Mallorca ist die größte der Baleareninseln und eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen – mit der lebhaften Hauptstadt Palma, dem Tramuntana-Gebirge, hunderten Buchten und einem angenehmen Mittelmeerklima. Dieser Guide beantwortet die häufigsten Fragen zu Wetter, Anreise, Sprache und Sehenswürdigkeiten kompakt an einem Ort.
Basics: Sprache, Aussprache, Größe
Auf Mallorca wird Spanisch (Castellano) und Katalanisch gesprochen; die mallorquinische Variante des Katalanischen heißt Mallorquí. Der Inselname wird „Ma-jor-ka" ausgesprochen – das spanische „ll" klingt wie ein weiches „j". Mit rund 3.640 Quadratkilometern ist Mallorca die größte Baleareninsel; hier leben etwa 900.000 Menschen, darunter rund 30.000 Deutsche, die dauerhaft auf der Insel wohnen.
Anreise und Flughafen
Der internationale Flughafen Palma de Mallorca (PMI) ist einer der verkehrsreichsten Spaniens und mit zahlreichen Direktflügen aus ganz Deutschland verbunden. Daneben gibt es mit Son Bonet einen kleinen Flugplatz für die allgemeine Luftfahrt – der gesamte Linien- und Charterverkehr läuft jedoch über den Flughafen Palma.
Wetter und beste Reisezeit
Mallorca hat ein mildes Mittelmeerklima mit warmen, trockenen Sommern und milden Wintern. Im März liegen die Temperaturen noch bei etwa 9 bis 18 Grad, im April steigen die Tageshöchstwerte auf rund 20 bis 25 Grad, im Mai auf etwa 24 Grad, und im Juni wird es mit 25 bis 30 Grad hochsommerlich. Für Strandurlaub eignen sich vor allem die Monate Juni bis September, während Frühjahr und Herbst ideal zum Wandern und für Städtetrips sind.
Mandelblüte
Ein besonderes Naturschauspiel ist die Mandelblüte, die je nach Witterung meist zwischen Januar und Februar die Insel in zartes Weiß und Rosa taucht. Sie macht schon den Spätwinter zu einer lohnenden Reisezeit abseits der Hauptsaison.
Sehenswürdigkeiten
Das Wahrzeichen der Insel ist die gotische Kathedrale von Palma, genannt La Seu, die eindrucksvoll über dem Hafen thront. Weitere Highlights sind die Altstadt von Palma, das Tramuntana-Gebirge (UNESCO-Welterbe) mit Dörfern wie Valldemossa und Deià, das Cap Formentor im Norden, die Drachenhöhlen (Coves del Drac) bei Porto Cristo sowie die zahllosen Buchten (Calas) mit türkisem Wasser.
Was man auf Mallorca machen kann
Neben Baden und Strandtagen bietet Mallorca Wandern und Radfahren in der Tramuntana, Bootstouren entlang der Küste, Märkte und Weinregionen im Inselinneren sowie das Nachtleben rund um Palma und die Playa de Palma. Die Insel eignet sich damit für Familien, Aktivurlauber und Städtereisende gleichermaßen.



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