Das Skigebiet Geißkopf liegt am gleichnamigen 1.097 Meter hohen Berg im Vorderen Bayerischen Wald bei Bischofsmais in Niederbayern, rund 30 Kilometer nordöstlich von Regen und etwa 25 Kilometer von Deggendorf entfernt. Die Talstation befindet sich am Ortsrand von Bischofsmais und ist über die Bundesstraße B11 zwischen Deggendorf und Regen mit Abfahrt Bischofsmais erreichbar. Im Winter ist der Geißkopf eines der bekanntesten Familienskigebiete im Bayerischen Wald mit rund sechs Kilometern präparierter Pisten an elf Liftanlagen, vom Übungslift im Talbereich über die mittelschwere Hauptabfahrt bis zur anspruchsvolleren Nordhang-Piste. Besonders bekannt ist der Snowpark Geißkopf, der seit Jahren als eine der wichtigsten Freestyle-Adressen im südostbayerischen Raum gilt und mit Kickern, Boxen, Rails und einer eigenen Halfpipe-Linie ausgestattet ist. Die Tageskarte für Erwachsene kostet rund 32 Euro, Familientarife und Halbtagestickets liegen spürbar darunter. Im Sommer verwandelt sich der Berg in das Bike-Mekka Geißkopf — eines der ältesten und bekanntesten Mountainbike-Downhill-Areale Deutschlands, das seit 1996 jährlich tausende Biker aus ganz Mitteleuropa anzieht. Vierzehn ausgeschilderte Mountainbike-Strecken vom legendären Black Velvet über den Flowtrail bis zu Singletrails und Freeride-Linien decken sämtliche Schwierigkeitsgrade ab, das Bikepark-Tagesticket liegt bei rund 30 Euro. Die Anreise erfolgt am bequemsten über die A3 mit Abfahrt Deggendorf und weiter auf der B11 Richtung Regen mit Ausfahrt Bischofsmais.

Anreise und Erreichbarkeit

Der Geißkopf liegt im Vorderen Bayerischen Wald bei Bischofsmais im Landkreis Regen, rund 30 Kilometer nordöstlich von Regen, etwa 25 Kilometer von Deggendorf und rund 160 Kilometer nordöstlich von München. Die Talstation am Ortsrand von Bischofsmais ist über die Bundesstraße B11 zwischen Deggendorf und Regen erreichbar — die Ausfahrt Bischofsmais ist in beide Richtungen klar ausgeschildert und führt in wenigen Minuten zur Talstation und zum Parkplatz. Wer im Winter zum Skifahren oder im Sommer zum Bikepark anreist, profitiert von der direkten Anbindung an die Autobahn A3 mit der Abfahrt Deggendorf, von der die letzte Etappe über die B11 rund 30 bis 40 Minuten dauert.

Mit dem Auto

Aus südlicher und westlicher Richtung ist die Anreise über die Autobahn A3 in Richtung Passau bis zur Abfahrt Deggendorf und weiter auf der B11 in den Bayerischen Wald die bewährte Route — die Fahrt von der Autobahnabfahrt bis zur Talstation in Bischofsmais dauert etwa 35 bis 45 Minuten und führt durch hügelige Vorwald-Landschaft mit engen Kurven. Aus östlicher Richtung erreichen Besucher den Geißkopf über die A3 mit Abfahrt Hengersberg oder über die A92 bis Deggendorf und weiter auf die B11. Aus nordwestlicher Richtung führt der Weg über die A93 bis Regensburg, weiter über die B85 und B11 nach Bischofsmais. Die letzten Kilometer ab der Ausfahrt Bischofsmais sind durchgängig zur Talstation ausgeschildert. An Wintersport-Wochenenden und an heißen Bikepark-Tagen im Hochsommer füllt sich der Hauptparkplatz früh — eine Anreise vor neun Uhr ist in der Hochsaison ausdrücklich zu empfehlen, ergänzende Stellflächen liegen wenige hundert Meter unterhalb der Talstation.

Mit der Bahn und dem ÖPNV

Der nächstgelegene Bahnhof mit Fern- und Nahverkehrsanschluss ist Deggendorf Hauptbahnhof, von dort verkehren Regionalbusse über Bischofsmais Richtung Regen — die Fahrtzeit vom Bahnhof Deggendorf bis Bischofsmais beträgt rund 45 bis 60 Minuten. Eine Alternative ist der Bahnhof Plattling an der Strecke München—Passau, von wo die Waldbahn nach Regen fährt und Regionalbusse von Regen oder Zwiesel den Geißkopf anbinden. In der Skisaison verkehrt an manchen Tagen ein zusätzlicher Skibus-Service vom Bahnhof Deggendorf und aus den umliegenden Orten, der direkt zur Talstation in Bischofsmais fährt. Für Tagesgäste mit Mountainbike ist die Anreise per Bahn aufgrund der Radmitnahme-Regelungen und Umstiege weniger praktikabel als die Autoanreise.

Mit dem Flugzeug

Die nächstgelegenen Flughäfen sind München mit rund 160 Kilometern Entfernung und Nürnberg mit rund 200 Kilometern. Auch der Flughafen Prag mit rund 220 Kilometern liegt im sinnvollen Anfahrtsradius für tschechische Gäste. Für internationale Besucher ist meist München die erste Wahl, von dort führt die Weiterfahrt mit Mietwagen über A92 und A3 in rund zwei Stunden zur Talstation in Bischofsmais. Die Anreise per Flugzeug lohnt sich erst für längere Aufenthalte oder Fernreisen, innerhalb Deutschlands ist die Autoanreise effizienter.

Vor Ort bewegen und Parken

Rund um die Talstation in Bischofsmais bewegt man sich zu Fuß oder mit dem eigenen Auto, die Distanzen zwischen Ortskern, Hauptparkplatz und Talstation sind kurz. Im Skigebiet selbst übernehmen die Liftanlagen den Höhentransport, im Bikepark werden die meisten Strecken über den Vier-Sessel-Lift mit Bike-Halterung erschlossen — Mehrfach-Liftfahrten sind im Bikepark-Tagesticket inklusive. Behindertenparkplätze stehen direkt an der Talstation zur Verfügung, die Skischul-Anmeldung, der Skiverleih und der Bike-Verleih sind unmittelbar an der Talstation konzentriert. Wer mehrtägig bleibt, findet in Bischofsmais selbst und in den umliegenden Orten Regen, Bodenmais und Frauenau Pensionen, Ferienwohnungen sowie kleinere Hotels.

Deggendorf 25 km ~35 min via B11 ab Autobahn A3
Regen 30 km ~30 min via B11 Richtung Deggendorf
München 160 km ~2:00 h via A92, A3 und B11
Regensburg 95 km ~1:30 h via A3 und B11
Passau 80 km ~1:20 h via A3 und B11

Skigebiet im Winter

Der Geißkopf zählt mit seinen rund sechs Kilometern präparierter Pisten an elf Liftanlagen zu den größeren Familienskigebieten im Bayerischen Wald — die Pistenlängen verteilen sich von leichten blauen Übungshängen im unteren Talbereich über mittelschwere rote Abfahrten am Hauptberg bis zu anspruchsvolleren Passagen am Nordhang. Die Hauptabfahrt vom Gipfelbereich auf rund 1.097 Metern fällt rund 400 Höhenmeter ins Tal und ist in mehreren Varianten befahrbar. Das Skigebiet ist auf Familien zugeschnitten, mit eigenen Kinderhängen, Förderbändern, Übungsliften und einer fest etablierten Skischule direkt an der Talstation. Die Tageskarte für Erwachsene kostet rund 32 Euro, Halbtages- und Familientickets liegen spürbar darunter, in der Hochsaison rund um Weihnachten, Silvester und Fasching ist eine frühzeitige Anreise sinnvoll.

Pisten und Lifte

Insgesamt elf Liftanlagen erschließen die rund sechs Kilometer Pisten am Geißkopf — neben dem Hauptsessel-Lift, der vom Tal in den Gipfelbereich führt, sorgen Schlepplifte, kleine Ankerlifte und Förderbänder für den Transport im Übungsbereich und auf den Familienhängen. Die Pisten werden täglich präpariert und sind weitgehend technisch beschneit, was die Saisonsicherheit auch in schneeärmeren Wintern erhöht. Die schwierigeren Varianten am Nordhang sprechen Fortgeschrittene und Carver an, die meisten Abfahrten sind jedoch rot oder blau markiert und damit für mittlere und Einsteiger-Levels geeignet.

Der Snowpark Geißkopf

Der Snowpark Geißkopf ist seit vielen Jahren eine der bekanntesten Freestyle-Adressen im südostbayerischen Raum und zieht regelmäßig Snowboarder und Freeski-Fahrer aus dem gesamten Bayerischen Wald, Niederbayern und der Oberpfalz an. Der Park umfasst je nach Saison mehrere Kickerlinien, Boxen und Rails in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, dazu eine eigene Halfpipe-Linie und einen kleineren Beginner-Park für Einsteiger ins Freestyle-Gelände. Eigene Park-Tage und Contests sorgen für Stimmung, der Snowpark wird von Shapern regelmäßig nachgeformt und auf saisonale Schwierigkeiten angepasst.

Bikepark Geißkopf im Sommer

Im Sommerhalbjahr verwandelt sich der Geißkopf in das Bike-Mekka Geißkopf — eines der ältesten und bekanntesten Mountainbike-Downhill-Areale Deutschlands. Bereits 1996 wurde der Bikepark als eine der ersten kommerziell betriebenen Mountainbike-Anlagen der Republik eröffnet und prägt seither die deutsche Downhill- und Freeride-Szene maßgeblich. Jährlich zieht der Bikepark tausende Biker aus Deutschland, Österreich, Tschechien und den Beneluxländern an, an heißen Sommer-Wochenenden ist der Hauptparkplatz früh gefüllt. Die Strecken werden von einem festen Trail-Bau-Team gepflegt und regelmäßig erweitert, im Bikeshop an der Talstation gibt es Verleih-Mountainbikes, Schutzkleidung, Ersatzteile und Service.

Vierzehn Mountainbike-Strecken

Aktuell stehen vierzehn ausgeschilderte Mountainbike-Strecken am Geißkopf zur Verfügung — von leichten Flowtrails über mittelschwere Singletrails bis zu legendären Downhill-Linien wie der Black Velvet, einer der traditionsreichsten Strecken des deutschen Bikepark-Sports. Daneben gibt es klassische Freeride-Linien mit Sprüngen, Drops und Anliegerkurven sowie Übungsstrecken für Einsteiger, die das Bikepark-Fahren erlernen wollen. Die meisten Strecken werden über den umgerüsteten Sessellift mit Bike-Halterung erschlossen, der mehrfache Lift-Auffahrten im Tagestakt erlaubt.

Die wichtigsten Strecken im Überblick

Die Black Velvet gilt als Klassiker und gehört seit den frühen Jahren zum Bikepark-Repertoire — eine anspruchsvolle Downhill-Linie mit Wurzelpassagen, Steinfeldern und Drops. Der Flowtrail spricht Einsteiger und mittlere Fahrer an und führt mit weichen Anliegerkurven, kleinen Sprüngen und gut gerollten Passagen durch den Bergwald. Die Freeride-Linien bieten größere Tables und Drops für erfahrene Fahrer, die klassischen Singletrails wechseln zwischen technischen Steinpassagen, Waldböden und schnellen Geraden. Für Neueinsteiger empfehlen sich die markierten Beginner-Strecken am Hangfuß, bevor die anspruchsvolleren Linien angegangen werden.

Die sechs Erlebnisbereiche im Überblick

Familienskigebiet

Rund sechs Kilometer präparierte Pisten an elf Liftanlagen mit Schwerpunkt auf Familien und Einsteiger — Übungshänge mit Förderbändern, blaue und rote Hauptabfahrten und ein anspruchsvollerer Nordhang für Fortgeschrittene machen den Geißkopf zu einem der beliebtesten Familienskigebiete im Bayerischen Wald.

Snowpark Geißkopf

Bekannter Freestyle-Park mit mehreren Kickerlinien, Boxen, Rails und Halfpipe-Linie — eine der wichtigsten Adressen für Snowboarder und Freeski-Fahrer im südostbayerischen Raum, regelmäßig von Shapern gepflegt und mit eigenen Park-Tagen und Contests bespielt.

Bikepark Geißkopf

Eines der ältesten und bekanntesten Mountainbike-Downhill-Areale Deutschlands seit 1996 — vierzehn ausgeschilderte Strecken vom Flowtrail über Singletrails bis zur legendären Black Velvet, jährlich tausende Biker aus Mitteleuropa, Lift mit Bike-Halterung.

Black Velvet

Die klassische Downhill-Strecke des Bikeparks gehört zu den traditionsreichsten Linien des deutschen Mountainbike-Sports — Wurzelpassagen, Steinfelder, Drops und schnelle Geraden für erfahrene Fahrer mit voller Schutzausrüstung und Downhill-Bike.

Flowtrail für Einsteiger

Mittelschwerer Flowtrail mit weichen Anliegerkurven, kleinen Sprüngen und gut gerollten Passagen durch den Bergwald — ideal für Einsteiger ins Bikepark-Fahren und für entspannte Park-Tage ohne extreme Belastungen.

Bikeshop und Verleih

Der Bikeshop an der Talstation bietet Verleih-Mountainbikes vom Trail-Bike bis zum Downhill-Renner, dazu Schutzkleidung mit Helm, Protektoren und Handschuhen, Ersatzteile und Werkstattservice — ohne eigene Ausrüstung lässt sich der Bikepark damit komplett ausgestattet erleben.

Vergleich der Saisonangebote am Geißkopf

Kriterium
Skigebiet Winter
Snowpark
Bikepark klassisch
Flowtrail
Black Velvet
Saison
Mitte Dezember bis Mitte März
Mitte Dezember bis Mitte März
Anfang Mai bis Ende Oktober
Anfang Mai bis Ende Oktober
Anfang Mai bis Ende Oktober
Schwerpunkt
Familien, Einsteiger, mittlere Fahrer
Freestyle, Snowboard, Freeski
Downhill, Freeride, Singletrails
Einsteiger, mittlere Fahrer
Downhill-Profis
Schwierigkeit
blau bis rot, einzelne schwarze Passagen
Beginner bis Pro-Sektion
leicht bis sehr schwer
leicht bis mittel
sehr schwer
Ausrüstung
Ski oder Snowboard, Helm
Snowboard oder Freeski, Helm, Rückenprotektor
Mountainbike, Helm, Protektoren
Trail- oder Enduro-Bike, Helm, Protektoren
Downhill-Bike, Fullface-Helm, Komplett-Schutz
Preis
rund 32 Euro Tageskarte
im Skipass enthalten
rund 30 Euro Tagesticket
im Bikepark-Ticket enthalten
im Bikepark-Ticket enthalten
Familieneignung
sehr hoch
mittel, ab Schulalter
mittel, ab Schulalter
hoch, kindgerecht mit Bike-Erfahrung
nicht für Familien
Verleih vor Ort
Skiverleih und Skischule
Snowboard-Verleih
Bikeshop mit Komplett-Verleih
Trail-Bike-Verleih
Downhill-Bike-Verleih und Schutzkleidung

Die Tabelle vergleicht die wichtigsten Erlebnisformen am Geißkopf — vom klassischen Familienskifahren im Winter bis zur legendären Downhill-Linie Black Velvet im Sommer.

Geschichte und Charakter

Das Skigebiet Geißkopf entwickelte sich in den 1960er und 1970er Jahren aus kleinen Anfängen mit einzelnen Schleppliften am Berg zu einem der größeren Bayerwald-Skigebiete und etablierte sich rasch als familienfreundliches Wintersportziel der Region. Mit dem zunehmenden Interesse am Snowboarding in den 1990er Jahren entstand auch der Snowpark, der heute zu den bekanntesten Freestyle-Adressen des südostbayerischen Raums gehört. Die eigentliche Pionierleistung des Geißkopfs liegt jedoch im Sommer: Bereits 1996 wurde am Berg einer der ersten kommerziellen Bikeparks Deutschlands eröffnet, in einer Zeit, in der Mountainbike-Downhill und Freeride hierzulande noch eine kleine Nischen-Sportart waren. Damit gehört der Geißkopf zu den Geburtsstätten der deutschen Bikepark-Szene und prägt diese bis heute mit Trail-Innovationen, Contests und einer eingeschworenen Stammkundschaft.

Pionier-Bikepark seit 1996

Der Bikepark Geißkopf gilt als einer der ältesten kommerziell betriebenen Mountainbike-Parks Deutschlands — die Eröffnung 1996 fiel in eine Phase, in der Downhill-Rennen in Mitteleuropa gerade erst Fuß fassten und die Idee eines ganzjährig befahrbaren Trail-Netzes am Berg noch ungewöhnlich war. Über die Jahrzehnte wuchs das Streckennetz von wenigen Linien auf inzwischen vierzehn ausgeschilderte Strecken, parallel entwickelten sich Bikeshop, Verleih, Bike-Hotels in Bischofsmais und ein eigenes Trail-Bau-Team. Heute ist der Geißkopf für viele deutsche, österreichische und tschechische Biker eine feste Saisonadresse, mehrere bekannte Downhill-Fahrer sind hier groß geworden.

Snowpark als Freestyle-Heimat

Mit dem Boom der Snowboard- und Freeski-Szene wuchs in den 2000er Jahren auch der Snowpark Geißkopf zu einer der wichtigsten Freestyle-Adressen Bayerns heran — eigene Park-Tage, Events und Contests etablierten den Geißkopf in der Szene, ein dediziertes Shaper-Team kümmert sich um die saisonale Pflege der Hindernisse. Die Mischung aus klassischem Familienskigebiet und ambitioniertem Snowpark ist im Bayerischen Wald in dieser Form nur am Geißkopf zu finden.

Praktische Tipps für den Geißkopf

  • Tickets im Vorverkauf sichern

    Die Tageskarte für das Skigebiet liegt für Erwachsene bei rund 32 Euro, das Bikepark-Tagesticket bei etwa 30 Euro. Halbtagestickets, Familienpässe und Mehrtagestickets sind spürbar günstiger pro Tag, in der Hochsaison rund um Weihnachten, Silvester, Fasching und an den heißen Sommer-Wochenenden lohnt sich der Vorverkauf zur Vermeidung von Wartezeiten an der Kasse.

  • Früh anreisen in der Hochsaison

    An schneereichen Wintersport-Wochenenden und heißen Bikepark-Tagen im Hochsommer ist der Hauptparkplatz früh gefüllt. Wer um neun Uhr an der Talstation steht, hat einen guten Platz und nutzt die ersten Liftfahrten ohne Wartezeiten — vor allem im Bikepark sind die Strecken in den frühen Vormittagsstunden noch nicht von intensiven Schlamm-Spuren geprägt.

  • + Komplett-Schutz im Bikepark

    Im Bikepark sind Helm, Knie- und Ellbogenprotektoren absolutes Minimum, für die anspruchsvolleren Downhill-Linien wie Black Velvet sind Fullface-Helm, Rückenprotektor und Komplett-Anzug Pflicht. Wer ohne eigene Ausrüstung kommt, leiht im Bikeshop an der Talstation Bike, Helm und Schutzkleidung gegen Tagesgebühr — der Komplett-Verleih ist eingespielte Routine.

  • i Strecken nach Können wählen

    Der Bikepark Geißkopf umfasst Strecken aller Schwierigkeitsgrade, doch die Linien sind nicht alle für Einsteiger geeignet. Die Black Velvet ist eine ausgewachsene Downhill-Strecke mit Wurzelpassagen und Steinfeldern, der Flowtrail dagegen ein freundlicher Einstieg in das Bikepark-Erlebnis. Wer das erste Mal kommt, fährt zuerst die markierten Anfänger-Strecken und steigert sich schrittweise.

  • Bike-Hotels in Bischofsmais

    Rund um die Talstation in Bischofsmais haben sich mehrere Bike-Hotels und bike-freundliche Pensionen etabliert, die abschließbare Bike-Garagen, Werkstattbereiche, Waschplätze und Trockenräume für Schutzkleidung bieten. Für mehrtägige Bikepark-Aufenthalte ist die Übernachtung vor Ort entspannter als die tägliche Anreise — viele Häuser bieten Bikepass-Pakete mit Verpflegung an.

  • Barrierearme Talstation

    Die Talstation, der Bikeshop und die Gastronomie sind weitgehend barrierearm erreichbar, Behindertenparkplätze stehen direkt an der Talstation zur Verfügung. Die eigentlichen Pisten und Bike-Strecken am Berg sind durch die Geländebeschaffenheit nicht durchgängig rollstuhlgeeignet, der Hauptsessel-Lift mit Bike-Halterung ist für Mountainbiker mit Beeinträchtigung jedoch nutzbar.

  • Beste Reisezeiten

    Für das Skigebiet ist die schneesichere Hauptsaison von Mitte Dezember bis Mitte März die ideale Zeit, mit Schwerpunkten in den bayerischen Schulferien. Der Bikepark öffnet in der Regel Anfang Mai und schließt Ende Oktober, die ruhigsten und angenehmsten Wochen sind im Juni und im September mit milden Temperaturen, geringer Schlammbildung und überschaubaren Besucherzahlen.

  • Schlecht-Wetter-Alternativen vor Ort

    Wenn das Wetter am Bikepark-Tag umschlägt und der Berg von Gewittern und Starkregen verschont werden soll, bieten die Nachbarorte Bischofsmais, Bodenmais und Regen mehrere Indoor-Alternativen — Glaswerkstätten, Bayerwald-Museen, Schwimmbäder und Wellness-Hotels. Im Winter sind Langlauf-Loipen rund um Bischofsmais bei Schneefall eine ruhigere Alternative zum trubelig vollen Skigebiet.

Insider-Tipps

Ruhigere Strecken jenseits der Hauptlinien

Die meisten Tagesgäste konzentrieren sich auf die bekannten Downhill-Linien und den Flowtrail — deutlich ruhiger sind die kleineren Singletrails am Rand des Streckennetzes und die Übungsbereiche im unteren Hangabschnitt. Wer abseits der Hauptlinien fährt, hat oft die Strecke für sich allein und kann in Ruhe an Sprungweite, Linienwahl und Bremspunkten arbeiten. Im Skigebiet sind die Nordhang-Pisten erfahrungsgemäß weniger frequentiert als die südlich orientierten Hauptabfahrten und damit auch nachmittags noch in gutem Zustand.

Übernachten und Einkehren

In Bischofsmais selbst gibt es mehrere kleine Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen mit speziell auf Wintersportler und Mountainbiker zugeschnittenen Angeboten — abschließbare Skikeller im Winter, Bike-Garagen mit Werkstattbereich im Sommer, Waschplätze und Trockenräume. Auf dem Berg an der Talstation finden sich Selbstbedienungs-Hütten und ein klassisches Bergrestaurant mit Sonnenterrasse, in Bischofsmais selbst laden traditionelle Gasthöfe mit Bayerwald-Küche zum Abendausklang ein.

HÄUFIGE FRAGEN

Wo genau liegt das Skigebiet Geißkopf?

Das Skigebiet Geißkopf liegt am gleichnamigen 1.097 Meter hohen Berg bei Bischofsmais im Landkreis Regen, rund 30 Kilometer nordöstlich von Regen und etwa 25 Kilometer von Deggendorf entfernt. Die Talstation befindet sich am Ortsrand von Bischofsmais im Vorderen Bayerischen Wald und ist über die Bundesstraße B11 zwischen Deggendorf und Regen erreichbar.

Wie hoch ist der Geißkopf?

Der Geißkopf erhebt sich auf 1.097 Meter über dem Meeresspiegel und gehört damit zu den mittelhohen Gipfeln des Vorderen Bayerischen Waldes. Vom Gipfelbereich fällt die Hauptabfahrt rund 400 Höhenmeter ins Tal, was den Geißkopf zu einem der höhenmeterstärksten Familienskigebiete der Region macht.

Wie viele Pisten und Lifte hat das Skigebiet?

Das Skigebiet umfasst rund sechs Kilometer präparierte Pisten an elf Liftanlagen — vom Hauptsessel-Lift in den Gipfelbereich über Schlepplifte und Ankerlifte bis zu Förderbändern in den Kinderhängen. Die Pisten sind weitgehend technisch beschneit und reichen von leichten blauen Übungshängen über mittelschwere rote Hauptabfahrten bis zu anspruchsvolleren Passagen am Nordhang.

Was kostet die Skipass-Tageskarte am Geißkopf?

Die Tageskarte für das Skigebiet kostet für Erwachsene rund 32 Euro, Halbtages- und Familientarife liegen spürbar darunter. In der Hochsaison rund um Weihnachten, Silvester und Fasching lohnt sich der Online-Vorverkauf zur Vermeidung von Wartezeiten an der Kasse, Mehrtagestickets reduzieren den Preis pro Tag zusätzlich.

Was ist der Snowpark Geißkopf?

Der Snowpark Geißkopf ist seit vielen Jahren eine der bekanntesten Freestyle-Adressen im südostbayerischen Raum mit mehreren Kickerlinien, Boxen und Rails in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen sowie einer eigenen Halfpipe-Linie. Eigene Park-Tage und Contests sorgen für Stimmung, ein dediziertes Shaper-Team kümmert sich um die saisonale Pflege der Hindernisse.

Seit wann gibt es den Bikepark Geißkopf?

Der Bikepark Geißkopf wurde bereits 1996 als einer der ersten kommerziell betriebenen Mountainbike-Parks Deutschlands eröffnet und gilt damit als Pionier-Einrichtung der deutschen Bikepark-Szene. Über die Jahrzehnte wuchs das Streckennetz von wenigen Linien auf inzwischen vierzehn ausgeschilderte Strecken, parallel entwickelten sich Bikeshop, Verleih und ein eigenes Trail-Bau-Team.

Welche Mountainbike-Strecken gibt es am Geißkopf?

Am Geißkopf stehen vierzehn ausgeschilderte Mountainbike-Strecken zur Verfügung — vom Flowtrail für Einsteiger über mittelschwere Singletrails bis zu Freeride-Linien mit Sprüngen und Drops und der legendären Downhill-Strecke Black Velvet für erfahrene Downhill-Fahrer. Die meisten Strecken werden über den umgerüsteten Sessellift mit Bike-Halterung erschlossen.

Wie viel kostet das Bikepark-Tagesticket?

Das Bikepark-Tagesticket liegt bei rund 30 Euro pro Erwachsenem und beinhaltet die unbegrenzte Nutzung des Sessellifts mit Bike-Halterung über alle Strecken hinweg. Mehrtagestickets und Saisontarife reduzieren den Preis pro Tag spürbar, für Übernachtungsgäste in den Bike-Hotels rund um Bischofsmais gibt es vergünstigte Kombi-Pakete mit Verpflegung.

Was ist die Black Velvet am Geißkopf?

Die Black Velvet ist die klassische Downhill-Strecke des Bikeparks Geißkopf und gehört zu den traditionsreichsten Linien des deutschen Mountainbike-Sports. Eine anspruchsvolle Downhill-Linie mit Wurzelpassagen, Steinfeldern, Drops und schnellen Geraden, ausschließlich für erfahrene Fahrer mit Downhill-Bike, Fullface-Helm und vollständiger Schutzausrüstung geeignet.

Welche Schutzausrüstung brauche ich im Bikepark?

Im Bikepark Geißkopf sind Helm, Knie- und Ellbogenprotektoren absolutes Minimum, für die anspruchsvolleren Downhill-Linien wie Black Velvet sind Fullface-Helm, Rückenprotektor und Komplett-Anzug dringend empfohlen. Wer ohne eigene Ausrüstung kommt, leiht im Bikeshop an der Talstation Bike, Helm und Schutzkleidung gegen Tagesgebühr — der Komplett-Verleih ist eingespielte Routine.

Wie reise ich mit dem Auto zum Geißkopf an?

Aus südlicher und westlicher Richtung führt die Anreise über die Autobahn A3 in Richtung Passau bis zur Abfahrt Deggendorf und weiter auf der Bundesstraße B11 mit Ausfahrt Bischofsmais, die Fahrt von der Autobahnabfahrt bis zur Talstation dauert etwa 35 bis 45 Minuten. Aus nordwestlicher Richtung führt der Weg über die A93 bis Regensburg, weiter über die B85 und B11 nach Bischofsmais.

Wann ist die beste Reisezeit für den Geißkopf?

Für das Skigebiet ist die schneesichere Hauptsaison von Mitte Dezember bis Mitte März die ideale Zeit mit Schwerpunkten in den bayerischen Schulferien. Der Bikepark öffnet in der Regel Anfang Mai und schließt Ende Oktober, die ruhigsten und angenehmsten Wochen sind im Juni und im September mit milden Temperaturen, geringer Schlammbildung und überschaubaren Besucherzahlen.
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