Luxemburg-Stadt ist mit rund 135.000 Einwohnerinnen und Einwohnern Hauptstadt und grösste Stadt des Grossherzogtums Luxemburg und sitzt dramatisch über zwei Flusstälern, die das Stadtbild prägen wie kaum bei einer anderen europäischen Hauptstadt. Die Alstadt thront 70 Meter über den Tälern von Alzette und Pétrusse auf einem Sandstein-Plateau, dessen senkrechte Felswände einst die mächtigste Festung nördlich der Alpen trugen und 1994 als UNESCO-Welterbe geadelt wurden. Heute beherbergt die Stadt drei der wichtigsten EU-Institutionen (Europäischer Gerichtshof, Rechnungshof, Sekretariat des Europaparlaments) auf dem Kirchberg-Plateau, eine kompakte mittelalterliche Altstadt mit Grossherzoglichem Palais und Kathedrale Notre-Dame und ein einzigartiges Festungs-Erbe in den Bock-Kasematten unter der Altstadt. Was Luxemburg gerade für Tagestouristen aus Deutschland besonders attraktiv macht: Seit dem 1. März 2020 ist der gesamte öffentliche Nahverkehr im Land komplett kostenlos — Bahn, Tram, Bus innerhalb Luxemburgs fahren ohne Ticket.

Anreise und Erreichbarkeit

Luxemburg-Stadt liegt strategisch günstig am Schnittpunkt von Deutschland, Frankreich und Belgien und ist aus dem westdeutschen Raum so schnell erreichbar wie kaum eine andere europäische Hauptstadt. Aus Trier sind es 50 Kilometer, aus Koblenz 150, aus Köln 200 und aus Frankfurt 230 Kilometer. Innerhalb des Landes nutzt du den komplett kostenlosen ÖPNV — Bahn, Bus und die moderne Tram fahren seit März 2020 ohne Ticket, einfach einsteigen.

Mit dem Auto

Aus Trier fährst du in 45 Minuten über die A64 (Bundesautobahn 64, Trier–Luxemburg) direkt in die Stadt — eine der schnellsten internationalen Verbindungen in Europa, häufig in 35 bis 40 Minuten machbar. Aus Koblenz oder dem Rheinland kommst du über die A48 und A1 in rund 1:45 Stunden, aus Frankfurt über die A3 und A1 in etwa 2:30 Stunden. Luxemburg ist autobahnvignettenfrei (anders als Schweiz oder Österreich), die Straßen sind in sehr gutem Zustand. Sprit ist in Luxemburg traditionell deutlich günstiger als in Deutschland — Diesel und Super liegen meist 20 bis 30 Cent unter dem deutschen Preis, viele Pendler tanken bewusst auf der Rückreise.

Mit der Bahn aus Deutschland

Aus Trier Hbf fährt der RE 11 (Trier–Luxembourg-Gare) im Stundentakt direkt in den Bahnhof Luxembourg-Gare, Fahrzeit knapp 50 Minuten. Aus Koblenz nutzt du den IC nach Trier mit dortigem Anschluss an den RE 11, gesamt rund 2:30 Stunden. Aus Köln gibt es eine Direktverbindung mit dem IC nach Luxembourg-Gare über Trier in 3:30 Stunden, aus Frankfurt fährt der IC über Saarbrücken nach Luxembourg in 4:30 Stunden mit einem Umstieg. Wichtiger Hinweis für Tagestouristen — die Fahrt innerhalb Luxemburgs ist kostenlos, du brauchst nur ein Ticket bis zur Grenze (Grenzbahnhof Apach für die französische und Wasserbillig für die deutsche Seite), zurück ab Wasserbillig zahlst du dann wieder ab der Grenze.

Vom Bahnhof zur Altstadt

Der Bahnhof Luxembourg-Gare liegt im Stadtteil Gare, südlich der Pétrusse-Schlucht. In die Oberstadt mit Kathedrale, Palais und Kasematten kommst du mit der modernen Tram-Linie 1 in 8 Minuten zur Haltestelle Hamilius oder Place de l Étoile, kostenlos und alle 5 bis 7 Minuten Takt. Fußgängern empfehlen wir den knapp 15-minütigen Weg über die historische Pont Adolphe — eine der schönsten Stein-Brücken Europas mit Panorama über die Pétrusse-Schlucht.

Mit dem Flugzeug

Der Flughafen Luxembourg-Findel (LUX) liegt 6 Kilometer östlich der Innenstadt und ist mit den Bussen 16 und 29 in 25 Minuten an Hauptbahnhof und Hamilius angebunden, ebenfalls kostenlos. Direktflüge bestehen aus den meisten deutschen Grossstädten saisonal — für Tagestouristen aus dem Westen Deutschlands lohnt sich der Flug allerdings selten, Auto oder Bahn sind hier fast immer schneller.

Vor Ort bewegen und Parken

Die Altstadt zwischen Place d Armes, Grossherzoglichem Palais und Kathedrale ist weitgehend Fußgängerzone — wer mit dem Auto kommt, parkt am besten in einem der grossen Parkhäuser Knuedler (unter der Altstadt), Saint-Esprit (am Plateau) oder Schuman (am Eingang Kirchberg). Tagessätze 20 bis 25 Euro. Die günstigste Variante ist Park-and-Ride an den Stadträndern (z.B. P+R Bouillon im Süden oder P+R Luxexpo am Kirchberg) — Parken kostet hier 5 Euro für 24 Stunden, der ÖPNV ab dort ist kostenlos. Velo-Verleih über vel oh! mit Stationen an allen wichtigen Plätzen, erste 30 Minuten kostenlos.

Trier 50 km ~45 min via A64, 50 min RE 11
Koblenz 150 km ~1:45 h via A48/A1, 2:30 h Bahn
Köln 200 km ~2:15 h Auto, 3:30 h IC direkt
Frankfurt 230 km ~2:30 h Auto, 4:30 h Bahn mit Umstieg
Saarbrücken 95 km ~1:15 h Auto, 1:40 h Bahn

Luxemburgs Hauptattraktionen im Detail

Luxemburg-Stadt ist eine Stadt der dramatischen Höhenunterschiede. Von der Altstadt auf dem Plateau blickst du steil hinab in die Schluchten von Alzette und Pétrusse, in denen sich das pittoreske Grund-Viertel ausbreitet. Nördlich davon liegt das hochmoderne Kirchberg-Plateau mit den Glas-und-Stahl-Türmen der EU-Institutionen und dem MUDAM-Museum, südlich der Bahnhof. Auf engstem Raum vereint die Stadt mittelalterliche Festungsarchitektur, barocke Sakralbauten, Belle-Époque-Brücken und postmoderne Hochhäuser.

Bock-Kasematten und Felsen-Bockfelsen

Die Bock-Kasematten sind das tourisitische Wahrzeichen Luxemburgs und seit 1994 zusammen mit der gesamten Altstadt und den Festungsanlagen UNESCO-Welterbe. Auf 17 Kilometern erstrecken sich unterirdische Verteidigungsgänge durch den Sandstein-Felsen, in der Bock-Sektion sind rund 100 Meter für Besucherinnen und Besucher öffentlich begehbar. Hier stand seit 963 die Burg des Grafen Siegfried, mit der die Geschichte Luxemburgs begann. Die Kasematten wurden ab dem 17. Jahrhundert durch Spanier, Franzosen und Österreicher ständig erweitert — am Höhepunkt galt Luxemburg als das Gibraltar des Nordens. Beim Friedensvertrag 1867 wurde die Festung geschleift, die Kasematten blieben jedoch erhalten und sind heute mit Treppen, Schiessscharten und Geschützstellungen begehbar. Eintritt 8 Euro, geöffnet täglich März bis Oktober 10 bis 17:30 Uhr.

Altstadt und Place Guillaume

Die Altstadt (Ville Haute) ist der historische Kern der Stadt auf dem Sandstein-Plateau. Zentraler Platz ist die Place Guillaume II (Knuedler im Luxemburgischen), benannt nach dem niederländischen König Wilhelm II, der 1844 das Reiterstandbild auf dem Platz erhielt. Hier liegen das Rathaus (Hôtel de Ville) von 1838 und der Mittwoch- und Samstag-Wochenmarkt. Wenige Schritte weiter befindet sich die Place d Armes mit Pavillon, Cafés und Eisdielen — der lebendige Mittelpunkt der Stadt vor allem im Sommer. Zwischen den beiden Plätzen verläuft die Fußgängerzone Grand-Rue mit den meisten Boutiquen und Restaurants. Östlich davon erreicht man über die Rue du Curé den Marché-aux-Poissons (Fischmarkt) mit dem Eingang zu den Bock-Kasematten und dem Nationalmuseum für Geschichte und Kunst.

Grossherzogliches Palais

Das Grossherzogliche Palais (Palais grand-ducal) an der Rue du Marché-aux-Herbes ist der Stadtsitz der Luxemburger Grossherzogsfamilie. Der Renaissance-Bau aus dem späten 16. Jahrhundert (1572 errichtet, 1741 erweitert) diente ursprünglich als Rathaus und wurde nach der Unabhängigkeit Luxemburgs 1890 zum Palast der Nassau-Weilburger Dynastie umgewidmet. Die kunstvoll bearbeitete Sandsteinfassade gehört zu den schönsten in der Stadt. Innenführungen sind nur von Mitte Juli bis Anfang September möglich (Anmeldung über das Tourist-Office Place Guillaume), Eintritt 15 Euro. Wer das Palais nur von außen besucht, sollte am Eingang die Wachsoldaten mit ihrem aufwendigen Marsch-Wechsel beobachten — kein hohler Pomp wie in London, sondern eine sympathisch zurückgenommene Zeremonie.

Kathedrale Notre-Dame

Die Kathedrale Notre-Dame (Kathedral Notre-Dame) am Boulevard Roosevelt ist die einzige Kathedrale Luxemburgs und seit 1870 Sitz des Erzbischofs. Der spätgotische Bau wurde zwischen 1613 und 1621 von den Jesuiten als deren Kollegiumskirche errichtet, die markanten Türme stammen aus späteren Bauphasen. Im Inneren beeindrucken die Buntglasfenster und die Krypta mit den Gräbern der Grossherzogsfamilie und mit dem Sarkophag von Johann dem Blinden, Graf von Luxemburg und König von Böhmen, der 1346 in der Schlacht von Crécy fiel. Höhepunkt im Kirchenjahr ist die Oktav-Wallfahrt (Muttergottes-Oktav) zwischen drittem und fünftem Sonntag nach Ostern, bei der die Marienstatue Trösterin der Betrübten in einer feierlichen Prozession durch die Stadt getragen wird. Eintritt frei, Öffnungszeiten täglich 8 bis 18 Uhr.

Grund-Viertel im Alzette-Tal

Der Grund (luxemburgisch der Gronn) ist das pittoreske Talviertel am Alzette-Fluss, 70 Meter unter der Oberstadt. Hier siedelten sich im Mittelalter Handwerker und Müller an, geschützt durch die Schluchtwände und die Stadtmauern auf den Felsen darüber. Heute ist der Grund ein lebendiges Restaurant- und Ausgehviertel mit Brauhaus-Wirtschaften, Bistros und der Abtei Neumünster (heute Kulturzentrum mit Konzerten und Ausstellungen). Vom Plateau gelangst du in den Grund über die historischen Stadtmauer-Treppen oder den modernen Panorama-Aufzug Pfaffenthal-Cité judiciaire — eine spektakuläre Glaskabine, die in 30 Sekunden 71 Höhenmeter überwindet, mit Blick auf die Talsohle und die Festungsanlagen. Der Aufzug ist kostenlos, geöffnet täglich 6 bis 1 Uhr nachts.

Kirchberg-Plateau und EU-Viertel

Das Kirchberg-Plateau nordöstlich der Altstadt ist ein eigenes Stadtviertel auf einem zweiten Hochplateau, durch das tiefe Alzette-Tal von der Altstadt getrennt. Über die spektakuläre Pont Grande-Duchesse Charlotte (Roude Bréck, rote Brücke) von 1966 mit ihren markanten roten Tragwerken überspannst du das Tal in 85 Metern Höhe. Auf Kirchberg sitzen die Europäischen Institutionen — Europäischer Gerichtshof (Cour de justice européenne), Europäischer Rechnungshof, Sekretariat des Europäischen Parlaments, Europäische Investitionsbank — daneben das Museum für moderne Kunst MUDAM in einem spektakulären I.M. Pei-Bau von 2006 und die Philharmonie mit ihrer säulenartigen Glasfassade. Der Place de l Europe mit den drei zylindrischen Glas-Türmen Coque und der hellrosa Tower A ist das visuelle Herz des Viertels — Architektur-Liebhaber finden hier eine konzentrierte Lektion in europäischer Verwaltungs-Postmoderne.

Pont Adolphe und Pétrusse-Tal

Die Pont Adolphe (Adolfsbrücke) von 1903 ist mit ihrer dramatischen Doppelbogen-Architektur eines der Wahrzeichen Luxemburgs und überspannt das Pétrusse-Tal in 46 Metern Höhe und 153 Metern Länge — bei Eröffnung war sie die grösste Steinbogenbrücke der Welt. Heute trägt sie Straße, Tram und einen Fußgänger-Hängesteg unter dem Hauptbogen, der eine einzigartige Vogelperspektive auf das Pétrusse-Tal mit seinen Parks und dem Aussichtspunkt Place de la Constitution mit der Gëlle Fra (Goldene Frau) bietet. Die Gëlle Fra ist Luxemburgs zentrales Kriegsdenkmal — eine vergoldete Bronzefigur auf einem 21 Meter hohen Obelisken, die an die luxemburgischen Soldaten in den Weltkriegen erinnert.

Die 6 zentralen Luxemburg-Erlebnisse im Überblick

Bock-Kasematten unterirdisch erkunden

17 Kilometer Festungsgänge im Sandstein-Felsen, davon 100 Meter öffentlich begehbar in der Bock-Sektion. Treppen und Geschützstellungen erzählen die Geschichte vom Gibraltar des Nordens. Eintritt 8 Euro, geöffnet März bis Oktober. UNESCO-Welterbe seit 1994.

Wenzel-Rundweg auf den Stadtmauern

Der ausgeschilderte 5,5-Kilometer-Stadtrundgang Wenzel führt vom Bock entlang der historischen Festungsmauern hinunter ins Pétrusse-Tal und zurück. 1000 Jahre Stadtgeschichte auf einem Spaziergang. Dauer 2 bis 3 Stunden, kostenlos.

Panorama-Aufzug Pfaffenthal

71 Höhenmeter in 30 Sekunden vom Plateau hinunter ins Alzette-Tal in einer Glaskabine mit Blick auf Tal und Festungsmauern. Verbindet Altstadt mit dem Pfaffenthal-Bahnhof der Mosel-Linie. Kostenlos, täglich 6 bis 1 Uhr.

Kathedrale Notre-Dame und Krypta

Die spätgotische Jesuitenkirche von 1613 mit Krypta und Grossherzogs-Gräbern, vor allem im Mai zur Oktav-Wallfahrt sehenswert. Buntglasfenster aus dem 19. Jahrhundert, Sarkophag von Johann dem Blinden. Eintritt frei, täglich offen.

MUDAM auf dem Kirchberg

Museum für moderne Kunst in einem I.M. Pei-Bau von 2006 auf den Fundamenten des historischen Fort Thüngen. Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst, Café mit Terrasse und Blick aufs Tal. Eintritt 8 Euro, mittwochs nach 18 Uhr frei.

Grund-Abend mit Brauhaus

Das Restaurant- und Ausgehviertel im Alzette-Tal mit Brauhaus-Wirtschaften wie Brasserie Berg und Bistros wie Mosconi (1 Michelin-Stern). Abends per Aufzug oder Treppe hinunter, kulinarische Vielfalt mit französischer, italienischer und luxemburgischer Küche.

Die wichtigsten Luxemburg-Stadtteile im Vergleich

Kriterium
Ville Haute Altstadt
Grund-Viertel
Kirchberg-Plateau
Gare-Viertel
Clausen-Viertel
Charakter
Mittelalterlicher Kern
Romantisches Talviertel
Modern, EU-Institutionen
Bahnhof, multikulti
Ehemaliges Brauerei-Viertel
Top-Sehenswürdigkeit
Bock-Kasematten, Palais
Abtei Neumünster
MUDAM, Philharmonie
Bahnhofsfassade Belle Époque
Rives de Clausen Ausgehmeile
Gastronomie
Klassisch, gehoben
Brauhäuser, Bistros
Business-Lunch, Sterne
International, günstig
Bars, Tanzlokale
Hotelpreise
Sehr hoch
Wenige Hotels, mittel
Hoch, Business-Hotels
Mittel
Keine Hotels
ÖPNV-Anschluss
Tram 1 Hamilius
Aufzug Pfaffenthal-Aufzug
Tram 1 Endstation
Hauptbahnhof, Tram 1
Bus 9 Clausen
Ideal für
Erstbesucher, Sightseeing
Romantischer Abend
Architektur-Liebhaber
Budgetbewusste Reisende
Nightlife
Wochenend-Trubel
Sehr hoch tagsüber
Hoch abends
Niedrig (Bürotage)
Mittel
Sehr hoch nachts

Die Stadtteil-Wahl prägt das Luxemburg-Erlebnis. Erstbesucher nehmen sich Ville Haute vor (alles zu Fuß), Architektur-Interessierte ergänzen das Kirchberg-Plateau (8 Minuten Tram), Foodies kombinieren Grund und Clausen. Übernachten lohnt sich im Gare-Viertel — Preise 30 bis 50 Prozent unter Altstadt, Tram in 8 Minuten oben.

Luxemburger Küche und Spezialitäten

Die luxemburgische Küche steht am Schnittpunkt von französischer Raffinesse und deutscher Bodenständigkeit, dazu mosellanische Wein- und Eifel-Bier-Traditionen. Nationalgericht ist Judd mat Gaardebounen — geräucherter Schweinenacken mit Saubohnen, traditionell von Bauernhöfen serviert. Ebenso typisch sind Bouneschlupp (Bohnensuppe mit Kartoffeln und Speck), Träipen (Blutwurst mit Apfelmus), Kachkéis (geschmolzener Käse als Brotaufstrich) und die berühmten Mertesdorfer Forellen aus der Mosel-Region. Wer Süsses sucht, geht zu Oberweis am Grand-Rue für die luxemburgische Brioche oder Quetschentaart (Zwetschgenkuchen). Mosel-Wein vom luxemburgischen Ufer (Schengen, Wormeldange, Ahn) ist eine eigene Entdeckung — die Rieslinge stehen den deutschen in nichts nach, dazu der hauseigene Crémant.

Beste Restaurants in Altstadt und Grund

Im gehobenen Segment ist Mosconi im Grund seit 2003 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, italienisch-luxemburgische Küche im Belle-Époque-Salon, Menü ab 95 Euro mittags. Klassisch luxemburgisch geht es im Brauerei Berg im Grund zu, mit Hausmannskost und eigenem Bier ab 18 Euro pro Hauptgang. Die Hostellerie du Grünewald in Dommeldange ist eine der bekanntesten Adressen für Wild und regionale Küche. Wer es internationaler mag, findet auf der Place d Armes und in der Grand-Rue Pizzerien, asiatische und mediterrane Lokale ab 15 Euro pro Hauptgang. Reservierung an Freitag- und Samstagabend dringend empfohlen.

Märkte und Bistros

Der Wochenmarkt auf der Place Guillaume II findet mittwochs und samstags von 7 bis 13:30 Uhr statt — frische Produkte aus Luxemburg, Lothringen und der Eifel, dazu Stände mit Käse, Wurst und Weinen. Direkt nebenan im Bistrot Konrad und im Café des Capucins isst du günstig mittags ein Tagesmenü ab 14 Euro. Für die schnelle Pause empfehlen wir Oberweis am Grand-Rue (Confiserie und Tearoom seit 1964) oder Namur am Place d Armes für Frühstück.

Tagesausflüge ab Luxemburg-Stadt

Luxemburg-Stadt liegt ideal, um das ganze Grossherzogtum und die angrenzenden Regionen in Tagestrips zu erkunden — und dank des kostenlosen ÖPNV kannst du Bahn und Bus frei nutzen.

Müllerthal und Echternach

Das Müllerthal im Osten des Landes (auch Petite Suisse luxembourgeoise oder Kleine Luxemburger Schweiz genannt) ist eine zerklüftete Sandstein-Landschaft mit Felslabyrinthen, Schluchten und Wasserfällen. Ab Luxemburg-Stadt fährt der RGTR-Bus 110 oder 111 nach Echternach in rund 50 Minuten — kostenlos. Echternach selbst ist die älteste Stadt des Landes, gegründet 698 durch den angelsächsischen Missionar Willibrord, dessen Basilika mit Grab heute zum Welterbe gehört. Im Müllerthal wandert man auf dem Müllerthal Trail (Hauptroute) durch Schiessentümpel-Wasserfall, Wolfsschlucht und die Schluchten bei Berdorf — Wanderungen 8 bis 15 Kilometer, gut markiert. Rückfahrt mit dem Bus bis 22 Uhr stündlich, kostenlos. Ein Klassiker-Tagestrip.

Vianden und Schloss

Vianden im Nord-Osten Luxemburgs hat eine der schönsten Burgen Europas — ein hoch über der Our thronender mittelalterlicher Wehrbau, der zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert errichtet wurde und Sitz der Grafen von Vianden war. Heute ist die Burg vollständig restauriert und mit Möbeln, Rüstungen und Wandteppichen begehbar. Eintritt 10 Euro. Vom Ort fährt eine Sessellift-Bahn hinauf zum Aussichtspunkt mit Panorama über das Our-Tal. Anreise ab Luxemburg-Stadt mit dem Zug nach Ettelbrück (RB) und Bus 570 weiter nach Vianden, gesamt rund 1:15 Stunden, kostenlos. Vianden lässt sich gut mit einem Mittagessen am Ufer der Our und einem Besuch des Victor-Hugo-Hauses (Hugo verbrachte mehrere Wochen im Exil hier) kombinieren.

Mosel-Region und Schengen

Die luxemburgische Mosel liegt 30 Kilometer östlich der Hauptstadt und ist mit dem Bus 175 ab Place de la Gare in 50 Minuten nach Remich, Wormeldange oder Schengen erreichbar — wieder kostenlos. Schengen ist Namenspatron des Schengen-Abkommens von 1985 (unterzeichnet auf einem Mosel-Schiff im Hafen), mit Europa-Museum und Weinberg-Spazierwegen. Wormeldange liegt zwischen Rieslingbergen, hier laden mehrere Winzergüter zu Verkostungen — etwa Domaine Mathes oder Domaine Sunnen-Hoffmann. Wer Schiff fahren möchte, kann mit dem Bateau Princesse Marie-Astrid (das Original-Schiff der Schengen-Unterzeichnung) eine 1,5-stündige Mosel-Rundfahrt machen, ab 12 Euro.

Bei Zeit übrig — Trier

Trier liegt knapp 50 Kilometer und 45 Minuten Bahnfahrt entfernt und ist als älteste Stadt Deutschlands (gegründet vor Christus durch die Römer) ein lohnender Tagestrip — Porta Nigra, Konstantinbasilika, Kaiserthermen und der Hauptmarkt sind UNESCO-Welterbe. Mit dem RE 11 ab Luxembourg-Gare direkt in den Trier Hbf, Tickets gibt es bis Wasserbillig kostenlos, danach DB-Tarif (rund 8 Euro pro Strecke).

Saisons in Luxemburg — wann lohnt sich was?

Luxemburg-Stadt hat keine wirklich schlechte Reisezeit, aber jede Saison setzt eigene Schwerpunkte. Der Mai bringt frisches Grün in die Schluchten von Pétrusse und Alzette, dazu die Oktav-Wallfahrt mit Prozessionen und Markttreiben um die Kathedrale. Der Sommer ist die Hauptreisezeit mit Open-Air-Konzerten in der Abtei Neumünster, dem Schueberfouer-Volksfest Ende August (eines der ältesten Jahrmärkte Europas, seit 1340) und langen Tagen mit Außenbestuhlung an der Place d Armes. Der Herbst leuchtet im Müllerthal in tiefem Rot und Gold, dazu Weinlese an der Mosel mit den Crémant-Verkostungen. Der Winter gehört der Stadt mit dem Wantermaarteen (Wintermarkt) auf der Place d Armes und der Place Guillaume — Glühwein, Crêpes, Riesenrad mit Blick über die Festungsanlagen.

Praktische Tipps für deinen Luxemburg-Aufenthalt

  • Kostenloser ÖPNV im ganzen Land nutzen

    Seit 1. März 2020 sind sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel in Luxemburg komplett kostenlos — Bahn (2. Klasse), Tram, Bus, ohne Anmeldung, ohne Ticket. Das gilt auch für Tagestouristen mit Bahnfahrt aus DE — du brauchst nur ein DB-Ticket bis zum Grenzbahnhof Wasserbillig. Ab Wasserbillig auf der luxemburgischen Seite fährst du frei weiter. Im ganzen Land kommst du so auf Tagestrips nach Vianden, Echternach oder Schengen ohne weitere Kosten.

  • Luxembourg Card für Museen kalkulieren

    Die Luxembourg Card (1 Tag 13 Euro, 2 Tage 20 Euro, 3 Tage 28 Euro) enthält freien Eintritt in über 90 Sehenswürdigkeiten im ganzen Land — Bock-Kasematten, MUDAM, Schloss Vianden, Nationalmuseum, Musée Drai Eechelen am Kirchberg. Sie lohnt sich ab 3 kostenpflichtigen Häusern pro Tag. Online über das Luxembourg City Tourist Office bestellbar oder am Schalter Place Guillaume erhältlich.

  • + Tanken auf der Rückfahrt nicht vergessen

    Luxemburg ist als Niedrig-Steuer-Land für Sprit bekannt — Diesel und Super liegen meist 20 bis 30 Cent unter dem deutschen Preis, das macht bei einer 60-Liter-Tankfüllung 12 bis 18 Euro Ersparnis. Die meisten Pendler tanken bewusst kurz vor der Grenze (Wasserbillig, Mertert, Remich). Achte aber auf die mitgeführte Treibstoff-Menge — in Reservekanistern sind in DE maximal 20 Liter zugelassen.

  • i Drei Sprachen, eine Verständigung

    Amtssprachen in Luxemburg sind Luxemburgisch (Mundart-Verwandt mit Mosel-Fränkisch), Französisch und Deutsch. Im Alltag wirst du als Deutscher problemlos verstanden — Beamte, Kellner und Verkäufer wechseln je nach Kundschaft die Sprache. Straßennamen sind meist französisch beschildert, Restaurant-Karten oft mehrsprachig. Englisch funktioniert in der Innenstadt und auf Kirchberg ebenfalls überall.

  • Wenzel-Rundweg als Stadt-Einführung wählen

    Der 5,5-Kilometer-Stadtrundgang Wenzel führt entlang der historischen Festungsmauern vom Bock-Kasematten-Eingang durch die Schluchten von Pétrusse und Alzette und zurück hinauf — eine 2-bis-3-stündige Wanderung mit 1000 Jahren Stadtgeschichte. Die Beschilderung ist konsequent, der Weg gut markiert. Die ideale Einführung in Luxemburg, besser als jede Bus-Tour.

  • Barrierefreiheit beachten

    Die Altstadt von Luxemburg ist wegen ihrer extremen Höhenunterschiede zwischen Plateau und Talsohle nur teilweise barrierefrei. Tram, Bahnhof und die meisten Plätze auf der Oberstadt sind gut erreichbar, der Aufzug Pfaffenthal-Cité judiciaire verbindet Plateau und Talsohle barrierefrei. Schwierig sind die Treppenwege in den Schluchten und die Bock-Kasematten selbst. Bei eingeschränkter Mobilität vorab beim Luxembourg City Tourist Office Empfehlungen einholen.

  • Beste Foto-Spots bei Tageslicht

    Die spektakulärsten Aussichten bietet der Chemin de la Corniche — eine 600 Meter lange Promenade entlang der Stadtmauern mit Panorama über Grund, Clausen und die Bock-Kasematten gegenüber. Bei Sonnenuntergang im Sommer (gegen 21 Uhr) leuchten die Sandsteinfelsen rot — ein ikonisches Luxemburg-Motiv. Weiterer Spot — der Hängesteg unter der Pont Adolphe mit Blick die Pétrusse hinauf.

  • Regen-Tag-Plan parat haben

    Wenn das Wetter kippt, lohnt sich ein Museumstag — MUDAM am Kirchberg am Vormittag, Mittagessen im Casino Luxembourg im Stadtzentrum (Forum d art contemporain), am Nachmittag Nationalmuseum für Geschichte und Kunst am Fischmarkt und Musée Drai Eechelen in der Kirchberg-Festungsanlage. Alle barrierefrei mit Tram erreichbar, dazwischen warme Cafés in der Grand-Rue.

Insider-Tipps

Geheimtipp Casino Luxembourg

Das Casino Luxembourg am Boulevard Roosevelt ist kein Spielcasino, sondern das Forum d art contemporain — Luxemburgs ältestes Museum für zeitgenössische Kunst, untergebracht in einem klassizistischen Stadtpalais von 1881, das ursprünglich Casino bürgeoiser Vereine war. Wechselausstellungen mit luxemburgischen und internationalen Positionen, das Café im Innenhof ist ein Geheimtipp für die Mittagspause zwischen Sightseeing-Stationen. Eintritt 8 Euro, mittwochs und freitags abends bis 22 Uhr offen.

Geheimtipp Rives de Clausen

Das Clausen-Viertel im Alzette-Tal nördlich des Grund war historisch das Brauereiviertel Luxemburgs — hier produzierten Mousel und Henri Funck ihre Biere. Nach Schliessung der Brauereien wurde das Areal 2007 zur Ausgehmeile Rives de Clausen umgewandelt — heute eine Reihe von Bars, Clubs und Restaurants in den Industrie-Hallen, mit Tanzlokalen wie Brasserie Clausen und Big Beer Company. Der lebhafteste Ausgeh-Ort der Stadt am Wochenende, ab 23 Uhr läuft hier alles. Vom Plateau über die Côte d Eich erreichbar, abends mit dem Bus 9 zurück.

Geheimtipp Place de la Constitution bei Sonnenaufgang

Die Place de la Constitution mit der Gëlle Fra (Goldene Frau) auf ihrem 21-Meter-Obelisken ist tagsüber häufig von Reisegruppen umlagert. Wer in der Stadt übernachtet, schaut früh — bei Sonnenaufgang gegen 6 Uhr im Sommer hast du den Platz für dich, das Pétrusse-Tal unter dir liegt noch im Morgennebel, und das Licht vergoldet die Skulptur tatsächlich. Einer der unterschätztesten Foto-Spots Europas.

Häufige Fragen rund um deinen Luxemburg-Trip

Die wichtigsten Detail-Fragen zu Anreise, Aufenthalt, Tagesausflügen und Budget haben wir in den unten ausklappbaren FAQs zusammengefasst — von der gratis ÖPNV-Regelung über die Luxembourg Card bis zur besten Spritpreis-Strategie.

HÄUFIGE FRAGEN

Ist der ÖPNV in Luxemburg wirklich komplett kostenlos?

Ja, seit dem 1. März 2020 sind sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel in Luxemburg kostenlos — Bahn (2. Klasse), Tram, Bus, im ganzen Land, ohne Anmeldung, ohne Ticket. Luxemburg ist damit das erste Land der Welt mit landesweit komplett kostenlosem ÖPNV. Für Tagestouristen aus DE bedeutet das — du brauchst nur ein DB-Ticket bis zum Grenzbahnhof Wasserbillig (auf der DE-Seite), ab dort fährst du frei weiter in die Hauptstadt und sogar zu Tagestrips nach Vianden, Echternach oder Schengen.

Wie lange dauert die Bahnfahrt von Trier nach Luxemburg-Stadt?

Der RE 11 (Trier–Luxembourg) fährt ab Trier Hauptbahnhof direkt in den Bahnhof Luxembourg-Gare, Fahrzeit 50 Minuten, Takt stündlich. Tickets bekommst du als DB-Ticket bis Wasserbillig (knapp 8 Euro pro Strecke), die Weiterfahrt auf luxemburgischer Seite ist kostenlos. Aus Koblenz nutzt du IC nach Trier mit Umstieg auf RE 11, Gesamtdauer rund 2:30 Stunden.

Lohnt sich die Luxembourg Card?

Die Luxembourg Card kostet 13 Euro für 1 Tag, 20 Euro für 2 Tage und 28 Euro für 3 Tage und enthält freien Eintritt in über 90 Sehenswürdigkeiten im ganzen Land — darunter Bock-Kasematten, MUDAM, Schloss Vianden, Nationalmuseum und Musée Drai Eechelen. Sie lohnt sich ab 3 kostenpflichtigen Häusern pro Tag (durchschnittlicher Eintritt 8 Euro). Online über das Luxembourg City Tourist Office oder am Schalter Place Guillaume erhältlich.

Ist Luxemburg-Stadt teurer als andere europäische Hauptstädte?

Ja, Luxemburg gehört zu den teuersten Städten Europas — Hotelpreise im Stadtzentrum liegen häufig bei 180 bis 280 Euro pro Nacht, Restaurant-Hauptgänge meist bei 22 bis 35 Euro. Allerdings gleicht der kostenlose ÖPNV einen Teil der Kosten aus, und Sprit ist 20 bis 30 Cent günstiger als in DE. Tagesbudgets — sparsam 80 bis 100 Euro (Pension, Selbstverpflegung), mittel 180 bis 250 Euro (3-Sterne-Hotel, Restaurant), gehoben ab 350 Euro.

Welche Bock-Kasematten-Sektion ist die beste?

Für Erstbesucher empfiehlt sich die Bock-Sektion direkt am Marché-aux-Poissons (Fischmarkt) — 100 Meter öffentlich begehbar, mit Treppen, Geschützstellungen und Aussicht ins Alzette-Tal, Eintritt 8 Euro. Wer mehr sehen möchte, besucht zusätzlich die Petrusse-Kasematten am Place de la Constitution (separater Eintritt, Führungen nur im Sommer). Geöffnet täglich März bis Oktober 10 bis 17:30 Uhr, im Winter geschlossen.

Sind Tagestrips nach Vianden, Echternach oder Müllerthal vom Hauptbahnhof aus machbar?

Ja, alle gut machbar in 1 bis 1:30 Stunden Fahrzeit. Nach Vianden mit Zug nach Ettelbrück und Bus 570 weiter, ca. 1:15 Stunden. Nach Echternach mit Bus 110 oder 111 direkt von der Stadt aus, ca. 50 Minuten. Müllerthal ab Echternach in 15 Minuten Wanderung erreichbar. Alle Fahrten kostenlos. Rückfahrten bis 22 Uhr stündlich. Plan mindestens 6 bis 8 Stunden für einen sinnvollen Tagestrip ein.

Wo kann ich am besten luxemburgisch essen?

Klassische luxemburgische Küche findest du im Brasserie Berg im Grund (Hausmannskost mit eigenem Bier ab 18 Euro), Restaurant Mosconi (1 Michelin-Stern, italienisch-luxemburgisch ab 95 Euro Mittagsmenü) oder Hostellerie du Grünewald in Dommeldange (Wild und Regionalküche). Nationalgerichte wie Judd mat Gaardebounen, Bouneschlupp und Träipen werden in traditionellen Beizen serviert. Reservierung freitags und samstags abends empfehlenswert.

Welche Sprache spricht man in Luxemburg?

Amtssprachen sind Luxemburgisch (eine moselfränkische Mundart, eigene Schriftsprache seit 1984), Französisch und Deutsch. Im Alltag wird vor allem Luxemburgisch gesprochen, im Schriftverkehr und in der Verwaltung dominiert Französisch. Straßennamen sind häufig französisch. Als deutscher Tourist wirst du problemlos verstanden — Kellner, Verkäufer und Beamte sprechen Deutsch. Englisch funktioniert ebenfalls in allen Bereichen mit Tourismus-Bezug.

Ist Luxemburg-Stadt für Familien geeignet?

Ja, Luxemburg ist sehr familienfreundlich — kompakte Altstadt mit kurzen Wegen, kostenloser ÖPNV (gilt für alle, auch Kinder unter 4 sowieso frei), Bock-Kasematten als Abenteuerspielplatz, Schloss Vianden als Ritterburg-Erlebnis. Der Pfaffenthal-Panorama-Aufzug ist eine eigene Attraktion. Spielplätze finden sich am Petruss-Park und im Stadtpark Kinnekswiss. Eintritte für Kinder durchgängig reduziert oder kostenlos bis 6 oder 12 Jahre.

Wann hat das Schueberfouer und wie funktioniert es?

Die Schueberfouer ist eines der ältesten Volksfeste Europas, gegründet 1340 durch Johann den Blinden. Sie findet jährlich vom letzten August-Wochenende bis Anfang September auf dem Glacis-Platz statt (3 Wochen) — ein klassisches Jahrmarkt-Erlebnis mit Achterbahnen, Karussells, Geisterbahnen und Food-Ständen mit luxemburgischen Spezialitäten wie Gromperekichelcher (Kartoffelpuffer). Eintritt frei, Karten und Speisen werden einzeln gekauft. Öffnungszeiten ab 14 Uhr.

Lohnt sich Luxemburg-Stadt auch nur für einen Tagestrip?

Ja, gerade aus dem westdeutschen Raum (Trier, Koblenz, Köln, Saarbrücken) ist Luxemburg ein perfektes Tagestrip-Ziel. Mit dem Auto von Trier in 45 Minuten in der Innenstadt, mit Bahn ähnlich schnell. Plan für einen Tag — Bock-Kasematten am Morgen, Wenzel-Rundweg-Highlights, Mittagessen am Place d Armes, Nachmittag Kathedrale, Palais und Kirchberg-Plateau mit MUDAM, Heimreise. Für die volle Erlebnis-Tiefe inklusive Tagestrip nach Vianden oder Müllerthal sind 2 bis 3 Tage besser.

Wie funktioniert das günstige Tanken in Luxemburg?

Luxemburg hat niedrigere Mineralöl-Steuern als alle Nachbarländer — Diesel und Super liegen meist 20 bis 30 Cent unter dem deutschen Preis, bei einer 60-Liter-Tankfüllung sind das 12 bis 18 Euro Ersparnis. Die meisten Pendler tanken bewusst kurz vor der Grenze in Wasserbillig, Mertert oder Remich. Zollrechtlich darfst du in DE-Pkw bis zum vollen Tank tanken plus 20 Liter im Reservekanister mitführen, eine Mengenangabe ist nicht nötig.
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