Entdecke die Kraftquelle Hochsteiermark für Natur und Action
In den letzten Monaten hat sich in der Hochsteiermark spürbar was getan: Mehr Ladestationen für E-Bikes sind aufgetaucht, an mehreren Ausleihstellen gibt’s jetzt moderne E-Mountainbikes, und ein kleiner Shuttleverkehr bringt Mountainbiker und Wanderer leichter zu den höheren Ausgangspunkten. Ich bin kürzlich an so einer neuen Station vorbeigekommen und war überrascht, wie schnell sich das Netz dadurch entspannt anfühlt — keine langen Anstiege mehr gleich zu Beginn, sondern entspanntes Losrollen. Besonders gut: Touren sind jetzt oft mit GPX-Tracks zum Runterladen ausgeschrieben, sodass die Orientierung auch ohne ständige Kartencheckerei klappt.
Richtig spannend sind die neuen Trainings- und Erlebniszonen entlang mancher Routen. Pumptracks und kleine Technik-Parcours für Einsteiger und Kids sprießen auf, während einige Strecken um flowige Kurven erweitert wurden — ideal, wenn Du lieber Rhythmus als hektische Sprünge suchst. Bei einer kurzen Pause habe ich einem Jugendlichen zugesehen, wie er sich an einer Slalomstrecke probierte; diese kleinen Erfolgserlebnisse sind hier echt Programm. Für Läufer haben lokale Gruppen neue, markierte Rundkurse angelegt, die teilweise extra kurz gehalten sind, damit man nach Feierabend noch eine flotte Runde drehen kann.
Neben dem Sport rückt Nachhaltigkeit jetzt mehr in den Vordergrund: Forstpflegemaßnahmen, flankierende Pflanzaktionen und Projekte zur Erosionskontrolle sind angelaufen. Ich war bei einer Freiwilligenaktion mit dabei und fand es beeindruckend, wie viele Hände zusammenhelfen — wir haben junge Bäume gesetzt und Sitzgelegenheiten aus regionalem Holz gebaut. Gleichzeitig entstehen Programme mit lokalen Produzenten, die an bestimmten Rastpunkten kleine Verpflegungsstationen mit regionalen Snacks und Heißgetränken betreuen. Solche Pausen schmecken gleich viel echter, wenn Käse und Kuchen aus der Umgebung kommen und nicht aus der Plastiktüte.
Und dann sind da noch die Termine: Veranstalter planen mehr thematische Wochenenden, etwa Nachttouren mit Stirnlampe, volle-Mond-Rides oder gemütliche Genusswanderungen mit saisonalen Schmankerln in den Hütten. Mir wurde erzählt, dass besonders die Wochenenden im Herbst schnell ausgebucht sind — ein Tipp also: früh reservieren. Wenn Du ohne großes Planungsaufwand anreisen willst, lohnt sich ein Blick auf die neuen digitalen Kalender der Region; dort kannst Du Touren, Shuttlezeiten und Events in einem Rutsch checken. Ich selbst freu mich schon auf eine der kommenden Vollmondfahrten — klingt irgendwie magisch, oder? Pack auf jeden Fall festes Schuhwerk ein und, falls Du ein bisschen Ruhe suchst, such Dir eine Wochentagstour: Dann hast Du die Kraftquelle oft fast für Dich allein.



