Rijeka ist mit rund 108.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Kroatiens und sitzt am Nordrand der Kvarner-Bucht als wichtigster Hafen des Landes, eingeklemmt zwischen den Steilhängen des Učka-Massivs und der nördlichen Adria. Die polierte Fußgängerachse Korzo zieht sich rund 500 Meter durch das Zentrum von der Jadran-Galerija bis zum Stadtturm mit der habsburgischen Doppeladler-Uhr und ist Bühne des täglichen Lebens mit Cafés, Eisdielen und der zwanglosen Spazza, dem abendlichen Flanieren der Einheimischen. Über den Dächern wacht die Burg Trsat auf einem 138 Meter hohen Felssporn, erreichbar über die 561 Stufen der Petar-Kruzic-Treppe von 1531, und direkt darunter steht die Marienwallfahrtskirche Trsat, eines der wichtigsten Pilgerziele Kroatiens. Die Kathedrale Sankt Veit aus dem 17. Jahrhundert ist die einzige barocke Rotundenkirche der östlichen Adria, der überdachte Markt am Hafen versorgt die Stadt seit 1881 mit Fisch und Gemüse. Rijeka war 2020 Europäische Kulturhauptstadt, ist Heimat des größten maskierten Karnevals Kroatiens mit der internationalen Karnevalsparade Ende Februar und Ausgangspunkt für Tagestrips ins mondäne Opatija, zur Adriainsel Krk und zu den UNESCO-Plitvicer Seen. Anreise aus Deutschland funktioniert am sinnvollsten per Direktflug nach Rijeka (RJK) auf der Insel Krk oder über Pula, alternativ per Bahn mit Nightjet via Wien und Tagzug nach Rijeka.
Anreise und Erreichbarkeit
Rijeka liegt am Nordrand der Adria zwischen Triest und Pula und ist für deutsche Reisende auf drei Wegen erreichbar: per Direktflug zum Flughafen Rijeka auf der Insel Krk, per Bahn mit Nachtzug nach Wien und Tagzug weiter über Ljubljana und Slowenien, oder mit dem eigenen Auto über München, Salzburg und die slowenische Autobahn. Die offizielle Tourismusseite visitrijeka.eu bündelt aktuelle Eintrittsregelungen, Karnevalstermine und Veranstaltungskalender. Der lokale Verkehrsbetrieb autotrolej.hr betreibt das gesamte Stadt- und Vorortbusnetz inklusive der Verbindungen nach Opatija und auf die Insel Krk, die kroatische Bahn hzpp.hr verbindet Rijeka über Ljubljana und Zagreb mit dem internationalen Netz.
Mit dem Flugzeug — Flughafen Rijeka (RJK) auf Krk
Der Flughafen Rijeka liegt nicht auf dem Festland, sondern auf der nördlichen Insel Krk bei Omišalj, rund 30 Kilometer Luftlinie südöstlich der Stadt und etwa 50 Kilometer Fahrtstrecke über die Krk-Brücke. Direktflüge gibt es saisonal von April bis Oktober ab Köln, Stuttgart und Memmingen über Ryanair sowie ab Frankfurt-Hahn, die Flugzeit beträgt rund 1:45 Stunden. Vom Terminal bringt der Flughafenbus in 50 Minuten zum Hauptbusbahnhof Rijeka für rund 10 Euro, ein Taxi kostet rund 60 Euro. Alternative Anflugziele sind Pula (PUY) 80 Kilometer westlich, Zagreb (ZAG) 180 Kilometer nordöstlich und Triest-Friuli (TRS) 90 Kilometer nordwestlich mit häufigeren Lufthansa- und Eurowings-Verbindungen.
Mit dem Auto — über Slowenien und die A6
Mit dem eigenen Auto rechnet man ab München rund 580 Kilometer und 6:30 Stunden Fahrzeit, ab Frankfurt 1.000 Kilometer und 10 Stunden. Empfohlene Route führt über Salzburg, durch den Karawanken-Tunnel nach Slowenien, auf der slowenischen A1 vorbei an Ljubljana und über den Grenzübergang Rupa direkt nach Rijeka. Auf kroatischer Seite mündet die A7 in die Stadt, im Zentrum gibt es mehrere Parkhäuser wie die Tiefgarage Zagrad und das Parkhaus Riva-Center mit Tagespauschalen ab 12 Euro. Für die slowenischen Autobahnen benötigt man eine E-Vignette (DarsGo), in Kroatien wird Maut streckenabhängig kassiert.
Mit der Bahn — Nightjet nach Wien und Tagzug weiter
Die direkteste Bahnverbindung führt mit dem Nightjet von München, Frankfurt oder Stuttgart nach Wien (rund acht Stunden), von dort fährt der Eurocity nach Ljubljana und die kroatische Bahn weiter nach Rijeka, die Gesamtdauer liegt bei rund 18 bis 22 Stunden. Direkt von Wien aus gibt es saisonal im Sommer den Direktzug EuroNight 'Adria' nach Rijeka. Der Hauptbahnhof Rijeka liegt zentral, fußläufig zur Korzo-Promenade, und beherbergt das alte Bahnhofsgebäude im klassizistischen Stil. Aktuelle Verbindungen prüft man bei der kroatischen Bahn HŽPP oder bei der ÖBB.
Vor Ort bewegen — kompakte Innenstadt und Bus-Netz
Das Zentrum von Rijeka ist kompakt und auf Korzo, Riva und Trg Republike Hrvatske komplett zu Fuß zu erkunden. Für Trsat, die Strände in Pećine und Ausflüge nach Opatija oder Volosko fahren die Stadtbusse von Autotrolej, der Einzelfahrschein kostet rund 1,30 Euro bei Vorkauf am Kiosk, 2 Euro beim Fahrer. Die Linie 1A verbindet das Zentrum mit Opatija in rund 30 Minuten, Bus 32 bringt von der Universität nach Trsat. Auf den Burgberg Trsat führt alternativ die 561-stufige Petar-Kruzic-Treppe von 1531, ein historischer Pilgerweg mit zahlreichen Marienkapellen entlang des Aufstiegs.
Korzo und Altstadt zwischen Habsburg und Hafen
Die Korzo-Promenade ist die polierte Hauptachse von Rijeka und zieht sich rund 500 Meter zwischen Jadrolinija-Hauptsitz und Stadtturm durch das Zentrum. Sie folgt der Linie der mittelalterlichen Stadtmauer, die 1780 unter Maria Theresia abgerissen wurde, um Platz für die habsburgische Stadterweiterung zu schaffen. Heute reihen sich entlang der Fassaden Sezession, Klassizismus und Neorenaissance, gefüllt mit Cafés, Bäckereien und Eisdielen wie Bonavia und Imperial. Abends ist die Korzo Bühne der Spazza, des gemeinsamen Flanierens vor dem Abendessen, das tief in der mediterranen Lebensart der Stadt verwurzelt ist.
Stadtturm mit habsburgischem Doppeladler
Der Gradski toranj am östlichen Ende der Korzo war ursprünglich Bestandteil der Stadtmauer und wurde im 17. Jahrhundert mit dem Wappen Kaiser Leopolds I. und dem Habsburger Doppeladler versehen. Das ursprüngliche Tor führte als einziger Durchgang in die mittelalterliche Altstadt, heute öffnet es den Blick auf den Trg Ivana Koblera mit dem zentralen Stadt-Café und Zugang zur Stari Grad. Die Uhr im Turmhelm wurde im 19. Jahrhundert mit den Wappen sechs habsburgischer Kaiser verziert, die obere Aussichtsplattform ist nach Voranmeldung über die Tourist-Info zugänglich.
Stari Grad und das römische Erbe Tarsatica
Hinter dem Stadtturm beginnt die enge Altstadt mit den Resten des römischen Tarsatica, das von der römischen Liburnierverteidigung bis ins 5. Jahrhundert bestand. Auf dem Trg Grivica liegt das archäologische Freilichtmuseum mit Fundamenten der Principia, der römischen Verwaltungszentrale, frei zugänglich und kostenfrei zu besichtigen. Die schmalen Gassen führen weiter zur Kathedrale Sankt Veit und zur ehemaligen Augustinerkirche St. Hieronymus mit dem Mausoleum der Frankopanen.
Riva-Promenade am Hafen
Die Riva läuft parallel zum Hafen vom Westen bis Delta und ist die maritime Seite des Zentrums. Hier liegen die großen Hafengebäude der Jadrolinija, des Verkehrsministeriums und das ikonische Adamić-Gebäude mit seinen Kuppeln. An der Riva starten die Linienfähren zur Insel Cres, nach Mali Lošinj und im Sommer zu den nördlichen Adriaperlen Rab und Pag. Am Hafenrand erinnert die schwarze Galerie 'Ronjgi-Park' an die Industriegeschichte der Stadt.
Die sechs wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Burg Trsat über der Stadt
Die Burg auf 138 Metern Höhe stammt aus dem 13. Jahrhundert und gehörte den Adelsfamilien Frankopan und Nugent. Heute beherbergt sie eine Galerie, ein Café mit der wohl spektakulärsten Aussichtsterrasse Kroatiens und Konzerte im Sommer. Eintritt rund 3 Euro, geöffnet täglich 9 bis 20 Uhr im Sommer, im Winter bis Sonnenuntergang.
Marienwallfahrtskirche Trsat
Direkt neben der Burg steht die Wallfahrtskirche aus dem 13. Jahrhundert, eines der wichtigsten Marienheiligtümer Kroatiens. Der Legende nach befand sich an dieser Stelle 1291 bis 1294 das Haus der Heiligen Familie aus Nazareth, bevor es nach Loreto in Italien getragen wurde. Eintritt frei, Schatzkammer mit Voranmeldung.
Kathedrale Sankt Veit (Sveti Vid)
Die einzige barocke Rotundenkirche der östlichen Adria wurde 1638 bis 1742 nach dem Vorbild Santa Maria della Salute in Venedig erbaut. Das gotische Kreuz aus dem 13. Jahrhundert über dem Hauptaltar ist Verehrungsobjekt seit Jahrhunderten, der Legende nach soll ein Spieler 1296 vor Wut nach einer verlorenen Karte Steine geworfen haben, die Kreuz wurde daraufhin blutig.
Markthalle Mala placa
Der überdachte Markt von Rijeka stammt aus dem Jahr 1881 und besteht aus drei Pavillons in Sezessions- und Klassizismus-Stil. Die Fischhalle ist mit Reliefs von Fischen und Meerestieren verziert, in den anderen Hallen verkaufen Bauern aus dem Hinterland Käse, Olivenöl, Wein und saisonales Gemüse. Geöffnet Montag bis Samstag 7 bis 14 Uhr.
Modello-Palast und Theater Ivana Zajca
Das kroatische Nationaltheater von Rijeka eröffnete 1885 als zweites Stadttheater der Habsburger Monarchie und ist eines der schönsten Beispiele für historischen Theaterbau in Mitteleuropa. Die Decke des Großen Saals wurde von Gustav Klimt und seinem Bruder Ernst 1885 als eine ihrer ersten großen Aufträge gemalt. Führungen werktags um 11 Uhr für rund 5 Euro.
U-Boot-Werft und Industriehafen Delta
Die Werft 3. Maj im westlichen Hafen baute zwischen 1856 und 1991 Schiffe, Torpedos und Tauchboote für die jugoslawische und österreich-ungarische Marine. Heute laufen Stadtführungen mit der Initiative 'Rijeka heritage' durch die alten Hallen, der erste Torpedo der Welt wurde hier 1866 von Giovanni Luppis und Robert Whitehead entwickelt. Anmeldung über die Tourist-Info.
Rijeka als Europäische Kulturhauptstadt 2020
Rijeka wurde 2020 gemeinsam mit Galway zur Europäischen Kulturhauptstadt gekürt und investierte massiv in das Programm 'Port of Diversity'. Die Stadt nutzte den Titel zur Wiederbelebung von Industriebrachen, das alte Zuckerraffinerie-Gebäude wurde zum neuen Stadtmuseum (Muzej grada Rijeke) umgebaut, das Komplex Benčić beherbergt heute auch das Kindermuseum und die Stadtbibliothek. Die Pandemie verschob viele Programmpunkte ins Jahr 2021, das Erbe bleibt jedoch in Form modernisierter Kultureinrichtungen erhalten.
Komplex Benčić mit Kindermuseum und Bibliothek
Das ehemalige Industrieareal Benčić wurde im Zuge der Kulturhauptstadt zu einem Kultur-Campus umgebaut, der mehrere Institutionen unter einem Dach vereint. Das neue Kindermuseum Brick House richtet sich mit interaktiven Ausstellungen an Kinder zwischen 3 und 12 Jahren, das Museum für moderne Kunst und die Stadtbibliothek befinden sich im gleichen Quartier. Eintritt Brick House rund 7 Euro, geöffnet Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.
Strände und Riviera-Vergleich
Pećine ist der zentrale Stadtstrand mit guter Bus-Anbindung, Volosko bietet die besten Fischrestaurants, Opatija Slatina den habsburgischen Charme. Wer Ruhe sucht, findet sie in den kleinen Buchten zwischen Pećine und Kostanj.
Karneval von Rijeka — Riječki karneval
Der Karneval von Rijeka gilt als drittgrößter Karneval Europas nach Venedig und Köln und zieht jedes Jahr Ende Januar bis Anfang März rund 150.000 Zuschauer in die Stadt. Die internationale Karnevalsparade am letzten Sonntag der Saison führt mit rund 10.000 maskierten Teilnehmern in 120 Gruppen durch die Korzo, im Mittelpunkt steht die archaische Maske Zvončari mit Schaffell-Mänteln und schweren Bronzeglocken. Die UNESCO erklärte die Zvončari 2009 zum immateriellen Welterbe.
Zvončari und das Glockenläuten
Die Zvončari aus dem Hinterland von Rijeka tragen Schaffellumhänge, gehörnte Tiermasken und schwere Bronzeglocken am Gürtel, mit denen sie rhythmisch laufen, um den Winter zu vertreiben. Jedes Dorf des Kastav-Hinterlands hat seine eigene Variation mit unterschiedlichen Masken, Klängen und Choreografien, die Riten gehen auf vorslawische slowenisch-istrische Traditionen zurück und werden ausschließlich von Männern ausgeführt.
Kinderkarneval und Königswahl
Eine Woche vor der großen Parade läuft der Kinderkarneval mit eigenen Festwagen und Maskengruppen über die Korzo, parallel wird der Karnevalskönig (Meštar Toni) gewählt, der die Stadt für die Karnevalswochen symbolisch regiert. Den Abschluss bildet das traditionelle Verbrennen der Pust-Puppe am Aschermittwoch im Hafenbecken, womit der Winter und die Sünden des Vorjahres öffentlich verabschiedet werden.
Praktische Tipps für Rijeka
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Rijeka Card spart bei Museen und Bus
Die Rijeka Card kostet rund 18 Euro für 24 Stunden oder 28 Euro für 72 Stunden und enthält freien Eintritt zu Stadtmuseum, Burg Trsat, Naturhistorischem Museum und Computermuseum sowie freie Fahrten in allen Bussen von Autotrolej innerhalb der Stadt. Erhältlich in der Tourist-Info am Korzo und in größeren Hotels.
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Trsat zu Fuß über die Petar-Kruzic-Treppe
Die 561 Stufen der historischen Pilgertreppe von 1531 führen vom Stadtteil Sušak hinauf zur Burg Trsat und vermitteln einen authentischen Eindruck der jahrhundertealten Wallfahrt. Wer den Aufstieg scheut, nimmt Bus 1, 1A oder 2 zur Haltestelle Trsat und spaziert hinunter, der Abstieg ist deutlich angenehmer als der Aufstieg.
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Karneval Ende Februar früh buchen
Während des Karnevals sind alle zentralen Hotels meist Monate im Voraus ausgebucht und Preise verdoppeln sich. Wer die internationale Karnevalsparade am letzten Sonntag erleben möchte, sollte mindestens vier Monate vorher buchen oder in Opatija ausweichen mit Bus 1A als Verbindung.
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Tourist-Info am Korzo nutzen
Die zentrale Tourist-Info liegt direkt am Korzo gegenüber dem Stadtturm und bietet kostenlose Stadtpläne, Karnevalsprogramme und Karten für Konzerte im Theater Ivana Zajca. Personal spricht Englisch, Deutsch und Italienisch, geöffnet werktags 8 bis 20 Uhr, in der Hauptsaison auch sonntags.
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Fischrestaurants im Hafenviertel Volosko
Das alte Fischerdorf Volosko nördlich von Opatija ist mit Bus 1A in 35 Minuten erreichbar und beherbergt einige der besten Fischrestaurants der Kvarner-Bucht wie Plavi Podrum und Le Mandrać. Reservierung mindestens zwei Tage im Voraus, Hauptgerichte 25 bis 45 Euro mit frischem Adria-Fang.
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Korzo ist eben, Trsat hat viele Stufen
Die Korzo, Riva und der zentrale Trg Republike Hrvatske sind komplett eben und für Rollstühle gut zu befahren. Die Burg Trsat und die Wallfahrtskirche sind über die Straße mit Bus 1 erreichbar, aber innerhalb der Burganlage gibt es Treppen und Kopfsteinpflaster. Der Bahnhof verfügt über Aufzug zu den Gleisen.
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Bora-Wind im Winter und Frühjahr
Rijeka liegt im klassischen Bora-Korridor, der eiskalte Fallwind aus dem Velebit-Massiv kann im Winter Sturmstärke erreichen und Brücken zur Insel Krk zeitweise sperren. Im Sommer bringt der Maestral aus Südwest abendliche Abkühlung, perfekt für ein Eis auf der Korzo.
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Wetter und Mikroklima Kvarner
Die Kvarner-Bucht hat ein mildes mediterranes Klima mit über 2.500 Sonnenstunden im Jahr und durchschnittlich 14 Grad im Winter, 25 Grad im Sommer. Wassertemperatur erreicht ab Juni 22 Grad und hält sich bis Oktober auf über 20 Grad, perfekt für eine Bade-Verlängerung in der Nebensaison.
Insider-Tipps
Geheimtipp Astronomisches Zentrum auf Sveti Križ
Das Astronomische Zentrum Rijeka liegt auf dem Hügel Sveti Križ oberhalb des Stadtteils Trsat und beherbergt eine moderne Sternwarte und ein Planetarium aus dem Jahr 2008. Im Sommer organisiert das Zentrum öffentliche Sternenbeobachtungen jeden Freitagabend um 21 Uhr, für rund 5 Euro Eintritt. Die Aussichtsterrasse bietet 360-Grad-Blick über die Kvarner-Bucht und ist auch tagsüber zugänglich.
Industriegeschichte im Stadtteil Delta
Der Stadtteil Delta liegt zwischen der Mündung der Rječina und dem Industriehafen und ist die alte Werften- und Lagerlandschaft der Stadt. Hier laufen seit 2020 mehrere Initiativen zur Umnutzung der Hallen, darunter das 'Export Importer'-Festival für elektronische Musik im Spätsommer und Streetart-Touren entlang der ehemaligen Zollanlagen. Vom Hauptbahnhof in fünf Minuten zu Fuß erreichbar.




