Ab September 2025 kannst du die Türme von Notre-Dame wieder besteigen und Paris von oben sehen!
Ab September 2025 kannst du wieder nach oben in die Glockentürme der Kathedrale — und die jüngsten Meldungen dazu sind spannender als nur ein Öffnungstermin. Die Verantwortlichen haben ein neues Besuchssystem eingeführt: Einlass nur mit vorab gebuchten Zeitfenstern, begrenzte Ticketkontingente pro Stunde und verstärkte Kontrollen am Eingang. So sollen lange Schlangen vor der Fassade vermieden werden und die Restaurierungsarbeiten gleichzeitig ungestört weiterlaufen können. Tipp von mir: Kauf die Karte online, am besten am Erscheinungstag der Freischaltung — die Nachfrage ist riesig.
Auf der technischen Seite hat sich einiges getan. In den letzten Monaten wurden verborgene Metallanker überprüft, beschädigte Mauerteile sorgfältig ersetzt und moderne Brandschutztechnik diskret eingebaut, damit der historische Bau besser geschützt ist als zuvor. Restauratoren sprechen davon, dass der Zugang zu Teilen der Türme nun sicherer ist, ohne den ursprünglichen Charakter zu überdecken. Parallel dazu gibt es vor Ort Info-Stationen mit Modellansichten und kurzen Videos, die den Wiederaufbau und die konservatorischen Entscheidungen erklären — ideal, wenn du wissen willst, was hinter den Kulissen passiert ist.
Für Besucher läuft der Aufstieg jetzt nach einem klaren Ablauf ab: Ein begrenztes Zeitfenster, eine kurze Sicherheitseinweisung und dann der Gang zur Aussichtsplattform. Manche Bereiche bleiben weiterhin gesperrt, um Restauratoren Platz zu lassen; dafür sind neue Aussichtspunkte zugänglich gemacht worden, von denen du ungewöhnliche Perspektiven auf weite Straßenzüge und markante Kirchtürme der Stadt hast. Fotografieren ist erlaubt, aber größere Gepäckstücke und sperrige Stative werden nicht rein gelassen — reise also leicht. Und ja, es wird voraussichtlich regelmäßige Führungen geben, auch spezielle Programme für Familien und Schulklassen, die das Restaurierungsprojekt kindgerecht erklären.
Was ich persönlich interessant finde: Die Wiedereröffnung ist nicht nur ein touristischer Moment, sondern ein Experiment in gelebter Denkmalpflege. Teile der Einnahmen sollen direkt wieder in die laufenden Arbeiten fließen, und es gibt Workshops, bei denen junge Handwerkerinnen und Handwerker traditionellen Steinmetztechniken nachempfinde n. Lokale Kulturinitiativen planen begleitende Ausstellungen und Gesprächsrunden, in denen Experten erläutern, wie Entscheidungen zwischen Authentizität und moderner Sicherheit getroffen wurden. Wenn du also hinfährst, bekommst du mehr als nur einen Ausblick — du siehst ein lebendiges Stück Restaurierung in Aktion.
Kurzum: Bereite dich auf ein organisiertes, etwas andererartiges Besuchserlebnis vor als früher. Buch früh, nimm dir Zeit für die begleitenden Ausstellungen und denk daran, dass manche Bereiche noch im Wandel sind. Für mich fühlt sich das wie ein Neustart an — nicht alles ist wieder wie früher, aber gerade das macht den Moment jetzt irgendwie besonders.



