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Wie tief ist die Nordsee?

Alles, was du über die Tiefe der Nordsee wissen musst

Ein rot gestrichenes Schiff fährt durch hohe Wellen auf einer stürmischen See. Der Himmel ist bewölkt mit grauen Wolken, während das Wasser in verschiedenen Blau- und Grüntönen schäumt. Das Schiff hat mehrere Antennen und einen großen Schornstein. Im Hintergrund ist der Horizont schwach erkennbar. Dieses Szenario könnte typisch für die Nordsee sein, die an verschiedenen Stellen eine bemerkenswerte Tiefe aufweist.
Häufig gestellte Frage
Wie tief ist die Nordsee?

Mit ihren knapp 95 Metern durchschnittlicher Tiefe gehört die Nordsee eher zu den flacheren Meeresgebieten – das überrascht auf den ersten Blick, wenn man an die Weite und das Rauschen des Wassers denkt. Aber da gibt es diesen einen ziemlich tiefen Punkt, den sogenannten Norwegischen Graben, der bis zu 700 Meter in die Tiefe geht. Das ist etwa so, als würdest du fast zwei Hochhäuser übereinanderstapeln – eine echte Ausnahme inmitten der sonst recht überschaubaren Tiefen.

Interessant sind auch die flachen Zonen an den Küsten: Wattgebiete, die bei Niedrigwasser regelrecht zum Vorschein kommen und ein einzigartiges Naturerlebnis ermöglichen. Das Wasser kann hier ganz schön zurückgehen – manchmal um mehrere Meter –, was man vor allem durch die Gezeitenbewegungen merkt, die ständig für Bewegung sorgen. Dabei findest du in den zentralen und südlichen Bereichen meist Tiefen zwischen 20 und 50 Metern. Nicht gerade gigantisch, aber absolut ausreichend für allerlei Leben darunter.

Ehrlich gesagt macht gerade diese Dynamik das Meer spannend: Strömungen, Gezeiten und auch der menschliche Einfluss etwa durch Fischerei oder Offshore-Windparks verändern das Bild ständig. Messsysteme sammeln ununterbrochen Daten über Wassertiefen und Umweltbedingungen, um diesen lebendigen Raum besser zu verstehen – für mich zeigt das die Nordsee als ein Gewässer voller Überraschungen und steter Veränderung.

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