KAYAK meldet klare Preisunterschiede bei Mietwagen: In Dänemark, Schweden und Kanada sind E-Autos laut Auswertung deutlich günstiger als Verbrenner. In Dänemark liegt die Differenz bei bis zu 49 Euro pro Tag, in Schweden bei knapp 26 Euro und in Kanada bei 21 Euro.
Für Deutschland zeigt die gleiche Auswertung das Gegenteil: Hier waren Verbrenner an der Mietwagenstation günstiger, mit einer Tagesdifferenz von knapp 19 Euro. Wer einen E-Mietwagen bucht, sollte deshalb nicht nur auf den Preis schauen, sondern auch auf Reichweite, Ladekabel und mögliche Zusatzkosten beim Laden.
Wo sich der E-Mietwagen gerade lohnt
Die KAYAK-Zahlen zeigen: Der Preis hängt stark vom Land ab. In Dänemark und Schweden sind E-Autos bei Mietwagen oft günstiger, in Kanada ebenfalls. KAYAK nennt als mögliche Ursache steuerliche Vorteile für emissionsfreie Fahrzeuge und Zuschläge für Verbrenner. Das sagt die Pressemitteilung von KAYAK.
Dänemark
Mit bis zu 49 Euro Ersparnis pro Tag ist Dänemark laut KAYAK der stärkste Fall in der Auswertung. Das passt auch zum hohen E-Auto-Anteil im Land. Wer dort einen Roadtrip plant, profitiert oft von guter Ladeinfrastruktur und kurzen Distanzen zwischen den Städten.
Schweden und Kanada
Auch Schweden und Kanada tauchen in der Auswertung weit oben auf. In Schweden liegt der Vorteil knapp bei 26 Euro pro Tag, in Kanada bei 21 Euro. Für Urlaubsfahrten kann das die Mietwagenrechnung spürbar drücken, vor allem bei längeren Buchungen.
Was du bei einem E-Mietwagen prüfen solltest
- Filter setzen: Suche online nach „Vollelektrisch“, damit du nicht erst an der Station sortieren musst.
- Reichweite checken: Buchst du einen Kleinwagen oder SUV, zählt nicht nur die Größe, sondern auch die Reichweite.
- Vertrag lesen: Achte auf Kilometerbegrenzungen und Ladegebühren.
- Convenience Fee prüfen: Manche Anbieter verlangen eine Gebühr pro Aufladung.
- Ladekabel kontrollieren: Das passende Kabel sollte im Auto liegen.
- Einweisung nehmen: Lass dir das Laden am konkreten Modell kurz zeigen.
„Die Regeln dazu unterscheiden sich je nach Autovermietung und Modell.“
Warum der Preisunterschied so groß sein kann
KAYAK verweist auf Förderungen für emissionsfreie Fahrzeuge und teils höhere Kosten für Verbrenner im jeweiligen Land. Dazu kommen weitere Faktoren: Fahrzeugklasse, Nachfrage im Abholzeitraum und die Flottensituation vor Ort. Genau deshalb kann ein E-Auto in einem Land günstiger sein und im nächsten teurer.
Ein guter Gegencheck lohnt sich also immer. Vergleiche bei der Buchung nicht nur den Gesamtpreis, sondern auch die Kosten pro Tag und die Bedingungen beim Laden. Gerade bei kurzen Trips kann sich ein elektrischer Mietwagen sehr schnell rechnen.
So buchst du stressfreier
- Vergleiche den Tagespreis beider Antriebe im Zielland.
- Prüfe die Entfernung zwischen Mietstation, Hotel und Ladestopp.
- Schau dir die Rückgaberegeln an, vor allem beim Ladezustand.
- Speichere die Lade-App oder die Schnelllader in der Nähe deiner Route vorab ab.
Einordnung für Deutschland
Für Reisen in Deutschland sieht die Rechnung laut KAYAK anders aus. Hier waren Verbrenner im Schnitt günstiger. Wenn du also einen Wochenendtrip mit vielen Kurzstrecken planst, musst du bei einem E-Auto genau rechnen. Für Urlaubsfahrten ins Ausland kann es dagegen schnell anders aussehen.
Quelle und Kontext
Die Zahlen stammen aus der KAYAK-Auswertung, veröffentlicht über presseportal.de. Für konkrete Buchungen solltest du zusätzlich die Mietbedingungen des Anbieters prüfen, weil Gebühren, Reichweiten und Fahrzeugklasse den Endpreis verändern können.





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