Der Landal GreenParks De Witte Bergen liegt am Rand von IJhorst, einem ruhigen Walddorf der Gemeinde Staphorst in der nordwestlichen Ecke der Provinz Overijssel, direkt an der Grenze zur Provinz Drenthe. Eingebettet zwischen alter Eichen-Hute, Kiefernwald, weichen Heideflächen und den hellen Sand-Erhebungen, die der Anlage ihren Namen geben, ist der Park ein klassischer Familien-Standort am Übergang zum Nationalpark Drents-Friese Wold. Innerhalb weniger Minuten zu Fuß oder mit dem Rad erreichen Gäste die Dünen- und Sandverwehungs-Flächen des Reestdals und des angrenzenden Naturreservats, in einer halben Stunde Meppel mit Markt, Grachten und Hansestadt-Atmosphäre. Der Park selbst setzt auf freistehende Bungalows zwischen alten Bäumen, einen beheizten Pool-Bereich, Spielwald, Streichelzoo und ein Animationsprogramm, das in den niederländischen und deutschen Schulferien durchgängig läuft. Wer eine waldnahe, vergleichsweise stille Familien-Auszeit mit ausgedehnten Wanderwegen, Rad-Touren durch Heide und Drift-Sand sowie Tagesausflügen nach Meppel, Giethoorn und Drenthe sucht, findet zwischen IJhorst, Staphorst und Dwingeloo eine selten dichte Kombination aus Naturraum und ruhigem Hinterland an der Provinzgrenze.
Anreise und Erreichbarkeit
IJhorst liegt verkehrsgünstig nahe der A28 zwischen Zwolle und Hoogeveen, sodass der Park aus Deutschland in überschaubarer Fahrtzeit erreichbar ist. Die meisten Gäste kommen mit dem Auto, da sich der Drents-Friese Wold und das Reestdal mit ihren weiten Wald-, Heide- und Drift-Sandflächen ohne Pkw oder Rad nur eingeschränkt erschließen lassen. Bahn und Bus funktionieren bis zum Bahnhof Meppel zuverlässig, die letzten Kilometer zum Park sind dann eine Frage von Taxi, Park-Service oder Mietrad. Aktuelle Park-Adresse und Anreisefenster lassen sich am sichersten direkt unter landal.de prüfen.
Mit dem Auto
Aus Deutschland führt der schnellste Weg über die A30, A28 oder über Bad Bentheim und Hoogeveen in die nördlichen Niederlande. Aus dem Ruhrgebiet sind es ab Oberhausen über die A3, die deutsch-niederländische Grenze und die A30/A28 rund 2:30 bis 2:45 Stunden, ab Köln rund 3:15 Stunden, ab Hamburg über die A1 und A28 rund 3:00 bis 3:30 Stunden, ab Bremen rund 2:00 Stunden. Innerhalb der Niederlande verlässt man die A28 an der Anschlussstelle Staphorst oder Meppel und folgt der Provinzstraße N375 oder N377 für wenige Minuten in Richtung IJhorst und Park-Eingang. Tankstellen, Supermärkte und Restaurants finden sich direkt in Staphorst, Meppel und entlang der N375, sodass eine Anreise mit kurzem Einkaufsstopp gut planbar ist.
Mit der Bahn / dem ÖPNV
Der nächstgelegene Bahnhof ist Meppel an der Strecke Zwolle–Groningen mit regelmäßigen Intercity-Verbindungen aus Schiphol, Amsterdam, Utrecht, Zwolle und Groningen. Aus Deutschland reist man typischerweise über Bad Bentheim, Hengelo, Zwolle oder über Osnabrück, Bremen und Leer mit Umstieg in Zwolle an. Vom Bahnhof Meppel sind es rund acht Kilometer zum Park, die mit Taxi, Park-Service oder mit dem Bus über die Linie nach IJhorst zu überbrücken sind. Tickets, Verbindungen und Echtzeit-Auskunft bieten die niederländischen Verkehrsplattformen, eine Übersicht zur Region findet sich auch unter overijssel.nl und drenthe.nl.
Mit dem Flugzeug
Der relevanteste Flughafen ist Schiphol Amsterdam, von dort rund 1:45 Stunden mit dem Mietwagen über die A6 und A28 oder mit dem Intercity bis Meppel und Anschluss per Bus oder Taxi nach IJhorst. Bremen und Münster/Osnabrück sind als regionale Alternativen erreichbar, Bremen liegt rund zwei Stunden entfernt und Münster/Osnabrück rund 1:30 Stunden mit dem Auto. Eindhoven und Düsseldorf eignen sich für Gäste mit Anschluss-Anreise. Für internationale Gäste ist Schiphol die unkomplizierteste Variante, der Bahnhof unter dem Terminal verbindet direkt mit dem Intercity nach Zwolle und Meppel ohne weiteren Umstieg.
Vor Ort bewegen / Parken
Innerhalb des Parks bewegt man sich zu Fuß oder mit dem Rad, das Wegenetz zwischen den Bungalows ist autoarm. An den Häusern stehen meist ein oder zwei Pkw-Plätze direkt vor der Tür, größere Häuser haben Stellflächen für mehrere Fahrzeuge. Räder lassen sich vor Ort mieten, viele Familien nutzen Lastenrad oder Kinderanhänger für Touren ins Reestdal und in den Drents-Friese Wold. Für Tagesausflüge nach Meppel, Giethoorn oder Dwingeloo empfiehlt sich ein eigenes Auto, alternativ funktioniert die Bahn ab Meppel gut für Stadt-Tage ohne Auto. Im Nationalpark Drents-Friese Wold selbst werden Autos an gekennzeichneten Parkplätzen abgestellt, die Erschließung erfolgt anschließend zu Fuß oder mit dem Rad auf gut markierten Routen.
Park-Konzept und Bungalows im Wald
De Witte Bergen ist ein klassischer Drenthe-Salland-Park im Landal-Portfolio, mit freistehenden Bungalows zwischen Kiefern, Eichen und Birken, weichen Erschließungswegen und einem zentralen Service-Bereich am Park-Eingang. Die Anlage liegt im Übergang von Wald zu Heide und Drift-Sand, sodass Wege in die offene Landschaft des Reestdals und Drents-Friese Wold direkt am Bungalow beginnen. Der Park ist auf Familien mit Kindern unterschiedlicher Altersgruppen zugeschnitten, ohne ältere Gäste und Paare in der Nebensaison auszuschließen. Bungalows reichen von kompakten Zwei-Personen-Häusern bis zu Gruppenhäusern für bis zu 12 Personen, viele Häuser kommen mit Terrasse, Garten und Grillmöglichkeit. Wer die Stille des Waldes direkt nach dem Frühstück sucht, findet hier eine der ruhigsten Lagen unter den größeren niederländischen Familien-Parks an der Provinzgrenze Overijssel zu Drenthe.
Beheiztes Innen-Schwimmbad
Das beheizte Innen-Schwimmbad ist das Herzstück des Park-Angebots und macht De Witte Bergen unabhängig vom Wetter zu einem verlässlichen Familienurlaub. Hauptbecken, Kinderbereich mit niedrigem Wasserstand, Rutsche und ruhige Ecken decken alle Altersgruppen ab, an Regentagen ist das Bad ein wichtiger Anker im Tagesablauf. Die Öffnungszeiten variieren saisonal, in der Hochsaison sind die Hauptbecken am Nachmittag stärker frequentiert, Vormittage und späte Nachmittage gelten als ruhigere Fenster. Im Vergleich zu Subtropischen Schwimmparadiesen auf der Veluwe ist die Atmosphäre kompakter und familiärer, passend zum waldnahen Charakter des Parks.
Streichelzoo, Spielwald und Animation
Ein parkeigener kleiner Streichelzoo mit Ziegen, Hühnern und Ponys gehört zu den Tages-Klassikern für Familien mit Vorschulkindern. Ein Spielwald mit Klettergerüsten, Holz-Schaukeln und Sandflächen ergänzt das Außenangebot, dazu kommen saisonale Animationsprogramme mit Maskottchen-Auftritten, Schatzsuche, Bastelnachmittagen und kleinen Theater-Slots. In den niederländischen und deutschen Schulferien läuft das Programm täglich, in der Nebensaison überwiegt freies Spielen und Familienzeit ohne Programm. Outdoor-Sportflächen mit Bolzplatz, kleinem Multifunktions-Court und einem Bogenschieß-Bereich für Tagesticket-Buchungen runden das Programm für ältere Kinder ab.
Bungalow-Typen und Ausstattung
Die Bungalows folgen einem typischen Landal-Standard mit offenem Wohnbereich, Vollküche, Spülmaschine, Geschirr für die Belegungszahl und einem Wohnbereich mit Couch und Esstisch. Schlafzimmer-Anzahl skaliert mit der Hauskategorie, viele Häuser haben ein eigenes Bad mit Dusche, größere Bungalows zusätzlich eine Gäste-Toilette. Premium- und Komfort-Varianten kommen mit Sauna, Kamin oder Whirlpool und sind in der Nebensaison ein beliebtes Paar-Format. Familien wählen häufig Häuser mit drei Schlafzimmern, Terrasse und kleinem Garten direkt am Wald-Saum. Hunde sind in den meisten Häusern willkommen, gekennzeichnete Hunde-Bungalows mit eingezäunter Terrasse erleichtern den Aufenthalt mit Vierbeiner. Babyausstattung wie Reisebett, Hochstuhl und Babyfon ist gegen Aufpreis im Buchungssystem hinzubuchbar.
Restaurant, Bistro und Park-Shop
Das zentrale Park-Restaurant deckt Frühstück, Mittagessen und Abendessen ab, mit klassischer niederländischer und internationaler Familienkost, kindgerechten Optionen und einer Terrasse zum Park-Platz. Ein kleines Bistro ergänzt Snacks, Eis und Kaffee zwischen den Schwimmstunden. Der Park-Shop deckt die Basisversorgung mit Brot, Milch, Getränken und einigen Frischprodukten ab, größere Einkäufe lohnen sich in den Supermärkten in Meppel oder Staphorst. Frische Brötchen lassen sich gegen Vorbestellung direkt zum Bungalow liefern. Wer regional kochen möchte, findet bei Hofläden zwischen IJhorst, Staphorst und Rouveen Drenthe-Käse, Bauernhof-Eier und saisonales Gemüse.
Die 6 wichtigsten Erlebnisse rund um den Park im Überblick
Nationalpark Drents-Friese Wold
Der Drents-Friese Wold erstreckt sich über rund 6.000 Hektar zwischen Drenthe und Friesland und ist mit Kiefernwald, Heide, Drift-Sand und kleinen Mooren einer der größten zusammenhängenden Naturräume der Niederlande. Karten, Routen und aktuelle Wildbeobachtungs-Termine liefern die offiziellen Plattformen der Provinzen drenthe.nl und overijssel.nl. Wanderwege starten in IJhorst, Diever und Appelscha.
Meppel und Grachten
Meppel liegt rund 8 Kilometer entfernt und gilt als kleinste, aber lebendigste Hansestadt der Region. Grachten, mittelalterliche Gassen, der Wochenmarkt am Donnerstag und der Drukkerijmuseum-Komplex liefern einen entspannten Stadttag. Die Innenstadt ist kompakt zu Fuß zu erkunden, Cafés und Boutiquen reihen sich entlang der Hoofdstraat und am Hauptplatz.
Giethoorn — das niederländische Venedig
Giethoorn ist mit rund 30 Minuten Anfahrt eines der bekanntesten Dorf-Erlebnisse der Provinz Overijssel. Reetdach-Höfe entlang schmaler Kanäle, Holzbrücken und kleine Inseln werden klassisch mit Flüsterboot, Punter oder Kajak erkundet. Der Ort ist im Sommer stark frequentiert, früher Vormittag oder später Nachmittag sind die entspanntesten Fenster für einen Besuch.
Reestdal und Heidewege
Das Reestdal direkt vor der Park-Tür ist eines der ältesten Kulturlandschaften der nördlichen Niederlande, mit mäandrierendem Reest-Bach, alten Eichen-Huten und kleinen Bauernhöfen. Rad- und Wanderrouten verbinden IJhorst, De Wijk, Meppel und Balkbrug zu entspannten Halbtages-Touren. Die Region bietet eines der ruhigsten Wegenetze für Familien mit kleinen Kindern und älteren Wanderern.
Dwingelderveld und Sterne-Park
Östlich liegt der Nationalpark Dwingelderveld mit dem größten zusammenhängenden Heidegebiet Europas. Die Region ist als Dark-Sky-Park ausgezeichnet, in klaren Nächten lassen sich Sterne und Milchstraße ohne Lichtverschmutzung beobachten. Heideblüte im August und September, Wacholderbestände und das alte Radioteleskop Westerbork machen das Gebiet zu einem mehrtägigen Tagesausflugs-Ziel.
Staphorst und Drenthe-Hofläden
Staphorst gilt als eines der traditionsreichsten Dörfer der Niederlande, mit charakteristischen schwarz-grünen Bauernhöfen, sonntäglicher Tracht und einer dichten Reihung an Hofläden. Rad-Routen verbinden Staphorst, Rouveen und IJhorst zu einer entspannten Halbtages-Tour, ideal für Familien mit älteren Kindern. Ein Stopp im Hofladen mit Drenthe-Käse, Eiern und hausgemachtem Brot gehört für viele Gäste zum festen Ritual der Woche.
Tagesausflüge im Vergleich
Eine entspannte Drenthe-Overijssel-Woche kombiniert in der Regel zwei bis drei Park-Tage mit Pool, Wald und Streichelzoo, einen Tag im Drents-Friese Wold mit Wanderung, einen Halbtag in Meppel und einen Bootstag in Giethoorn. Wer mehr Natur möchte, ergänzt einen Tag im Dwingelderveld mit Heideblüte oder eine Rad-Tour durch das Reestdal über Staphorst und Rouveen.
Nationalpark Drents-Friese Wold und Reestdal
Der Nationalpark Drents-Friese Wold erstreckt sich über rund 6.000 Hektar zwischen den Provinzen Drenthe und Friesland und ist einer der größten zusammenhängenden Wald- und Heideschutzgebiete der Niederlande. Im Kern dominieren Kiefernwald und Eichen-Hute, ergänzt von offener Heide, Wacholderbeständen, Drift-Sandflächen und kleinen Mooren. Die sanften eiszeitlichen Geländeformen mit Sand-Erhebungen, die der Park-Namensgebung De Witte Bergen Pate stehen, bieten überraschende Ausblicke über das umliegende flache Land. Tore zum Park sind die Besucherzentren in Diever, Appelscha und am Ufer des Aekingerzand, Karten, Routen und aktuelle Wildbeobachtungs-Termine bieten die offiziellen Provinz-Plattformen drenthe.nl und overijssel.nl.
Wanderwege im Drents-Friese Wold
Die klassischen Wanderungen starten am Park-Eingang oder an den Parkplätzen entlang der Provinzstraßen Richtung Diever und Appelscha. Markierte Routen reichen von kurzen Familien-Runden um die offene Heide bis zu Halbtages-Touren über Drift-Sand-Flächen und alte Eichen-Hute. Vom Aussichtspunkt am Aekingerzand reicht der Blick an klaren Tagen über die hellen Sand-Verwehungen bis zu den Wäldern an der friesischen Provinzgrenze. Wege sind gut markiert, festes Schuhwerk reicht in trockenen Monaten, nach Regen sind Wanderstiefel angenehmer. Eine Rundtour um den Aekingerzand mit Picknick auf einer der niedrigen Sand-Erhebungen zählt zu den beliebtesten Tages-Klassikern der Region.
Wildbestand und Vogelwelt
Der Drents-Friese Wold ist Lebensraum für Reh, Wildschwein, Dachs und Fuchs, dazu kommen seltene Heidevögel wie Heidelerche, Wiesenpieper, Ziegenmelker und Schwarzspecht. Ein Schutzprogramm der Provinzen unterstützt die Habitat-Pflege mit Wildschutzzonen und kontrollierten Beweidungs-Flächen, auf denen Schottische Hochlandrinder und Schafe die offene Heide pflegen. Beobachtung erfolgt von gekennzeichneten Aussichtspunkten aus, das Wege-Gebot ist in der Brutzeit besonders streng. Geführte Naturtouren mit den Park-Rangers sind in der Saison buchbar und liefern verlässlich die besten Beobachtungs-Erfahrungen.
Drift-Sand, Wacholder und Heide
Neben Wald und Heide prägen Drift-Sandflächen den Park, in denen freies Sandwehen unter Naturschutz zu kleinen Dünen-Inseln führt. Wacholder-Bestände stehen in offenen Beständen zwischen Heide und Kiefer, einige besonders alte Pflanzen sind als Naturdenkmal geschützt. Im Spätsommer wirken die offenen Heideflächen mit Wacholder, niedriger Sonne und ziehendem Nebel besonders fotogen, frühe Morgenstunden mit Tau sind die stärksten Fenster. Die hellen Sand-Erhebungen des Aekingerzand gehören zu den größten Drift-Sand-Komplexen Westeuropas und werden im Sommer mit Schäfer-geführter Beweidung offen gehalten.
Reestdal und Mäander
Direkt am Park beginnt das Reestdal, das Tal des kleinen Reest-Bachs, der die historische Grenze zwischen den Provinzen Overijssel und Drenthe markiert. Mäandrierende Bachläufe, alte Eichen-Hute, kleine Bauernhöfe und traditionelle Holz-Brücken bilden eine der ältesten Kulturlandschaften der nördlichen Niederlande. Rad- und Wanderrouten verbinden IJhorst, De Wijk, Meppel und Balkbrug zu entspannten Halbtages-Touren mit niedrigem Höhenprofil, ideal für Familien mit kleinen Kindern. Eine Tour durch das Reestdal verbindet sich gut mit einem Hofladen-Stopp in Rouveen oder Staphorst.
Meppel, Giethoorn und das Drenthe-Hinterland
Drenthe und das angrenzende Overijssel-Hinterland gehören zu den am wenigsten überlaufenen Regionen der Niederlande. Eine Hansestadt, mehrere kleinere Dörfer mit Hofläden und Wassersport-Spots sowie das berühmte Giethoorn sind vom Park aus als Tagesziele gut erreichbar, das Niveau touristischer Dichte bleibt deutlich unter Veluwe oder Küste. Ergänzt um Hofläden, Landgüter und kleine Dörfer entsteht eine vielseitige Wochenstruktur an der Grenze beider Provinzen.
Meppel
Die Hansestadt Meppel ist mit rund 35.000 Einwohnern die nächstgelegene Mittelstadt und liegt rund 10 Minuten vom Park entfernt. Mittelalterliche Gassen, Grachten mit kleinen Brücken, die Grote Kerk und der Wochenmarkt am Donnerstag bilden den historischen Kern. Das Drukkerijmuseum zeigt die Geschichte der niederländischen Druckkunst auf einem ehemaligen Buchdruck-Gelände. Ein klassischer Halbtag verbindet Hoofdstraat, Wochenmarkt, einen Cafébesuch an der Kleine Oever und eine Schleifenrunde durch die Hofjes der Innenstadt. Touristische Informationen zur Stadt und Umgebung liefert die offizielle Plattform der Provinz drenthe.nl.
Giethoorn
Giethoorn liegt rund 25 Kilometer westlich und gilt als eines der bekanntesten Reet-Dörfer der Niederlande. Reetdach-Höfe entlang schmaler Kanäle, Holzbrücken und kleine Inseln werden klassisch mit Flüsterboot, Punter oder Kajak erkundet. Der Ort ist im Sommer stark frequentiert, früher Vormittag oder später Nachmittag sind die entspanntesten Fenster für einen Besuch. Eine Boots-Tour von rund einer Stunde liefert den klassischen Überblick, längere Halbtages-Touren führen bis in die offene Wasserlandschaft der Weerribben-Wieden. Touristische Empfehlungen für die ganze Region bietet die Plattform overijssel.nl.
Dwingelderveld und Nationale Plattform
Östlich des Parks beginnt der Nationalpark Dwingelderveld mit dem größten zusammenhängenden Heidegebiet Europas, ausgezeichnet als Dark-Sky-Park für nachtlicht-arme Stern-Beobachtung. Heideblüte im August und September, alte Wacholder-Bestände und das ehemalige Radioteleskop Westerbork machen das Gebiet zu einem mehrtägigen Tagesausflugs-Ziel. Die Region ist klassisches Wandergebiet mit gut markierten Routen, einem Park-Café am Besucherzentrum und Picknick-Plätzen entlang der Heide-Kanten. Eine Übersicht zu Routen und Veranstaltungen liefert drenthe.nl.
Praktische Tipps für den Landal De Witte Bergen
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Preisbewusste Planung außerhalb der Schulferien
Die deutlich niedrigsten Wochenpreise liegen außerhalb der niederländischen und deutschen Schulferien, vor allem im späten Mai, im Juni außerhalb der Pfingstwoche, in der ersten Juli-Hälfte und im November. Paare und Familien mit Vorschulkindern profitieren am stärksten. Aktuelle Verfügbarkeiten lassen sich direkt unter landal.de prüfen.
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Wald-Heide-Rundtour am gleichen Tag mit Aekingerzand
Wer früh am Morgen vom Park aus zum Aekingerzand wandert und im Anschluss eine Rundtour durch die offene Heide einlegt, holt das Maximum aus einem Tag. Die Wege starten direkt am Park-Rand, ein Auto ist nicht zwingend nötig. Karten und aktuelle Routen-Vorschläge bieten die Provinz-Plattformen drenthe.nl und overijssel.nl.
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Selbstversorgung clever planen
Die Bungalows sind mit Vollküche ausgestattet. Ein Großeinkauf in Meppel oder Staphorst direkt nach Anreise spart Park-Shop-Aufpreise deutlich. Drenthe-Käse, Bauernhof-Eier, regionales Brot und Stroopwafel aus den Hofläden zwischen IJhorst, Rouveen und Staphorst machen das Frühstück zum Höhepunkt.
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Giethoorn früh am Morgen besuchen
Giethoorn ist im Sommer von späten Vormittag bis frühen Nachmittag stark frequentiert, früher Morgen oder später Nachmittag sind die ruhigsten Fenster. Wer um neun Uhr startet, hat die ersten Kanal-Schleifen weitgehend für sich. Eine Boots-Tour von rund einer Stunde liefert den klassischen Überblick, längere Touren führen bis in die Weerribben-Wieden.
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Hansestadt-Tag in Meppel mit Wochenmarkt
Meppel ist mit rund 10 Minuten Anfahrt der unkomplizierteste Stadttag der Woche. Wer Donnerstag wählt, kombiniert den Wochenmarkt am Hauptplatz mit einem Bummel durch die Hoofdstraat und eine Pause an der Kleine Oever. Im Drukkerijmuseum lernt man die niederländische Druckgeschichte auf einem alten Buchdruck-Gelände kennen.
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Barrierearme Hauswahl prüfen
Nicht alle Bungalows sind ebenerdig oder ohne Stufen erreichbar, einzelne Häuser haben Treppen-Übergänge zur Terrasse. Wer mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, prüft im Buchungssystem gezielt nach barrierearmen Häusern mit ebenerdiger Dusche. Pool-Bereich und Park-Restaurant sind weitgehend stufenfrei zugänglich, einige Heide-Routen im Nationalpark sind als barrierearme Rundwege ausgeschildert.
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Heideblüte im August und September fotografieren
Von Mitte August bis Mitte September verwandelt sich die Heide des Drents-Friese Wold und Dwingelderveld in einen violetten Teppich. Frühe Morgenstunden mit Tau, niedriger Sonne und vereinzeltem Nebel liefern die stärksten Bildmotive, ein Stativ oder Mini-Stativ lohnt sich. Auf den Heideflächen gilt grundsätzlich Wege-Gebot, ein Verlassen der markierten Routen ist nicht erlaubt.
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Schlechtwetter-Plan in der Hinterhand
Drenthe-Overijssel-Wetter wechselt rasch. Innen-Schwimmbad und Streichelzoo im Park, das Drukkerijmuseum in Meppel, die überdachten Cafés in Giethoorn und Stadt-Bummel in Zwolle sind ideale Regen-Optionen. Wer eine Liste mit drei bis vier Schlechtwetter-Plätzen vorbereitet, behält die Stimmung auch bei mehreren Regentagen am Stück.
Insider-Tipps
Geheimtipp Aekingerzand bei Sonnenaufgang
Wenige Kilometer nördlich der klassischen Wanderrouten liegt der Aekingerzand, eine der größten Drift-Sand-Flächen Westeuropas. Eine Rundtour von zwei bis drei Stunden mit Picknick auf einer der hellen Sand-Erhebungen zählt zu den ruhigsten Drenthe-Stunden, die wir kennen. In der frühen Morgendämmerung ist die Wahrscheinlichkeit auf Wildbeobachtung deutlich höher als auf den stark frequentierten Heide-Routen, und das Spiel von Tau, Nebel und niedriger Sonne über dem hellen Sand liefert beeindruckende Bildmotive.
Staphorst und Rouveen als Hof-Tag
Südlich von IJhorst liegen Staphorst und Rouveen, zwei klassische Drenthe-Overijssel-Dörfer mit einer Dichte an Hofläden, kleinen Käsereien und Bauern-Cafés. Eine Rad-Rundtour von rund 25 Kilometern verbindet IJhorst, Staphorst, Rouveen und De Wijk zu einem entspannten Halbtag, ideal für Familien mit älteren Kindern. Ein Stopp im Hofladen mit Drenthe-Käse, Apfelsaft und hausgemachtem Brot gehört für viele Gäste zum festen Ritual der Woche. Staphorst ist zudem für seine traditionellen schwarz-grünen Bauernhöfe und die sonntägliche Tracht bekannt.



