Icelandair hat nach einem weltweiten Casting eine Kandidatin für eine Kampagne rund um „wirklich schlechte“ Reisefotos ausgewählt. Laut den vorliegenden Angaben gab es 127.642 Bewerbungen aus 178 Ländern. Die Aktion richtet sich klar an Social-Media-Aufmerksamkeit und stellt Island als Ziel in den Mittelpunkt, nicht klassische Airline-Werbung.

Worum es bei der Aktion geht

Icelandair dreht das übliche Reisemarketing um. Statt sauber gestylter Island-Bilder sucht die Airline eine Person, die bewusst nicht gut fotografiert. Die Botschaft ist simpel: Wenn selbst schlechte Fotos von Island noch gut aussehen, braucht es keinen perfekten Bildlook, um Lust auf die Reise zu machen.

Die Idee ist nicht nur ein PR-Stunt. Sie passt zu einem klaren Social-Media-Moment: User reagieren oft stärker auf schräge, echte oder leicht kaputte Inhalte als auf klassische Werbebilder. Genau darauf setzt die Kampagne.

Für die Außenwirkung ist das clever: Die Airline verkauft nicht ein Bordprodukt, sondern die Sehnsucht nach Island. Das macht die Kampagne auch für Reiselustige ohne Flugaffinität interessant.

Die Zahlen hinter dem Casting

Im vorliegenden Material ist von 127.642 Bewerbungen aus 178 Ländern die Rede. Zusätzlich wird genannt, dass Icelandair die ausgewählte Person mit 50.000 US-Dollar und einer Reise nach Island ausstattet. Eine offizielle Bestätigung dieser Summen liegt in den gelieferten Quellenhinweisen nicht vollständig vor, deshalb solltest du die Zahl im redaktionellen Umfeld vor Veröffentlichung noch gegenprüfen.

Was das für Island-Reisen bedeutet

Mehr Reichweite für ein Ziel, das Bilder trägt

Island gehört zu den Zielen, die auf Fotos fast von selbst funktionieren. Vulkane, schwarze Strände, Wasserfälle, Gletscher und die markante Küstenlinie liefern schon ohne perfektes Licht starken Bildstoff. Genau deshalb funktioniert die Kampagne als Gegenentwurf zu glattgebügelten Stockfotos.

Warum das für Fluglinien spannend ist

Airlines verkaufen längst nicht mehr nur Sitzplätze. Sie verkaufen Wege zu Orten, Erinnerungen und Bildmaterial für Social Media. Icelandair nutzt diesen Mechanismus sehr direkt: Die Kampagne ist selbst ein teilbarer Inhalt, der Reichweite erzeugt und gleichzeitig Island als Ziel stärkt.

  • Für Island-Fans: Die Aktion bestätigt, wie stark das Reiseziel als Marke funktioniert.
  • Für Familien: Die Kampagne ist eher ein lustiger Aufhänger als ein Reiseversprechen.
  • Für Island-Neulinge: Sie liefert einen einfachen Grund, sich mit dem Ziel zu beschäftigen.
  • Für Social-Media-Nutzer: Das Thema ist auffällig genug, um geteilt zu werden.

Einordnung aus Reisesicht

Für Reisende ist die Kampagne kein Buchungssignal, sondern ein Marketingbeispiel. Sie zeigt, wie stark sich Reiseanbieter heute über Inhalte positionieren. Statt Preis, Sitzabstand oder Zusatzleistung stehen Aufmerksamkeit und Markenbild im Vordergrund.

Wenn du Island planst, sind solche Kampagnen nur der Startpunkt. Entscheidend bleiben dann ganz konkrete Fragen: Wann ist die beste Reisezeit, wie teuer sind Mietwagen und Unterkünfte, und welche Route passt zu deiner Reisezeit. Genau dort trennt sich PR von Reisealltag.

Was du daraus mitnehmen kannst

Wenn du Reiseinhalte redaktionell bewerten willst, achte auf drei Dinge: Wer nennt die Zahlen? Wo liegt der eigentliche Nutzen für die Zielgruppe? Und ist die Geschichte mehr Show als Substanz? Bei dieser Icelandair-Aktion ist die Antwort klar: Es ist vor allem Show, aber eine ziemlich treffsichere.

Für Island selbst ist das trotzdem nützlich. Jede Kampagne, die das Land sichtbar hält, kann am Ende auch Nachfrage stützen. Entscheidend ist nur, ob die Aufmerksamkeit später in echte Reiseinformationen übersetzt wird.

FAQs

Ist die Kampagne ein echter Job oder nur PR?

Nach den vorliegenden Angaben ist es eine Marketingaktion von Icelandair. Der Job wirkt eher wie ein PR-Konzept als wie eine klassische Dauerstelle.

Wie viele Leute haben sich beworben?

In der gelieferten Recherche ist von 127.642 Bewerbungen aus 178 Ländern die Rede. Vor einer Veröffentlichung solltest du die Zahl gegen eine offizielle Quelle prüfen.

Wer wurde ausgewählt?

Die Recherche nennt Blanche Mortemard aus Paris als ausgewählte Kandidatin. Auch das solltest du mit einer offiziellen Icelandair-Quelle abgleichen, wenn du den Namen im Text verwendest.

Warum funktioniert so eine Aktion für Icelandair?

Weil Island als Ziel von starken Naturbildern lebt. Die Kampagne spielt genau damit und macht aus schlechten Fotos einen Teil der Botschaft.

Ist das für normale Reisende relevant?

Direkt nicht. Indirekt schon, weil die Aktion zeigt, wie stark Island weiter im Gespräch bleibt und wie Airlines heute Aufmerksamkeit aufbauen.

HÄUFIGE FRAGEN

Ist die Kampagne ein echter Job oder nur PR?

Nach den vorliegenden Angaben ist es eine Marketingaktion von Icelandair. Der Job wirkt eher wie ein PR-Konzept als wie eine klassische Dauerstelle.

Wie viele Leute haben sich beworben?

In der gelieferten Recherche ist von 127.642 Bewerbungen aus 178 Ländern die Rede. Vor einer Veröffentlichung solltest du die Zahl gegen eine offizielle Quelle prüfen.

Wer wurde ausgewählt?

Die Recherche nennt Blanche Mortemard aus Paris als ausgewählte Kandidatin. Auch das solltest du mit einer offiziellen Icelandair-Quelle abgleichen, wenn du den Namen im Text verwendest.

Warum funktioniert so eine Aktion für Icelandair?

Weil Island als Ziel von starken Naturbildern lebt. Die Kampagne spielt genau damit und macht aus schlechten Fotos einen Teil der Botschaft.

Ist das für normale Reisende relevant?

Direkt nicht. Indirekt schon, weil die Aktion zeigt, wie stark Island weiter im Gespräch bleibt und wie Airlines heute Aufmerksamkeit aufbauen.
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