Rund 1,3 Millionen Menschen tragen aktiv die Uniform bei den Streitkräften der USA – eine Zahl, die schon beeindruckend klingt, aber noch längst nicht das ganze Bild zeigt. Die United States Army ist mit etwa 480.000 Soldaten der größte Brocken, dicht gefolgt von der Navy, die sich mit rund 340.000 Mitgliedern auf den Weltmeeren behauptet. Überraschend dicht liegen auch die Air Force mit ungefähr 330.000 Aktiven und das Marine Corps mit etwa 180.000 Marines beieinander – echte Powerpakete in Sachen Verteidigung und Einsatzbereitschaft. Ganz nebenbei gibt es da noch die Coast Guard mit ihren knapp 40.000 Leuten, die an Stränden und Küsten patrouillieren und für Sicherheit sorgen.
Was ich besonders spannend fand: Neben diesen aktiven Truppen gibt es einen wahren Berg an Reservisten und Nationalgardisten – letztere sind etwa 450.000 stark und können bei Bedarf schnell ins Geschehen eingreifen, egal ob im Inland oder im Ausland. Zusammen kommt das Ganze locker auf über zwei Millionen Männer und Frauen in Uniform – eine riesige Kraft, die hinter den Kulissen oft unsichtbar bleibt. Ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung, wie breit gefächert und gut organisiert dieses System ist; man spürt förmlich die enorme Verantwortung und auch die ständige Bereitschaft dieser Truppen.
Dieses Zusammenspiel aus aktiven Soldaten, Reservisten und Nationalgardisten macht die USA zu einer der weltweit stärksten Militärmächte – nicht nur in Bezug auf Zahlen, sondern auch wegen der Flexibilität und der Fähigkeit, schnell zu reagieren.