Der Landal GreenParks Miggelenberg liegt im niederländischen Hoenderloo, einem ruhigen Veluwe-Dorf in der Gemeinde Apeldoorn in der Provinz Gelderland. Eingebettet zwischen dichtem Kiefernwald, offener Heide und sanften Endmoränen ist der Park einer der wenigen Bungalow-Standorte direkt am Tor des Nationalparks Hoge Veluwe, dessen Haupteingang in Hoenderloo nur wenige Minuten entfernt liegt. Auf dem rund 5.500 Hektar großen Nationalpark-Areal stehen die ikonischen weißen Leihräder kostenfrei bereit, im Zentrum liegt das weltberühmte Kröller-Müller-Museum mit einer der größten privaten Van-Gogh-Sammlungen weltweit. Rothirsche, Wildschweine, Mufflons und Rehe leben in freier Wildbahn in unmittelbarer Park-Nähe, Hirschbrunft im September und Heideblüte im August zählen zu den großen Naturerlebnissen Mitteleuropas. Der Park selbst setzt auf freistehende Bungalows zwischen Bäumen, einen beheizten Indoor-Pool, einen kleinen Spielwald und ein klassisches Animationsprogramm in den Schulferien. Wer eine waldnahe Familien- oder Paar-Auszeit mit kürzesten Wegen zu Wildbeobachtung, Kunst und niederländischer Königsgeschichte sucht, findet zwischen Hoenderloo, Otterlo und Apeldoorn eine selten dichte Kombination aus Natur und Kultur.
Anreise und Erreichbarkeit
Hoenderloo liegt verkehrsgünstig zwischen den Autobahnen A1 und A50 westlich von Apeldoorn, sodass der Park aus dem deutschen Westen und Süden in überschaubarer Fahrtzeit erreichbar ist. Die meisten Gäste reisen mit dem Auto an, da sich die Veluwe mit ihren weiten Wald-, Heide- und Dünenflächen ohne Pkw oder Rad nur eingeschränkt erschließen lässt. Bahn und Bus funktionieren bis Apeldoorn zuverlässig, die letzten Kilometer zum Park sind dann eine Frage von Taxi, Park-Service oder Mietrad. Aktuelle Park-Adresse, Check-in-Fenster und Hauskategorien lassen sich am sichersten direkt unter landal.de prüfen.
Mit dem Auto
Aus Deutschland führt der schnellste Weg über die A12 oder die A1 in die Niederlande. Ab Oberhausen sind es über die A3, die deutsch-niederländische Grenze und die A12 rund 1:50 bis 2:00 Stunden, ab Köln rund 2:30 Stunden, ab Hamburg über die A1 und A30 rund 3:30 bis 4:00 Stunden, ab Frankfurt über die A3 rund 3:30 Stunden. Innerhalb der Niederlande wechselt man auf die A50 in Richtung Süden und verlässt die Autobahn an der Anschlussstelle Apeldoorn-Süd oder Loenen. Über die Provinzstraße N304 sind es nur wenige Minuten bis Hoenderloo und weiter zum Park. Tankstellen, Bäcker und kleine Supermärkte finden sich in Hoenderloo, größere Märkte in Beekbergen und am Stadtrand von Apeldoorn, sodass eine Anreise mit kurzem Einkaufsstopp gut planbar ist.
Mit der Bahn / dem ÖPNV
Der nächstgelegene Fernbahnhof ist Apeldoorn mit stündlichen Intercity-Verbindungen aus Schiphol, Amsterdam, Utrecht, Deventer und Hengelo, dazu mehrfach täglich aus Berlin und Bad Bentheim als grenzüberschreitende Linie. Aus Deutschland reist man typischerweise über Bad Bentheim, Hengelo und Deventer an, mit nur einem Umstieg in Hengelo oder Deventer. Vom Bahnhof Apeldoorn übernimmt der Linienbus die letzten Kilometer nach Hoenderloo, die Fahrt dauert rund 25 bis 30 Minuten. Vom Ortskern Hoenderloo sind es weitere ein bis zwei Kilometer zum Park, die mit Taxi, Park-Service oder bei trockenem Wetter mit Spaziergang gut zu überbrücken sind. Eine kombinierte Auskunft zur Region rund um Apeldoorn und die Veluwe bietet die offizielle Tourismus-Plattform der Region.
Mit dem Flugzeug
Der relevanteste Flughafen ist Schiphol Amsterdam, von dort rund 1:15 Stunden mit dem Mietwagen über die A1 oder mit dem Intercity bis Apeldoorn. Eindhoven und Weeze sind als regionale Alternativen erreichbar, Düsseldorf liegt rund zwei Autostunden entfernt. Für internationale Gäste ist Schiphol die unkomplizierteste Variante, der Bahnhof unter dem Terminal verbindet direkt mit dem Intercity nach Apeldoorn ohne weiteren Umstieg. Vom Bahnhof Apeldoorn übernimmt Mietwagen, Bus oder Taxi die letzten Kilometer zum Park.
Vor Ort bewegen / Parken
Innerhalb des Parks bewegt man sich zu Fuß oder mit dem Rad, das Wegenetz zwischen den Bungalows ist autoarm. An den Häusern stehen meist ein oder zwei Pkw-Plätze direkt vor der Tür, größere Häuser haben Stellflächen für mehrere Fahrzeuge. Räder lassen sich vor Ort mieten, viele Familien nutzen Lastenrad oder Kinderanhänger für Touren in die Heide. Für Ausflüge ins Kröller-Müller-Museum, an die Loenermark oder zur Hirschbeobachtung am Deelerwoud genügt häufig schon das Rad, das eigene Auto bleibt am Bungalow. Im Nationalpark Hoge Veluwe selbst werden Autos auf gekennzeichneten Parkplätzen abgestellt, die Erschließung erfolgt mit den ikonischen weißen Leihrädern, die kostenfrei an allen drei Eingängen Otterlo, Hoenderloo und Schaarsbergen bereitstehen.
Park-Konzept und Bungalows im Kiefernwald
Miggelenberg ist ein klassischer Veluwe-Park im Landal-Portfolio, mit freistehenden Bungalows zwischen Kiefern, Eichen und Birken, breiten Erschließungswegen und einem zentralen Service-Bereich. Die Anlage liegt mitten im Wald nahe der Heideflächen rund um Hoenderloo, sodass Wanderwege in die offene Landschaft direkt an der Haustür beginnen. Der Park ist klar auf Familien mit Kindern unterschiedlicher Altersgruppen zugeschnitten, ohne ältere Gäste und Paare in der Nebensaison auszuschließen. Bungalows reichen von kompakten Zwei-Personen-Häusern bis zu Gruppenhäusern für bis zu 12 Personen, viele Häuser kommen mit Terrasse, Garten und Grillmöglichkeit am Wald-Saum.
Beheizter Indoor-Pool
Der beheizte Indoor-Pool gehört zu den verlässlichen Park-Konstanten und macht Miggelenberg auch in der Nebensaison und an Regentagen zu einem stabilen Familien-Ziel. Becken-Mix mit Sprudel-Bereich, flachem Kinderbecken und Bahnen für ruhige Schwimmrunden deckt alle Altersgruppen ab, die Öffnungszeiten variieren saisonal. In der Hochsaison gelten Vormittage und späte Nachmittage als ruhigere Fenster, in den niederländischen und deutschen Schulferien ist das Bad nachmittags am stärksten frequentiert. Wer die Wassergymnastik-Slots der Hochsaison nutzt, findet ein angenehmes Tempo zwischen Familien-Stunden und Erwachsenen-Zeit.
Spielwald, Animation und kleine Tiere
Ein kleiner Spielwald mit Klettergerüsten, Holz-Schaukeln und Sandflächen ergänzt das Außenangebot, dazu kommen saisonale Animationsprogramme mit Maskottchen-Auftritten, Schatzsuche, Bastelnachmittagen und kleinen Theater-Slots im Park-Treff. Einzelne Gehege mit Ziegen, Kaninchen oder Hühnern liegen am Park-Rand und sind beliebte Stopps für Familien mit Vorschulkindern auf dem Weg zum Spielplatz. In den niederländischen und deutschen Schulferien läuft das Programm täglich, in der Nebensaison überwiegt freies Spielen und Familienzeit ohne festes Programm.
Bungalow-Typen und Ausstattung
Die Bungalows folgen einem typischen Landal-Standard mit offenem Wohnbereich, Vollküche, Spülmaschine, Geschirr für die Belegungszahl und einem Wohnbereich mit Couch und Esstisch. Schlafzimmer-Anzahl skaliert mit der Hauskategorie, viele Häuser haben ein eigenes Bad mit Dusche, größere Bungalows zusätzlich eine Gäste-Toilette. Komfort- und Premium-Varianten kommen mit Sauna, Kamin oder Whirlpool und sind in der Nebensaison ein beliebtes Paar-Format. Familien wählen häufig Häuser mit drei Schlafzimmern, Terrasse und kleinem Garten direkt am Wald-Saum, Gruppen reisen in den Sechs- bis Zwölf-Personen-Bungalows mit großem Wohnbereich an.
Restaurant, Bistro und Park-Shop
Das zentrale Park-Restaurant deckt Frühstück, Mittagessen und Abendessen ab, mit klassischer niederländischer und internationaler Familienkost, kindgerechten Optionen und einer Terrasse am Wald. Ein kleines Bistro ergänzt Snacks, Eis und Kaffee zwischen den Schwimmstunden. Der Park-Shop deckt Basisversorgung mit Brot, Milch, Getränken und einigen Frischprodukten ab, größere Einkäufe lohnen sich in den Supermärkten in Beekbergen oder am Stadtrand von Apeldoorn. Frische Brötchen lassen sich gegen Vorbestellung direkt zum Bungalow liefern.
Die 6 wichtigsten Erlebnisse rund um den Park im Überblick
Nationalpark Hoge Veluwe
Auf rund 5.500 Hektar erstreckt sich der Nationalpark mit Heide, Drift-Sandflächen, Kiefernwald und freier Wildbahn. Der Haupteingang Hoenderloo liegt nur wenige Minuten vom Park entfernt, dazu die Eingänge Otterlo und Schaarsbergen. An allen drei Eingängen stehen die ikonischen weißen Leihräder kostenfrei bereit, mit denen Gäste rund 40 Kilometer Radwege erschließen. Karten, Tickets und Wildbeobachtungs-Termine bietet hogeveluwe.nl.
Kröller-Müller-Museum
Im Herzen des Nationalparks liegt das Kröller-Müller-Museum mit einer der weltweit größten privaten Van-Gogh-Sammlungen mit rund 90 Gemälden und über 180 Zeichnungen, dazu Werke von Mondrian, Seurat, Picasso und Léger. Der Skulpturengarten umfasst 25 Hektar mit Außenkunst von Rodin bis Dubuffet. Aktuelle Öffnungszeiten und Wechselausstellungen finden sich unter krollermuller.nl, ein halber bis ganzer Tag mit Mittagspause im Museumscafé ist üblich.
Wildbeobachtung und Hirschbrunft
Rothirsche, Wildschweine, Mufflons und Rehe leben in freier Wildbahn auf der Hoge Veluwe und an den umliegenden Heideflächen. Feste Beobachtungspunkte und geführte Pirschen mit Park-Rangern erhöhen die Chancen deutlich. Ab Mitte September bis in den Oktober röhren die Hirsche über die offenen Heideflächen, eine der eindrucksvollsten Naturerlebnisse Mitteleuropas. Frühe Morgen- und späte Abendstunden gelten als ideale Beobachtungs-Zeiten.
Heideblüte rund um Hoenderloo
Mitte August bis Mitte September verwandelt sich die Veluwe in einen violetten Heideteppich, der von Loenermark und Posbank bis tief in den Nationalpark reicht. Die Heideflächen rund um Hoenderloo, das Deelerwoud und die Edese Heide gehören zu den eindrucksvollsten offenen Landschaften der Niederlande. Eine Rad-Rundtour vom Park mit Picknick-Pause auf einem niedrigen Hügel ist klassischer Veluwe-Sommer-Tag.
Apeldoorn als Ausflugs-Stadt
Apeldoorn ist mit rund 165.000 Einwohnern die nächstgelegene Mittelstadt, mit Fußgängerzone, dem Fontänenplatz Marktplein, vielen Cafés und einem überdachten Hauptbahnhof. Der CODA Museum-Komplex zeigt Kunst, Archäologie und Schmuckdesign, der Apenheul ist ein Freilauf-Affenzoo am Stadtrand. Das ehemalige königliche Sommerschloss Paleis Het Loo am Stadtrand ist nach mehrjähriger Renovierung seit 2023 wieder vollständig zugänglich.
Wald, Drift-Sand und Posbank
Östlich des Parks liegen das Deelerwoud, die Loenermark und weiter südlich die Posbank im Nationalpark Veluwezoom. Aussichtspunkte mit weitem Blick über Heide und Endmoränen, kontrastreiche Wälder und kleine Wacholder-Bestände prägen die Landschaft. Eine Auto-Rundtour über Hoenderloo, Loenen, Posbank und Eerbeek verbindet die schönsten Heidepunkte und Aussichten zu einem halben bis ganzen Tag.
Tagesausflüge im Vergleich
Eine entspannte Veluwe-Woche kombiniert in der Regel zwei bis drei Park-Tage mit Pool, Wald und Spielwald, einen Rad-Tag in der Hoge Veluwe direkt vom Park aus über den Eingang Hoenderloo, einen Museums-Tag im Kröller-Müller, einen Stadt-Tag in Apeldoorn mit Paleis Het Loo sowie einen Halbtag an der Posbank. Wer im Herbst kommt, ergänzt eine Hirschbrunft-Dämmerung am Deelerwoud.
Nationalpark Hoge Veluwe direkt vor der Tür
Die Hoge Veluwe ist mit rund 5.500 Hektar eines der größten Naturschutzgebiete der Niederlande und gilt als Ikone unter den europäischen Heide- und Sandlandschaften. Auf vergleichsweise engem Raum mischen sich Kiefernwald, offene Heide, Wacholder-Bestände, Drift-Sandflächen und kleine Moorgebiete, dazwischen leben Rothirsche, Rehe, Wildschweine, Mufflons und ein bemerkenswerter Reichtum an Vögeln und Insekten. Tore zur Park-Welt sind die drei Eingänge Otterlo, Hoenderloo und Schaarsbergen, mit Parkplatz, Besucherzentrum und einer Flotte aus den berühmten kostenfreien weißen Leihrädern. Karten, Tickets und Wildbeobachtungs-Termine bietet die offizielle Plattform hogeveluwe.nl. Die kürzeste Anreise vom Landal Miggelenberg führt über den Eingang Hoenderloo, der mit dem Rad in unter 15 Minuten erreichbar ist.
Weiße Räder und Wegenetz
Das System aus rund 1.700 kostenfrei nutzbaren weißen Rädern ist seit den 1970er Jahren Markenzeichen der Hoge Veluwe und macht den Park zu einem der entspanntesten Familien-Tagesziele in Europa. Räder stehen an allen Eingängen und an mehreren zentralen Stellen, dazu gibt es Kinderräder, Räder mit Kindersitz und einige Lastenräder. Das Wegenetz aus rund 40 Kilometer Radwegen verbindet Heide, Wald, Sand-Verwehungen, das Museum und das Jagdschloss Sint Hubertus zu einem flexiblen Tag. Wer kein Rad nutzt, geht zu Fuß oder kommt mit dem eigenen Auto auf die wenigen geöffneten Autostrecken. Familien mit Vorschulkindern nutzen häufig den Eingang Hoenderloo als Startpunkt und kehren am Nachmittag direkt zurück in den Bungalow.
Wild und Wildbeobachtung
Rothirsche, Wildschweine, Mufflons und Rehe leben in freier Wildbahn im Park und lassen sich an festen Beobachtungspunkten mit etwas Geduld sehen. Frühe Morgen- und späte Abendstunden sind ideal, eine Pirsch unter Anleitung der Park-Rangers ist gegen Aufpreis buchbar und steigert die Wahrscheinlichkeit deutlich. Ab Mitte September bis in den Oktober läuft die Hirschbrunft, in der die Männchen über die offenen Heideflächen röhren. Der Aussichtspunkt Wildkansel nahe Hoenderloo und die offenen Flächen am Deelerwoud zählen zu den dichtesten Beobachtungsgebieten. Die Park-Regeln sehen Mindestabstand und Verzicht auf Blitzlicht vor.
Kröller-Müller-Museum mitten im Park
Im Zentrum des Nationalparks liegt das Kröller-Müller-Museum mit einer der weltweit größten privaten Van-Gogh-Sammlungen mit rund 90 Gemälden und über 180 Zeichnungen, ergänzt durch Werke von Mondrian, Seurat, Picasso, Braque und Léger. Der angrenzende Skulpturengarten erstreckt sich über 25 Hektar und zeigt Werke von Rodin, Moore, Dubuffet, Oldenburg und vielen anderen, eingebettet in die Veluwe-Landschaft. Ein halber Tag reicht für einen ersten Überblick, ein ganzer Tag erlaubt Vertiefung in Wechselausstellungen, das Pavillon-Café und ausgedehnte Wege durch den Skulpturen-Park. Aktuelle Öffnungszeiten finden sich auf krollermuller.nl, vom Eingang Hoenderloo führt eine entspannte Rad-Tour mit den weißen Rädern direkt zum Museum.
Apeldoorn, Paleis Het Loo und der Apenheul
Apeldoorn ist die größte Stadt am Rand der Veluwe und gehört zu den meistbesuchten Tagesausflug-Zielen vom Park. Das ehemalige königliche Sommerschloss Paleis Het Loo wurde im späten 17. Jahrhundert für Wilhelm III. von Oranien errichtet und ist nach mehrjähriger Renovierung seit dem Re-Opening 2023 wieder in vollem Umfang öffentlich zugänglich. Der unterirdische Neubau erweitert die Ausstellungsfläche deutlich, ohne die historische Anlage zu beeinträchtigen.
Barockgarten und Schloss
Der Barockgarten von Paleis Het Loo wurde nach historischen Vorlagen rekonstruiert und gilt als bedeutendster Barockgarten der Niederlande. Symmetrische Parterres, Brunnen, Skulpturen und geschnittene Hecken folgen einer Achse, die vom Schloss in die Veluwe-Landschaft führt. Im Inneren des Schlosses lassen sich Staatsappartements, Küchenflügel und Privatappartements der Königsfamilie besichtigen, ergänzt um Wechselausstellungen zur Hofgeschichte. Eine Tickets-Voranmeldung mit Einlass-Slot ist in der Hauptsaison empfohlen, mit Kindern lohnt der erste Slot direkt nach Öffnung.
Apenheul und CODA
Der Apenheul am westlichen Stadtrand von Apeldoorn ist ein Freilauf-Affenzoo, in dem Berberaffen, Totenkopfäffchen und Klammeraffen teilweise direkt zwischen den Besuchern leben. Das Wegenetz führt durch waldnahe Gehege, dazwischen liegen Spielplätze und Picknickflächen. Das CODA-Museum in der Innenstadt zeigt zeitgenössische Kunst, Archäologie und eine bemerkenswerte Schmuckdesign-Sammlung. Beide Häuser sind in einen halben bis ganzen Tag gut zu integrieren, Familien mit Vorschulkindern verbringen im Apenheul häufig einen vollen Tag mit Picknick.
Innenstadt und Marktplein
Die Apeldoorner Innenstadt ist überschaubar und gut zu Fuß zu erkunden. Der Marktplein mit Fontänen-Anlage, die Hoofdstraat als Hauptbummelzone und die Caterplein-Lounge mit Restaurants bilden das Zentrum. Wochenmärkte am Montag und Samstag bieten regionale Spezialitäten, Gouda, Käse, Stroopwafel und niederländischen Fisch.
Praktische Tipps für den Landal Miggelenberg
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Preisbewusste Planung außerhalb der Schulferien
Die deutlich niedrigsten Wochenpreise liegen außerhalb der niederländischen und deutschen Schulferien, vor allem im späten Mai, im Juni außerhalb der Pfingstwoche, in der ersten Juli-Hälfte und im November. Paare und Familien mit Vorschulkindern profitieren am stärksten von der ruhigeren Nebensaison. Aktuelle Verfügbarkeiten und Hauskategorien lassen sich direkt unter landal.de prüfen.
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Hoge Veluwe direkt vom Park aus mit dem Rad starten
Der Eingang Hoenderloo des Nationalparks liegt nur wenige Minuten vom Landal Miggelenberg entfernt, eine Anreise mit dem eigenen oder geliehenen Rad erspart den Auto-Umweg. Direkt am Eingang stehen die weißen Leihräder kostenfrei bereit, das Tagesticket gilt für Erwachsene und Kinder gestaffelt. Wer früh startet, fährt mit den weißen Rädern in Ruhe zum Kröller-Müller-Museum und kehrt nachmittags zurück. Tickets bietet hogeveluwe.nl.
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Selbstversorgung clever planen
Die Bungalows sind mit Vollküche ausgestattet. Ein Großeinkauf in Beekbergen oder am Stadtrand von Apeldoorn direkt nach Anreise spart Park-Shop-Aufpreise deutlich, in Hoenderloo selbst gibt es nur einen kleinen Dorfladen. Frische Brötchen, Gouda, Käse und Stroopwafel aus der Region machen das Frühstück zum Höhepunkt, regionale Produkte gibt es am Wochenmarkt in Apeldoorn am Montag und Samstag.
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Hirschbrunft am Deelerwoud früh in der Dämmerung erleben
Mitte September bis in den Oktober röhren die Männchen vor allem in den frühen Morgen- und späten Abendstunden. Die Aussichtspunkte am Deelerwoud, in der Hoge Veluwe und an der Posbank bieten ruhige Beobachtungsplätze, eine Pirsch mit Park-Rangern in der Hoge Veluwe steigert die Wahrscheinlichkeit deutlich. Fernglas, dunkle Kleidung und absolute Stille sind die wichtigsten Werkzeuge. Termine für geführte Pirschen finden sich unter hogeveluwe.nl.
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Kröller-Müller-Tickets vorab reservieren
Das Museum kombiniert weltberühmte Sammlung und Skulpturengarten und ist in der Hauptsaison stark frequentiert. Eine Vorab-Reservierung mit konkretem Einlass-Slot vermeidet Wartezeiten am Eingang und sichert die ruhigen Vormittage. Aktuelle Öffnungszeiten und Wechselausstellungen finden sich unter krollermuller.nl. Mit Kindern lohnt der erste Slot direkt nach Öffnung, dann sind Van-Gogh-Saal und Skulpturengarten am leersten.
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Barrierearme Hauswahl prüfen
Nicht alle Bungalows sind ebenerdig oder ohne Stufen erreichbar, einzelne Häuser haben Treppen-Übergänge zur Terrasse. Wer mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, prüft im Buchungssystem gezielt nach barrierearmen Häusern mit ebenerdiger Dusche. Pool-Bereich und Park-Restaurant sind weitgehend stufenfrei zugänglich, das Museum Kröller-Müller verfügt über Aufzüge, Leihrollstühle und barrierearme Wege im Skulpturengarten.
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Heideblüte im August fotografieren
Von Mitte August bis Mitte September verwandelt sich die Veluwe in einen violetten Heideteppich, der von Loenermark und Posbank bis tief in den Nationalpark reicht. Frühe Morgenstunden mit Tau, niedriger Sonne und vereinzeltem Nebel liefern die stärksten Bildmotive, ein Stativ oder Mini-Stativ lohnt sich. Auf den Heideflächen gilt grundsätzlich Wege-Gebot, Drohnen sind im Nationalpark untersagt.
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Schlechtwetter-Plan in der Hinterhand
Veluwe-Wetter wechselt rasch. Beheizter Indoor-Pool und Spielwald im Park, das überdachte Kröller-Müller-Museum, Paleis Het Loo, CODA in Apeldoorn und das Niederländische Freilichtmuseum in Arnhem sind ideale Regen-Optionen. Wer eine Liste mit drei bis vier Schlechtwetter-Plätzen vorbereitet, behält die Stimmung auch bei mehreren Regentagen am Stück und nutzt sonnige Stunden konsequent für Heide und Wildbeobachtung.
Insider-Tipps
Geheimtipp Sint Hubertus und Berlage
Das Jagdschloss Sint Hubertus mitten in der Hoge Veluwe wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Hendrik Petrus Berlage für das Ehepaar Kröller-Müller entworfen. Die monumentale Backstein-Architektur mit Turm, symmetrischer Grundrissfigur und Spiegel-Teich gehört zu den wichtigsten Werken der niederländischen Moderne. Führungen sind regelmäßig im Angebot, in der Nebensaison oft mit nur einer Handvoll Gäste. Vom Eingang Hoenderloo führt eine Rad-Tour mit den weißen Rädern in rund 30 Minuten direkt zum Schloss.
Deelerwoud und stille Hirschstunden
Östlich des Parks erstreckt sich das Deelerwoud, ein altes Waldgebiet mit eingestreuten Heideflächen und einer hohen Rothirsch-Dichte. Im Vergleich zur Hoge Veluwe sind hier nur wenige Gäste unterwegs, vor allem an Wochentagen außerhalb der Hauptsaison. Eine Rundtour von zwei bis drei Stunden mit Pause an einem der Aussichtspunkte zählt zu den ruhigsten Veluwe-Stunden. In der Hirschbrunft im September und Oktober gehört das Deelerwoud zu den verlässlichsten Beobachtungsgebieten der gesamten Region.



