Der Landal GreenParks Hunerwold State liegt in Wateren, einem kleinen Streudorf in der Gemeinde Westerveld im Südwesten der niederländischen Provinz Drenthe, unmittelbar am Nationalpark Drents-Friese Wold. Der Park kombiniert eine ruhige Waldrand-Lage mit kurzen Wegen in eines der größten zusammenhängenden Wald- und Heidegebiete der Niederlande, in dem ausgedehnte Kiefern- und Eichenforste, offene Sandverwehungen, Dünenheide und Bachtäler ein Mosaik aus klassischer Naturlandschaft bilden. Vom Park führen markierte Wander- und Radwege direkt in den Nationalpark, ohne dass man dafür ein Auto nutzen muss. Die Häuser stehen weiträumig zwischen alten Bäumen, viele mit eigener Terrasse oder Sauna, das Aktivitätenzentrum bietet Schwimmbad, Bowling und Indoor-Spielwelt für wechselhafte Drenthe-Tage. Familien, Naturliebhaberinnen und Radfahrer finden zwischen Diever, Appelscha und Frederiksoord eine selten gewordene Kombination aus ruhiger Waldatmosphäre, weiten Aussichten über Heide und Drift und einem dichten Netz aus Knotenpunkt-Radwegen, das die ganze Region bequem erschließt.
Anreise und Erreichbarkeit
Wateren liegt im Südwesten Drenthes nahe der Grenze zur Provinz Fryslân und ist mit dem Auto unkompliziert über die A28 zu erreichen. Die Lage am Rand des Nationalparks bedeutet ruhige Zufahrtsstraßen ohne Durchgangsverkehr, aber auch dass öffentliche Verkehrsmittel nur eingeschränkt fahren. Aktuelle Park-Adresse, Anreisefenster und Check-in-Zeiten prüft man am sichersten direkt unter landal.de.
Mit dem Auto
Aus Deutschland führt der schnellste Weg über die A31 in Richtung Niederlande, an der Grenze als A37 weiter über Emmen und dann über die A28 in Richtung Meppel und Steenwijk. Aus Norddeutschland sind es ab Bremen rund zweieinhalb Stunden, ab Hamburg rund vier Stunden, ab Münster und dem Ruhrgebiet rund zweieinhalb bis drei Stunden Fahrtzeit. Ab der Ausfahrt Steenwijk oder Havelte geht es auf den Provinzstraßen N855 und N371 in Richtung Diever und Wateren, die letzten Kilometer führen über kleine Landstraßen durch Wald und Heide. Die Strecke ist landschaftlich reizvoll mit alten Alleen, Schäferhütten und kleinen Dorfkirchen. Tankstellen und Supermärkte finden sich in Steenwijk, Havelte und Diever, der nächste Großeinkauf gelingt am bequemsten direkt nach Anreise.
Mit der Bahn / dem ÖPNV
Die nächstgelegenen Fernbahnhöfe sind Steenwijk und Beilen mit Intercity- und Sprinter-Verbindungen aus Zwolle, Groningen, Leeuwarden, Amsterdam und Utrecht. Aus Deutschland reist man über Bad Bentheim oder Bunde an, mit Umstieg in Zwolle oder Groningen. Von Steenwijk oder Beilen geht es per Regionalbus in Richtung Diever, ein Anschluss bis Wateren ist nicht in allen Tageszeiten gegeben, an Wochenenden fährt der Bus nur eingeschränkt. Vom Bushaltepunkt Diever sind es noch rund vier Kilometer zum Park, ein Taxi überbrückt diese Strecke mit Gepäck zuverlässig. Wer ohne Auto plant, sollte Hin- und Rückfahrt vorab durchspielen und gegebenenfalls einen Mietwagen ab Bahnhof in Betracht ziehen.
Mit dem Flugzeug
Der nächstgelegene internationale Flughafen ist Groningen Eelde, rund eine Autostunde entfernt, mit eingeschränktem Liniennetz und überwiegend saisonalen Zielen. Schiphol Amsterdam bietet das größere Streckennetz und ist über die A28 in rund zwei Stunden zu erreichen. Bremen ist ebenfalls über die A28 und A31 in rund zwei bis zweieinhalb Stunden erreichbar. Mietwagen ab Flughafen ist für die meisten internationalen Gäste die unkomplizierteste Variante, da der ÖPNV zur Park-Lage mehrere Umstiege erfordert.
Vor Ort bewegen / Parken
Innerhalb des Parks bewegt man sich überwiegend zu Fuß oder mit dem Rad, die Wege zwischen den Häusern führen durch alten Baumbestand und sind autoarm gehalten. Pkw werden an jedem Haus oder an Sammelstellen abgestellt, viele Häuser haben einen Pkw-Platz direkt am Haus. Räder lassen sich vor Ort mieten, viele Gäste bringen eigene Räder mit, weil der Park ein idealer Ausgangspunkt für Knotenpunkt-Routen in Drenthe und Fryslân ist. Für die Erkundung der weiteren Umgebung mit Museum, Geestkirche oder einem Tag in Giethoorn empfiehlt sich ein eigenes Auto, da entlegene Ziele mit dem Bus deutlich länger dauern. Die Hauptstraßen rund um Wateren sind ruhig und auch für Familienradtouren mit Kindern gut geeignet.
Park-Konzept und Lage am Drents-Friese Wold
Der Landal Hunerwold State setzt auf eines der klassischsten Konzepte im Landal-Portfolio: ein klassischer Waldferienpark mit weit gestreuten Häusern, eingebettet in alten Baumbestand und mit kurzen Wegen in den angrenzenden Nationalpark. Anders als Resorts mit zentraler Promenade oder Hafenkulisse wirkt der Park eher wie eine grosszuegig verteilte Siedlung im Forst, in der sich Häuser hinter Hecken, Findlingen und Birken in Sichtachsen verlieren. Wer Privatsphäre, Ruhe und Natur sucht, findet hier genau die richtige Balance, ohne auf Pool und Restaurant verzichten zu müssen.
Waldlage und Privatsphäre
Die Häuser stehen in einem überwiegend lockeren Kiefern- und Eichenforst mit reichlich Abstand zueinander, sodass Terrassen und Gärten kaum eingesehen werden. Eichhörnchen, Buntspechte, Eichelhäher und im Herbst Hirschgeräusche aus dem benachbarten Wald gehören zum Park-Alltag. Der Untergrund ist sandig, was nach Regenfällen schnell wieder begehbar ist und Spielen ohne Matschproblem ermöglicht. Wer im Frühling kommt, erlebt das Erwachen des Waldes mit Buchengrün und Maiglöckchen, im Herbst die warme Färbung von Eichen, Birken und Buchen rundum.
Aktivitätenzentrum mit Pool, Bowling und Spielwelt
Im zentralen Aktivitätengebäude befinden sich ein beheiztes Schwimmbad mit Kinderbereich und kleiner Rutsche, eine Bowlingbahn, eine kleine Indoor-Spielwelt für jüngere Kinder, ein Fitnessraum und das Park-Restaurant. Die Öffnungszeiten variieren saisonal, in den niederländischen und deutschen Schulferien lohnt sich eine Reservierung der Bowlingbahn am Vorabend. Für Familien mit Babys und Kleinkindern ist das warme Wasser eine Versicherung gegen plötzliche Regenfronten, die in Drenthe auch im Hochsommer durchaus zum Programm gehören.
Ferienhaus-Typen
Die Ferienhäuser reichen von kompakten Zwei-Personen-Häusern bis zu Gruppenhäusern für bis zu 12 Personen, mit Vollküche, Wohnbereich, Terrasse oder Garten. Komfort-Varianten kommen zusätzlich mit Sauna, Whirlpool oder Kamin daher, ideal für Paare in der Nebensaison. Familien wählen häufig Häuser mit zwei oder drei Schlafzimmern, einer geräumigen Terrasse und einer Wiese vor dem Haus. Einzelne Häuser sind als barrierearme Varianten ebenerdig konzipiert, Detail-Informationen pro Haus-Kategorie liefert die Buchungsseite landal.de.
Restaurant, Bar und Service
Das Park-Restaurant deckt Frühstück, Mittagessen und Abendessen ab, mit einer Mischung aus niederländischer Küche, klassischen Hauptgerichten und kindgerechten Optionen. Eine kleine Bar ergänzt das Angebot in den Abendstunden, die Park-Bäckerei liefert morgens frische Brötchen direkt in das Ferienhaus, sofern vorbestellt. Ein Park-Supermarkt deckt Basisversorgung ab, größere Einkäufe erfolgen in Diever oder Steenwijk. Die Rezeption hilft bei Radvermietung, Tour-Empfehlungen für den Nationalpark und Tickets für nahegelegene Museen und Attraktionen.
Die 6 wichtigsten Erlebnisse rund um den Park im Überblick
Nationalpark Drents-Friese Wold
Mit rund 6.100 Hektar gehört der Drents-Friese Wold zu den größten zusammenhängenden Wald- und Heidegebieten der Niederlande. Kiefern- und Eichenforste, Sandverwehungen, Dünenheide und Bachtäler bilden ein abwechslungsreiches Mosaik. Wanderwege, Radrouten und Reitpfade beginnen direkt am Park, ausführliche Tourenvorschläge und Karten finden sich unter drentsfriesewold.nl.
Aekingerzand und Sandverwehungen
Mitten im Nationalpark liegt das Aekingerzand, eine offene Sandlandschaft mit Dünen und Heide, die wie ein Stück Wüste in Drenthe wirkt. Wanderwege führen quer durch das Gebiet, an klaren Tagen reicht der Blick weit über die Heide. Im Sommer und Spätherbst ist das Gebiet ein Höhepunkt jeder Drenthe-Reise und besonders fotogen.
Diever und Frederiksoord
Diever ist das nächste größere Dorf mit historischem Ortskern, Shakespeare-Theater im Sommer und gemütlichen Cafés. Frederiksoord war im 19. Jahrhundert Sitz der sozialen Kolonien von Wohltätigkeit und gehört heute zum UNESCO-Welterbe Koloniën van Weldadigheid. Ein Halbtagsausflug verbindet beide Orte gut.
Radfahren auf Knotenpunkten
Drenthe ist die Knotenpunkt-Radregion schlechthin in den Niederlanden. Vom Park aus lassen sich Rundtouren von 20 bis 70 Kilometern frei zusammenstellen, mit Stationen in Diever, Appelscha, Vledder und Havelte. Asphaltierte und sandige Wege wechseln sich ab, viele Routen führen durch den Nationalpark und entlang der Heideflächen.
Appelscha und Boomkroonpad
Im friesischen Teil des Nationalparks liegt Appelscha mit dem Boomkroonpad, einem rund 22 Meter hohen Baumkronenpfad. Aussichtsturm, Spielwald und naturpädagogische Stationen machen den Tagesausflug für Familien ideal. Die Anfahrt ab Park sind rund 20 Autominuten, Rad-Anreise auf dem Knotenpunkt-Netz dauert je nach Route rund eine Stunde.
Hirschbrunft und Wildwechsel
Im Drents-Friese Wold leben Rothirsch, Reh, Wildschwein und Fuchs in stabilen Beständen. Im September und Oktober ist die Hirschbrunft mit dem charakteristischen Röhren der Bullen ein Höhepunkt für Naturfreunde. Geführte Brunft-Wanderungen werden von Park-Rangern und lokalen Anbietern angeboten, Anmeldungen über drenthe.nl oder die Park-Rezeption.
Tagesausflüge im Vergleich
Eine entspannte Drenthe-Woche kombiniert in der Regel zwei bis drei Park-Tage mit Pool und Waldspielen, zwei Nationalpark-Tage mit Heide, Aekingerzand und Hirschbrunft im Herbst, einen Halbtag in Diever und Frederiksoord und einen Tagesausflug nach Giethoorn oder Assen. Wer mehr Stadt sucht, ergänzt einen Tag in Groningen, wer mehr Wasser möchte, fährt zum Friesischen Seengebiet.
Nationalpark Drents-Friese Wold im Detail
Der Drents-Friese Wold ist mit rund 6.100 Hektar einer der größten Nationalparks der Niederlande und erstreckt sich über die Grenze der Provinzen Drenthe und Fryslân. Das Gebiet ist ein Mosaik aus Kiefern- und Eichenforsten, ausgedehnten Heideflächen, offenen Sandverwehungen, Bachtälern und kleinen Mooren. Die Landschaft ist überwiegend flach mit sanften Wellen, die letzten Eiszeit-Hinterlassenschaften prägen das Gelände bis heute. Offizielle Tourenempfehlungen, Karten und aktuelle Wegehinweise stellt die Nationalpark-Plattform drentsfriesewold.nl zur Verfügung.
Heide und Aekingerzand
Das Aekingerzand ist eines der bekanntesten Teilgebiete und besteht aus offenen Sanddünen, Heideflächen und einzelnen Kiefern-Inseln. Die Landschaft entstand ursprünglich durch Überweidung und Sandverwehung im Mittelalter, wird heute durch gezielte Pflege offen gehalten. Im August und September leuchtet die Calluna-Heide violett, im Herbst dominieren Goldgelb und Rotbraun der Birken und Eichen. Wanderwege führen quer durch das Gebiet und auf Aussichtspunkte, von denen der Blick weit über die Landschaft reicht.
Wald, Bachtäler und Wildleben
Die Wälder des Drents-Friese Wold beherbergen Rothirsch, Reh, Wildschwein, Fuchs, Dachs, Eichhörnchen und zahlreiche Vogelarten. Spechte, Bussarde und im Sommer Pirole und Trauerschnäpper sind regelmäßig zu hören. Die Bachtäler des Vledder Aa und Doldersummer Aa schlängeln sich durch alte Mischwälder mit Erlen, Birken und Eichen. Geführte Touren werden von Rangern angeboten, Selbstgänger orientieren sich an markierten Wanderrouten unterschiedlicher Länge.
Wandern und Reiten
Markierte Wanderrouten von 3 bis 20 Kilometern starten direkt am Park und an zentralen Eingangspunkten wie Diever, Appelscha oder Vledder. Beliebte Rundwege führen über das Aekingerzand, durch die Heide bei Doldersum oder am Boomkroonpad in Appelscha vorbei. Reiterinnen und Reiter finden ein gut ausgeschildertes Reitwegenetz, Reiterhöfe in der Region bieten Tagesausritte und mehrtägige Touren mit Übernachtung.
Radfahren in Drenthe
Drenthe gilt als die Radprovinz der Niederlande mit dem dichtesten Knotenpunkt-Netz und vielen kreuzungsarmen Routen. Vom Park aus lassen sich Tagestouren in alle Himmelsrichtungen planen, mit ruhigen Strecken durch Wald und Heide, an Hügelgräbern und Hunebedden vorbei oder durch die Welterbe-Dörfer der sozialen Kolonien. Touristische Empfehlungen und Routenplaner stellt die Plattform drenthe.nl bereit.
Knotenpunkt-System
Das niederländische Knotenpunkt-System (knooppunten) erlaubt es, eigene Routen aus nummerierten Wegpunkten zusammenzustellen. Hinweisschilder am Wegpunkt zeigen die nächsten Knoten an, sodass man unterwegs flexibel umentscheiden kann. Vom Park aus erreicht man in wenigen Minuten den ersten Knotenpunkt, von dort lassen sich 20-, 40- oder 60-Kilometer-Touren zusammenstellen. Die meisten Wege sind asphaltiert oder gut befestigt, einzelne Strecken führen über Sandwege durch den Wald.
Familienradtouren
Für Familien mit kleineren Kindern eignen sich Rundwege bis 25 Kilometer mit Stopps in Diever, Frederiksoord oder Vledder. Die Strecken sind überwiegend kreuzungsarm und führen durch ruhige Landschaft mit Bauernhof-Cafés, Eis-Stationen und Spielplätzen. Trailer und Sitze für Kinder lassen sich vor Ort mieten, viele Höfe entlang der Routen verkaufen frische Milch, Käse und Eis aus eigener Produktion.
Längere E-Bike-Touren
Mit dem E-Bike erweitert sich der Aktionsradius deutlich. Tagestouren bis 80 Kilometer mit Ziel Giethoorn, Friesisches Seengebiet, Bargerveen-Moor oder Hondsrug-Hunebedden sind komfortabel möglich. E-Bike-Vermieter sitzen in Diever und Appelscha, einige Park-Rezeptionen vermitteln Reservierungen direkt. Picknick-Pakete aus dem Park-Supermarkt machen die Tour kulinarisch flexibel.
Praktische Tipps für den Landal Hunerwold State
-
€
Preisbewusste Planung außerhalb der Schulferien
Die deutlich niedrigsten Wochenpreise liegen in der Regel außerhalb der niederländischen und deutschen Schulferien, vor allem im späten Mai, im Juni außerhalb der Pfingstwoche, in der ersten Juli-Hälfte und im November. Paare und Familien mit Vorschulkindern profitieren am stärksten. Aktuelle Verfügbarkeiten lassen sich direkt auf der Buchungsseite landal.de prüfen.
-
✦
Hirschbrunft im September und Oktober
Die Brunftzeit im Drents-Friese Wold beginnt meist Mitte September und reicht bis Mitte Oktober. Geführte Touren mit Rangern starten in den Abendstunden, eigenständige Beobachtung gelingt am besten in der Morgendämmerung an offenen Heidekanten. Warme Jacke, Fernglas und Geduld gehören zur Standardausrüstung, Hunde bleiben zu Hause.
-
+
Selbstversorgung clever planen
Die Ferienhäuser sind in der Regel mit Vollküche ausgestattet. Ein Großeinkauf in Steenwijk oder Diever direkt nach Anreise spart Park-Shop-Aufpreise deutlich. Regionale Bauernhof-Verkäufe entlang der Radrouten liefern frische Milch, Käse und im Sommer Beeren, die Drenthe-Plattform drenthe.nl listet saisonale Höfe und Hofläden.
-
i
Knotenpunkt-Karte am ersten Tag besorgen
Eine gedruckte Knotenpunkt-Karte für Drenthe und Südwest-Fryslân ist in der Park-Rezeption, in Diever oder online erhältlich. Mit Karte in der Lenkertasche und einem groben Tagesziel im Kopf entfaltet das Knotenpunkt-System seine volle Stärke. Auch ohne Smartphone-Empfang findet man so jederzeit den nächsten Knoten und kann Routen flexibel anpassen.
-
⌘
Aekingerzand früh oder spät besuchen
Die offene Sandlandschaft ist im Sommer mittags exponiert und heiß, bei Wind sehr fotogen, aber wenig schattig. Frühe Morgenstunden mit niedriger Sonne und der späte Nachmittag liefern die besten Lichtverhältnisse und am wenigsten andere Besucher. Sonnenschutz, Wasser und feste Schuhe sind Pflicht, sandgängige Sandalen funktionieren ebenfalls.
-
♿
Barrierearme Hauswahl prüfen
Nicht alle Häuser sind ebenerdig erreichbar, einzelne haben Treppen oder schmale Türen. Wer mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, prüft im Buchungssystem gezielt nach barrierearmen Häusern auf einer Ebene mit ebenerdiger Dusche. Das zentrale Aktivitätengebäude ist gut zugänglich, die Hauptwege im Park sind überwiegend gut befahrbar.
-
☀
Wald-Picknick mit Karte planen
An ruhigen Stellen im Drents-Friese Wold stehen einfache Picknicktische, an denen man mitten im Wald ein Mittagspicknick einlegen kann. Eine Decke, Brot vom Park-Bäcker, regionaler Käse und ein Thermos Tee oder Kaffee reichen für ein klassisches Drenthe-Picknick. Müll bitte komplett wieder mitnehmen, der Park ist sauber, weil viele Gäste konsequent verpacken und einpacken.
-
☂
Schlechtwetter-Plan in der Hinterhand
Drenthe-Wetter wechselt schnell. Schwimmbad, Bowling und Restaurant im Park, das überdachte Drents Museum in Assen, das Boomkroonpad in Appelscha mit Café-Bereich und die historischen Dörfer Diever und Frederiksoord sind ideale Regen-Optionen. Wer eine Liste mit drei bis vier Schlechtwetter-Plätzen vorbereitet, behält die Stimmung auch bei zwei Regentagen am Stück.
Insider-Tipps
Geheimtipp Heide bei Doldersum
Wenige Kilometer vom Park entfernt liegt die Heide bei Doldersum, eines der ruhigeren Eingangsgebiete des Nationalparks. Hier laufen weniger Tagestouristen, dafür mehr Schäfereien mit Drenther Heidschnucken, die einen Teil der Pflege der Heideflächen übernehmen. Eine kurze Rundwanderung von etwa fünf Kilometern führt durch die Heide und vorbei an einem alten Schafstall. In den Abendstunden ist das Licht hier oft eine Spur weicher als am stärker besuchten Aekingerzand.
Frederiksoord und die Kolonien der Wohltätigkeit
Die Welterbe-Stätten der Koloniën van Weldadigheid sind ein faszinierendes Stück Sozialgeschichte. Das Museum in Frederiksoord erzählt die Geschichte der Arbeiterkolonien des 19. Jahrhunderts, die das Land kultivierten und gleichzeitig als soziales Experiment dienten. Ein zweistündiger Rundgang mit Audio-Guide oder Führung liefert Hintergrund, der einem die heutige Kulturlandschaft Drenthes mit ihren langen, geraden Alleen und Backstein-Reihenhäusern erst richtig verständlich macht.



