Auf einen Blick
- Region: Globaler Markenauftritt, mit Bezügen zu Mittelmeer, Karibik und Alpen.
- Anlass: Neue Plattform für die weltweite Kommunikation von Club Med.
- Reiseart: All-Inclusive-Resorts mit Aktiv- und Ruheangeboten.
- Preisniveau: nicht genannt.
- Tags: All-Inclusive, Cluburlaub, Markenstrategie, Luxusbegriff, Familienurlaub
Was Club Med mit der Kampagne meint
Die Marke rückt freie Zeit ins Zentrum. Gemeint ist nicht Leerlauf, sondern die Freiheit, den Tag selbst zu takten: erst Wassersport, dann Pool, dann Kinderclub oder eben gar nichts. Genau diese Mischung verkauft Club Med seit Jahren, nur jetzt mit klarerem Narrativ.
In der Mitteilung heißt es, die Kampagne feiere die Freiheit der Wahl und die Möglichkeit, im Moment anzukommen. Das passt zu All-Inclusive-Resorts, in denen vieles vorbereitet ist: Essen, Sport, Betreuung, Entertainment. Für Familien ist das oft der eigentliche Reiz. Du musst wenig planen und kannst trotzdem wechseln zwischen Programm und Pause.
Warum das als Reisethema funktioniert
Der Satz „freie Zeit ist Luxus“ trifft einen Nerv. Viele Urlauber buchen nicht nur Sonne, sondern Entlastung. Das gilt für Eltern mit wenig Ruhefenstern, aber auch für Best Ager, die lieber kurze Wege, klare Abläufe und wenige Entscheidungen wollen. Club Med schiebt diesen Wunsch in den Mittelpunkt, statt nur Strandbilder zu zeigen.
Die Kampagne im Detail
- Kreativpartner: BETC.
- Regie: Fleur Fortuné.
- Fotografie: Tom Emmerson.
- Bildsprache: farbenfroh, humorvoll, fern von klassischer Tourismuswerbung.
- Orte in der Kampagne: Punta Cana und La Rosière.
Einordnung: Luxus heißt hier nicht teurer, sondern freier
Die Idee ist einfach: Nicht Besitz steht im Vordergrund, sondern Verfügbarkeit von Zeit. Das ist ein guter Aufhänger für Reisen, weil Urlaub genau dort ansetzt, wo Alltag oft eng wird. Besonders in Resorts mit Kinderclubs, Sportkursen und mehreren Restaurants kann sich dieser Gedanke praktisch zeigen.
Club Med verweist in der Mitteilung auch auf den IKEA Life at Home Report und auf Forschungen der Harvard University zum Thema Glück. Die Pressemitteilung nennt dazu 38 Prozent der Menschen, die Genuss und Lebensfreude als wichtige Werte schätzen, im Alltag aber zu wenig davon erleben. Den konkreten Report-Wortlaut solltest du vor Veröffentlichung noch einmal gegenprüfen.
Was daran redaktionell interessant ist
Club Med verkauft nicht nur Betten, sondern ein Gefühl von Zeitkontrolle. Das ist für den Markt relevant, weil viele Anbieter inzwischen ähnliche Bausteine haben: Kids Club, Sport, Wellness, Buffet. Der Unterschied liegt oft im Framing. Genau da setzt „The Art of Free Time“ an.
Was das für dich als Urlauber bedeutet
- Du bekommst mehr Struktur, wenn du im Urlaub nicht jeden Tag selbst planen willst.
- Du kannst Aktivurlaub und Erholung in einem Paket kombinieren.
- Für Familien ist die Entlastung oft wichtiger als ein einzelnes Extra.
- Wer Ruhe sucht, sollte trotzdem genau auf Resort-Größe und Saison achten.
Relevante Fragen vor einer Buchung
Ist das eher Familienurlaub oder Paarurlaub?
Beides ist möglich. Die Marke arbeitet stark mit Kinderclubs und Aktivangeboten, zugleich mit Wellness und Ruhephasen. Entscheidend ist das konkrete Resort.
Ist das eher Luxus oder eher Mittelklasse?
Club Med positioniert sich klar im gehobenen Segment des All-Inclusive-Markts. Im Vordergrund steht weniger Schnäppchenpreis als ein möglichst kompletter Service.
Wofür steht die neue Plattform?
Für einen Urlaub, der nicht vollgepackt wirkt. Du sollst zwischen Bewegung, Begegnung und Pause wählen können, ohne viel selbst organisieren zu müssen.
Insider-Tipps für die Einordnung
- Wenn du Club Med buchst, prüfe zuerst die Club-Größe. Kleine Anlagen wirken oft ruhiger.
- Achte darauf, ob Kinderbetreuung im Preis enthalten ist und ab welchem Alter sie startet.
- Bei Resorts mit Ski- oder Strandfokus lohnt sich ein Blick auf die Lage der Zimmer. Wege machen im Alltag des Urlaubs viel aus.
- Gerade bei Markenplattformen lohnt sich der Blick hinter die Werbung: Was ist wirklich inklusive, was kostet extra?
Fazit
„The Art of Free Time“ ist kein Produktnamen-Feuerwerk, sondern ein sauberes Markenbild. Club Med will freie Zeit als wertvollsten Teil des Urlaubs besetzen. Das funktioniert, weil der Gedanke sofort verständlich ist: weniger Druck, weniger Planung, mehr Wahlfreiheit. Für Bucher ist das kein Versprechen auf Magie, sondern auf einen klar organisierten Urlaub mit Spielraum.
Wer All-Inclusive ohnehin mag, bekommt hier eine moderne Übersetzung davon. Wer eher individuell reist, erkennt immerhin den Trend: Zeit ist im Urlaub längst ein Verkaufsargument. Nicht nur Zimmer, Essen oder Lage zählen, sondern auch, wie leicht sich ein Tag anfühlt.
FAQs
- Was ist „The Art of Free Time“?
Die neue globale Markenplattform von Club Med. Sie stellt freie Zeit als Luxus und Urlaub als selbst bestimmte Auszeit dar. - Welche Orte nennt die Kampagne?
In der Mitteilung werden Punta Cana, La Rosière und Mallorca erwähnt. - Seit wann gibt es Club Med?
Laut Pressemitteilung wurde 1950 auf Mallorca der erste Club Med eröffnet. - Passt Club Med eher zu Familien?
Ja, vor allem wegen Kinderclubs, Sport und strukturierter All-Inclusive-Angebote. Auch Paare können damit gut reisen. - Ist der Preis in der Meldung genannt?
Nein. Die Pressemitteilung nennt kein Preisniveau.





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