Worum es in dem Guide geht
Die 111 Adressen sind keine reine Cocktail-Sammlung. Der Band schaut auch auf Orte, an denen Barkarte, Raum und Service zusammenspielen. Genau das macht viele gute Bars aus: Du bestellst nicht nur einen Drink, sondern bekommst ein klares Konzept dazu.
Spannend ist die Mischung aus Metropolen und kleineren Städten. Neben London, Paris, Wien und Berlin tauchen auch Bamberg, Danzig, Trondheim oder Graz auf. Das ist praktisch, wenn du für einen Wochenendtrip nicht nur nach den Standardadressen suchst.
Welche Bars gerade den Ton angeben
Regionale Zutaten statt Standardware
Ein Beispiel aus dem Guide ist die Velvet Bar in Berlin. Dort landen Zutaten aus Berlin und Brandenburg im Glas, darunter Waldmeister, Walnüsse und Duftveilchen. Die Karte wechselt wöchentlich. Das passt gut zu Reisen, bei denen du nicht einfach nur die bekannte Cocktailkarte abarbeitest, sondern eine Stadt auch geschmacklich kennenlernst.
Alkoholfrei ist kein Lückenfüller mehr
Die Collab Bar in Hamburg setzt laut Pressemitteilung auf Equal Drinking. Rund die Hälfte der Karte ist alkoholfrei. Betreiberin Chloé Merz will keine Drinks kopieren, die nur ohne Alkohol auskommen sollen. Stattdessen arbeitet das Team mit Säure, Tanninen, Tee, Fermentation, Gewürzen und Zucker. Das ist relevant, wenn du mit einer Gruppe unterwegs bist und nicht alle Alkohol trinken.
Hotelbars bleiben wichtig
Die Jahreszeiten Bar im Hotel Vier Jahreszeiten steht für klassische Hamburger Barkultur. Rund 30 Plätze, eigene Kreationen wie der Jahreszeiten Royal oder der Hamburg Sour und ein Rahmen, der eher auf Service als auf Show setzt. Genau solche Bars sind oft die beste Wahl für einen ruhigen Abschluss nach einem langen Stadttag.
- Farm to Glass: saisonale Zutaten aus der Region
- Equal Drinking: alkoholfreie Karten mit eigener Logik
- Listening Bars: Musik spielt eine größere Rolle als laute Event-Optik
- Herzhafte Aromen: Drinks gehen stärker in Richtung Essen und Würze
- Hospitality in Hotelbars: Service als Teil des Konzepts
So nutzt du den Guide für deine Reiseplanung
Am nützlichsten ist das Buch, wenn du eine Stadt schon auf dem Zettel hast und Abende konkret planen willst. Dann suchst du nicht nur nach „Bar in Berlin“, sondern nach einem Profil: alkoholfrei, klassisch, speakeasy, Hotelbar oder Design-Spot.
Für Städtereisen lohnt sich das besonders in Großstädten mit dichter Barszene. In London, Paris, Berlin oder Wien kannst du so schneller filtern, was zu deinem Abend passt. Und wenn du lieber kleinere Ziele ansteuerst, helfen die weniger offensichtlichen Orte wie Bamberg oder Trondheim.
Was den Guide von anderen Ranglisten unterscheidet
Der Jahreszeiten Verlag arbeitet hier mit mehreren Redaktionsperspektiven: MERIAN für besondere Orte, AW Architektur & Wohnen für Design und Der Feinschmecker für Drinks und Kulinarik. Das ist sinnvoll, weil gute Bars heute nicht nur über die Getränkekarte funktionieren. Raum, Licht, Musik und Service zählen mit.
Wer schon mit dem Gedanken spielt, einen Bar-Abend in die nächste Reise einzubauen, kann sich außerdem an internationalen Rankings orientieren. Die Liste The World’s 50 Best Bars zeigt jedes Jahr, wie stark Europa in der Weltspitze vertreten ist. Für den Reisealltag ist aber oft wichtiger: Welche Bar passt zu deinem Abend, nicht welche gerade am lautesten gefeiert wird.
Praktische Tipps für deinen Bar-Abend unterwegs
- Reserviere in beliebten Hotelbars und Speakeasy-Bars früh.
- Frag nach alkoholfreien Pairings, wenn du keinen Standard-Mocktail willst.
- Plane vor allem in Großstädten einen zweiten Halt ein. Gute Bars liegen oft nah beieinander.
- Wenn du auf regionale Zutaten achten willst, bestelle gezielt nach Hausrezepten oder Signature Drinks.
Insider-Tipps für den nächsten Städtetrip
- In Hamburg lohnt sich ein Bar-Abend mit Hotelbar und Hafenrückweg statt nur Clubnacht.
- In Berlin funktionieren Bars mit regionaler Karte oft besser unter der Woche, wenn die Karte frischer wirkt.
- In London und Paris sind frühe Slots meist entspannter als späte Prime-Time-Besuche.
- Wenn du alkoholfrei trinkst, frag nicht nur nach „0,0“, sondern nach eigener alkoholfreier Karte.
"Wenn Sie die Tür zu unseren 111 besten Bars in Europa öffnen, tut sich eine neue Welt auf."
FAQ: Die 111 besten Bars in Europa
Für wen lohnt sich der Guide?
Für dich, wenn du auf Städtereisen gezielt gute Bars suchst, gern isst und trinkst und dich für Design, Service und Barkonzepte interessierst. Auch für Paare und Freundesgruppen ist der Band praktisch.
Welche Städte sind drin?
Genannt werden unter anderem London, Paris, Wien, Berlin, Hamburg, Bamberg, Danzig, Trondheim und Graz. Die Auswahl geht also über die üblichen Hotspots hinaus.
Was ist gerade ein großer Trend in der Barszene?
Im Guide werden Farm to Glass, alkoholfreie Cocktails, Listening Bars und herzhafte Aromen hervorgehoben. Besonders auffällig ist, dass alkoholfreie Karten als eigenständiges Konzept auftauchen.
Ist der Guide eher für teure Bars gedacht?
Viele der genannten Adressen liegen im gehobenen Segment. Trotzdem hilft der Guide auch, bewusst eine Bar für einen besonderen Abend auszusuchen, statt planlos zu suchen.
Kann ich den Guide auch für Kurztrips nutzen?
Ja. Gerade für ein Wochenende in einer Stadt wie Berlin, Hamburg, Paris oder Wien ist er nützlich. Du kannst so einen Bar-Abend gezielt in deine Route einbauen.





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