Rail Europe hat sein Schweiz-Portfolio erweitert: 18 Bergziele — darunter Jungfraujoch, Matterhorn Glacier Paradise und Pilatus — sind jetzt direkt über Rail Portal und API buchbar. Reisebüros können Bahntickets und Bergausflüge damit in einem Buchungsvorgang kombinieren.
Was neu buchbar ist
Wer Schweiz-Reisen verkauft, kennt das Problem: Bahnpass hier, Bergbahn dort, zwei verschiedene Systeme. Rail Europe schließt diese Lücke jetzt zumindest für die bekanntesten Schweizer Bergziele. Über Rail Portal und per API-Anbindung lassen sich Bergausflüge und Panoramabahnfahrten direkt mit Bahnpässen und Zugtickets kombinieren.
Das neue Sortiment umfasst sowohl klassische Seilbahn- und Zahnradbahn-Ziele als auch Panoramarouten. Für Reisebüros bedeutet das: weniger Klickwege, eine zusammenhängende Buchung, ein Ansprechpartner.
Warum das für Reisebüros relevant ist
Rail Europe nennt Fernreisende aus Nicht-EU-Ländern als Kernzielgruppe — Menschen, die erlebnisgetriebene Itineraries buchen und die Schweiz oft zum ersten Mal besuchen. Für diese Gruppe gilt: Bergziele sind kein nettes Extra mehr, sondern fixer Bestandteil der Reise.
„Für viele Agenturen sind Berggipfel zunehmend zum Kern der Reise geworden — nicht mehr nur zu einem optionalen Add-on — besonders für Reisende, die die Schweiz zum ersten Mal besuchen.“
— Rail Europe
Konkret heißt das: Wer bisher Bahnpass und Jungfraujoch-Ticket separat organisiert hat, kann beides jetzt in einem Schritt erledigen. Die API-Anbindung macht das auch für größere Buchungsplattformen attraktiv, die Schweiz-Pakete automatisiert anbieten wollen.
Schweiz per Bahn: Was dahinter steckt
Die Ergänzung kommt nicht zufällig. Schweiz Tourismus beobachtet seit Jahren, dass Bergbahnerlebnisse — vor allem Jungfraujoch und Gornergrat — zu den meistgebuchten Einzelattraktionen des Landes zählen. Wer mit dem Zug durch die Schweiz reist, landet fast zwangsläufig an einer dieser Stationen.
Der Gornergrat war 1898 die erste elektrisch betriebene Zahnradbahn der Schweiz — heute fährt sie immer noch auf derselben Strecke, mit Blick auf den Matterhorn-Gletscher.
Für Nutzer des Rail Europe B2B-Kanals — also Reisebüros, Tour-Operator und Online-Plattformen — ist der Schritt ein echter Ausbau: Bisher war das Sortiment vor allem auf Bahnpässe und Zugtickets konzentriert. Bergbahnen, Seilbahnen und alpine Panoramastrecken ergänzen das Portfolio nun in einer Kategorie, die für Schweiz-Reisen tatsächlich kaufentscheidend ist.
Was das für deinen nächsten Schweiz-Trip bedeutet
Als Endkunde wirst du davon indirekt profitieren: Reisebüros, die Rail Europe nutzen, können Jungfraujoch, Schilthorn oder Matterhorn Glacier Paradise künftig ohne Medienbruch in eine komplette Bahnreise einbauen. Das sollte die Planung beschleunigen — und im besten Fall auch die Preistransparenz verbessern, weil alles auf einer Rechnung steht.
Wer unabhängig plant, findet Tickets für die meisten dieser Bergziele auch direkt über die jeweiligen Betreiber. Für eine kombinierte Bahnreise durch mehrere Regionen lohnt sich aber ein Blick auf Reisebüros mit Rail-Europe-Anbindung — gerade wenn Jungfraujoch, Rigi und Schilthorn auf der Liste stehen.
Häufige Fragen
- Kann ich als Privatreisender direkt bei Rail Europe buchen?
- Rail Europe hat sowohl B2B-Kanäle (für Reisebüros) als auch eine B2C-Website. Für Privatkunden lohnt sich ein direkter Blick auf raileurope.com, um zu prüfen, welche Bergziele dort buchbar sind.
- Sind Schweizer Bergbahn-Tickets im Swiss Travel Pass enthalten?
- Teilweise. Der Swiss Travel Pass deckt viele Bergbahnen teilweise oder vollständig ab — Jungfraujoch etwa nur mit Rabatt. Vor der Buchung lohnt sich ein Vergleich auf myswitzerland.com.
- Welches Bergziel eignet sich für einen ersten Schweiz-Besuch am besten?
- Jungfraujoch ist das bekannteste Ziel und liegt auf 3.454 Metern — spektakulär, aber auch entsprechend teurer. Rigi oder Pilatus bieten ebenfalls tolle Panoramen und sind preislich zugänglicher.
- Wie weit im Voraus sollte ich Bergbahn-Tickets buchen?
- In der Hochsaison (Juli–August) sind beliebte Strecken wie Jungfraujoch oft Wochen im Voraus ausgebucht. Frühzeitig buchen zahlt sich aus.




