Der Märchen- und Erlebnispark Sankt Englmar — oft kurz Märchenwald Sankt Englmar genannt — ist ein klassischer Kinder-Themenpark im bayerischen Vorderen Bayerischen Wald und gehört seit den 1970er Jahren zu den bekanntesten Familien-Ausflugszielen in Niederbayern. Der Park liegt am Ortsrand der Heilklimakurort-Gemeinde Sankt Englmar in 94379 Sankt Englmar im Landkreis Straubing-Bogen auf rund 800 Metern Höhe und verbindet zwei Themenwelten unter einem Eintritt: eine große begehbare Märchen-Welt mit über dreißig Stationen aus den Sammlungen der Brüder Grimm und Hans Christian Andersen sowie einen Aktiv-Bereich mit einer tausend Meter langen Sommerrodelbahn, einer Funbob-Schienenbahn, einer Minigolf-Anlage, mehreren großen Kinderspielplätzen und einem Tier-Bauernhof mit Streichelzoo. Schneewittchen mit den sieben Zwergen, Rotkäppchen und der Wolf, Hänsel und Gretel am Knusperhäuschen, Frau Holle, der Gestiefelte Kater, das tapfere Schneiderlein, der Froschkönig und Die kleine Meerjungfrau sind als begehbare Holz- und Figuren-Inszenierungen im Wald-Areal verteilt und werden über ein Rundwegenetz erschlossen. Der Tageseintritt für Erwachsene liegt bei rund 16 Euro, Kinder zahlen deutlich weniger, Sommerrodelbahn und Funbob werden pro Fahrt extra abgerechnet. Die Saison läuft witterungsabhängig von Anfang April bis Ende Oktober. Die Anreise erfolgt am bequemsten über die Autobahn A3 mit Abfahrt Bogen und rund dreißig Minuten Restfahrt auf der Bundesstraße in Richtung Sankt Englmar.
Anreise und Erreichbarkeit
Der Märchen- und Erlebnispark liegt am Ortsrand von Sankt Englmar im Landkreis Straubing-Bogen auf rund 800 Metern Höhe — mitten im Vorderen Bayerischen Wald zwischen dem Donau-Tal bei Straubing und der inneren Waldkette um Bodenmais und Bayerisch Eisenstein. Die Heilklimakurort-Gemeinde Sankt Englmar ist ein traditioneller Sommerferien- und Winter-Erholungsort und mit eigenem Skigebiet, mehreren Wanderwegen und Familien-Hotels gut auf Tagesgäste vorbereitet. Der Park ist von Süden und Westen über die Autobahn A3 mit Abfahrt Bogen und einer rund halbstündigen Restfahrt auf der Bundesstraße erreichbar.
Mit dem Auto
Aus südlicher und westlicher Richtung führt die bewährte Route über die Autobahn A3 Richtung Passau bis zur Abfahrt Bogen und von dort auf der Bundesstraße in Richtung Sankt Englmar — die Restfahrt zwischen Autobahnabfahrt und Park dauert in der Regel rund 30 Minuten und führt durch hügelige Vorwald-Landschaft mit engen Kurven und einigen Steigungen. Aus östlicher Richtung kommen Besucher über die A3 mit Abfahrt Hengersberg oder Deggendorf und weiter auf Bundes- und Landstraßen, aus nordwestlicher Richtung läuft die Anreise über die A93 bis Regensburg, weiter über die A3 zur Ausfahrt Bogen. Die letzten Kilometer ab der Ausfahrt sind durchgehend in Richtung Sankt Englmar und Märchenwald ausgeschildert. An heißen Sommer-Wochenenden und während der bayerischen Sommerferien füllt sich der Parkplatz früh, eine Anreise vor zehn Uhr ist in der Hochsaison empfehlenswert. Direkt am Park stehen großzügige Stellflächen kostenfrei oder gegen geringe Gebühr zur Verfügung, behindertenfreundliche Parkplätze sind ausgewiesen.
Mit der Bahn und dem ÖPNV
Der nächstgelegene Bahnhof mit Fern- und Nahverkehrsanschluss ist Straubing an der Strecke Regensburg—Plattling, von dort verkehren Regionalbusse in Richtung Sankt Englmar — die Fahrtzeit vom Bahnhof Straubing bis Sankt Englmar beträgt mit Umsteigen je nach Linie rund 60 bis 80 Minuten. Eine Alternative ist der Bahnhof Bogen, der ebenfalls per Regionalbus an Sankt Englmar angebunden ist. Die Bus-Taktung ist im Vergleich zur Autoanreise lockerer, insbesondere am späten Nachmittag fahren nur noch wenige Verbindungen — Familien mit Kindern sollten Rückfahrt-Zeiten vorab im bayerischen Verkehrsverbund prüfen. Für die letzten Meter vom Bus-Halt bis zum Park-Eingang sind je nach Linie ein kurzer Fußweg oder ein Anrufsammeltaxi notwendig.
Mit dem Flugzeug
Die nächstgelegenen Flughäfen sind München mit rund 170 Kilometern Entfernung und Nürnberg mit rund 180 Kilometern. Für internationale Gäste ist meist München die erste Wahl, von dort führt die Weiterfahrt mit Mietwagen über A92 und A3 in rund zwei Stunden zum Park. Die Anreise per Flugzeug lohnt sich realistisch nur als Teil eines längeren Bayerischer-Wald-Urlaubs und für Fernreisen aus dem Süden Europas oder Übersee.
Vor Ort bewegen und Parken
Innerhalb des Märchen- und Erlebnisparks bewegt man sich ausschließlich zu Fuß auf befestigten Wegen und Waldpfaden — die Distanzen zwischen Eingang, Märchen-Rundweg, Sommerrodelbahn, Funbob, Spielplätzen und Streichelzoo sind übersichtlich, das gesamte Gelände lässt sich in einem entspannten Tag bequem ablaufen. Kinderwagen-tauglich sind die Hauptwege, einige schmalere Pfade im Wald-Areal sind eher für robuste Buggy-Modelle geeignet. Direkt am Eingang gibt es großzügige Parkflächen, behindertenfreundliche Stellflächen und eine Anbindung an die innerörtlichen Wege von Sankt Englmar — der Ortskern mit Pensionen, Bäckereien, Eisdielen und kleinen Geschäften ist fußläufig erreichbar. Wer mehrere Tage in der Region bleibt, findet in Sankt Englmar selbst sowie in den Nachbargemeinden Familien-Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Bauernhöfe mit Kinder-Programm.
Märchenwald-Klassiker seit den 1970er Jahren
Der Märchen- und Erlebnispark Sankt Englmar zählt zu den klassischen Familien-Themenparks im süddeutschen Raum und wurde in den 1970er Jahren als reiner Märchenwald gegründet. In einer Phase, in der begehbare Märchen-Inszenierungen aus Grimm und Andersen in vielen deutschen Erholungsorten als Sommer-Attraktion entstanden, etablierte sich Sankt Englmar mit seinem hochgelegenen Wald-Areal und dem heilklimatischen Reizklima als einer der besucherstärksten Standorte in Niederbayern. Aus dem ursprünglichen Märchenwald wurde über die Jahrzehnte ein kombinierter Themenpark mit Aktiv-Bereich — die Sommerrodelbahn, die Funbob-Schienenbahn, die Minigolf-Anlage und der Streichelzoo kamen schrittweise hinzu und richten sich heute an Familien mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter, also etwa drei bis zehn Jahre.
Märchen aus Grimm und Andersen
Den thematischen Kern bildet die begehbare Märchenwelt mit über dreißig Stationen, die zentrale Geschichten aus den Hausmärchen der Brüder Grimm und den Märchen-Sammlungen von Hans Christian Andersen aufgreifen. Schneewittchen mit den sieben Zwergen, Rotkäppchen und der Wolf, Hänsel und Gretel am Knusperhäuschen, Frau Holle mit den fallenden Federn, der Gestiefelte Kater, das tapfere Schneiderlein, der Froschkönig, Dornröschen, Schneeweißchen und Rosenrot, Aschenputtel, der Wolf und die sieben Geißlein, die Bremer Stadtmusikanten — die Auswahl deckt die bekanntesten Grimm-Klassiker breit ab. Ergänzend zeigt der Park Andersen-Stationen wie Die kleine Meerjungfrau, Das hässliche Entlein und Die Schneekönigin. Die Inszenierungen sind als begehbare Holz- und Figuren-Stationen entlang eines Rundwegs durch das Wald-Areal angelegt und teils mit kleinen Mechaniken animiert.
Aktiv-Themenpark mit Sommerrodelbahn
Parallel zur Märchenwelt hat sich ein Aktiv-Bereich entwickelt, der Sankt Englmar von vielen reinen Märchenwäldern unterscheidet. Die rund tausend Meter lange Sommerrodelbahn führt mit Kurven, Steilstücken und Wellen den Hang hinab und ist ab etwa drei Jahren in Begleitung eines Erwachsenen befahrbar, ab acht Jahren auch alleine. Die Funbob-Schienenbahn bietet eine alternative Berg- und Tal-Fahrt auf festen Schienen mit eingebauter Bremse. Dazu kommen eine Minigolf-Anlage, mehrere große Kinderspielplätze mit Klettergerüsten, Rutschen, Wasserspielzeug und Hüpfburgen, ein Trampolin-Bereich sowie ein Tier-Bauernhof mit Streichelzoo, in dem Ziegen, Schafe, Hasen, Esel und verschiedenes Geflügel besucht werden können.
Die sechs großen Bereiche im Überblick
Begehbarer Märchenwald
Über dreißig Märchen-Stationen aus Grimm und Andersen verteilen sich entlang eines beschilderten Rundwegs im Wald-Areal — Schneewittchen mit den sieben Zwergen, Rotkäppchen, Hänsel und Gretel am Knusperhäuschen, Frau Holle, Dornröschen, der Gestiefelte Kater, die Bremer Stadtmusikanten und Die kleine Meerjungfrau gehören zu den Highlights. Viele Inszenierungen sind animiert.
Sommerrodelbahn mit tausend Metern
Die klassische Sommerrodelbahn führt mit rund tausend Metern Länge, Steilstücken, Wellen und engen Kurven den Hang hinab. Kinder ab etwa drei Jahren fahren in Begleitung eines Erwachsenen, ab acht Jahren auch alleine. Eine Fahrt wird separat zum Eintritt abgerechnet, Mehrfach-Karten und Tageskombinationen sind günstiger.
Funbob-Schienenbahn
Die Funbob-Bahn ist eine schienengeführte Bob-Bahn mit eingebauter Bremse, die einen alternativen Hang-Spaß zur klassischen Sommerrodelbahn bietet — sicherer für jüngere Kinder, da das Fahrzeug nicht aus der Spur fahren kann, und mit gleichbleibendem Streckenverlauf. Mehrfach-Karten sind günstiger als Einzel-Tickets pro Fahrt.
Großer Kinderspielplatz
Mehrere große Spielplatz-Bereiche mit Klettergerüsten, Rutschen, Schaukeln, Sandkästen, Wasserspielzeug, Trampolinen und Hüpfburgen verteilen sich im Park-Gelände — ideal für jüngere Kinder, die zwischen den Märchen-Stationen Pausen brauchen, und für ältere Geschwister mit eigenem Bewegungsbedarf.
Minigolf-Anlage
Eine klassische Minigolf-Anlage mit achtzehn Bahnen liegt im Park-Areal und richtet sich an Familien mit Grundschul-Kindern und Jugendlichen — Schläger und Bälle werden vor Ort ausgeliehen, die Spieldauer beträgt typischerweise rund 45 bis 60 Minuten und kann gut als Pause zwischen Märchen-Rundweg und Sommerrodelbahn eingeschoben werden.
Tier-Bauernhof und Streichelzoo
Der Tier-Bauernhof bietet einen Streichelzoo mit Ziegen, Schafen, Hasen, Eseln und Geflügel sowie kleinen Gehegen mit Hofbewohnern — Futter ist meist gegen geringe Gebühr am Hof-Automaten erhältlich, die Tiere sind an Besucher gewöhnt und für jüngere Kinder gut zugänglich. Ein lohnender Programmpunkt zum Tagesabschluss.
Vergleich der wichtigsten Attraktionen
Die Tabelle vergleicht die fünf zentralen Bereiche des Parks — vom begehbaren Märchenwald als Herzstück über die zwei Fahrgeschäfte Sommerrodelbahn und Funbob bis zu Minigolf und Streichelzoo als ergänzenden Programmpunkten.
Die Märchen-Stationen im Detail
Der Rundweg durch den Märchenwald führt über befestigte Pfade durch ein bewaldetes Areal am Park-Eingang und ist so angelegt, dass Familien mit Kinderwagen die Hauptachse bequem ablaufen können. An jeder Station steht eine knappe Tafel mit dem Namen des Märchens und einer kurzen Inhaltsangabe, viele Inszenierungen sind mit kleinen Mechaniken animiert — der gestiefelte Kater dreht sich um seine Achse, die Federn fallen bei Frau Holle, der Wolf bewegt sich vor dem Bett der Großmutter im Rotkäppchen-Häuschen, die sieben Zwerge marschieren im Schneewittchen-Stollen. Für Kinder im Vorschulalter ist das eine erste haptische Begegnung mit den Geschichten, die ansonsten meist nur aus Büchern oder Vorlese-Apps bekannt sind.
Grimm-Klassiker im Wald
Aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm sind nahezu alle bekannten Geschichten als Station vertreten — Schneewittchen und die sieben Zwerge, Rotkäppchen und der Wolf, Hänsel und Gretel am Knusperhäuschen mit der hexenhaften Knusperalten, Frau Holle mit dem Brunnen-Eingang in die Federbett-Welt, Dornröschen im Schloss mit der schlafenden Prinzessin, Aschenputtel mit der Tauben-Szene, Der Wolf und die sieben Geißlein, Die Bremer Stadtmusikanten, Der Froschkönig am Brunnen, Das tapfere Schneiderlein mit dem Bandolier, Rumpelstilzchen am Strohrad. Die Inszenierungen sind teils mehrere Jahrzehnte alt und tragen den charmanten handwerklichen Stil klassischer Themenwald-Anlagen aus den 1970er und 1980er Jahren.
Andersen-Stationen für Märchen-Liebhaber
Ergänzend zu den Grimm-Stationen finden sich mehrere Inszenierungen aus den Märchen-Sammlungen von Hans Christian Andersen — Die kleine Meerjungfrau am Felsen mit ihrem Fischschwanz, Das hässliche Entlein in der Schwanen-Verwandlung, Die Schneekönigin im Eis-Palast, Des Kaisers neue Kleider mit dem Kaiser-Umzug, Die Prinzessin auf der Erbse mit dem hohen Betten-Stapel. Andersen-Stationen sind in deutschen Märchenwäldern seltener als die Grimm-Klassiker und machen die Sammlung in Sankt Englmar ergänzend interessant — wer als Vorleser bereits beide Sammlungen kennt, kann auf dem Rundweg viele Wiedererkennungs-Momente sammeln.
Begehbare Inszenierungen
Anders als reine Schaubilder sind viele Märchen-Stationen in Sankt Englmar begehbar oder mit interaktiven Elementen ausgestattet — Kinder können in das Knusperhäuschen von Hänsel und Gretel hineinklettern, durch den Schneewittchen-Stollen der sieben Zwerge laufen, am Brunnen des Froschkönigs nach der goldenen Kugel suchen oder vor Frau Holles Bett die fallenden Federn beobachten. Diese haptische Komponente unterscheidet einen klassischen Märchenwald vom rein bildhaften Schau-Park und macht den Besuch für jüngere Kinder lebendiger.
Praktische Tipps für den Park-Besuch
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Eintritt und Fahrgeschäfte getrennt kalkulieren
Der Tageseintritt für Erwachsene liegt bei rund 16 Euro, Kinder zahlen deutlich weniger — Sommerrodelbahn und Funbob werden separat pro Fahrt abgerechnet und summieren sich bei mehreren Fahrten schnell auf. Familien sollten ein realistisches Tagesbudget für Eintritt plus etwa vier bis sechs Fahrgeschäft-Fahrten pro Kind einkalkulieren. Mehrfach-Karten für die Sommerrodelbahn sind günstiger als Einzeltickets.
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Früh anreisen in der Hochsaison
In den bayerischen Sommerferien und an heißen Wochenenden im Juli und August füllt sich der Parkplatz früh. Wer bis zehn Uhr am Eingang steht, hat einen guten Parkplatz, kurze Wartezeiten an Sommerrodelbahn und Funbob sowie ruhigere Bedingungen im Märchenwald — vor allem für entspannte Fotos der Inszenierungen ohne andere Familien im Bild ist der frühe Vormittag ideal.
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Wettertaugliche Kleidung mitbringen
Sankt Englmar liegt auf rund 800 Metern Höhe, das Klima ist gegenüber dem Donau-Tal spürbar kühler und niederschlagsreicher. Selbst im Hochsommer empfiehlt sich ein leichter Pullover für den Vormittag, im April und Oktober gehören Mütze und wasserabweisende Jacke ins Gepäck. Festes Schuhwerk ist auf den Waldpfaden des Märchenwald-Rundwegs sinnvoller als Sandalen.
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Besuchsdauer realistisch planen
Mit Märchen-Rundweg, mehreren Fahrten auf Sommerrodelbahn und Funbob, einer Minigolf-Runde und einer Streichelzoo-Visite ergeben sich gut vier bis fünf Stunden Aufenthalt. Wer nur den Märchenwald sehen will, kommt in zwei Stunden durch. Familien mit jüngeren Kindern sollten Pausen für Spielplätze einplanen und nicht zu viele Programmpunkte am Stück erzwingen.
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Picknick oder Park-Gastronomie
Im Park gibt es Imbiss-Stände und ein kleines Restaurant mit klassischen Familien-Gerichten wie Würstel, Pommes und Kuchen — die Auswahl ist solide, aber nicht günstig. Wer Geld sparen will, bringt ein Picknick mit und nutzt die Wiesen- und Bankbereiche im Park. Eine Trinkflasche pro Kind ist in jedem Fall sinnvoll, kostenlose Wasser-Auffüllstellen sind im Park-Gelände verteilt.
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Mit Kinderwagen unterwegs
Die Hauptachse des Märchenwald-Rundwegs ist kinderwagentauglich, einige schmalere Waldpfade zu hinteren Stationen sind nur für robuste Buggy-Modelle geeignet. Sommerrodelbahn und Funbob lassen sich mit Kinderwagen bequem zu Fuß erreichen, ein Kinderwagen-Abstellbereich liegt nahe der Bergstation. Behindertenfreundliche Stellflächen und Toiletten sind am Eingang ausgewiesen.
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Beste Saison Mai bis September
Die Saison läuft witterungsabhängig von Anfang April bis Ende Oktober, die Hochphase mit den meisten Besuchern und durchweg gutem Wetter fällt auf Mai bis Mitte September. April und Oktober können auf der Höhe rund um Sankt Englmar deutlich kühler sein, dazu kommen Regenphasen mit eingeschränktem Sommerrodelbahn-Betrieb. Für ruhigere Besuche sind die Wochen vor und nach den bayerischen Sommerferien ideal.
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Schlechtwetter-Alternative kennen
Bei starkem Regen sind Sommerrodelbahn, Funbob und Minigolf außer Betrieb, der Märchenwald-Rundweg bleibt grundsätzlich begehbar — viele Stationen liegen unter Vordächern oder im Wald-Areal mit Bauminschutz. Eine wetterbedingte Alternative im Umkreis ist das JOSKA-Glasparadies in Bodenmais oder das Glasdorf Weinfurtner für einen Nachmittag im Trockenen.
Insider-Tipps
Lieblings-Reihenfolge an einem Park-Tag
Ein bewährter Tagesablauf für Familien mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter beginnt am Vormittag mit dem Märchenwald-Rundweg über die zentralen Grimm- und Andersen-Stationen, gefolgt von einer Pause am ersten großen Kinderspielplatz. Mittags bietet sich ein Picknick oder eine kleine Mahlzeit im Park-Restaurant an, bevor der Aktiv-Teil mit Sommerrodelbahn und Funbob startet — pro Kind drei bis fünf Fahrten sind realistisch, ohne dass das Budget explodiert. Der frühe Nachmittag bringt Minigolf als Übergang zur ruhigeren Schlussphase. Der Streichelzoo am Ende des Tages ist als ruhiger Ausklang gut platziert, kleine Kinder werden hier noch einmal aktiv und ältere Geschwister entspannen mit den Tieren.
Kombination mit Ortskern und Wandern
Wer mehr als nur den Park sehen will, kombiniert den Besuch mit einem Spaziergang durch den Ortskern von Sankt Englmar — die Heilklimakurort-Gemeinde bietet einige traditionelle Bayerischer-Wald-Gasthöfe, eine Pfarrkirche, Eisdielen und kleine Geschäfte. Direkt im Umfeld führen mehrere Familien-Wanderwege durch den Wald, viele davon mit Kinderwagen-Eignung. Eine ergänzende Option ist die Predigtstuhl-Wanderung mit Aussichtspunkt über das Donau-Tal — gut zu kombinieren mit einem halben Tag im Märchenwald.



