Italien ist eines der beliebtesten Reiseländer Europas – mit Kunststädten wie Rom, Florenz und Venedig, den Küsten von Amalfi bis Sardinien und einer Küche von Weltruf. Dieser Guide beantwortet die häufigsten Fragen zu Anreise, Auto, Landeskunde und Bräuchen kompakt an einem Ort.

Basics: Sprache, Währung, Steckdosen

In Italien wird Italienisch gesprochen, gezahlt wird mit dem Euro – für EU-Bürger ist die Einreise mit Personalausweis oder Reisepass unkompliziert. Bei Steckdosen ist Vorsicht geboten: Neben den Typen C und F ist der italienische Typ L mit drei in einer Reihe angeordneten Stiften verbreitet. Ein Reiseadapter im Gepäck ist deshalb oft sinnvoll.

Mit dem Auto nach Italien

Die Fahrt von Deutschland dauert je nach Ziel etwa acht bis zwölf Stunden. Auf den Autobahnen (Autostrade) wird Maut erhoben: An der Auffahrt zieht man ein Ticket und zahlt bei der Ausfahrt bar, per Karte oder über das elektronische Telepass-System. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen bei 130 km/h auf der Autobahn, 90 auf Landstraßen und 50 innerorts. Wichtig für die Sicherheitsausstattung: Warnwesten sind Pflicht – jede Person, die das Fahrzeug bei einer Panne außerorts verlässt, muss eine tragen. Sinnvoll ist daher eine Warnweste pro Mitfahrer, griffbereit im Innenraum.

Italien in Zahlen

Hauptstadt ist Rom. Das Land gliedert sich in 20 Regionen – von Südtirol bis Sizilien – und erstreckt sich über rund 301.000 Quadratkilometer mit etwa 59 Millionen Einwohnern. Italien ist außerdem ein Inselstaat der besonderen Art: Über 450 Inseln verteilen sich im Mittelmeer, allen voran die beiden größten, Sizilien und Sardinien. Und unter der Landschaft brodelt es: 14 aktive Vulkane, darunter Ätna, Vesuv und Stromboli, prägen den Süden des Landes.

Bräuche: Weihnachten und Ferragosto

Die Weihnachtsgeschenke bringt in Italien traditionell die gute Hexe La Befana – allerdings erst am 6. Januar, dem Dreikönigstag; zunehmend ist aber auch Babbo Natale (der Weihnachtsmann) am 24. Dezember verbreitet. Ein weiterer Fixpunkt im Kalender ist Ferragosto am 15. August: Der gesetzliche Feiertag markiert den Höhepunkt der italienischen Ferienzeit, die sich rund um dieses Datum über mehrere Wochen zieht – viele Betriebe und Geschäfte schließen dann.

Was man wissen sollte

Wer die italienische Kultur respektiert, sammelt Pluspunkte: In Kirchen gilt angemessene Kleidung, ein Cappuccino wird traditionell nur morgens getrunken, und Sitzen und Essen auf historischen Denkmälern ist vielerorts untersagt. Zu den Klassikern, die man gesehen haben sollte, zählen das Kolosseum und der Vatikan in Rom, die Kanäle Venedigs, die Kunstschätze von Florenz, die Amalfiküste, die Toskana und die Inseln Sizilien und Sardinien.

Häufige Fragen

Was ist die Hauptstadt von Italien?
Die Hauptstadt ist Rom.
Welche Sprache spricht man in Italien?
Italienisch; regional gibt es zusätzlich anerkannte Sprachen wie Deutsch in Südtirol.
Welche Währung hat Italien?
Den Euro.
Welche Steckdosen gibt es in Italien?
Verbreitet sind die Typen C und F sowie der typisch italienische Typ L mit drei Stiften in einer Reihe. Ein Reiseadapter ist oft sinnvoll.
Wie funktioniert die Maut in Italien?
Auf den Autostrade zieht man an der Auffahrt ein Ticket und zahlt bei der Ausfahrt bar, per Karte oder über das elektronische Telepass-System.
Wie schnell darf man in Italien fahren?
130 km/h auf der Autobahn, 90 auf Landstraßen und 50 innerorts.
Wie viele Warnwesten muss man im Auto in Italien haben?
Vorgeschrieben ist, dass jede Person beim Verlassen des Fahrzeugs außerorts eine Warnweste trägt. Empfehlenswert ist daher eine Weste pro Mitfahrer, griffbereit im Innenraum.
Wie lange dauert die Fahrt nach Italien?
Von Deutschland aus je nach Ziel etwa acht bis zwölf Stunden.
Wie viele Regionen hat Italien?
20 Regionen, jede mit eigener Verwaltung und Kultur.
Wie groß ist Italien?
Rund 301.000 Quadratkilometer mit etwa 59 Millionen Einwohnern.
Wie viele Inseln hat Italien?
Über 450 Inseln im Mittelmeer, die größten sind Sizilien und Sardinien.
Wie viele Vulkane gibt es in Italien?
14 aktive Vulkane, darunter Ätna, Vesuv und Stromboli.
Seit wann gehört Elba zu Italien?
Seit 1861, mit der Gründung des Königreichs Italien. Elba ist die drittgrößte Insel Italiens im Tyrrhenischen Meer.
Wer bringt in Italien die Weihnachtsgeschenke?
Traditionell die gute Hexe La Befana am 6. Januar (Dreikönigstag); zunehmend auch Babbo Natale, der Weihnachtsmann, am 24. Dezember.
Wie lange dauert Ferragosto in Italien?
Ferragosto selbst ist der Feiertag am 15. August; die Ferienzeit rundherum zieht sich oft über mehrere Wochen, viele Betriebe schließen dann.
Was sollte man in Italien nicht tun?
In Kirchen unangemessen gekleidet auftreten, mittags oder nach dem Essen Cappuccino bestellen oder auf historischen Denkmälern sitzen und essen – vieles davon gilt als unhöflich oder ist untersagt.
Was muss man in Italien gesehen haben?
Kolosseum und Vatikan in Rom, die Kanäle Venedigs, Florenz, die Amalfiküste, die Toskana sowie Sizilien und Sardinien.
Was ist typisch italienisch?
Küche mit Pasta, Pizza, Espresso und Gelato, Kunst und Geschichte, die Vespa, die Mode – und die ausgeprägte Familien- und Genusskultur.