Die neue Holiday Inn-Studie zeigt einen klaren Kontrast: Eltern wollen den Familienurlaub oft möglichst „besonders“ planen, Kinder wünschen sich laut der Befragung eher einfache Dinge wie Zeit zum Spielen, kleine Abenteuer und mehr Freiheit im Tagesablauf. Laut Pressemitteilung wurden dafür 750 Eltern von Kindern zwischen 0 und 12 Jahren in Deutschland befragt.
Spannend ist hier weniger die PR-Aktion selbst als der Blick auf die Buchungslogik dahinter: Familien brauchen oft keinen vollgepackten Plan, sondern kurze Wege, klare Abläufe und Spielraum für spontane Pausen.

Was die Umfrage wirklich sagt

Laut der Mitteilung sehen sich 86 Prozent der Eltern in der Verantwortung, den Urlaub für ihre Kinder besonders zu machen. Gleichzeitig geben fast sieben von zehn Eltern an, dass ihren Kindern kleine, unbeschwerte Momente wichtiger sind als große Attraktionen oder teure Erlebnisse. Die Zahlen stammen aus einer von Holiday Inn beauftragten Befragung; zur Methodik verweist die Meldung auf Presseportal.

Für die Praxis heißt das: Familien buchen nicht zwingend die teuerste Attraktion, sondern eher Urlaubstage, die wenig Reibung haben. Ein Bad im Pool, eine kurze Tour zum Strand, frühes Abendessen und eine flexible Rückkehr ins Hotel können mehr wert sein als ein voller Kalender. Genau da setzen familienfreundliche Hotels oft an: mit kurzen Wegen, einfachen Essenszeiten und Zimmern, in denen Kinder nicht ständig Rücksicht auf Designregeln nehmen müssen.

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Warum Eltern den Druck spüren

Der Urlaub soll etwas Besonderes sein

Die Studie zeigt zuerst einen Erwartungsdruck bei Erwachsenen. Viele Eltern wollen aus dem Familienurlaub etwas machen, an das sich alle gern erinnern. Das ist nachvollziehbar. Aber genau daraus entsteht oft ein voller Plan mit Ausflügen, Tickets und Zeitfenstern.

Kinder denken oft einfacher

Nach Einschätzung der Eltern würden sich Kinder am ehesten mehr Zeit zum Spielen und mehr Abenteuer wünschen, jeweils 30 Prozent. Danach folgen mehr Spontanität mit 22 Prozent und mehr bewusste Familienzeit mit 18 Prozent. Das spricht gegen den Reflex, jeden Tag mit Programmpunkten vollzustopfen.

  • mehr Zeit zum Spielen: 30 Prozent
  • mehr Abenteuer: 30 Prozent
  • mehr Spontanität: 22 Prozent
  • mehr Familienzeit: 18 Prozent

Was Holiday Inn daraus macht

IHG startet laut Mitteilung in diesem Herbst die Initiative „Chief Holiday Officer“ in Holiday Inn und Holiday Inn - the niu Hotels in Deutschland. Kinder bekommen ein symbolisches Abzeichen zum Aufbügeln und einen Urlaubswunschzettel, mit dem sie den Aufenthalt mitgestalten sollen. Das ist natürlich eine Marketing-Idee, aber sie passt zur Botschaft der Studie: Kinder wollen mitreden, ohne dass der Tag durchgetaktet wird.

Über Holiday Inn und Holiday Inn - the niu lässt sich die Marke selbst prüfen; für die konkrete Verfügbarkeit vor Ort musst du je Hotel schauen, weil Ausstattung und Familienkonzept je nach Standort unterschiedlich sind.

Familienurlaub mit Plan oder mit Luft?

Dafür spricht

  • Kinder können mitentscheiden.
  • Der Tag bleibt entspannter, wenn nicht alles fest gebucht ist.
  • Kurze Programmpunkte passen oft besser als lange Ausflüge.

Dagegen spricht

  • Ohne Plan kann der Tag schnell zerfasern.
  • Beliebte Familienziele brauchen oft Reservierungen.
  • Bei mehreren Kindern kollidieren Wünsche schneller.

Was du für die nächste Familienreise mitnehmen kannst

  • Frag Kinder vorab nach zwei Dingen: einer Aktivität und einem Essen.
  • Plane pro Tag nur einen festen Programmpunkt.
  • Lass am Nachmittag bewusst Leerlauf.
  • Such Hotels mit Familienzimmern, kurzer Wegeführung und unkompliziertem Frühstück.

Worauf du bei der Hotelwahl achten solltest

Für Familien sind meist keine spektakulären Extras entscheidend, sondern praktische Punkte: getrennte Schlafmöglichkeiten, Aufzug, Kinderstuhl im Restaurant, einfaches Frühstück, Parkplätze am Haus und eine Lage, von der du Spielplatz, Strand oder Innenstadt schnell erreichst. Gerade bei Kettenhotels lohnt der Blick auf das konkrete Haus, nicht nur auf die Marke.

Einordnung für Familien, die buchen wollen

Die Studie bestätigt vor allem etwas Banales, das im Alltag gern untergeht: Kinder brauchen im Urlaub nicht permanent Programm. Wenn du also mit Familie reist, sparst du oft Geld und Nerven, wenn du weniger einplanst und mehr Puffer lässt. Die beste Familienreise ist nicht die mit den meisten Punkten im Kalender, sondern die mit den wenigsten Reibungen zwischen Frühstück und Abendessen.


FAQs zur Holiday-Inn-Studie

Wie viele Eltern wurden befragt?

Laut Mitteilung waren es 750 Eltern von Kindern zwischen 0 und 12 Jahren in Deutschland.

Was wünschen sich Kinder laut der Studie am ehesten?

Aus Elternsicht vor allem mehr Zeit zum Spielen und mehr Abenteuer, jeweils 30 Prozent. Danach folgen Spontanität und mehr Familienzeit.

Was bedeutet „Chief Holiday Officer“?

Das ist die Aktionsidee von Holiday Inn. Kinder sollen mit Abzeichen und Wunschzettel stärker in die Gestaltung des Aufenthalts einbezogen werden.

Was ist die eigentliche Botschaft der Studie?

Familien müssen den Urlaub nicht künstlich aufladen. Für Kinder zählen oft einfache, gemeinsame Momente mehr als teure Programmpunkte.

Häufige Fragen

Wie viele Eltern wurden für die Holiday-Inn-Studie befragt?
Laut der Pressemitteilung waren es 750 Eltern von Kindern zwischen 0 und 12 Jahren in Deutschland.
Was wünschen sich Kinder im Urlaub laut der Studie am ehesten?
Aus Sicht der Eltern vor allem mehr Zeit zum Spielen und mehr Abenteuer, jeweils 30 Prozent. Danach folgen Spontanität und mehr Familienzeit.
Was steckt hinter der Aktion „Chief Holiday Officer“?
Holiday Inn gibt Kindern ein Abzeichen und einen Urlaubswunschzettel. So sollen sie den Aufenthalt stärker mitgestalten.
Was ist die Kernaussage für Familien, die buchen wollen?
Du musst den Familienurlaub nicht vollpacken. Oft reichen klare Abläufe, kurze Wege und genug Luft für spontane Pausen.