Was in Bratislava passiert ist
Die EXPO 2027 Belgrad stellte in Bratislava Serbien als Reiseziel und Wirtschaftsstandort vor. Die Veranstaltung richtete sich an die slowakische Reisebranche und an Firmen, die neue Kontakte aufbauen wollten.
Igor Kovačević, Executive Director der EXPO 2027 Belgrad, sagte: „Die Slowakei war das erste Land, das den Teilnahmevertrag für die EXPO 2027 Belgrad unterzeichnet hat. Dies spiegelt die engen Beziehungen zwischen unseren Wirtschaftsgemeinschaften wider.“
Er ergänzte: „Wir laden slowakische Reiseprofis dazu ein, Reiseprogramme zu entwickeln und Serbien selbst kennenzulernen.“
Warum die Roadshow für den Tourismus wichtig ist
Die Messe in Belgrad ist noch nicht gestartet, doch die Vermarktung läuft bereits. Genau hier setzen Roadshows wie die in Bratislava an: Sie bringen Veranstalter, Reisebüros und Destinationen an einen Tisch und sollen Buchungen und Kooperationen anstoßen.
Welche Rolle die Slowakei spielt
Lukáš Parízek, Commissioner General der Slowakei für die EXPO 2027 Belgrad, stellte den nationalen Auftritt und den Pavillon der Slowakei in Aussicht. Nach Angaben des slowakischen Ministeriums für auswärtige und europäische Angelegenheiten erreichte das bilaterale Handelsvolumen im Jahr 2025 rund 1,3 Milliarden Euro, ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Serbien sei damit der wichtigste Handelspartner der Slowakei im Westbalkan, hieß es in der Mitteilung.
Die EXPO 2027 nutzte den Termin auch, um Reisebüros und Veranstalter für Serbien zu gewinnen. Genannt wurden dabei historische Sehenswürdigkeiten, Städte, Berge, Thermalbäder, Kulinarik und Gastfreundschaft.
Was Serbien als Reiseziel anbietet
- Belgrad: Die Hauptstadt ist der naheliegende Einstieg für Städtereisen, Meetings und Eventreisen.
- Thermalbäder: Ein wichtiges Thema für Kurzurlaub und Wellness-Gruppen.
- Berge: Relevant für Aktivurlaub und Rundreisen.
- Kulinarik: Ein klarer Hebel für Gruppenprogramme und Incentives.
- Historische Orte: Gut kombinierbar mit Kultur- und Studienreisen.
Einordnung: Warum Expo und Tourismus oft zusammenlaufen
Weltausstellungen werden heute selten nur als Schaufenster gesehen. Für Gastgeberländer sind sie auch eine Bühne für Standortmarketing. Destinationen, Airlines, Hotels und Reiseveranstalter nutzen solche Termine, um neue Märkte anzusprechen.
Serbien folgt mit der Kampagne einem bekannten Muster: erst Aufmerksamkeit, dann Reiseprogramme. Für die Slowakei kann das heißen, dass Reiseveranstalter neue Zielgruppen testen und bestehende Balkan-Routen erweitern.
Was daran für dich als Reisender interessant ist
- Wenn Serbien stärker beworben wird, tauchen oft neue Pauschalen und Gruppenreisen auf.
- Städte wie Belgrad werden für Kurztrips sichtbarer.
- Auch Orte außerhalb der Hauptstadt können von mehr Nachfrage profitieren.
Was du aus der Meldung mitnehmen kannst
Die Pressemitteilung ist in erster Linie ein Business-Update, kein klassischer Reiseführer. Trotzdem zeigt sie, wohin sich die Vermarktung bewegt: Serbien will vor der EXPO 2027 mehr Reiseprofis aus Mittel- und Osteuropa ansprechen. Für dich kann das mittelfristig mehr Angebote, bessere Verbindungen und sichtbarer beworbene Ziele bedeuten.
Wenn du Serbien auf dem Zettel hast, lohnt sich der Blick auf Belgrad, die Thermalorte und die Nationalparks schon jetzt. Genau dort entstehen oft die Programme, die später in Katalogen und Gruppenreisen landen.





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