík im pseudomaurischen Stil entworfen und ist die einzige aktiv genutzte Synagoge der Stadt. Besichtigung nach Voranmeldung beim Hausmeister, Männer benötigen eine Kippa, die am Eingang ausgeliehen werden kann.
Marienkathedrale und Stara Crkva
Die katholische Kathedrale Herz Jesu (Katedrala Srca Isusova) von 1889 ist im neogotischen Stil aus weichem Kalkstein erbaut und prägt die Ferhadija-Fußgängerzone. Wenige Schritte entfernt steht die orthodoxe Stara Crkva, die Alte Kirche aus dem 16. Jahrhundert mit Ikonostase und einem kleinen Innenhof. Die zweite große orthodoxe Kirche, die Kathedrale der Geburt Christi von 1872, liegt ein paar hundert Meter weiter südlich.
Habsburger Boulevards
Mit der österreichisch-ungarischen Verwaltung ab 1878 entstanden geradlinige Boulevards wie die Maršala Tita-Straße und Wohnpaläste im Stil der Wiener Ringstraße. Architekt Karel Pařík prägte mit über 70 Bauten das Stadtbild, darunter das Landesmuseum, die Aschkenasische Synagoge und die Šerijatska Akademija. Der Wechsel vom osmanischen zum k. u. k. Sarajevo ist auf einer einzigen Achse erlebbar — vom Sebilj bis zur Eternal Flame braucht man zu Fuß keine 15 Minuten.
Praktische Tipps für Sarajevo
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€
Bargeld in Konvertible Mark wechseln
Die Landeswährung KM oder BAM ist an den Euro mit festem Kurs von 1,95583 gebunden. In der Altstadt akzeptieren manche Lokale auch Euro, der Wechselkurs ist dann jedoch ungünstig. Geldautomaten der UniCredit Bank und Raiffeisen rechnen kostenfrei ab.
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Çevapi gehören zum Stadtbild
Die ungeschnittenen Würstchen aus Rind und Lamm werden in Sarajevo traditionell zu fünft oder zehnt mit Somun-Fladenbrot und Zwiebeln serviert. Top-Adressen sind Željo, Petica und Mrkva in der Baščaršija, Preis 8 bis 14 BAM für eine Portion.
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SIM-Karte am Flughafen kaufen
Die Anbieter BH Telecom und m:tel bieten Touristen-Pakete mit 15 Gigabyte Daten für rund 20 BAM und einer Laufzeit von 30 Tagen. Im Roaming der EU-Verträge bleibt Bosnien außen vor, ohne Karte wird es schnell teuer.
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i
Sarajevo Tourist Pass nutzen
Der Pass für 50 BAM gilt 48 Stunden und enthält freien Eintritt für Tunnel-Museum, Vijećnica, Sarajevo 1878-1918 und sechs weitere Häuser plus Tram-Tickets. Erhältlich am Sebilj-Infopoint und im Hauptquartier am Flughafen.
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⌘
Seilbahn Trebević früh fahren
Die Seilbahn (Gondola) von Hrid auf den Trebević transportiert pro Stunde 1.200 Personen und ist an Wochenenden ab 11 Uhr stark frequentiert. Wer um 9 Uhr zur Talstation kommt, hat die Kabinen für sich. Tagesticket hin und zurück 20 BAM.
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♿
Altstadt ist kopfsteingepflastert
Die Baščaršija besteht durchgehend aus historischem Pflaster, das mit Rollatoren oder Rollstühlen nur eingeschränkt befahrbar ist. Glatter sind die Ferhadija-Achse und der Bereich um die Eternal Flame. Hotels mit Stufen sollten vor Buchung explizit angefragt werden.
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Im Sommer Wasser einplanen
Im Juli und August klettert das Tal-Klima auf 32 bis 35 Grad bei wenig Wind. Stadt-Brunnen wie der Sebilj und der Yellow-Fortress-Brunnen liefern Trinkwasser in Lebensmittelqualität. Eine 1,5-Liter-Flasche am Kiosk kostet etwa 2 BAM.
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Religiöse Stätten respektvoll besuchen
Moscheen, Synagogen und Kirchen liegen oft nur Meter auseinander. In der Gazi-Husrev-Beg-Moschee Schuhe ausziehen, Schultern bedecken und Frauen ein Kopftuch tragen — am Eingang werden Tücher kostenlos verliehen. Während des Gebetsrufs (Adhan) keine lauten Gespräche im Brunnenhof.
Insider-Tipps
Wo Einheimische einkaufen
Der Markala-Markt am südöstlichen Rand der Baščaršija ist täglich geöffnet und bietet bosnischen Käse aus Travnik, Honig aus der Herzegowina und eingelegte Paprika. Wer ein authentisches Souvenir sucht, kauft handgemachte Kupfer-Kaffeesets in der Kazandžiluk-Gasse direkt bei den Werkstätten — eine komplette Džezva mit zwei Fildžan-Tässchen kostet rund 35 BAM.
Beste Aussichtspunkte
Neben der Yellow Bastion lohnt sich die White Bastion (Bijela Tabija) für den Sonnenaufgang und das Café-Restaurant Park Princeva oberhalb der Vratnik-Festung für den Abend. Die Aussicht von der Vijećnica-Terrasse ist nur bei besonderen Veranstaltungen zugänglich.




