Das Aquazoo Löbbecke Museum an der Kaiserswerther Straße 380 in Düsseldorf-Stockum ist eine in Deutschland seltene Kombination aus zoologischer Schau-Einrichtung und Naturkundemuseum unter einem Dach. Im 1987 eröffneten Bau am Rand des Nordparks und in unmittelbarer Nähe zum Rhein leben rund 5.000 Tiere in 530 Arten, ergänzt um etwa 350 historische Präparate aus der Sammlung des Düsseldorfer Apothekers Theodor Löbbecke. Auf dem Rundgang folgen die Besucher einer didaktisch gegliederten Tour vom Süßwasser über die Tropen bis ins Meer: rund 80 Schau-Becken im Aquarienteil, ein Vivarium mit Reptilien und Amphibien, eine frei begehbare Tropenhalle mit fliegenden Vögeln, eine Krokodil-Halle, ein großes Korallenriff-Becken, ein Quallen-Tank mit Spiegel-Inszenierung sowie ein Insektarium. Nach einer mehrjährigen Generalsanierung ist das Haus seit 2017 in modernisierter Form wieder geöffnet, jährlich besuchen rund 370.000 Gäste das Aquazoo Löbbecke Museum. Das Tagesticket kostet rund 10 Euro, die Anreise per U-Bahn-Linie U78 oder U79 endet an der Haltestelle Nordpark/Aquazoo direkt vor dem Eingang.

Anreise und Erreichbarkeit

Das Aquazoo Löbbecke Museum liegt im Düsseldorfer Norden zwischen dem Rheinufer im Westen, dem Stadtteil Stockum im Osten und dem Messegelände sowie der ESPRIT Arena im Süden. Der Nordpark mit seinen barocken Achsen, dem japanischen Garten und dem Rosen-Rondell schließt direkt an das Aquazoo-Grundstück an, viele Gäste verbinden den Besuch mit einem Spaziergang durch den Park. Die Lage an der Kaiserswerther Straße und der direkte Anschluss an die U-Bahn machen die Anreise sowohl aus der Innenstadt als auch vom Hauptbahnhof bequem.

Mit dem Auto

Aus Süden führt die Autobahn A52 vom Düsseldorfer Kreuz über das Stadtgebiet bis zur Ausfahrt Düsseldorf-Stockum, von dort sind es rund zwei Kilometer über die Kaiserswerther Straße in Richtung Norden. Aus Norden über die A52 aus Essen oder Mönchengladbach ist die Ausfahrt ebenfalls Stockum oder alternativ Kaiserswerth. Von der A57 aus Krefeld erreichen Gäste das Haus über die Theodor-Heuss-Brücke in rund 15 Minuten. Parkplätze stehen direkt am Haupteingang an der Kaiserswerther Straße sowie auf dem benachbarten Nordpark-Parkplatz bereit, an Wochenenden und in den Schulferien ist der Bereich häufig ausgelastet, dann lohnt das Ausweichen auf die Parkhäuser am Messegelände oder die kostenpflichtige Tiefgarage am Düsseldorf Airport in rund zehn Minuten Fußweg.

Mit der Bahn und dem ÖPNV

Vom Düsseldorfer Hauptbahnhof führen die U-Bahn-Linien U78 in Richtung MERKUR SPIEL-ARENA/Messe Nord und U79 in Richtung Duisburg über die Haltestelle Nordpark/Aquazoo, die unmittelbar vor dem Eingang liegt. Die Fahrt vom Hauptbahnhof dauert rund 15 Minuten. Aus der Düsseldorfer Altstadt erreichen Gäste die U78 oder U79 ab der Haltestelle Heinrich-Heine-Allee in rund zwölf Minuten. Vom Flughafen Düsseldorf führt der S-Bahn-Anschluss in zwei Stationen zum Hauptbahnhof, alternativ die Buslinie 760 in rund 20 Minuten direkt zur Haltestelle Nordpark.

Mit dem Flugzeug

Der Flughafen Düsseldorf (DUS) liegt rund vier Kilometer nördlich des Aquazoos. Vom Terminal aus erreichen Gäste das Haus per Bus 760 in 20 Minuten oder per Taxi in rund acht Minuten. Damit gehört das Aquazoo Löbbecke Museum zu den am bequemsten erreichbaren Naturkunde-Einrichtungen Deutschlands für Tagesgäste aus dem In- und Ausland.

Vor Ort bewegen und Parken

Innerhalb des Hauses legen Besucher alle Wege zu Fuß zurück, der Rundgang folgt einer festen, didaktisch konzipierten Reihenfolge vom Süßwasser über die Tropen bis zur Tiefsee. Das Gebäude ist barrierefrei zugänglich, alle Hauptbereiche sind über breite Rampen erschlossen, ein Aufzug verbindet die Etagen. Behindertenparkplätze liegen direkt am Haupteingang. Kinderwagen sind im Haus erlaubt, ein Wickelbereich befindet sich neben dem Café im Eingangsbereich. Wer mit dem Rad anreist, findet überdachte Stellplätze am Eingang sowie entlang des Rheinuferwegs, der unmittelbar westlich verläuft und bis in die Düsseldorfer Altstadt und nach Kaiserswerth führt.

Düsseldorf Hauptbahnhof 7 km ~15 min per U78 oder U79
Flughafen Düsseldorf 4 km ~8 min mit dem Taxi
Köln 50 km ~45 min via A57 oder A3
Essen 35 km ~35 min via A52
Krefeld 25 km ~30 min via A57 und Theodor-Heuss-Brücke

Geschichte und Konzept des Hauses

Die Wurzeln des Aquazoo Löbbecke Museum reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Der Düsseldorfer Apotheker und Naturforscher Theodor Löbbecke trug ab 1840 eine umfangreiche Sammlung von Mineralien, Fossilien und Säugetier-Präparaten zusammen, die nach seinem Tod 1901 in den Besitz der Stadt überging und 1904 als Löbbecke-Naturkundemuseum eröffnete. Parallel dazu entwickelte die Stadt ab den 1920er-Jahren ein eigenes Schau-Aquarium, das nach mehreren Umzügen 1987 mit dem Naturkundemuseum im heutigen Neubau am Nordpark verschmolzen wurde. Seit der Eröffnung 1987 führt der Name Aquazoo Löbbecke Museum die beiden Traditionsstränge zusammen, das Konzept eines kombinierten Hauses gilt bis heute als einzigartig in Deutschland.

Die Generalsanierung 2013 bis 2017

Nach 25 Betriebs-Jahren war der Bau aus den 1980er-Jahren technisch und didaktisch in die Jahre gekommen. Von 2013 bis 2017 lief eine Generalsanierung, die rund 36 Millionen Euro kostete und alle Technik-Etagen, Becken, Klima-Anlagen und die Tropenhalle erneuerte. Die Tiere zogen während der Bauzeit in benachbarte Zoos und in eine Ausweich-Anlage am Düsseldorfer Südpark. Die Wiedereröffnung im September 2017 markierte den Neustart, seitdem zählt das Haus stabil rund 370.000 Gäste pro Jahr, ein deutliches Plus gegenüber dem Stand vor der Sanierung.

Der Rundgang als didaktische Reise

Anders als ein klassischer Zoo folgt das Aquazoo Löbbecke Museum einer festen Reihenfolge entlang einer ökosystem-orientierten Geschichte. Der Rundgang beginnt mit der Entstehung des Lebens in Süßwasser-Bächen und Flüssen, führt über tropische Feuchtgebiete und Korallenriffe bis in die Tiefsee und schließt mit der erdgeschichtlichen Naturkunde-Sammlung ab. Auf dem Weg verbinden sich lebende Tiere mit Fossilien, Skeletten und Präparaten, sodass Besucher Evolution und Vielfalt in einem zusammenhängenden Erzählbogen erleben.

Die Tier-Welten und Sammlungen im Überblick

Tropenhalle mit frei fliegenden Vögeln

Eine begehbare Halle mit konstant tropischem Klima, in der bunte Vögel frei zwischen Pflanzen und Wasserläufen fliegen. Besucher passieren Hängebrücken und einen kleinen Wasserfall, die feuchtwarme Luft simuliert den Regenwald.

Krokodil-Halle

Eine eigene Halle mit großem Wasserbecken und Sandufer beherbergt mehrere Krokodile in einer naturnahen Inszenierung. Die Beobachtung erfolgt durch große Glasscheiben aus geringer Entfernung, das niedrige Licht und die Pflanzen erzeugen Dschungel-Atmosphäre.

Korallenriff-Becken

Das größte Schau-Becken des Hauses zeigt ein lebendes Korallenriff mit tropischen Fischen, Anemonen und kleinen Riffhaien. Die rückseitige LED-Beleuchtung simuliert den Tagesverlauf der Sonneneinstrahlung im Roten Meer.

Quallen-Tank

Ein zylindrisches Becken mit Spiegel-Inszenierung präsentiert Ohrenquallen und Kompass-Quallen in farbig wechselnder Beleuchtung. Die Quallen schweben nahezu schwerelos im Wasser, der Bereich gilt als fotografischer Höhepunkt des Rundgangs.

Süßwasser-Becken und Vivarium

Eine lange Reihe von Becken zeigt heimische und tropische Süßwasser-Fische, dazu Reptilien und Amphibien im Vivarium-Bereich. Zu sehen sind Piranhas aus dem Amazonas, Buntbarsche aus den ostafrikanischen Seen und Frösche aus Mittelamerika.

Insektarium und Naturkunde-Sammlung

Der Schluss-Bereich kombiniert lebende Insekten und Spinnentiere mit den historischen Präparaten der Theodor-Löbbecke-Sammlung. Skelette von Walen und Großsäugern, Fossilien aus dem Rheinland und Mineralien aus dem Bergischen Land ergänzen den lebendigen Teil des Hauses.

Aquarium-Bereiche im Vergleich

Kriterium
Tropenhalle
Krokodil-Halle
Korallenriff
Quallen-Tank
Vivarium
Bereich
begehbare Halle
eigene Halle
Großbecken
Zylinder mit Spiegel
Beckenreihe
Bewohner
freifliegende tropische Vögel
mehrere Krokodile
Riffhaie, Anemonen, tropische Fische
Ohrenquallen, Kompass-Quallen
Reptilien und Amphibien
Atmosphäre
feucht und warm wie Regenwald
gedämpft, niedriges Licht
hell mit Tageslicht-Simulation
farbig wechselnde LED-Inszenierung
strukturierte Terrarien
Verweildauer typisch
15 bis 20 Minuten
5 bis 10 Minuten
10 bis 15 Minuten
5 bis 10 Minuten
10 bis 15 Minuten
Foto-Eignung
hoch, aber feucht für Linsen
eingeschränkt durch wenig Licht
sehr hoch, klare Frontscheibe
Highlight, Stativ aber verboten
mittel, Glasspiegel beachten
Kinder-Faktor
sehr hoch
hoch
hoch
hoch
mittel bis hoch

Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, plant Tropenhalle und Quallen-Tank an den Anfang, da Aufmerksamkeit und Energie zu Beginn am höchsten sind, während die Naturkunde-Sammlung mit Skeletten und Fossilien eher das ältere Publikum trägt.

Die Theodor-Löbbecke-Sammlung im Detail

Der Naturkunde-Teil des Hauses ruht auf der historischen Sammlung des Düsseldorfer Apothekers Theodor Löbbecke (1821 bis 1901), der über mehr als ein halbes Jahrhundert Mineralien, Fossilien, Schalentiere und Säugetier-Präparate zusammentrug. Heute zählt die Sammlung rund 350 Präparate, die im Schlussteil des Rundgangs im Wechsel mit dem lebenden Tierbestand gezeigt werden. Skelette von Walen, Großsäugern und Vögeln hängen unter der Decke des großen Naturkunde-Saals, Vitrinen zeigen Fossilien aus dem Rheinland, dem Bergischen Land und der Eifel, dazu Mineralien aus den niederrheinischen Lagerstätten.

Walskelette und Großtier-Präparate

Im Mittelpunkt stehen mehrere Walskelette, die unter der Decke schweben und einen unmittelbaren Eindruck der Dimensionen vermitteln. Ergänzt werden sie um Skelette von Großsäugern, darunter ein Elefant und ein Nashorn. Die Präparate dokumentieren die zoologische Forschung des späten 19. Jahrhunderts und sind in dieser Dichte selten zu sehen.

Fossilien und Mineralien aus der Region

Eine eigene Sektion widmet sich Fossilien aus dem Rheinland und der Eifel, darunter Trilobiten, versteinerte Pflanzen und Reste von Meereslebewesen aus dem Devon. Mineralien-Vitrinen zeigen Kristalle, Quarze und Erze aus den historischen Bergbau-Revieren des Bergischen Lands und des Siegerlands, ergänzt um Edelsteine als Vergleichs-Stücke.

Praktische Tipps für den Besuch

  • Eintritt und Familien-Ticket

    Das Tagesticket Erwachsene kostet rund 10 Euro, Kinder ab sechs Jahren zahlen den ermäßigten Tarif. Familien-Tickets für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder sparen rund ein Drittel gegenüber Einzeltickets, der Verkauf erfolgt online vorab oder an der Kasse im Eingangsbereich.

  • Beste Tageszeit

    Das Haus öffnet werktags um 10 Uhr, Donnerstag bis Sonntag häufig schon ab 9 Uhr. Wer Schul-Klassen ausweichen will, kommt unter der Woche ab 14 Uhr oder am Wochenende vor 11 Uhr. Schließung ist meist um 18 Uhr.

  • + Aufenthaltsdauer einplanen

    Für den kompletten Rundgang inklusive Naturkunde-Sammlung sollten Besucher etwa zwei bis zweieinhalb Stunden einplanen. Mit kleineren Kindern verlängert sich die Dauer um Pausen, dann lohnt die Kombination mit einem Picknick im benachbarten Nordpark.

  • i Fütterungszeiten und Programm

    Das Aquazoo Löbbecke Museum bietet täglich öffentliche Fütterungen, unter anderem für die Krokodile und die Korallenriff-Bewohner. Die Termine hängen am Eingang aus, ein Blick lohnt direkt nach der Kasse, da die Fütterungen den Tages-Ablauf strukturieren.

  • Foto- und Stativ-Regeln

    Fotografieren ohne Blitz ist im gesamten Haus erlaubt, der Blitz ist mit Rücksicht auf die Tiere verboten. Stative sind in den schmaleren Gängen und vor dem Quallen-Tank nicht zugelassen, in der Naturkunde-Sammlung können sie mit Rücksicht auf andere Gäste genutzt werden.

  • Barrierefreiheit

    Das Haus ist seit der Sanierung 2017 vollständig barrierefrei, alle Hauptbereiche sind über Rampen oder Aufzüge erreichbar. Behindertenparkplätze liegen direkt am Eingang, ein Rollstuhl kann gegen Pfand ausgeliehen werden. Die Tropenhalle ist auch für Rollstuhlfahrer zugänglich, allerdings ist die Luftfeuchtigkeit hoch.

  • Kombi mit Nordpark

    Der Nordpark liegt unmittelbar neben dem Aquazoo und ist frei zugänglich. Wer den Besuch im Sommer plant, kombiniert die zwei Stunden im Haus mit einem Spaziergang durch den japanischen Garten, das Rosen-Rondell und entlang der barocken Wasser-Achsen.

  • Schlechtwetter-Vorteil

    Da der komplette Rundgang im Gebäude liegt, ist das Aquazoo Löbbecke Museum eine der besten Schlechtwetter-Optionen im Düsseldorfer Norden. Bei Regen und im Winter ist die Auslastung höher als an Schönwetter-Tagen, dann lohnt der Online-Kauf vorab.

Insider-Tipps

Die ruhigsten Ecken

Die Naturkunde-Sammlung im hinteren Teil des Hauses bleibt selbst an Samstagen vergleichsweise ruhig, weil die meisten Familien sich auf Aquarium und Tropenhalle konzentrieren. Wer die Walskelette und Fossilien in Ruhe sehen möchte, plant diesen Bereich für den späten Vormittag oder kurz vor Schließung ein. Auch das Insektarium gilt als Geheim-Tipp für ruhige Beobachtungen.

Kombi mit dem Rheinufer

Ein Spaziergang über den Rheinuferweg verbindet das Aquazoo Löbbecke Museum mit Kaiserswerth im Norden in rund 40 Minuten Fußweg oder mit der Düsseldorfer Altstadt im Süden in rund 75 Minuten. Wer den Tag großzügig plant, kombiniert das Haus am Vormittag mit einem Spaziergang nach Kaiserswerth und Mittagessen in einem der historischen Gasthäuser am Burgplatz.

HÄUFIGE FRAGEN

Wo genau liegt das Aquazoo Löbbecke Museum in Düsseldorf?

Das Aquazoo Löbbecke Museum liegt an der Kaiserswerther Straße 380 im Düsseldorfer Stadtteil Stockum, rund sieben Kilometer nördlich des Hauptbahnhofs und etwa 200 Meter vom Rheinufer entfernt. Der Eingang grenzt direkt an den Nordpark, die U-Bahn-Haltestelle Nordpark/Aquazoo der Linien U78 und U79 liegt unmittelbar vor dem Haus.

Was unterscheidet das Aquazoo Löbbecke Museum von einem klassischen Aquarium?

Anders als ein reines Schau-Aquarium kombiniert das Haus ein zoologisches Aquarium mit einem Naturkundemuseum unter einem Dach. Auf rund 80 Schau-Becken treffen 350 historische Präparate aus der Sammlung des Düsseldorfer Apothekers Theodor Löbbecke, dazu eine begehbare Tropenhalle mit fliegenden Vögeln, eine Krokodil-Halle und ein Vivarium mit Reptilien und Amphibien.

Wann wurde das Aquazoo Löbbecke Museum eröffnet und modernisiert?

Die heutige Form mit dem Neubau am Nordpark stammt aus dem Jahr 1987, als die Stadt Düsseldorf den bestehenden Aquazoo mit dem Löbbecke-Naturkundemuseum zu einem gemeinsamen Haus verschmolz. Von 2013 bis 2017 lief eine rund 36 Millionen Euro teure Generalsanierung, seit September 2017 ist das Haus in modernisierter Form wieder geöffnet.

Wie viele Tiere und Arten leben im Aquazoo Löbbecke Museum?

Im Haus leben rund 5.000 Tiere in etwa 530 Arten, ergänzt um rund 350 Präparate aus der Naturkunde-Sammlung. Der Schwerpunkt liegt auf Süßwasser- und Meeres-Bewohnern, Reptilien, Amphibien und Insekten, dazu kommen die freifliegenden Vögel der Tropenhalle und die Krokodile in der eigenen Halle.

Was kostet der Eintritt und wo bekommt man Tickets?

Das Tagesticket Erwachsene kostet rund 10 Euro, Kinder und Ermäßigte zahlen weniger, Familien-Tickets für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder sind günstiger als Einzelkarten. Tickets gibt es an der Kasse im Eingangsbereich oder online im Vorverkauf, in den Schulferien und an Regentagen lohnt der Online-Kauf zur Vermeidung von Warteschlangen.

Wie komme ich mit der U-Bahn zum Aquazoo Löbbecke Museum?

Vom Düsseldorfer Hauptbahnhof fahren die U-Bahn-Linien U78 in Richtung MERKUR SPIEL-ARENA und U79 in Richtung Duisburg über die Haltestelle Nordpark/Aquazoo, die unmittelbar vor dem Eingang liegt. Die Fahrt dauert rund 15 Minuten, von der Haltestelle Heinrich-Heine-Allee in der Altstadt etwa zwölf Minuten.

Welche Bereiche sollte ich auf keinen Fall verpassen?

Die fünf Höhepunkte sind die Tropenhalle mit freifliegenden Vögeln, die Krokodil-Halle, das große Korallenriff-Becken, der Quallen-Tank mit Spiegel-Inszenierung und die Theodor-Löbbecke-Sammlung mit Walskeletten und Fossilien. Wer Zeit für nur einen Bereich hat, wählt die Tropenhalle, weil sie das Konzept des Hauses am besten verkörpert.

Wie lange dauert ein Besuch im Aquazoo Löbbecke Museum?

Für den kompletten Rundgang inklusive Naturkunde-Sammlung sollten Besucher rund zwei bis zweieinhalb Stunden einplanen. Familien mit kleinen Kindern verlängern die Dauer um Pausen am Café oder im benachbarten Nordpark, Foto-Interessierte planen bis zu drei Stunden ein.

Ist das Aquazoo Löbbecke Museum barrierefrei?

Ja, das Haus ist seit der Sanierung 2017 vollständig barrierefrei. Alle Hauptbereiche sind über Rampen oder Aufzüge erreichbar, Behindertenparkplätze liegen direkt am Eingang, Rollstühle können gegen Pfand ausgeliehen werden. Die Tropenhalle ist ebenfalls barrierefrei, allerdings ist die Luftfeuchtigkeit hoch und für manche Begleit-Personen anstrengend.

Kann ich den Besuch mit dem Nordpark oder Kaiserswerth kombinieren?

Ja, der Nordpark grenzt unmittelbar an das Grundstück und ist kostenlos zugänglich, mit japanischem Garten, Rosen-Rondell und barocken Wasser-Achsen. Wer den Rheinuferweg nach Norden geht, erreicht den historischen Ortskern Kaiserswerth in rund 40 Minuten Fußweg, nach Süden führt der Weg in rund 75 Minuten in die Düsseldorfer Altstadt.

Lohnt sich der Besuch auch bei schlechtem Wetter?

Ja, der komplette Rundgang liegt im Gebäude, das Aquazoo Löbbecke Museum gehört zu den besten Schlechtwetter-Optionen im Düsseldorfer Norden. An Regentagen und im Winter ist die Auslastung höher als an Schönwetter-Tagen, dann lohnt der Online-Kauf der Tickets, um Warteschlangen an der Kasse zu vermeiden.

Wer war Theodor Löbbecke und warum trägt das Museum seinen Namen?

Theodor Löbbecke war ein Düsseldorfer Apotheker und Naturforscher, der von 1821 bis 1901 lebte und über mehr als ein halbes Jahrhundert eine umfangreiche Sammlung von Mineralien, Fossilien und Säugetier-Präparaten zusammentrug. Nach seinem Tod 1901 ging die Sammlung in den Besitz der Stadt Düsseldorf über und bildet bis heute den Kern des Naturkunde-Teils im 1987 eröffneten Aquazoo Löbbecke Museum.
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