Die Nordsee ist eines der beliebtesten Urlaubsziele Deutschlands – mit dem einzigartigen Wattenmeer, den ost- und nordfriesischen Inseln, endlosen Stränden und einer erstaunlichen Tierwelt. Dieser Guide beantwortet die häufigsten Fragen zu Natur, Inseln und Aktivitäten kompakt an einem Ort.
Was ist das Watt?
Das Watt ist der Meeresboden, der bei Ebbe trockenfällt und bei Flut wieder überspült wird. Dieses Wattenmeer entlang der deutschen, niederländischen und dänischen Küste ist ein UNESCO-Weltnaturerbe und einer der artenreichsten Lebensräume Europas. Geführte Wattwanderungen gehören zu den beliebtesten Aktivitäten an der Nordsee.
Wie tief ist die Nordsee?
Die Nordsee ist im Mittel rund 94 Meter tief. Im südlichen Bereich vor der deutschen Küste ist sie deutlich flacher, während sie im Norden zur Norwegischen Rinne hin auf mehrere hundert Meter abfällt.
Inseln und Tierwelt
Vor der Küste liegen die Ostfriesischen Inseln (etwa Borkum, Norderney, Juist, Langeoog) und die Nordfriesischen Inseln (Sylt, Föhr, Amrum) sowie die kleinen Halligen. In der Nordsee leben zahlreiche Fischarten wie Hering, Kabeljau, Scholle, Seezunge und Makrele; zu den Säugetieren zählen Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale, die man mit etwas Glück von Ausflugsschiffen aus beobachten kann.
Was kann man an der Nordsee machen?
Neben Wattwanderungen locken Strandtage im Strandkorb, Radtouren auf den flachen Inseln, Kutterfahrten, Vogelbeobachtung und Kuren im heilsamen Reizklima. Das raue, jodhaltige Klima gilt als besonders gesund.
Nordsee und Ostsee
Der Name „Nordsee" entstand aus Sicht der Niederländer und Friesen, für die dieses Meer im Norden lag – im Unterschied zur Zuiderzee („Südsee"). Nordsee und Ostsee grenzen nicht direkt aneinander, sind aber über das Skagerrak und das Kattegat zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden miteinander verbunden. An der Nordspitze Dänemarks, bei Skagen, treffen ihre Strömungen sichtbar aufeinander.



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