Wie warm es in Madeira ist, hängt stark von Ort und Höhe ab. An der Südküste rund um Funchal liegen die Temperaturen meist zwischen 18 und 24 Grad, im Sommer sind 26 bis 30 Grad möglich. In den Bergen ist es deutlich kühler, auf dem Pico do Arieiro kann es selbst im Frühling frisch und windig werden. Für Deinen Urlaub heißt das: Badehose, Wanderschuhe und eine dünne Jacke gehören oft in denselben Koffer. Madeira passt gut zu Dir, wenn Du milde Temperaturen suchst und keine Hitze wie auf den Kanaren willst.
Wie warm ist es in Madeira im Jahresverlauf?
Madeira hat ein mildes ozeanisches Klima. Die Insel liegt im Atlantik und bekommt das ganze Jahr über viel Sonne, aber auch immer wieder Wind und Schauer. An der Südküste ist es meist wärmer und trockener als im Norden. Je höher Du fährst, desto kühler wird es. Das merkst Du besonders auf Ausflügen in die Berge oder zu Aussichtspunkten oberhalb von 1.000 Metern.
Frühling: angenehm mild und oft stabil
Im März, April und Mai liegen die Temperaturen an der Küste oft bei 18 bis 22 Grad. Das ist eine gute Zeit für Wanderungen, Levadas und Stadtspaziergänge in Funchal. Das Meer bleibt noch frisch, aber die Sonne reicht meist schon für leichte Kleidung am Tag. Abends brauchst Du oft eine Jacke.
Sommer: warm, aber selten drückend
Im Juni, Juli und August wird es an der Südküste meist 23 bis 27 Grad warm. Heiße Tage mit 30 Grad kommen vor, dauern aber meist nicht lange. Anders als auf dem Festland fühlt sich die Wärme auf Madeira oft gut an, weil Wind und Atlantik die Temperaturen ausgleichen. Für Strandtage und Bootstouren ist das die beste Phase.
Herbst: lange Badezeit, noch viel Sonne
Im September und Oktober bleibt es häufig mit 22 bis 25 Grad angenehm warm. Das Wasser ist dann oft wärmer als im Frühsommer. Viele Reisende nutzen den Herbst für eine Mischung aus Baden, Wandern und Essen gehen. Der November kann noch mild sein, bringt aber mehr Regen.
Winter: kein Strandwetter, aber sehr mild
Von Dezember bis Februar liegen die Temperaturen an der Küste meist zwischen 17 und 20 Grad. Für einen Spaziergang in Funchal oder eine Fahrt an die Steilküste reicht das oft völlig. Zum Baden ist es für viele zu frisch, zum Wandern aber gut geeignet. In höheren Lagen kann es deutlich kälter sein.
Die warmen und kühleren Regionen auf Madeira
Funchal und Südküste
Hier ist es meist am wärmsten und trockensten. Orte wie Funchal, Câmara de Lobos oder Calheta bekommen oft mehr Sonne als die Nordküste. Wenn Du warmes Wetter suchst, ist die Südküste die sichere Wahl.
Nordküste
Zwischen Porto Moniz, São Vicente und Santana ist es häufiger feuchter und windiger. Die Temperaturen sind oft ein bis zwei Grad niedriger als im Süden. Dafür ist die Landschaft grüner und frischer.
Bergland
Rund um Pico do Arieiro, Pico Ruivo und die Passstraßen wird es schnell kühl. Auch im Sommer kann es dort morgens unter 15 Grad haben. Für Wanderungen brauchst Du dort immer eine zusätzliche Schicht.
Ostspitze und Windküste
Bei Ponta de São Lourenço ist es oft sonnig, aber offen und windig. Die gefühlte Temperatur kann deshalb niedriger sein als die Messwerte. Gut für Wanderungen, weniger für lange Badetage.
Calheta und Westküste
Calheta zählt zu den wärmeren Orten der Insel. Hier gibt es oft gute Bedingungen für Strandtage, weil die Lage geschützter ist. Gerade im Frühling und Herbst ist das ein praktischer Ausgangspunkt.
Aussichtspunkte über 1.000 Meter
Hier geht es nicht mehr um Badewärme, sondern um klare Luft und weite Blicke. Wolken, Nebel und Wind sind normal. Ein warmer Pulli ist Pflicht, auch wenn es unten an der Küste sonnig ist.
Vergleich: Wie warm ist es an den wichtigsten Orten auf Madeira?
Wenn Du warme Temperaturen suchst, ist die Südküste die erste Wahl. Für Wanderungen lohnt sich der Norden oder das Bergland nur mit zusätzlicher Kleidung.
Was Du je nach Jahreszeit einpacken solltest
Frühling
Leichte Kleidung für den Tag, dazu eine dünne Jacke für Abende und Berge. Für Wanderungen sind feste Schuhe sinnvoll, weil Wege nach Regen rutschig sein können.
Sommer
Sommerkleidung reicht an der Küste meist aus. Nimm aber Sonnenschutz, Wasser und etwas Wärmeres für Hochlagen mit. Der Temperaturunterschied zwischen Funchal und dem Pico do Arieiro kann groß sein.
Herbst
Im September und Oktober kannst Du oft noch baden. Im November wird eine Übergangsjacke wichtiger. Für längere Ausflüge lohnt sich ein kleiner Rucksack mit Schichtkleidung.
Winter
Auch im Winter brauchst Du an der Küste selten dicke Kleidung. Für Berge und Nordküste gehören aber Pullover, Regenjacke und geschlossene Schuhe ins Gepäck.
Für Kinder
Kinder verbringen schnell viel Zeit am Wasser oder draußen. Deshalb sind Mütze, Sonnenschutz und Wechselkleidung wichtig. Am Strand in Calheta oder Machico klappt das gut.
Für Wanderer
Wanderschuhe, Regenjacke und eine warme Schicht sind Pflicht. Besonders auf Höhenwegen kann das Wetter innerhalb von Minuten kippen. Das gilt selbst dann, wenn es unten in Funchal sonnig ist.
Praktische Tipps für Madeira und die Temperaturen
- ☀Südküste für mehr Wärme
Wenn Du im Urlaub auf Nummer sicher gehen willst, buche an der Südküste. Dort ist es meist sonniger und wärmer als im Norden.
- ☂Berge immer extra planen
Auf dem Weg zu Aussichtspunkten oder Wanderungen in hohen Lagen kann es deutlich kühler werden. Eine Jacke gehört immer in den Tagesrucksack.
- €Badeurlaub eher im Spätsommer
Für Strandtage sind September und Oktober oft besser als der Hochsommer. Das Wasser ist dann meist angenehmer und die Lufttemperaturen bleiben mild.
- ✦Wind nie unterschätzen
Auf offenen Küstenabschnitten fühlt es sich oft kühler an als die Anzeige vermuten lässt. Das gilt besonders an der Ostspitze und auf Bergstraßen.
- + Zwischen Funchal und Bergwelt wechseln
Du kannst an einem Tag warm an der Küste sitzen und am Nachmittag im Nebel stehen. Genau deshalb lohnt sich Kleidung zum Zwiebeln.
- iWettercheck vor jeder Tour
Gerade bei Levada-Wanderungen und Bergfahrten lohnt ein kurzer Blick auf die Vorhersage. Regen und Wolken sind lokal sehr unterschiedlich.
Wie warm ist es in Madeira für verschiedene Urlaubsarten?
Baden
Für Badeurlaub sind Juni bis Oktober am besten. Dann sind die Lufttemperaturen warm genug und das Meer fühlt sich meist deutlich angenehmer an als im Winter.
Wandern
Wandern geht fast ganzjährig, am bequemsten aber im Frühling und Herbst. Dann ist es nicht zu heiß und die Luft ist oft klarer als im Hochsommer.
Städtetrip
Für Funchal eignen sich auch Wintermonate gut. Es bleibt mild, Cafés und Märkte sind geöffnet und Du brauchst keine Sommerhitze, um die Stadt entspannt zu erkunden.
Familienurlaub
Familien profitieren von den stabilen Temperaturen und kurzen Wegen zwischen Küste, Pool und Ausflug. Besonders praktisch sind Regionen mit geschützten Badestellen.
Wellness
Die milden Temperaturen machen Madeira auch im Winter angenehm für Ruhe und Spa. Wenn es draußen frisch ist, sind Hotelpool und Therme oft die bessere Wahl als der Strand.
Aktivurlaub
Wer gern wandert oder Rad fährt, bekommt auf Madeira viel Abwechslung. Du musst nur akzeptieren, dass warm nicht überall gleich warm heißt.




