Wenn Du im Winter in Europa Wärme suchst, kommst Du an den Kanaren, Madeira, Malta, Zypern, Andalusien, den griechischen Inseln und Sizilien kaum vorbei. Diese sieben Ziele liegen alle in einem Bereich, in dem Du im Winter oft noch mit milder Sonne, viel Licht und kurzen Wegen zwischen Stadt, Strand und Natur rechnen kannst. Für eine klassische Auszeit reichen meist 4 bis 7 Nächte, für Inselhopping oder eine Kombination aus Wandern und Baden eher 10 bis 14 Tage. Der große Vorteil: Du musst nicht um die halbe Welt fliegen, bekommst aber deutlich mehr Klima als daheim. Und genau das macht diese Orte für Familien, Paare und Best Ager so praktisch: wenig Jetlag, gute Infrastruktur und im Winter oft deutlich entspanntere Plätze als in der Hochsaison.
Die 7 Winterziele im Überblick
Kanarische Inseln
Wenn Du im Winter möglichst viel Sonne willst, sind die Kanaren der sicherste Griff. Auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura bekommst Du oft Temperaturen um 20 bis 25 Grad und viele gute Startpunkte für Strandtage, Wanderungen und Wassersport. Gerade für eine Woche lohnt sich ein Mietwagen, weil die Inseln landschaftlich sehr unterschiedlich sind.
Malta
Malta passt gut, wenn Du Wärme mit viel Geschichte verbinden willst. Valletta, Mdina und die Küstenpfade lassen sich im Winter ohne große Hitze erkunden. Für ein langes Wochenende oder 5 bis 7 Nächte ist die Insel ideal, weil Wege kurz sind und Du ohne viel Planung herumkommst.
Zypern
Zypern ist im Winter oft wärmer als viele andere Mittelmeerziele. Für Strand, Ruinen und kleine Wanderungen ist die Insel stark, vor allem rund um Paphos, Limassol und die Troodos-Region. Wenn Du im Winter noch baden willst, bist Du hier meist besser aufgehoben als auf den griechischen Inseln.
Madeira
Madeira ist kein klassisches Badeticket, aber sehr gut für mildes Wetter, grüne Landschaften und leichte bis sportliche Wanderungen. Die Insel eignet sich für alle, die im Winter lieber draußen unterwegs sind als am Hotelpool zu liegen. Für Aktivurlauber ist sie eine der besten Optionen in Europa.
Andalusien
Südspanien bringt Dir im Winter Sonne, Städte und kurze Ausflüge ins Umland. Sevilla, Granada und Málaga lassen sich gut kombinieren, dazu kommen die weißen Dörfer und Mandelblüte ab Jahresanfang. Für Kultururlaub ist Andalusien in der Nebensaison besonders angenehm, weil vieles entspannter läuft.
Griechische Inseln
Im Winter sind viele Inseln ruhiger als im Sommer, besonders Naxos, Kreta oder Rhodos. Nicht überall ist es warm genug zum Baden, aber für Spaziergänge, Tavernen und entspannte Tage am Meer reicht das Klima oft gut aus. Die griechischen Inseln funktionieren vor allem dann, wenn Du Ruhe suchst.
1. Kanarische Inseln: Sonne das ganze Jahr über
Die Kanarischen Inseln sind im Winter die verlässlichste Antwort auf die Frage nach Wärme in Europa. Die Inselgruppe gehört zu Spanien, liegt aber weit vor der Küste Marokkos im Atlantik. Das spürst Du am Klima: Auf vielen Inseln sind 20 bis 25 Grad im Winter normal, und die Sonne zeigt sich deutlich häufiger als in Mitteleuropa. Für Familien, Paare und Aktivurlauber ist das ein guter Mix aus Strand, Natur und einfacher Anreise. Wenn Du nur eine Woche Zeit hast, sind Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura die praktischsten Kandidaten.
Teneriffa für Strand und Vulkanlandschaft
Teneriffa ist die größte der Kanaren und damit die Insel mit der größten Auswahl. Rund um Costa Adeje und Playa de las Américas findest Du lange Promenaden, Hotelwahl in allen Kategorien und gute Ausflugsmöglichkeiten. Im Norden locken Orte wie Puerto de la Cruz mit mehr Grün und ruhigeren Ecken. Der Teide-Nationalpark bringt Dir im Winter klare Luft, Vulkanblicke und oft gute Bedingungen für Wanderungen. Wer Abwechslung will, bekommt hier mehr als nur Strand.
Gran Canaria für Dünen, Städte und Bergdörfer
Gran Canaria ist praktisch, wenn Du in einem Urlaub mehrere Gesichter sehen willst. Im Süden liegen Maspalomas und Playa del Inglés mit breiten Stränden und Dünen, im Inselinneren warten Bergdörfer und Serpentinenstraßen. Las Palmas bietet dazu ein echtes Stadtgefühl mit Strand direkt neben dem Zentrum. Das macht die Insel interessant für alle, die im Winter nicht nur am Meer liegen, sondern auch essen, bummeln und fahren wollen.
Fuerteventura für Strand und Wind
Fuerteventura ist die Insel für weite Strände. Besonders rund um Corralejo und Jandía findest Du lange Sandabschnitte, viel Platz und gute Bedingungen für Surfer. Der Wind gehört hier dazu. Wenn Du Ruhe, offene Landschaft und viel Küstengefühl suchst, passt das gut. Für Badeurlaub im Winter ist Fuerteventura oft eine der schlichtesten, aber zuverlässigsten Optionen.
Lanzarote für Lava, Kunst und ruhige Orte
Lanzarote wirkt trockener und kompakter als die anderen großen Kanareninseln. Die Lavafelder im Timanfaya-Gebiet, die Weinregion La Geria und die vom Künstler César Manrique geprägten Orte geben der Insel ein klares Profil. Im Winter ist das angenehm, weil Du hier viel draußen machen kannst, ohne von Sommerhitze erschlagen zu werden. Für Reisende, die Landschaft und gutes Licht mögen, ist Lanzarote stark.
Aktivitäten auf den Kanaren
- Wandern im Teide-Nationalpark auf Teneriffa, je nach Route ganzjährig möglich.
- Strandtage an den Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria oder in Corralejo auf Fuerteventura.
- Wassersport wie Surfen, Windsurfen und SUP, vor allem auf Fuerteventura und Lanzarote.
- Ausflüge in Weinregionen wie La Geria auf Lanzarote.
- Stadtbummel in Las Palmas oder Santa Cruz de Tenerife.
- Bootstouren zur Wal- und Delfinbeobachtung, je nach Anbieter und Wetterlage.
2. Malta: kurz, kompakt und im Winter angenehm ruhig
Malta ist klein genug für einen Kurzurlaub und spannend genug für mehr als nur Sonne. Die Insel liegt südlich von Sizilien und hat im Winter oft milde Tage, an denen Du gut zu Fuß unterwegs bist. Genau das macht Malta so angenehm: Du kannst in Valletta durch enge Gassen laufen, an den Dingli Cliffs schauen und am nächsten Tag schon wieder an einer Bucht sitzen. Für 3 bis 5 Nächte oder ein langes Wochenende ist das Ziel sehr praktisch.
Valletta für Kultur und kurze Wege
Die Hauptstadt Valletta ist der beste Einstieg in Malta. Die Stadt ist kompakt, UNESCO-Welterbe und voller Barockfassaden, Museen und kleiner Lokale. Die St. John's Co-Cathedral und das Nationalmuseum für Archäologie gehören zu den Klassikern. Im Winter ist das angenehm, weil Du die Stadt ohne Sommerhitze gut laufen kannst. Für einen Städtetrip mit Meerblick ist Valletta eine sichere Wahl.
Dingli Cliffs und Küstenwege
Im Westen der Insel liegen die Dingli Cliffs, einer der bekanntesten Aussichtspunkte auf Malta. Die Klippen sind im Winter besonders gut zu besuchen, weil es auf den Wegen ruhiger ist und die Sicht oft klarer wirkt. Wenn Du gern draußen bist, sind die Küstenpfade rund um die Westküste eine gute Ergänzung zum Stadtprogramm. Festes Schuhwerk lohnt sich, weil nicht alle Wege eben sind.
Baden, Schnorcheln und Bucht-Hopping
Auch wenn Malta im Winter kein klassisches Badeland ist, bleiben die Strände und Buchten ein Thema. Golden Bay und Mellieħa Bay sind die bekanntesten Namen. Im Sommer sind sie voll, im Winter deutlich entspannter. Für Schnorchler und Taucher ist Malta auch in der kühleren Jahreszeit interessant, weil die Unterwasserwelt klar und gut erschlossen ist. Wer also Sonne mit etwas Aktivität verbinden will, liegt hier richtig.
3. Zypern: oft wärmer als der Rest des Mittelmeers
Zypern liegt östlich im Mittelmeer und ist im Winter eine der besten europäischen Adressen, wenn Du es wirklich warm willst. Die Insel hat viele sonnige Tage und oft angenehme Temperaturen für Spaziergänge, Ausflüge und kurze Badepausen. Dazu kommt, dass Zypern sehr unterschiedliche Regionen hat: Küste, Städte, Bergdörfer und archäologische Stätten. So kannst Du Wintersonne mit viel Programm verbinden, ohne ständig lange Strecken fahren zu müssen.
Paphos für Ausgrabungen und Küste
Paphos ist ein guter Ort, wenn Du Geschichte und Strand kombinieren willst. Die Region ist bekannt für archäologische Stätten, Küstenwege und Hotels mit guter Winterinfrastruktur. Im Umland findest Du ruhige Buchten und Ausflugsziele, die sich mit Mietwagen einfach erreichen lassen. Für einen Aufenthalt von einer Woche ist Paphos besonders praktisch, weil Du von hier aus viel in Tagesform sehen kannst.
Limassol für Stadt, Hafen und Restaurants
Limassol ist lebendiger und städtischer als viele andere Orte auf der Insel. Die Strandpromenade zieht sich lang am Wasser entlang, dazu kommen Restaurants, Cafés und ein guter Zugang zu Ausflügen in das Hinterland. Wenn Du im Winter nicht nur Natur, sondern auch Stadtleben willst, ist Limassol eine passende Basis. Die Wege bleiben überschaubar, und Du musst nicht alles an einem Ort erledigen.
Troodos-Gebirge für Wandern und Bergdörfer
Das Troodos-Gebirge zeigt, dass Zypern mehr kann als Küste. Im Winter sind die Temperaturen dort kühler, aber genau das ist für Wanderungen und Dörfer interessant. Die Kombination aus Bergluft, Klöstern und traditionellen Orten macht den Kontrast zur Küste aus. Wenn Du länger auf der Insel bist, lohnt sich mindestens ein Tagesausflug ins Gebirge.
4. Madeira: grün, mild und gut für Wanderer
Madeira gehört zu Portugal und liegt mitten im Atlantik. Die Insel ist im Winter kein klassisches Ziel für Strandtage, aber sehr stark für mildes Wetter, Gärten, Aussichtspunkte und Wanderungen entlang der Levadas. Die Temperaturen sind oft angenehm, ohne dass es drückend warm wird. Genau das schätzen viele Reisende, die im Winter aktiv bleiben wollen. Funchal ist als Basis die einfachste Lösung.
Funchal als Ausgangspunkt
Funchal bringt Stadt, Hafen, Märkte und Unterkünfte zusammen. Von hier aus kommst Du gut zu den Gärten, in die Altstadt und zu den Seilbahnen oder Ausflugsbussen. Die Stadt ist auch im Winter lebendig genug, ohne überlaufen zu wirken. Wer zum ersten Mal auf Madeira ist, sollte hier wohnen und von dort aus starten.
Levadas und Aussichtspunkte
Die Levadas sind das, wofür Madeira bekannt ist. Das sind alte Bewässerungskanäle, die heute als Wanderwege dienen. Viele Routen sind gut markiert und bringen Dich an Tälern, Wasserfällen und Aussichtspunkten vorbei. Dazu kommen Stellen wie der Pico do Arieiro oder Cabo Girão, die im Winter oft besonders klare Fernsicht liefern. Für Aktivurlauber ist das ein starker Vorteil gegenüber vielen anderen Winterzielen.
5. Andalusien: Sonne, Städte und weiße Dörfer
Andalusien ist die richtige Wahl, wenn Du im Winter eher in Städte, Kultur und kurze Fahrten investieren willst als in reinen Strandurlaub. Südspanien hat milde Tage, vor allem an der Küste und in den großen Städten. Dazu kommt eine starke Mischung aus Architektur, Essen und Ausflügen in die Umgebung. Sevilla, Granada und Málaga lassen sich gut als Dreieck kombinieren. Wer nur wenige Tage Zeit hat, kann aber auch einzelne Orte gezielt ansteuern.
Sevilla für Stadtleben und Architektur
Sevilla funktioniert im Winter besonders gut, weil die Hitze fehlt. Die Kathedrale, die Giralda, der Alcázar und das Viertel Santa Cruz bilden zusammen ein dichtes Programm auf engem Raum. Du kannst vieles zu Fuß machen und abends in Tapas-Bars einkehren. Gerade im Winter ist das angenehm, weil die Stadt dann weniger anstrengend wirkt als im Hochsommer.
Granada für die Alhambra
Granada lebt von der Alhambra und dem Viertel Albaicín. Die Anlage ist im Winter oft entspannter zu besuchen als in der Hauptsaison. Wenn Du früh buchst, kannst Du in Ruhe durch Paläste und Gärten laufen und danach durch die Altstadt ziehen. Die Lage zwischen Stadt und Sierra Nevada macht den Kontrast besonders stark.
Málaga für Meer und gute Erreichbarkeit
Málaga ist der unkomplizierte Einstieg in Andalusien. Die Stadt hat Strandnähe, ein gutes Museumsangebot und viele Direktflüge aus Deutschland. Für einen Winterkurztrip ist das sehr praktisch. Von hier aus kommst Du auch gut in andere Teile der Costa del Sol oder in die weißen Dörfer im Hinterland.
6. Griechische Inseln: ruhiger Winter statt Vollsaison
Die griechischen Inseln sind im Winter deutlich stiller als im Sommer. Das ist der große Vorteil. Viele Tavernen bleiben geöffnet, die Strände sind leerer und die Orte wirken wieder mehr nach Alltag als nach Ferienmaschine. Wenn Du eher Ruhe als Hitze suchst, ist das ideal. Besonders Kreta, Naxos, Rhodos und Santorin kommen infrage, je nach Flugverbindung und gewünschtem Programm.
Kreta für Fläche und Auswahl
Kreta ist die vielseitigste Insel Griechenlands. Du findest dort Städte wie Chania und Heraklion, dazu Dörfer, Schluchten und Küstenorte. Im Winter sind die Temperaturen oft mild genug für Spaziergänge und Ausflüge, auch wenn Baden nicht immer im Mittelpunkt steht. Für Reisende, die viel sehen wollen, ist Kreta die flexibelste Option.
Naxos für Ruhe und einfache Inselstruktur
Naxos ist kleiner und bodenständiger als viele bekannte Inseln. Gerade im Winter wirkt das angenehm, weil Du weniger Ablenkung hast und mehr echtes Inselleben mitbekommst. Die Insel eignet sich gut für entspannte Tage, kleine Wanderungen und gute Küche in Tavernen. Wenn Du keine große Eventkulisse brauchst, ist Naxos eine gute Wahl.
7. Sizilien: Essen, Städte und der Blick auf den Ätna
Sizilien ist das Ziel für alle, die im Winter nicht nur Sonne, sondern auch gutes Essen und starke Städte suchen. Die Insel ist groß genug für mehrere Reisearten. Du kannst in Palermo Kultur mit Märkten verbinden, in Catania den Ätna im Blick behalten oder im Südosten barocke Städte besuchen. Im Winter ist das Klima meist mild genug für Rundreisen ohne Sommerstress.
Catania und der Ätna
Catania ist ein guter Startpunkt für Sizilien, wenn Du die Ostseite der Insel sehen willst. Der Ätna prägt die Region landschaftlich und kulinarisch. Rund um die Hänge gibt es Weingüter, Dörfer und Ausflugsziele, die sich gut mit dem Auto erreichen lassen. Wenn Du Wintersonne mit Landschaft und Essen kombinieren willst, ist diese Ecke besonders stark.
Palermo und der Norden
Palermo bringt Märkte, Paläste und viel Stadtleben zusammen. Für einen Wintertrip ist das interessant, weil Du hier ohne Hitze durch die Altstadt laufen kannst. Dazu kommen Tagesausflüge an die Küste oder ins Umland. Sizilien lohnt sich vor allem dann, wenn Du mehr als Strand suchst.
Wärmestufen im Winter: Was Du realistisch erwarten kannst
Die Kanaren sind die verlässlichste Wahl für echtes Wintersonnen-Gefühl. Madeira punktet stärker bei Grün und Wandern. Malta, Zypern und Andalusien sind ideal, wenn Du Wärme mit Stadt, Küste und Kultur kombinieren willst.
So wählst Du das passende Winterziel
Praktische Tipps für Winterurlaub in Europa
- €Früh buchen lohnt sich
Die besten Direktflüge nach Teneriffa, Gran Canaria, Malta, Zypern oder Málaga sind im Winter oft schnell weg. Besonders um Weihnachten, Silvester und in den deutschen Winterferien steigen die Preise deutlich.
- ✦Mietwagen ist oft der Schlüssel
Auf den Kanaren, auf Madeira, in Sizilien und auf Zypern kommst Du mit Auto viel weiter als nur mit Hotelshuttle. Das gilt vor allem dann, wenn Du Strände, Dörfer und Aussichtspunkte an einem Tag kombinieren willst.
- +Wärme heißt nicht immer Badewetter
Im Winter kann das Klima mild und sonnig sein, ohne dass das Meer schon angenehm warm ist. Für Malta, Madeira und die griechischen Inseln solltest Du deshalb eher mit Spaziergängen, Ausflügen und Poolzeiten planen.
- iDie Mittagszeit ist am besten
Auch in den warmen Zielen sind die Vormittage und Nachmittage im Winter nicht immer gleich angenehm. Plane Strand, Wanderung oder Stadtbummel am besten für die Stunden rund um Mittag.
- ⌘Kombiniere Küste und Hinterland
Die schönsten Winterreisen entstehen oft dann, wenn Du nicht nur im Badeort bleibst. In Andalusien, auf Madeira oder in Sizilien lohnt sich fast immer ein Ausflug ins Umland.
- ♿Kurze Wege helfen im Winter
Malta und Málaga sind für Reisende praktisch, die nicht viel umsteigen oder lange fahren wollen. Das ist besonders gut für Familien mit Kindern, ältere Reisende und alle, die einen kurzen Urlaub planen.
- ☀Die Kanaren sind am sichersten
Wenn Du vor allem Sonne suchst, liefern die Kanarischen Inseln statistisch meist die besten Chancen. Dazu kommt die große Auswahl von Strandorten bis Wanderregionen.
- ☂Ein Plan B schadet nie
Winterziele am Meer können auch mal windig oder wechselhaft sein. Gut ist deshalb immer ein Mix aus Strand, Café, Museum, Markt und einer wetterunabhängigen Aktivität.
Insider-Tipps
Ein 7-Ziele-Plan für Deinen Winterurlaub
Anreise und Erreichbarkeit
Für die meisten Ziele in diesem Artikel ist der Flug die einfachste Lösung. Die Kanaren, Malta, Zypern, Madeira, Andalusien und oft auch Sizilien erreichst Du im Winter meist mit Direktflug oder mit nur einem Umstieg. Auf der Insel selbst ist ein Mietwagen fast immer sinnvoll, wenn Du mehrere Orte sehen willst. Wer lieber kurz reist, sollte auf gute Direktverbindungen achten und nicht nur auf den Flugpreis schauen.
Mit dem Auto
Mit dem Auto erreichst Du im eigentlichen Sinne nur Andalusien und Sizilien sinnvoll als Roadtrip aus Europa heraus, die anderen Ziele sind Flugziele. Vor Ort lohnt sich auf den meisten Inseln ein Mietwagen. Auf Malta geht es zwar auch ohne, aber bei den Kanaren, auf Madeira, Zypern und Sizilien bist Du mit Auto deutlich flexibler. Parken ist in Städten wie Valletta, Funchal, Málaga oder Sevilla teils teuer oder knapp, also am besten Unterkunft mit Parkplatz oder klarer Parkregelung wählen.
Mit der Bahn / dem ÖPNV
Die Bahn ist für die Anreise aus Deutschland nur für Andalusien als Teil einer langen Europareise eine echte Option. Vor Ort kommst Du in Málaga, Sevilla oder Granada gut mit Bahn und Bus weiter. Auf Malta funktionieren Busse für viele Strecken, auf den Inseln im Atlantik und auf Zypern ist der ÖPNV aber oft langsamer als ein Mietwagen. Für kurze Städtereisen reicht er trotzdem.
Mit dem Flugzeug
Die wichtigsten Flughäfen für diese Reiseziele sind Teneriffa Süd, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, Malta, Larnaka oder Paphos auf Zypern, Funchal auf Madeira sowie Málaga, Sevilla, Granada, Palermo, Catania und in manchen Fällen Rhodos, Heraklion oder Chania. Ab Hamburg, Berlin und München findest Du je nach Saison meist gute Verbindungen, bei den Kanaren und nach Málaga besonders häufig. Prüfe bei langen Winterreisen immer die Rückflugzeit, weil Tageslicht und Transfer auf Inseln schnell knapper werden als gedacht.
Vor Ort bewegen / Parken
Auf den Kanaren, in Madeira, Zypern und Sizilien ist ein Mietwagen für viele Routen sinnvoll. In Malta reicht oft eine Kombination aus Bus, Taxi und zu Fuß. In Städten wie Sevilla, Valletta oder Málaga kannst Du vieles bequem im Zentrum erledigen, wenn Dein Hotel gut liegt. Bei Strandorten lohnt sich ein Blick auf Parkgebühren und auf die Frage, ob Dein Hotel einen Stellplatz hat.
Für wen welches Ziel am besten passt
Wenn Du möglichst viel Sonne suchst, nimm die Kanaren. Wenn Du Kultur und kurze Wege willst, nimm Malta oder Andalusien. Wenn Du im Winter lieber grün wanderst, ist Madeira stark. Und wenn Du das Mittelmeer mit guten Temperaturen suchst, lohnt sich Zypern besonders.



