Für dich als Flugreisende oder Flugreisenden ist der Index vor allem dann nützlich, wenn du vor der Buchung einen kurzen Realitätscheck willst. Er zeigt, wie Airlines nicht nur beim Abflug, sondern auch bei Beschwerden und Entschädigungen abschneiden.
Was der Flightright-Index misst
Drei Bereiche mit direktem Praxisbezug
Der Index schaut auf Zuverlässigkeit, Zahlungsverhalten und Kundenzufriedenheit. Genau diese Punkte werden wichtig, wenn ein Flug verspätet ist, ausfällt oder du Geld zurückforderst. Flightright verweist in diesem Zusammenhang auf Entschädigungen von bis zu 600 Euro bei Flugproblemen; Details dazu findest du direkt bei Flightright.
Gewinner und Verlierer im Ranking
Ranking auf einen Blick
- Platz 1
- Austrian Airlines – 3,04 Sterne
- Platz 2
- Eurowings – 2,81 Sterne
- Platz 3
- Air Baltic – 2,76 Sterne
- Letzter Platz
- Aer Lingus – 1,79 Sterne
Die Airlines am Tabellenende
Aer Lingus, Air Europa und Vueling schneiden laut Index am schlechtesten ab. Aer Lingus erreicht 1,79 Sterne, Air Europa 1,93 Sterne und Vueling 2,06 Sterne. Auffällig: In der Kategorie Zahlungsverhalten bekommen alle drei nur 1 Stern.
Das ist für dich vor allem dann relevant, wenn du bei Umbuchungen oder Erstattungen nicht wochenlang nachhaken willst. Ein schlechter Wert beim Zahlungsverhalten heißt nicht automatisch, dass jede Erstattung stockt. Er ist aber ein Warnsignal.
Wer vorne liegt
Austrian Airlines führt das Ranking mit 3,04 Sternen an. Laut Mitteilung überzeugt die Airline vor allem bei der Zuverlässigkeit mit 3,5 Sternen und bei der Kundenzufriedenheit mit 3,12 Sternen. Ebenfalls gut platziert sind Eurowings und Air Baltic.
Was das für deine Buchung heißt
Billigflug oder große Netzwerk-Airline — worauf du eher achten solltest
Dafür spricht ein Blick auf den Index
- Du siehst Unterschiede bei Service und Zuverlässigkeit vor der Buchung.
- Du erkennst Airlines, die bei Entschädigungen schwach abschneiden.
- Du kannst bei Umsteigeverbindungen mit mehr Puffer planen.
Dagegen spricht
- Der Index ersetzt keinen Blick auf deine konkrete Route.
- Ein gutes Ranking hilft dir nicht, wenn der einzelne Flug an einem schlechten Tag erwischt wird.
- Preis und Gepäckregeln bleiben für die Buchung oft genauso wichtig.
So prüfst du Airlines vor dem Flug
- Schau dir neben dem Preis auch die Umsteigezeit an.
- Prüfe, wie die Airline bei Erstattungen und Umbuchungen arbeitet.
- Speichere Buchungsbestätigung und Bordkarte direkt nach dem Flug.
- Wenn es Probleme gibt, dokumentiere Uhrzeiten und Ansagen am Gate.
Warum solche Rankings für Reisende hilfreich sind
Mehr als nur ein Bauchgefühl
Viele Buchungen werden nach Preis entschieden. Der Flightright-Index bringt einen zweiten Blick hinein. Er macht sichtbar, ob eine Airline im Alltag eher stabil arbeitet oder bei Problemen schnell schwächelt. Gerade bei Fernreisen oder Familienflügen kann das den Unterschied machen.
Für die Einordnung von Fluggastrechten lohnt sich außerdem ein Blick auf die EU-Regeln. Einen kompakten Überblick findest du bei der EU-Kommission zu Fluggastrechten. Dort steht auch, wann du bei Verspätung oder Ausfall Ansprüche prüfen kannst.
Insider-Tipp für die Buchung
- Bei knappen Umstiegen lieber nicht die letzte Verbindung des Tages wählen.
- Wenn du zwischen zwei ähnlichen Tarifen schwankst, nimm im Zweifel den mit flexibler Umbuchung.
- Bei Ferienflügen früh am Morgen sind Verspätungen oft weniger aufgelaufen als am späten Abend.
FAQ zum Flightright-Index 2026
Wie viele Airlines wurden bewertet?
Der Flightright-Index 2026 bewertet 20 europäische Airlines.
Welche Airline liegt vorne?
Austrian Airlines führt mit 3,04 Sternen. Die Airline schneidet vor allem bei Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit gut ab.
Welche Airlines stehen am Ende?
Aer Lingus, Air Europa und Vueling bilden das Schlusslicht.
Worauf sollte ich bei einer Flugbuchung besonders achten?
Neben dem Preis sind Zuverlässigkeit, Umsteigezeiten und die Praxis bei Entschädigungen wichtig. Gerade bei engen Anschlüssen lohnt sich ein kurzer Blick auf die Airline-Bewertung.



