Die Geschichte von Bernkastel-Kues

Schon allein der Name „Cuso“ taucht etwa im Jahr 742 auf, als der Ort in einer Schenkung ans Kloster Prüm erwähnt wurde – ein echtes Zeugnis davon, wie tief die Wurzeln hier reichen. Im Mittelalter ging es hier richtig rund: mit Stadtrechten ausgestattet, entwickelte sich das Städtchen zum Knotenpunkt für Handel und – na klar – Wein. Übrigens, viele der Fachwerkhäuser, die dir im Ortskern begegnen, stammen aus dem 15. oder 16. Jahrhundert und erzählen ganz eigene Geschichten. Besonders faszinierend ist das Spitzhäuschen, das mit seinen schmalen Mauern wohl zu den ältesten Gebäuden zählt. Wie ich herausgefunden habe, ist auch der benachbarte Stadtteil Kues historisch interessant – er hat Nikolaus von Kues hervorgebracht, einen Philosophen und Theologen von Rang. Sein Geburtshaus kannst du heute als Museum besuchen und dich selbst davon überzeugen, wie eine Persönlichkeit dieser Größe hier lebte.
Die beiden Orte wurden übrigens erst Anfang des 20. Jahrhunderts zusammengelegt – da hat man wohl gemerkt, dass sie einfach zusammengehören. Und falls du mal im September vorbeischaust: Das Weinfest zieht richtig viele Besucher an und zeigt ganz eindrucksvoll, wie fest die Traditionen hier verwurzelt sind. Ich fand es überraschend authentisch – keine Show, sondern wirklich gelebte Geschichte zwischen den alten Mauern.
Die Entstehung der Stadt
Marktprivilegien gab es hier schon seit 1308, eine Zahl, die erzählt, wie wichtig Handel und Wirtschaft für die Stadt damals waren. Die Burg Landshut, hoch oben über dem Moselufer thronend, entstand im 13. Jahrhundert und ist bis heute ein beeindruckendes Relikt der mittelalterlichen Zeit – ehrlich gesagt wirkt sie fast wie eine Zeitreise, wenn du zwischen den alten Mauern stehst. Zu der ursprünglichen Stadt kam später Kues hinzu, das sich 1371 erstmals in Urkunden fand und sich 1803 mit Bernkastel vereinigte. Diese Verschmelzung hat wohl entscheidend zur heutigen Identität beigetragen. Rund 7.500 Menschen leben jetzt in der historischen Kulisse, wo Fachwerkhäuser und enge Gassen von einer bewegten Vergangenheit erzählen.
Die St.-Nikolaus-Kirche ist eine weitere Sehenswürdigkeit, deren gotische Baukunst aus dem 14. Jahrhundert noch spürbar ist – da riechst du förmlich den alten Stein und hörst vielleicht sogar das Flüstern längst vergangener Zeiten. Übrigens verströmt die Stadt trotz ihrer langen Tradition keineswegs Staubigkeit; vielmehr pulsiert sie durch ihre Veranstaltungen und das lebendige Miteinander um Weinbau und Geschichte weiter – das macht diese Ecke an der Mosel so besonders charmant.
Historische Sehenswürdigkeiten
Drei Stockwerke hoch ragt die Burg Landshut auf dem Hügel empor – eine echte Augenweide mit einem ziemlich beeindruckenden Ausblick über das Moseltal. Die Ruine kannst Du fast das ganze Jahr über besichtigen, und ehrlich gesagt, fühlt es sich fast so an, als würdest Du durch die Zeit reisen, wenn Du zwischen den alten Mauern entlanggehst. Von hier oben hört man manchmal sogar Veranstaltungen, die dort stattfinden – ein historisches Erlebnis mit Livemusik oder mittelalterlichem Flair ist da wohl vorprogrammiert.
Im Stadtzentrum findest Du das berühmte Steep House, ein Fachwerkhaus aus dem 15. Jahrhundert, dessen schiefe Fassade wirklich ungewöhnlich ist. Das Haus ist wahnsinnig fotogen und sorgt bei jedem Klick für staunende Blicke – irgendwie sieht es aus, als würde es jeden Moment umkippen! Ganz in der Nähe steht die St. Nikolaus Kirche, ein echter Blickfang mit gotischer Architektur, die einen Hauch von Erhabenheit versprüht. Direkt daneben hält das Renaissance-Style Gebäude des Alten Rathauses Geschichte lebendig und beherbergt heute das Stadtmuseum – dort kosten Eintrittskarten meist zwischen zwei und fünf Euro, was wirklich fair ist.
Wer neugierig auf den Wein der Region ist, sollte unbedingt im Moselwein-Keller vorbeischauen. Dort kannst Du mehr über den Weinbau erfahren und bekommst sicherlich auch ein paar Tipps zum Probieren der lokalen Tropfen. Geführte Touren durch die verwinkelten Gassen machen die Geschichte lebendig und geben Dir Einblicke, die Du sonst verpassen würdest. Gerade von April bis Oktober sind viele Sehenswürdigkeiten täglich geöffnet – da lohnt sich ein Abstecher ohne Zeitdruck definitiv.
- Burg Landshut mit atemberaubendem Blick über die Moselschleifen
- Das Spitzhäuschen, eines der schmalsten Wohnhäuser Deutschlands aus dem 15. Jahrhundert
- St. Michael Kirche mit imposanter gotischer Architektur
- Mittelmoselmuseum mit beeindruckender Sammlung von der römischen bis zur mittelalterlichen Zeit

Die Weinberge und Weingüter


Riesling ist hier nicht einfach nur Wein, sondern eine Leidenschaft, die in den steilen, sonnendurchfluteten Weinbergen regelrecht aufblüht. Etwa 12 bis 25 Euro solltest du für eine Weinprobe einplanen – je nachdem, wie umfangreich die Verkostung ausfällt und wie lange sie dauert. Im Rieslinghaus Bernkastel kannst du beispielsweise spannende Führungen mitmachen und dabei einen guten Eindruck davon gewinnen, was diesen Wein so besonders macht.
Öffnungszeiten sind übrigens ganz entspannt: Viele der Weingüter öffnen ihre Türen von Montag bis Samstag meist zwischen 10 und 18 Uhr – an manchen Orten ist sonntags während der Hochsaison auch mal eine Probe drin. Ich fand es überraschend angenehm, dass nicht alles total überlaufen war und man sich wirklich Zeit nehmen konnte, um die Weine zu genießen und mehr über den Anbau zu erfahren.
Die Weingüterwanderung ist wohl eines der schönsten Erlebnisse hier. Während der warmen Monate kannst du dich einer geführten Tour anschließen, die durch diese malerische Landschaft führt – immer wieder unterbrochen von kleinen Stopps zum Probieren. Besonders zur Zeit der Weinfeste merkt man, wie lebendig dieser Ort sein kann: Winzer verkaufen direkt ihre Schätze und dazu gibt’s jede Menge regionale Spezialitäten zum Probieren. Das Ganze fühlt sich weniger wie eine touristische Show an, sondern eher wie ein Stück gelebte Kultur.
Die verschiedenen Rebsorten
Riesling – rund 75 Prozent der Weinberge hier sind mit dieser Rebsorte bepflanzt, was schon ziemlich beeindruckend ist. Die Traube bringt Weine hervor, die von knackiger Säure bis zu fruchtigen Pfirsich- und Zitrusnoten alles abdecken können. Ganz ehrlich, man schmeckt förmlich das Terroir des Moseltals heraus, wenn man einen Schluck nimmt. Doch es bleibt nicht nur bei Riesling: Gerade Müller-Thurgau ist oft für diejenigen interessant, die eher leichte und fruchtige Tropfen mögen. Ich fand gerade diese Abwechslung spannend, denn Grauburgunder sorgt wiederum für vollmundige und etwas komplexere Varianten – fast wie ein kleiner Ausflug in eine andere Geschmackswelt.
Spätburgunder, also Pinot Noir, darf übrigens auch nicht fehlen – er bringt elegante Rotweine mit dezenten Tanninen auf den Tisch. Überraschend fand ich, wie unterschiedlich sich die Weine aus ein und derselben Region präsentieren können! Übrigens gibt es hier um die 5.400 Hektar Rebfläche entlang der Mosel – genug Platz für jede Menge Experimente im Glas.
Die meisten Weingüter öffnen von April bis Oktober, sodass Du fast täglich reinschauen kannst. Eine kleine Führung mit anschließender Verkostung kostet meist so zwischen 10 und 15 Euro – fairer Preis für den Einblick in Winzerkunst und das Kennenlernen der Rebsorten. Ehrlich gesagt, war ich überrascht, wie viel Leidenschaft und Fachwissen hinter jedem Schluck steckt – da lernt man definitiv mehr als nur Wein trinken.
Weinproben und Veranstaltungen
Riesling-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten – vor allem im Rieslinghaus Bernkastel, wo regelmäßig Themenweinproben stattfinden. Für ungefähr 15 bis 25 Euro kannst du dich durch verschiedene Sorten kosten, je nachdem, wie viele Gläser auf dem Programm stehen. Manchmal fühlt es sich fast wie eine kleine Entdeckungsreise an, so vielfältig sind die Aromen, die da ins Glas kommen. Wer gern in Bewegung bleibt, sollte eine der geführten Weingüterwanderungen ausprobieren: Diese Touren dauern meist mehrere Stunden und führen dich zu verschiedenen Weingütern in der Umgebung. Gerade von April bis Oktober sind die Wege voller Leben und Weinfreunde – nur solltest du dich vorher anmelden, weil es sonst knapp werden kann.
Das Mosel-Weinfest ist ein echtes Spektakel! Straßen voller Menschen, Musik aus allen Ecken und natürlich jede Menge Wein – ein richtiges Erlebnis für alle Sinne. Da gibt’s nicht nur den traditionellen Moselwein, sondern auch leckere Spezialitäten aus der Region. Und wenn du mal auf ein Weingut wie das Weingut Molitor kommst, findest du manchmal spezielle Events oder kannst nach Absprache einfach vorbeischauen, um frische Tropfen direkt vom Erzeuger zu probieren. Die meisten Weingüter haben werktags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet – am Wochenende geht oft nur was nach Vereinbarung. Also am besten kurz vorher anrufen!
- Weinverkostungen
- Wein- und Winzerfeste
- Kulinarische und kulturelle Veranstaltungen
- Geführte Weinwanderungen
Freizeitaktivitäten in Bernkastel-Kues

Rundfahrten auf der Mosel starten bei etwa 12 Euro pro Person – eine echt entspannte Möglichkeit, die Landschaft vom Wasser aus zu entdecken. Verschiedene Anbieter haben ihre Boote parat und meist kannst du zwischen kurzen Touren oder ganztägigen Ausflügen wählen. Wer lieber selbst aktiv wird, findet direkt vor Ort etliche Verleihstationen für Fahrräder, die ungefähr 10 bis 15 Euro am Tag kosten. Die Radwege schlängeln sich durch die Weinberge und bieten immer wieder grandiose Ausblicke – total empfehlenswert für alle, die Natur und Bewegung mögen.
Für Wanderfreunde ist der Moselsteig ein echtes Highlight: Auf seinen ungefähr 365 Kilometern kommst du an spektakulären Aussichtspunkten vorbei – ehrlich gesagt, die Weitsicht hier oben ist oft einfach umwerfend. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, darf ein Stopp im Erlebnispark “Kletterwald” nicht fehlen. Hier können Groß und Klein in verschiedenen Schwierigkeitsgraden klettern und toben – der Eintritt liegt bei circa 20 Euro für Erwachsene und etwa 15 Euro für Kids ab sechs Jahren.
Im Sommer locken zudem zahlreiche Weinfeste und Märkte, die von Mai bis Oktober stattfinden. Die Stimmung ist richtig lebendig, es gibt leckere Tropfen aus der Region zu probieren und zwischendurch hörst du oft Live-Musik oder kannst regionale Spezialitäten naschen. Alles in allem lassen sich hier abwechslungsreiche Tage zwischen Action, Natur und Geselligkeit verbringen – ganz ohne Langeweile.
Bootsfahrten auf der Mosel
Rund 12 Euro zahlst du für eine entspannte Stunde auf dem Wasser – Kinder kommen für etwa 6 Euro mit. Klingt fair, oder? Die Schiffe legen direkt am Anleger ab, und schon kurz nach dem Losfahren wirst du von dieser beeindruckenden Mischung aus sanften Weinbergen, urigen Burgruinen und der friedlichen Mosellandschaft eingesogen. Wirklich schön, wie die Sonne hier im Sommer glitzert und jeder Blick zur nächsten Flussschleife einfach mal kurz den Alltag vergessen lässt.
Von April bis Oktober drehen die Boote regelmäßig ihre Runden – die genauen Abfahrtszeiten schwanken zwar ein bisschen, aber das gehört irgendwie zum Charme dazu. Ehrlich gesagt habe ich die Themenfahrten am liebsten: Eine Weinprobe auf dem Wasser hat was Magisches – während du gemütlich dahingleitest, werden dir edle Tropfen aus der Region serviert. Was will man mehr? Familien können sich übrigens oft über ermäßigte Preise freuen, manche Weingüter bieten sogar spezielle Karten an, bei denen alle zusammen günstiger wegkommen.
Die Atmosphäre auf dem Boot ist locker und angenehm; zwischendurch hörst du Kinderlachen von nahegelegenen Spielplätzen oder das Plätschern des Wassers. So ’ne Schifffahrt fühlt sich tatsächlich eher nach kleinem Abenteuer als nach touristischem Programm an. Und wer danach noch nicht genug hat, findet in der Umgebung genügend Möglichkeiten, um den Tag aktiv oder entspannt ausklingen zu lassen.
Wandern in der Umgebung
Etwa 15 Kilometer schlängelt sich die beliebte Hunsrückhöhenweg-Etappe von hier Richtung Traben-Trarbach durch eine abwechslungsreiche Landschaft. Sanfte Hügel, dichte Wälder und natürlich ausgedehnte Weinberge wechseln sich ab – ein echtes Highlight für Wanderfreunde. Auf dem Weg hast du immer wieder diesen beeindruckenden Blick über die Moselschleifen, der irgendwie nie langweilig wird. Ganz ehrlich, manchmal fühlte ich mich fast wie in einem Gemälde.
Die gut markierten Wanderwege ringsum sind so gestaltet, dass sowohl Einsteiger als auch erfahrene Wanderer ihre Freude haben können. Du findest auch geführte Touren von lokalen Anbietern – oft sind sie kostenlos oder kosten nur etwa 5 bis 10 Euro. Da lohnt es sich definitiv mal nachzufragen! Besonders im Frühling bis Herbst zeigt die Natur hier ihre beste Seite: bunte Blüten, frisches Grün und angenehme Temperaturen.
Neben dem Wandern gibt es übrigens auch Möglichkeiten zum Radfahren oder Nordic Walking – falls du das etwas flotter magst. Und nach so einem Tag draußen kannst du dich dann in den Weinstuben vor Ort stärken, mit einem Glas Moselwein in der Hand und dem Duft der Reben noch in der Nase. Das macht den Ausflug rund und verleiht dir dieses schöne Gefühl von echter Erholung.
- Die Moselregion bietet vielfältige Wanderwege durch abwechslungsreiche Landschaften.
- Gemütliche Einkehrmöglichkeiten entlang der Routen laden zur Rast ein.
- Historische Burgen, romantische Schlösser und idyllische Aussichtspunkte bieten unvergessliche Wandererlebnisse.

Kulinarische Genüsse


Der Duft von frisch gegrillter Moselforelle zieht dir direkt in die Nase, während du durch eine der urigen Winzerstuben gehst – ehrlich gesagt, so schmeckt die Region! Wildgerichte aus den umliegenden Wäldern haben hier ebenfalls Hochkonjunktur und passen perfekt zu einem Glas Riesling, der wohl zu den besten Weinen weltweit zählt. Viele Weingüter rund um die Stadt öffnen von März bis Oktober ihre Tore und laden zu Verkostungen ein – Weinproben inklusive Führungen kosten meist zwischen 5 und 15 Euro, was ziemlich fair ist.
Eines meiner persönlichen Highlights waren die kulinarischen Wanderungen, die ungefähr zwischen April und Oktober stattfinden. Für etwa 35 bis 50 Euro pro Person kannst du bei diesen geführten Touren nicht nur herrliche Landschaften genießen, sondern auch verschiedene regionale Köstlichkeiten probieren – dazu gibt’s dann natürlich passenden Moselwein. So ein Mix aus Bewegung, Natur und Essen macht richtig Spaß und ist gleichzeitig ziemlich entspannend.
In den Restaurants findest du vom einfachen Straußwirtschafts-Ambiente bis zur kreativen Gourmetküche eine breite Palette an Geschmäckern. Manche Häuser haben sogar spezielle Menüs zusammengestellt, die typische Gerichte mit einer modernen Note verbinden. Gerade diese Kombination aus frischen Zutaten direkt aus der Region und dem vollmundigen Wein hat mich echt beeindruckt – da merkt man einfach die Leidenschaft hinter jedem Teller!
Traditionelle Speisen und Restaurants
Der Duft von frisch gebackenem Döppekooche zieht durch die kleinen Gassen – ein herzhaftes Kartoffelgericht, das hier oft mit Speck und Zwiebeln serviert wird. Ehrlich gesagt, habe ich selten so eine bodenständige Köstlichkeit genossen! In den urigen Straußwirtschaften rund um die Weinberge kannst du nicht nur den charakteristischen Riesling oder Grauburgunder probieren, sondern auch eine begleitende Mahlzeit, die perfekt auf den jeweiligen Wein abgestimmt ist. Übrigens, die Kombination aus dem spritzigen Moselwein und der lokalen Küche hebt das Ganze auf ein ganz neues Level. Eine wirklich überraschend gute Idee ist die kulinarische Wanderung durch die Weinberge. Für ungefähr 30 Euro wandert man von Station zu Station, schnuppert frische Luft und lässt sich an jeder Etappe mit traditionellen Spezialitäten und edlen Tropfen verwöhnen – ziemlich beeindruckend und eine tolle Möglichkeit, beides miteinander zu verbinden. Die meisten Restaurants haben von 11 bis etwa 22 Uhr geöffnet, manche auch länger, besonders in der Hochsaison. Deshalb solltest du besser reservieren, falls du zur Weinlese kommst – da ist nämlich richtig was los! Und mal ehrlich: So lecker wie hier schmeckt Moselweinkultur sonst kaum irgendwo.
Weinfeste und lokale Gastronomie
Über 50 Stände mit einer Riesling-Vielfalt, die echt beeindruckend ist – genau das macht das Weinfest der Mittelmosel im August aus. Für den Eintritt zahlst du in der Regel nichts, aber für bestimmte Weinproben oder Events kann’s schon mal ein kleines Entgelt geben. Das Fest zieht Leute an, die nicht nur trinken, sondern auch richtig genießen wollen.
Der Geruch von frisch gebackenem Döppekooche mischt sich mit dem Klang von lachenden Gästen und leisen Gesprächen – das ist typisch für die lokalen Weinstuben und Gasthäuser während dieser Zeit. Kartoffelkuchen und Käsespätzle sind hier keine Geheimtipps, sondern echte Klassiker, die hervorragend zu den Moselweinen passen. Ehrlich gesagt: Ich würde fast sagen, dass man beides unbedingt probieren sollte!
Wer’s etwas aktiver mag, kann an einer kulinarischen Wanderung teilnehmen. Dabei geht's zu verschiedenen Stationen in der Region, wo du Weine und kleine Leckereien verkostest – ziemlich entspannt und trotzdem abwechslungsreich. Mit etwa 30 bis 50 Euro pro Person ist das eine schöne Möglichkeit, Land und Leute kennenzulernen und nicht nur vom Wein zu schwärmen.
Diese Kombination aus lebhaftem Weinfest-Treiben, traditionellen Gerichten und gemütlichen Streifzügen durch die Weinlandschaft macht die kulinarische Szene hier so besonders. Da merkt man sofort: Hier versteht man sein Handwerk – und genießt es auch.
- Wein- und Winzerfeste das ganze Jahr über
- Vielfalt der lokalen Weine kosten und mit den Winzern sprechen
- Traditionelle Speisen in Weinstuben und Gasthäusern genießen
Veranstaltungen und Festivals

Überraschend vielfältig geht es im Spätsommer zu, wenn das Mosel Musik Festival die historischen Orte der Region in klangvolle Bühnen verwandelt. Ungefähr von August bis September kannst du dich auf ein Programm freuen, das von klassischer Musik bis zu modernen Tönen reicht – und das an den malerischsten Spots, die man sich vorstellen kann. Künstler aus aller Welt geben sich hier die Klinke in die Hand und sorgen für richtige Gänsehautmomente.
Im September startet dann das Bernkasteler Weinfest, das alle Weinliebhaber regelrecht anzieht. Neben den zahlreichen Ständen, an denen du dich durch die lokalen Weine probieren kannst, gibt es Live-Musik und leckere Spezialitäten – ehrlich gesagt eine Mischung, die kaum zu toppen ist. Das Beste daran: Viele Programmpunkte sind kostenlos zugänglich, was das Ganze noch gemütlicher macht.
Zur kalten Jahreszeit verwandelt sich die Stadt in ein wahres Winterwunderland. Der Weihnachtsmarkt öffnet meist in der ersten Adventswoche seine Pforten und verbreitet mit festlich geschmückten Buden einen richtig heimeligen Vibe. Dort findest du allerlei Handgemachtes, süße Versuchungen und natürlich Glühwein – perfekt, um nach einem Spaziergang durch die festlich beleuchteten Gassen aufzutauen. Der Markt läuft oft von Donnerstag bis Sonntag, wobei sich die Zeiten leicht ändern können.
Ob musikalisch, kulinarisch oder festlich – Veranstaltungen wie diese machen klar, wie tief verwurzelt die Kultur in dieser Region steckt. Und während du dich durchs Programm schlängelst, spürst du förmlich die Herzlichkeit der Menschen hier.
Weihnachtsmarkt und andere saisonale Events
Von Ende November bis kurz vor Weihnachten verwandelt sich die Altstadt in ein wahres Lichtermeer – und das auf eine richtig gemütliche Art. Montags bis donnerstags kannst du zwischen 11:00 und 20:00 Uhr durch die festlichen Gassen schlendern, freitags und samstags sogar bis 21:00 Uhr. Sonntags ist dann etwas eher Schluss, nämlich um 19:00 Uhr. Der Duft von frisch gebrannten Mandeln und würzigem Glühwein liegt überall in der Luft, vermischt mit dem Aroma regionaler Leckereien, die direkt an den liebevoll dekorierten Ständen warten. Ganz ehrlich, gerade die Kombination aus handgefertigtem Kunsthandwerk und den herzhaften Köstlichkeiten macht den Reiz aus – da findest du immer etwas Besonderes zum Mitnehmen oder direkt Naschen.
Abgesehen vom Wintervergnügen gibt es im September auch einen lebhaften Kermarkt, der mit seinen bunten Fahrgeschäften und Marktständen ordentlich Stimmung verbreitet. Hier treffen sich Einheimische und Besucher gleichermaßen, um lokale Spezialitäten zu probieren oder einfach mal Spaß zu haben. Die Atmosphäre empfand ich als überraschend herzlich – trotz des Trubels wirkten alle irgendwie miteinander verbunden.
Das schönste an diesen saisonalen Events? Ganz klar, die festliche Beleuchtung der historischen Altstadt. Sie zaubert eine fast magische Stimmung, die man so schnell nicht vergisst – besonders wenn live Musik gespielt wird oder kleine kulturelle Highlights auf der Bühne stattfinden. Übrigens: Eintritt kostet nichts, also einfach hingehen und eintauchen in diese besondere Zeit!
Kulturelle Veranstaltungen im Jahresverlauf
Etwa im August verwandelt sich die ganze Stadt in ein buntes Meer aus bunten Ständen, lachenden Menschen und dem unverwechselbaren Duft von frisch geöffneten Weinflaschen – das Weinfest der Mittelmosel zieht jedes Jahr tausende Besucher an. Von Moselriesling bis zu kräftigen Rotweinen: Hier kannst du so gut wie jede lokale Rebsorte probieren, während Live-Musik und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für ordentlich Stimmung sorgen. Unvergesslich ist auch die Atmosphäre, wenn abends die Lichterketten über den Kopfsteinpflastergassen funkeln und die Freude förmlich greifbar wird.
Im Sommer geht es musikalisch weiter, denn von Juni bis Ende August spielt die Sommerbühne Bernkastel-Kues an malerischen Orten mitten in der Stadt auf. Folk, Rock oder Pop – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die meisten Konzerte sind sogar kostenlos, was ehrlich gesagt ziemlich cool ist, wenn man bedenkt, wie viele tolle Bands hier auftreten. Da wird aus einem spontanen Abendausflug schon mal ein richtiges Erlebnis.
Und falls du den Blues magst: Im November gibt es die echte Blues Nacht, bei der regionale und überregionale Künstler ihre Instrumente auspacken und mit rauchigen Sounds begeistern. Die Stimmung ist fast schon familiär, aber super energiegeladen – richtig beeindruckend für alle Fans dieses Genres. Ein weiteres musikalisches Highlight nennt sich From Roots to Rock, das verschiedene Musikstile von ihren Anfängen bis hin zur modernen Interpretation zeigt. Dieses Event gibt jungen Talenten eine Bühne und bringt Besuchern ganz neue Klangwelten näher.
All diese Events machen deutlich, wie lebendig das kulturelle Leben hier wirklich ist – nicht nur als Kulisse für tolle Weine und leckeres Essen, sondern als bunte Gemeinschaft voller Leidenschaft für Musik und Tradition.
- Jährliches Weinfest mit lokalen Weinen, Weinproben und kulturellen Veranstaltungen
- Mittelalter-Spectaculum mit mittelalterlichen Bräuchen und Handwerkskunst
- Traditioneller Weihnachtsmarkt mit festlicher Dekoration und regionalen Leckereien
