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Staugefahr am Wochenende: Wintersportverkehr sorgt für Chaos

Erfahre, welche Strecken besonders verstopfen, wann du losfahren solltest und wie du Zeit und Nerven sparst.

Schneebedeckte Berge umgeben eine kurvige Straße mit Autos und traditionellen Holzhäusern im Wintersportgebiet.
Erfahre, welche Strecken besonders verstopfen, wann du losfahren solltest und wie du Zeit und Nerven sparst.

Staugefahr am Wochenende: Wintersportverkehr sorgt für Chaos

Kurz und knapp: der ADAC rechnet fürs Wochenende vom 6. bis 8. März mit einer spürbaren Zunahme an Verkehrsaufkommen — schuld daran sind vor allem Wochenend-Ski-Touren und verschobene Ferienzeiten. In Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern starten die Winterferien neu, während in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt die freie Zeit endet; Hamburg springt gleichzeitig in die Urlaubsrunde. Das Ergebnis ist ein buntes Durcheinander auf den klassischen Routen in Richtung Berge und Naherholungsgebiete, und wer schon mal an einem solchen Wochenende unterwegs war, weiß: entspannte Fahrt ist da selten das Stichwort.

Auf den Autobahnen knirscht es dieses Mal an mehreren Stellen. Besonders im Blick stehen unter anderem Abschnitte der A1 mit geplanten Sperrungen zwischen Ladbergen und Lengerich sowie Remscheid–Wermelskirchen (6.–9. März). Auch auf der A3 sind kurzzeitige Vollsperrungen angekündigt — etwa bei Rees–Emmerich-Ost und im Raum Offenbach — und die A9 hat in Bayreuth-Süd eingeplante Einschränkungen. Für Frühaufsteher sowie jene, die spät losfahren, lohnt sich ein Blick auf die jüngsten Sperrkalender: am 8. März ist auf der A27 zwischen Verden-Nord und Langwedel eine zeitlich begrenzte Sperre vorgesehen (morgens zwischen 7 und 11 Uhr). Stadtringe wie der Münchner Autobahnring werden erfahrungsgemäß enger, sobald viele Ausflügler und Rückkehrer gleichzeitig in die Innenstädte drücken.

Der Blick über die Grenze macht die Lage nicht unbedingt ruhiger. Internationale Großereignisse können zusätzlichen Verkehr anziehen und dafür sorgen, dass normalerweise ruhige Grenzstrecken plötzlich voll laufen. ADACs Prognose stützt sich auf aktuelle Verkehrszahlen vom 2. März und die Ferienkalender — das heißt, kurzfristige Baustellen oder neue Sperrungen können das Ganze leicht kippen. Persönlich finde ich es nerviger als nötig, wenn Informationen nur fragmentarisch vorliegen; darum mein Tipp: mehrere Infoquellen parallel nutzen, Live-Karten checken und alternativen Routen speichern. Falls du flexibel bist, verschiebst du die Abfahrt ein Stück oder wählst bewusst weniger befahrene Verbindungsstraßen statt die Hauptachse zu quälen.

Zum Abschluss noch ein kleiner, pragmatischer Rat aus eigener Erfahrung: Plane ein bisschen Extra-Zeit ein und nimm ein paar Komfort-Spielregeln mit — gute Playlist, warme Getränke und genug Akku können Wunder wirken, wenn es mal stockt. Ein bisschen Routine und Vorbereitung nimmt die Giftigkeit aus jeder Stau-Session. Ich jedenfalls schnapp mir an solchen Wochenenden lieber Zeit für Pausen, als mich in endlosen Blechschlangen zu ärgern — und manchmal führt genau das dann doch zu einem hübschen Umweg-Moment, den ich so vorher nicht erwartet hätte.

TH

Thomas Harnisch

Reiseblogger

Thomas Harnisch ist leidenschaftlicher Reiseblogger und Gründer von weloveurlaub.de. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Reisebranche teilt er seine Expertise und Insider-Tipps, um Ihnen unvergessliche Urlaubserlebnisse zu ermöglichen. Mehr über Thomas →
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