roadsurfer feiert 10 Jahre und meldet rund 10.000 Fahrzeuge, etwa 100 Standorte und 16 Länder. Aus dem Münchner Start mit 25 VW-Campingbussen ist ein großer Campervermieter geworden, der Vanlife in den Alltag vieler Urlauber gebracht hat.
Spannend ist vor allem, wie sich das Buchungsverhalten verändert hat: Laut Pressemitteilung liegt die Vorlaufzeit inzwischen bei rund 110 Tagen. Für Familien, Paare, Best Ager und Hundehalter ist das Modell interessant, weil du flexibel bleibst und trotzdem früh planen kannst.
Was an roadsurfer neu war
Als roadsurfer 2016 mit 25 Campingbussen startete, war die Idee simpel: Du solltest einen Camper ohne großen Aufwand buchen können. Genau dieser Ansatz hat das Angebot im Markt sichtbarer gemacht. Das Unternehmen setzt auf auffällige Bullis, eine klare Marke und eine Buchung, die für viele Nutzer näher an einem normalen Online-Kauf liegt als an klassischer Wohnmobilmiete.
In der Pressemitteilung spricht roadsurfer selbst davon, dass der Begriff „roadsurfing“ zum Synonym für Campen geworden sei. Diese Entwicklung hat den Markt nicht allein verändert, aber sie zeigt, wie stark Branding in einer Kategorie wirken kann. Ein Blick auf die Originalmitteilung bei Presseportal lohnt sich für die genauen Unternehmenszahlen.
Die wichtigsten Fakten zum Jubiläum
- 2016 startete roadsurfer mit 25 VW Campingbussen in München, Frankfurt und Hamburg.
- Heute nennt das Unternehmen rund 10.000 Camper und Wohnmobile.
- Es gibt rund 100 Standorte in 16 Ländern.
- Seit 2016 sind laut Mitteilung rund 420.000 Menschen mit roadsurfer unterwegs gewesen.
- Für 2026 nennt roadsurfer eine durchschnittliche Vorlaufzeit von rund 110 Tagen.
So hat sich Vanlife verändert
Weniger Spontantrip, mehr Planung
Die Zahl von rund 110 Tagen Vorlauf ist ein gutes Signal dafür, wie sich Campingreisen verschoben haben. Früher stand oft der spontane Sommertrip im Vordergrund. Heute planen viele den Camper wie eine normale Ferienreise, also mit Ferienkalender, Strecke, Stellplätzen und Rückgabestation im Blick.
Familien, Paare, Hundebesitzer
Laut roadsurfer reisen 28 Prozent der Kund:innen mit Kindern, rund 9 Prozent mit Hund, und 16 Prozent gehören zur Gruppe 55 plus. Das passt zu einem Markt, der längst nicht mehr nur aus jungen Vanlife-Fans besteht. Für Familien sind Kastenwagen und Wohnmobile laut Mitteilung besonders gefragt, Paare greifen auch zu Vans.
Was das für dich als Reisenden heißt
Wenn du mit Camperurlaub liebäugelst, zeigt roadsurfer vor allem eines: Das Produkt ist reif geworden. Du bekommst heute mehr Standorte, mehr Fahrzeugtypen und oft eine klarere Buchungslogik als noch vor ein paar Jahren. Gleichzeitig bleibt das Thema preisabhängig: Saison, Modell und Standort machen viel aus. roadsurfer nennt für den Sommer Startpreise ab 125 Euro pro Nacht.
Wer auf Kosten achtet, sollte die Reise nicht nur nach dem Fahrzeugpreis planen. Stellplätze, Maut, Diesel, Fährverbindungen und Zusatzfahrer summieren sich schnell. Gerade bei längeren Touren durch den DACH-Raum, nach Italien oder Frankreich lohnt sich ein sauberer Vergleich mit klassischem Flug-und-Hotel-Urlaub.
Aktivitäten und Reiseformen rund um Vanlife
Küstenroute mit Camper
Gut für alle, die Strand, kurze Etappen und flexible Stopps wollen. Besonders sinnvoll in den Sommermonaten, wenn Küstenorte schnell voll werden.
Städtetrip mit Zwischenstopp
Praktisch für Paare und Freundesgruppen. Du kombinierst Stadtbesuch und Naturplatz, statt zwei Hotels zu buchen.
Familienrunde mit eigenem Schlafplatz
Familien sparen sich Umpacken und feste Essenszeiten. Für Kinder ist das oft entspannter als täglicher Hotelwechsel.
Die Branche im Hintergrund
roadsurfer nennt für den Campermarkt ein Wachstum von 8 bis 10 Prozent pro Jahr. Eine unabhängige Einordnung dazu liefern Marktberichte und Branchenbeobachtungen etwa von DRV und Destatis, wenn du die Entwicklung im Reisebereich allgemein mitdenken willst. Für den konkreten Campermarkt bleibt aber wichtig: Nachfrage und Verfügbarkeit schwanken stark nach Region und Saison.
Für wen roadsurfer interessant ist
Praktische Einordnung vor der Buchung
- Für Ferienzeiten lieber früher als später reservieren.
- Wenn du mit Kindern reist, prüfe Schlafplätze und Gurte genau.
- Wenn du mit Hund unterwegs bist, kläre die Regeln je nach Standort und Fahrzeug.
- Vergleiche die Abholstationen, nicht nur den Tagespreis.
- Plane die erste Nacht möglichst nicht zu weit vom Startort entfernt.
FAQ zu roadsurfer und Vanlife
Wann solltest du bei roadsurfer buchen?
Am besten früh. roadsurfer nennt für 2026 eine Vorlaufzeit von rund 110 Tagen. In den Ferien wird es meist enger.
Für wen eignet sich Camperurlaub besonders?
Für Familien, Paare, Hundebesitzer und Reisende ab 55 plus. Laut roadsurfer stammen 28 Prozent der Kund:innen aus Familien mit Kindern, rund 9 Prozent reisen mit Hund.
Ist Camperurlaub teurer geworden?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. roadsurfer nennt für den Sommer Startpreise ab 125 Euro pro Nacht, dazu kommen aber je nach Tour weitere Kosten.
Wo ist roadsurfer heute vertreten?
Das Unternehmen nennt rund 100 Standorte in 16 Ländern. Die genaue Verteilung hängt vom Markt ab und kann sich ändern.
Fazit für deine Reiseplanung
roadsurfer hat Camperurlaub für viele Menschen leichter buchbar gemacht. Aus einem kleinen Start mit 25 Bussen wurde ein großer Anbieter mit klarer Marke, breiter Flotte und hoher Sichtbarkeit. Wenn du Vanlife ausprobieren willst, spricht viel dafür, die Reise früh zu planen, Stationen sauber zu vergleichen und das Fahrzeug nach deinem Reisetyp auszuwählen.
Für spontane Sommerbuchungen bleibt der Markt eng. Wer mehr Auswahl will, schaut besser rechtzeitig auf Modell, Abholort und Reisedauer. Genau dort entscheidet sich am Ende, ob der Camper-Trip entspannt startet oder schon bei der Buchung kompliziert wird.



