Am 3. August 2026 bricht EXPLORA III zu ihrer Jungfernfahrt auf — dem dritten Schiff der Luxuslinie Explora Journeys. Die Inaugural-Routen führen von baltischen Hauptstädten über Skandinavien bis nach Island, Grönland und Neuengland. Keine Route wiederholt sich, und an Bord wartet unter anderem ein Sonnenfinsternis-Erlebnis.
Das Konzept: Weniger Eile, mehr Tiefe
Wer schon mal eine klassische Rundfahrt mit 12 Häfen in 10 Tagen hinter sich hat, kennt das Gefühl: kaum angekommen, schon wieder an Bord. Explora Journeys baut EXPLORA III bewusst anders — längere Liegezeiten, Übernacht-Aufenthalte in ausgewählten Häfen und ein Tempo, das tatsächlich erlaubt, einen Ort kennenzulernen.
Dieses Prinzip nennt die Reederei „Overnight Immersions“: Das Schiff bleibt nicht nur für ein paar Stunden, sondern ankert bis zum nächsten Morgen. Wer also abends in einem Hafen von Reykjavík die Mitternachtssonne erleben will, muss nicht um 17 Uhr zurück an Bord hetzen.
Die Routen: Von der Ostsee bis nach Neuengland
Die Inaugural-Kollektion des Sommers 2026 hat einen klaren Bogen: Nordeuropa als Ausgangspunkt, dann westwärts über den Atlantik.
Nordeuropa und Baltikum
Die ersten Fahrten führen durch geschützte Häfen baltischer Hauptstädte und skandinavischer Küstenstädte. Konkret genannt werden Norwegen und seine Fjorde sowie die Küstenlinien Skandinaviens — genaue Anlaufhäfen kommuniziert Explora Journeys über den offiziellen Buchungskanal.
Island und Grönland
Von Skandinavien geht es weiter nach Island und Grönland. Beide Ziele sind nicht gerade Massentourismus-Regionen — Basaltküsten, Gletscher und Polarfuchs statt Strandliegen. Der Ansatz mit längeren Liegezeiten passt hier besonders gut: Wer nur fünf Stunden in einem isländischen Dorf hat, sieht ein Souvenirregal. Wer eine Nacht bleibt, sieht vielleicht Nordlichter.
Transatlantik und Neuengland
Den Abschluss der Inaugural-Saison bildet eine transatlantische Überfahrt Richtung kanadische Maritimes und Neuengland. Dieser Teil der Route beinhaltet das Sonnenfinsternis-Erlebnis — auf See hat man dabei freie Sicht ohne Hochhäuser oder Wolkenkratzer im Weg.
Nachhaltigkeit: Landstrom und Effizienz-Technologien
EXPLORA III kommt mit Landstromanschluss — das bedeutet, das Schiff kann im Hafen seinen Antrieb abschalten und Strom aus dem lokalen Netz beziehen, statt die Hilfsmotoren laufen zu lassen. Dazu kommen laut Reederei weitere Energieeffizienz-Innovationen, die sie als Teil ihres verantwortungsvollen Ansatzes zum Meeresreisen beschreibt. Details zu den genauen Emissionswerten hat Explora Journeys bislang nicht öffentlich veröffentlicht.
Einordnung: Was EXPLORA III für den Luxusmarkt bedeutet
Explora Journeys gehört zur MSC-Gruppe — hat aber einen komplett eigenständigen Marktauftritt. Während MSC Cruises auf Volumen und breite Zielgruppen setzt, positioniert sich Explora klar im Segment der kleinen, feinen Luxuslinien — vergleichbar mit Seabourn, Silversea oder Scenic. Das macht EXPLORA III zu einem der gefragtesten Neustarts im Hochpreis-Kreuzfahrtmarkt des Jahres 2026.
Wer die Inaugural-Saison mitfahren will: Weil keine Route wiederholt wird, gibt es für jede einzelne Journey nur ein begrenztes Zeitfenster zur Buchung. Erkundige dich direkt bei Explora Journeys nach Verfügbarkeiten — oder sprich einen spezialisierten Luxuskreuzfahrt-Berater an, der die Routen im Detail kennt.



