Kopenhagen ist mit rund 660.000 Einwohnern in der Kernstadt und 1,4 Millionen im Großraum die Hauptstadt und größte Stadt Dänemarks. Die Metropole liegt auf den Inseln Seeland und Amager am Öresund, der schmalen Meerenge zwischen Dänemark und Schweden, und ist seit dem 12. Jahrhundert urkundlich als Handelsplatz mit dem Namen København (Kaufmannshafen) belegt. Die Stadt vereint königliche Schlösser wie Amalienborg und Rosenborg, den 1843 eröffneten Vergnügungspark Tivoli direkt am Hauptbahnhof, das ikonische Hafenviertel Nyhavn aus dem 17. Jahrhundert und die Freistadt Christiania mit ihrer Gegenkultur seit 1971. Kopenhagen gilt als Welthauptstadt des Designs und der Fahrradkultur — über 400 Kilometer Radwege und mehr Fahrräder als Einwohner prägen das Stadtbild, ergänzt durch das skandinavische Lebensgefühl der Hygge. Die Anreise aus Deutschland gelingt klimafreundlich per Direktverbindung der Deutschen Bahn und DSB ab Hamburg in unter fünf Stunden, per Auto über die Vogelfluglinie via Fehmarnbeltquerung oder per Flug zum Flughafen Kastrup (CPH) in unter zwei Stunden ab den meisten deutschen Drehkreuzen.
Anreise und Erreichbarkeit
Kopenhagen liegt am östlichen Rand Dänemarks am Öresund und ist von Deutschland aus auf vier Wegen erreichbar: per Direktzug der Deutschen Bahn und der dänischen DSB ab Hamburg, per Direktflug zum Flughafen Kastrup (CPH), per Auto über die Vogelfluglinie mit der Fehmarnbeltfähre oder ab 2029 durch den dann eröffneten Fehmarnbelttunnel. Die offizielle Tourismusseite visitcopenhagen.com bündelt aktuelle Veranstaltungstermine, Museums-Öffnungszeiten und die Copenhagen Card, das städtische Verkehrsnetz wird von dot.dk (DOT — Din Offentlige Transport) für Metro, Bus und S-Tog koordiniert. Bahnreisen ins dänische Streckennetz bucht man über dsb.dk, die deutsche Strecke und durchgehende Tickets ab Hamburg über bahn.de.
Mit der Bahn — Direktverbindung ab Hamburg
Die klimafreundlichste Anreise führt mit dem ICE bis Hamburg Hauptbahnhof und von dort mit dem EuroCity der Linie Hamburg–Kopenhagen direkt nach København H in 4:45 Stunden. Die Verbindung verkehrt mehrmals täglich, seit der Streckenoptimierung 2024 ohne Zugteilung und mit modernen Doppelstockwagen. Ab Berlin dauert die Fahrt via Hamburg rund 7 Stunden, ab Frankfurt über Hamburg etwa 9 Stunden, ab München 10:30 Stunden. Die Tickets bucht man durchgehend über bahn.de, Sparpreise starten bei 39 Euro pro Strecke, Sitzplatzreservierung wird empfohlen. Der Hauptbahnhof København H liegt zentral gegenüber dem Tivoli und ist an Metrolinie M3 (Cityringen) und M4 sowie S-Tog-Stationen angebunden.
Mit dem Flugzeug — Kopenhagen Kastrup (CPH)
Der Flughafen Kopenhagen Kastrup (CPH) liegt 8 Kilometer südöstlich der Innenstadt auf Amager und ist mit rund 30 Millionen Passagieren der größte Flughafen Skandinaviens. Direktflüge gibt es ab Frankfurt, München, Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Wien, die Flugzeit ab Deutschland beträgt 1:00 bis 1:45 Stunden. Lufthansa und SAS bedienen die meisten Strecken, Eurowings fliegt ab Düsseldorf, Köln und Stuttgart. Vom Flughafen erreicht man die Innenstadt in 14 Minuten mit der Metrolinie M2 (alle 4 bis 6 Minuten, 36 DKK), der Regionalzug ab Bahnhof CPH Lufthavnen erreicht København H in 13 Minuten. Taxis kosten rund 250 bis 350 DKK.
Mit Auto oder Fähre — Vogelfluglinie
Die klassische Route führt über die A1 bis Puttgarden auf Fehmarn (350 km ab Hamburg), die Fähre der Reederei Scandlines nach Rødby (45 Minuten, mehrmals stündlich), dann die E47 weiter nach Kopenhagen (160 km, rund 2 Stunden). Die Gesamtfahrzeit ab Hamburg beträgt 5 bis 6 Stunden inklusive Fähre und Wartezeit. Ab 2029 verkürzt der Fehmarnbelttunnel die Fahrt um rund 90 Minuten, dann führt der Weg ohne Umsteigen direkt unter dem Belt nach Lolland. Mautfrei sind die dänischen Autobahnen, die Storebæltsbroen (Großer-Belt-Brücke zwischen Fünen und Seeland) kostet 245 DKK pro Pkw. In der Innenstadt gilt strikte Parkraumbewirtschaftung, Tagesparken kostet 250 bis 400 DKK, Park-and-Ride-Plätze am Stadtrand sind günstiger.
Vor Ort bewegen — Metro, S-Tog, Fahrrad
Kopenhagen verfügt über das modernste Metronetz Nordeuropas mit vier Linien (M1, M2, M3 Cityringen, M4), die seit 2002 vollautomatisch und ohne Fahrer fahren — die M1 und M2 verkehren 24 Stunden am Tag. Ergänzt wird das Netz durch das S-Tog (S-Bahn) mit sieben Linien, Buslinien der Reederei Movia und den Hafenbus 991/992. Tickets gelten zonenweise: ein 2-Zonen-Ticket kostet 24 DKK (90 Minuten gültig), die City Pass Small für 24 Stunden 80 DKK, die City Pass Large mit Flughafen 160 DKK. Die DOT-App bündelt Fahrpläne und Tickets aller Verkehrsmittel. Kopenhagen ist jedoch vor allem eine Fahrradstadt — über 400 Kilometer Radwege, eigene Brücken wie die Cykelslangen (Fahrradschlange) und Inderhavnsbroen verbinden die Stadtteile. Leihfahrräder gibt es über Donkey Republic oder Bycyklen ab 25 DKK pro Stunde.
Die ikonischen Wahrzeichen Kopenhagens
Kopenhagen vereint auf engem Raum eine Dichte an Sehenswürdigkeiten, die zu Fuß oder per Fahrrad an einem langen Wochenende gut zu erkunden ist. Die Wahrzeichen reichen vom Hafenkanal Nyhavn aus dem 17. Jahrhundert über die Kleine Meerjungfrau am Hafenausgang bis zum Vergnügungspark Tivoli direkt am Hauptbahnhof — jedes mit eigener Geschichte und Bedeutung für die dänische Identität.
Nyhavn — das bunte Hafenpostkartenmotiv
Der Nyhavn (Neuer Hafen) ist mit seinen bunt bemalten Giebelhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert das meistfotografierte Motiv Kopenhagens. König Christian V. ließ den Kanal zwischen 1670 und 1675 als Hafenarm der Königsstadt bauen, um Handelsschiffe direkt bis zum Kongens Nytorv (Königsneumarkt) gelangen zu lassen. Heute liegen historische Holzschiffe wie der Dreimaster Lightship Gedser Rev im Kanal vor Anker, die Häuser beherbergen Restaurants und Cafés. Hans Christian Andersen wohnte im 19. Jahrhundert insgesamt 28 Jahre lang in drei verschiedenen Häusern am Nyhavn (Nr. 18, Nr. 20 und Nr. 67) — Gedenktafeln markieren die Adressen. Vom Nyhavn starten die Hafenrundfahrten der Reedereien Stromma und Hey Captain.
Die Kleine Meerjungfrau — Den Lille Havfrue
Die Bronzeskulptur Den Lille Havfrue (Die Kleine Meerjungfrau) wurde 1913 vom Bildhauer Edvard Eriksen geschaffen und auf einem Granitfelsen an der Promenade Langelinie aufgestellt. Mit nur 1,25 Metern Höhe ist sie kleiner als von vielen Besuchern erwartet, gilt aber als wichtigstes nationales Symbol Dänemarks. Die Figur basiert auf dem Märchen von Hans Christian Andersen aus dem Jahr 1837, Auftraggeber war der Brauer Carl Jacobsen von Carlsberg. Mehrfach wurde die Skulptur Ziel von Attentaten und Vandalismus, zuletzt wurde sie 1998 vorübergehend geköpft und 2003 mit Farbe übergossen. Vom Hauptbahnhof erreicht man die Meerjungfrau in 25 Minuten zu Fuß oder mit der Buslinie 26.
Tivoli — der zweitälteste Vergnügungspark der Welt
Der Tivoli wurde am 15. August 1843 vom Offizier und Verleger Georg Carstensen direkt vor den damaligen Stadtmauern eröffnet und ist nach dem Bakken in Klampenborg (1583) der zweitälteste noch existierende Vergnügungspark der Welt. Walt Disney besuchte den Tivoli in den 1950er Jahren und ließ sich für sein Disneyland inspirieren. Auf 8,3 Hektar versammeln sich rund 30 Fahrgeschäfte, darunter die hölzerne Achterbahn Rutschebanen aus dem Jahr 1914 (eine der ältesten Achterbahnen weltweit, immer noch mit Bremser an Bord), das Karussell Den Flyvende Kuffert (basierend auf Andersens Märchen) und der 80 Meter hohe Freifallturm Det Gyldne Tårn. Im Winter verwandelt sich der Park in einen Weihnachtsmarkt mit über 800.000 Lichtern.
Christiania — die alternative Freistadt
Die Freistadt Christiania entstand am 26. September 1971, als Hausbesetzer ein verlassenes Militärgelände auf der Insel Christianshavn besetzten und zur autonomen Kommune ausriefen. Auf 34 Hektar leben rund 850 Menschen in selbstgebauten Häusern, betreiben Werkstätten, Theater, Cafés und Konzerthallen wie das Loppen. Die Pusher Street, früher offener Cannabis-Markt, wurde 2024 nach Drogenkriminalitätsbekämpfung umgestaltet — heute zeigt sie sich als Fußgängerzone mit Pflastersteinen. Die Schilder am Eingang Du forlader nu EU (Du verlässt jetzt die EU) sind seit Jahrzehnten ein politisches Statement. Christiania ist täglich kostenlos zugänglich, Fotografieren ist in einigen Bereichen untersagt — die Hausordnung respektieren.
Schloss Amalienborg und Schloss Rosenborg
Schloss Amalienborg ist seit 1794 die Hauptresidenz der dänischen Königsfamilie und besteht aus vier identischen Rokoko-Palais um einen achteckigen Platz, in dessen Mitte das Reiterstandbild König Friedrichs V. steht. Täglich um 12 Uhr findet die Wachablösung der Königlichen Leibgarde statt — wenn König Frederik X. anwesend ist (Flagge gehisst), wird die Zeremonie von einer Militärkapelle begleitet. Drei der vier Palais sind weiter Residenzen, das Palais Christian VIII. beherbergt das Amalienborg-Museum. Schloss Rosenborg im Stadtzentrum wurde 1606 bis 1633 als Sommerresidenz König Christians IV. im niederländischen Renaissancestil errichtet. In den Kellergewölben werden die dänischen Kronjuwelen verwahrt, darunter die Krone Christians V. (1670) und die Krone der Königin. Eintritt 130 DKK.
Die 6 wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Überblick
Nyhavn
Der bunte Hafenkanal aus dem 17. Jahrhundert mit Giebelhäusern, historischen Schiffen und Cafés. Startpunkt für Hafenrundfahrten und Postkartenmotiv Nummer eins.
Tivoli
Der 1843 eröffnete Vergnügungspark direkt am Hauptbahnhof mit der historischen Holzachterbahn Rutschebanen und 800.000 Lichtern im Winter. Eintritt ab 165 DKK, Fahrgeschäfte separat.
Kleine Meerjungfrau
Die 1,25 Meter hohe Bronzeskulptur von 1913 am Hafenausgang Langelinie. Wahrzeichen Dänemarks nach dem Märchen von Hans Christian Andersen. Frei zugänglich rund um die Uhr.
Christiania
Die seit 1971 bestehende alternative Freistadt auf Christianshavn mit selbstverwalteten Häusern, Konzerthalle Loppen und der umgestalteten Pusher Street. Kostenloser Eintritt, Fotografieverbot in Teilbereichen.
Schloss Amalienborg
Königsresidenz aus vier Rokoko-Palais mit täglicher Wachablösung um 12 Uhr. Museum im Palais Christian VIII. zeigt königliche Wohnräume und Familiengeschichte. Eintritt 125 DKK.
Schloss Rosenborg
Renaissance-Schloss von 1633 mit den dänischen Kronjuwelen in den Kellergewölben. Umgeben vom Königsgarten Kongens Have, dem ältesten königlichen Garten Skandinaviens. Eintritt 130 DKK.
Die Stadtteile im Vergleich
Vesterbro gilt als kreatives Foodhalls-Viertel um den ehemaligen Schlachthof Kødbyen, während Nørrebro mit dem Superkilen-Park und der Assistens Kirkegård (Grab Hans Christian Andersens und Søren Kierkegaards) jüngeres Publikum anzieht.
Fahrradkultur — Kopenhagen auf zwei Rädern
Kopenhagen gilt zusammen mit Amsterdam als Welthauptstadt der Fahrradkultur. Über 49 Prozent der täglichen Wege zur Arbeit oder Ausbildung werden mit dem Rad zurückgelegt, in der Innenstadt steigt der Anteil auf über 60 Prozent. Die Stadt verfügt über 400 Kilometer Radwege, davon viele baulich von der Straße getrennt mit eigener Ampelschaltung — die sogenannte Grüne Welle für Radfahrer in der Innenstadt erlaubt bei 20 km/h durchgehende Fahrt ohne Halt. Markant sind die innovativen Brücken nur für Räder und Fußgänger: die Cykelslangen (Fahrradschlange) verbindet seit 2014 als rote Hochbahn das Fisketorvet mit Vesterbro, die Inderhavnsbroen verbindet seit 2016 Nyhavn mit Christianshavn. Leihräder bekommt man bei Donkey Republic (ab 25 DKK pro Stunde), Bycyklen (mit GPS und Touchscreen, 30 DKK pro Stunde) oder bei spezialisierten Fahrradverleihern wie Baisikeli in Vesterbro.
Hygge — das dänische Lebensgefühl
Hygge (ausgesprochen Hü-ge) ist mehr als nur ein Wort — es beschreibt ein Lebensgefühl der Geborgenheit, Gemütlichkeit und bewussten Entschleunigung, das tief in der dänischen Kultur verwurzelt ist. Der Begriff stammt vom norwegischen hygga (umarmen, trösten) und prägt die dunklen Wintermonate, in denen die Sonne nur sieben Stunden scheint. Hygge zeigt sich in Kerzenlicht (Dänen kaufen pro Kopf mehr Kerzen als jede andere Nation Europas), gemeinsamen Mahlzeiten mit Familie und Freunden, dicken Wollsocken und Strickdecken, Kaminfeuer und langen Wintertagen mit Glühwein, Zimtschnecken und Brettspielen. Touristen erleben Hygge in den Cafés der Stadtteile Nørrebro und Vesterbro, in traditionellen Smørrebrød-Restaurants oder bei einem Glühweinbesuch im Tivoli zur Weihnachtszeit. Das Buch The Little Book of Hygge des Glücksforschers Meik Wiking machte den Begriff 2016 weltweit bekannt.
Praktische Tipps für den Kopenhagen-Trip
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Copenhagen Card lohnt sich ab zwei Sehenswürdigkeiten
Die Copenhagen Card (ab 449 DKK für 24 Stunden, 689 DKK für 48 Stunden) umfasst freien Eintritt in über 80 Museen und Attraktionen inklusive Tivoli, Schloss Rosenborg, Amalienborg und Hafenrundfahrt sowie kostenlose Fahrten mit Metro, Bus und S-Tog im gesamten Großraum. Bei mehr als zwei Sehenswürdigkeiten pro Tag rechnet sie sich.
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Fahrradverleih für die optimale Stadterkundung
Wer Kopenhagen wirklich erleben will, leiht sich ein Fahrrad. Donkey Republic mit App-Buchung (25 DKK pro Stunde, 199 DKK pro Tag) und Bycyklen mit GPS-Touchscreen (30 DKK pro Stunde) haben Stationen flächendeckend. In den meisten Hotels kann man Räder mit Helm und Schloss zum Tagessatz mieten.
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Smørrebrød ist Mittagessen, nicht Abendessen
Die offenen Belegtbrote mit Roggenbrot werden traditionell zwischen 11 und 14 Uhr serviert, klassische Adressen wie Schønnemann (seit 1877), Aamanns oder Selma haben mittags Hochbetrieb. Reservierung empfohlen. Ein Smørrebrød kostet 75 bis 150 DKK, klassisch werden Hering, Tartar, geräucherter Aal oder geräucherter Lachs aufgelegt.
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Hafenrundfahrten ab Nyhavn und Holmen
Die einstündigen Hafenrundfahrten der Reedereien Stromma und Hey Captain starten ab Nyhavn und führen entlang der Oper, der Kleinen Meerjungfrau, der Schwarzen Diamant-Bibliothek und der Schlossinsel. Tickets ab 110 DKK, im Sommer alle 30 Minuten. Alternative GoBoat-Boote zum Selbststeuern ab 549 DKK pro Boot für 8 Personen.
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Bargeldlos und kontaktlos zahlen
Dänemark ist eines der am stärksten bargeldlosen Länder Europas. Selbst kleinste Beträge werden überall mit Kreditkarte oder Apple/Google Pay bezahlt, die meisten Restaurants nehmen kein Bargeld mehr an. Die MobilePay-App ist die dominierende Bezahl-App, funktioniert aber nur mit dänischer Telefonnummer.
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Barrierefreiheit gut, aber Kopfsteinpflaster beachten
Metro, S-Tog und neue Busse sind durchgehend barrierefrei, alle Hauptattraktionen haben rollstuhlgerechte Zugänge. In den historischen Vierteln Indre By, Nyhavn und Christianshavn liegt jedoch durchgehend Kopfsteinpflaster, das mit Rollstuhl oder Kinderwagen unbequem sein kann. Die Cykelslangen-Brücke und der Hafenrundgang sind durchgehend asphaltiert.
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Beste Reisezeit Mai bis September
Mai bis September bietet milde Temperaturen (15 bis 22 Grad), lange helle Tage bis 22 Uhr und Open-Air-Konzerte im Tivoli. Juli und August sind Hochsaison mit höchsten Hotelpreisen. November bis Februar zeigt Kopenhagen sein Hygge-Gesicht mit Weihnachtsmarkt im Tivoli und Lichterglanz, dafür nur 7 Stunden Tageslicht und Temperaturen um 2 Grad.
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Regenfeste Kleidung mitnehmen
Kopenhagen liegt am Öresund und bekommt durchschnittlich 170 Regentage pro Jahr ab. Vor allem im Frühling und Herbst können kurze Schauer jederzeit kommen — eine Regenjacke gehört in jeden Tagesrucksack. Wer trocken bleiben will, plant Museumsbesuche wie das Nationalmuseum oder das Designmuseum als Schlechtwetter-Backup ein.
Insider-Tipps
Streetfood-Markt Reffen statt Restaurant
Auf dem ehemaligen Werftgelände Refshaleøen versammelt der Streetfood-Markt Reffen über 50 Stände mit Küchen aus aller Welt — von dänischer Smørrebrød-Moderne über vietnamesisches Bánh mì bis zu argentinischem Asado. Geöffnet Mai bis Oktober täglich 12 bis 22 Uhr, der Eintritt ist frei. Direkt nebenan auf dem Dach des Müllverwertungswerks CopenHill (eröffnet 2019, Architekt Bjarke Ingels) befindet sich eine ganzjährig nutzbare Kunst-Skipiste mit 600 Metern Länge.
Frederiksberg statt Innenstadt für die Mittagspause
Der Frederiksberg-Garten und der angrenzende Søndermarken sind die grüne Lunge Kopenhagens und werden von Touristen oft übersehen. Im Frederiksberg-Schloss residiert seit 1869 die Königliche Dänische Militärakademie. Im Søndermarken liegt das unterirdische Kunstmuseum Cisternerne in den ehemaligen Trinkwasserspeichern der Stadt. Vom Frederiksberg-Plads erreicht man in 5 Minuten die Værnedamsvej, eine charmante Straße mit Bistros und Weinbars zwischen Frederiksberg und Vesterbro.




