Der Kurpark Bodenmais erstreckt sich auf rund neun Hektar mitten im Zentrum des Heilklimatischen Kurorts Bodenmais im Bayerischen Wald und ist als gepflegte Park-Anlage seit Jahrzehnten das grüne Herz des Mittelgebirgs-Heilbads. Die Adresse lautet Im Kurpark in 94249 Bodenmais im Landkreis Regen, der Park liegt nur wenige Gehminuten vom Marktplatz entfernt und ist über die Ortsstraßen rund um das Kurzentrum erreichbar. Bodenmais trägt seit 1958 das staatliche Prädikat Heilklimatischer Kurort und nutzt damit das milde, reizarme Mittelgebirgs-Heilklima zwischen rund 700 und 800 Metern Höhe für Erholung, Atemwegstherapie und Herz-Kreislauf-Behandlungen — der Kurpark ist dabei das zentrale Bewegungs- und Erholungsareal direkt vor der Haustür der Kurgäste. Das Konzept verbindet klassische Park-Elemente mit Kneipp-Becken, einem überdachten Konzert-Pavillon mit regelmäßiger Live-Musik des Bodenmaiser Kurorchesters in den Sommermonaten, einer Minigolf-Anlage, einem kleinen Streichelzoo und einem großzügigen Kinderspielplatz mit modernen Spielgeräten. Anschließende Wanderwege führen aus dem Kurpark heraus direkt Richtung Silberberg mit seinem historischen Besucherbergwerk sowie über Höhenwege weiter zum Großen Arber, dem mit 1.456 Metern höchsten Berg des Bayerischen Waldes. Der Eintritt in den Kurpark ist ganzjährig frei, eine Kurkarte ist für die Nutzung des Parks nicht erforderlich, viele Veranstaltungen im Konzert-Pavillon werden jedoch über die Kurkarte oder geringe Zuschüsse mitfinanziert.
Anreise und Erreichbarkeit
Bodenmais liegt im Inneren Bayerischen Wald am Fuß des Silberbergs und des Großen Arbers, rund 35 Kilometer nördlich von Deggendorf, etwa 75 Kilometer nordöstlich von Regensburg und 180 Kilometer nordöstlich von München. Der Kurpark liegt direkt im Ortszentrum unter der Adresse Im Kurpark und ist von allen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen im Ort bequem zu Fuß erreichbar — die meisten Beherbergungsbetriebe in Bodenmais liegen in einem Umkreis von wenigen hundert Metern um den Park, der Marktplatz und das Kurzentrum sind in fünf bis zehn Gehminuten erreichbar. Der Eintritt in den Park ist frei, eine Voranmeldung ist nicht nötig.
Mit dem Auto
Aus Süden und Westen erreicht man Bodenmais über die Autobahn A3 in Richtung Passau bis zur Abfahrt Deggendorf und von dort über die Bundesstraßen B11 und B85 ins Innere des Bayerischen Waldes — die Fahrt von der Autobahn bis ins Bodenmaiser Ortszentrum dauert rund 45 bis 60 Minuten und führt durch die mittelalterlich geprägten Orte Regen und Bayerisch Eisenstein-Achterland. Aus Nordwesten und Norden führt die Route über die A93 bis Regensburg und weiter über die B85 nach Regen und Bodenmais. Direkt am Kurpark stehen mehrere kostenpflichtige Parkplätze und Parkstreifen am Straßenrand zur Verfügung, in der Hauptsaison sind die größeren Sammelparkplätze am Ortsrand die entspanntere Option. Behindertenparkplätze gibt es nahe dem Kurzentrum und am Haupteingang des Parks.
Mit der Bahn und dem ÖPNV
Bodenmais hat einen eigenen Bahnhof, der über die Waldbahnstrecke von Plattling über Zwiesel an das deutsche Bahnnetz angeschlossen ist — Reisende mit dem ICE oder IC erreichen Plattling und fahren dort in den Regionalexpress der Waldbahn um, die Fahrzeit von Plattling bis Bodenmais beträgt rund 70 bis 90 Minuten je nach Verbindung. Vom Bahnhof Bodenmais bis zum Kurpark sind es nur rund 500 bis 700 Meter zu Fuß, der Weg führt am Kurzentrum vorbei und ist ausgeschildert. Eine örtliche Buslinie verbindet die Ortsteile Bodenmais mit Zentrum und Bahnhof, die Bayerwald-Ticket-Konditionen mit der Gästekarte machen den Nahverkehr in der Region für Übernachtungsgäste besonders günstig.
Mit dem Flugzeug
Die nächstgelegenen Verkehrsflughäfen sind München mit rund 180 Kilometern Entfernung und Nürnberg mit rund 200 Kilometern. Auch Prag in Tschechien liegt mit rund 180 Kilometern noch im sinnvollen Anfahrtsradius. Die Weiterfahrt erfolgt am komfortabelsten mit dem Mietwagen oder mit der Bahn über Plattling, eine direkte Flugverbindung in den Bayerischen Wald gibt es nicht. Für Bahnreisende aus dem Norden ist die Anreise über München umständlicher als über Plattling.
Vor Ort bewegen und Parken
Innerhalb von Bodenmais lässt sich praktisch alles zu Fuß erledigen — der Ort ist mit rund 3.500 Einwohnern überschaubar, der Kurpark, der Marktplatz, das Kurzentrum, die Touristinfo und die meisten Hotels liegen in einem Radius von wenigen hundert Metern. Wer mit dem Auto anreist, parkt am sinnvollsten einmalig auf einem der Sammelparkplätze und nutzt für Ausflüge ins Umland den Bayerwald-Bus oder die Waldbahn. Der Kurpark selbst ist über mehrere Eingänge zugänglich, die Hauptwege sind asphaltiert oder fein geschottert und gut für Kinderwagen, Rollatoren und teilweise für Rollstühle befahrbar — einzelne Seitenwege durch den Waldrandbereich sind naturnah und nicht durchgehend barrierefrei.
Heilklimatischer Kurort und Park-Konzept
Bodenmais trägt seit 1958 das staatliche Prädikat Heilklimatischer Kurort — die Auszeichnung beruht auf einem reizarmen, milden Mittelgebirgs-Heilklima zwischen rund 700 und 800 Metern Höhe, das bei Atemwegserkrankungen, Allergien und Herz-Kreislauf-Beschwerden therapeutisch wirksam ist. Die Mischung aus sauberer Waldluft, mäßiger Höhe und geringer Pollen- und Schadstoffbelastung macht den Ort besonders im Sommer und Herbst zu einem klassischen Erholungsziel. Der Kurpark im Ortszentrum übernimmt im Kurkonzept die Rolle des zentralen Bewegungs- und Aufenthaltsareals — hier finden Atemwegs-Spaziergänge, Kneipp-Anwendungen, Gymnastik im Pavillon-Bereich und gemeinsame Treffen der Kurgäste statt.
Mittelgebirgs-Heilklima
Das offiziell anerkannte Heilklima von Bodenmais ist gekennzeichnet durch milde Reizfaktoren — moderate Höhe, geringe Schadstoffbelastung, niedrige Pollenkonzentration in Sommer und Herbst sowie eine vergleichsweise stabile Luftströmung im Inneren Bayerischen Wald. Indikationen für Aufenthalte sind chronische Atemwegserkrankungen, Belastungsasthma, leichte Herz-Kreislauf-Schwächen, Erschöpfung und Burn-out-Folgen, vegetative Beschwerden und Rekonvaleszenz nach Operationen. Im Kurpark unterstützen ebene Wege, schattige Baumgruppen und Sitzgelegenheiten die schonende Bewegungstherapie, vom Park aus führen ausgeschilderte Höhenwege in die Bergwälder rund um Silberberg und Hochbogen.
Konzept und Pflege
Der Kurpark wird von der Gemeinde Bodenmais in Zusammenarbeit mit dem Kurbetrieb unterhalten und ist ganzjährig kostenfrei zugänglich. Auf rund neun Hektar wechseln sich gepflegte Rasenflächen, Blumenbeete mit saisonalen Bepflanzungen, Baumgruppen aus Eichen, Linden, Ahorn und Bergulmen, schattige Sitzecken und kleine Wasserflächen ab. Im Sommer prägen blühende Staudenrabatten und Sommerblumen das Bild, im Herbst die markante Laubfärbung der Mischwaldgehölze, im Winter wird der Park als Spazierareal und Verbindung zu den Loipen Richtung Silberberg genutzt.
Die sechs Erlebnisbereiche im Überblick
Kneipp-Anlage
Das Wassertret-Becken nach Sebastian Kneipp ist ganzjährig kostenfrei zugänglich und gehört zu den meistgenutzten Therapieangeboten des Kurparks — kaltes Quellwasser, ein Geländer zum Festhalten und der typische Storchengang regen Kreislauf und Immunsystem an, eine ergänzende Armbad-Rinne vervollständigt die klassische Kneipp-Anwendung.
Konzert-Pavillon
Der überdachte Konzert-Pavillon im Zentrum des Parks ist Bühne für Live-Musik in den Sommermonaten — das Bodenmaiser Kurorchester spielt regelmäßig Blasmusik, Volksmusik und klassische Promenadenkonzerte, ergänzt durch Gastauftritte von Gastvereinen und Tanzkapellen. Die Konzerte sind für Kurgäste und Besucher frei zugänglich.
Minigolf-Anlage
Die Minigolf-Anlage im Kurpark umfasst 18 klassische Bahnen aus Beton und Eternit, dazu gehören Loopings, Pyramiden und Doppelwellen-Bahnen. Schläger und Bälle werden gegen geringe Gebühr direkt am Eingang ausgeliehen, die Anlage ist in der Saison von rund April bis Oktober täglich geöffnet und besonders bei Familien sehr beliebt.
Streichelzoo
Der kleine Streichelzoo im hinteren Teil des Parks beherbergt Ziegen, Schafe, Kaninchen, Meerschweinchen und kleinere Hofgeflügel — die Tiere sind an Besuch gewöhnt, Kinder dürfen unter Aufsicht streicheln, eigenes Futter ist nicht erlaubt. Der Zugang ist kostenfrei, in der Saison ist der Zoo täglich tagsüber geöffnet.
Kinderspielplatz
Der großzügige Kinderspielplatz im Kurpark bietet moderne Holz-Klettergerüste, mehrere Rutschen, Schaukeln, Wipptiere, ein Sandareal und einen Wasserspielbereich für den Sommer. Bänke entlang der Spielfläche bieten Eltern und Großeltern bequeme Sitzmöglichkeiten, der Platz ist eingezäunt und gut einsehbar.
Wanderwege
Vom Kurpark führen ausgeschilderte Wanderwege Richtung Silberberg mit Besucherbergwerk und Sommerrodelbahn sowie über die Bodenmaiser Höhenwege weiter zum Großen Arber. Kurze Spazierrunden im Park selbst sind ab 20 Minuten zu schaffen, ausgedehnte Tageswanderungen Richtung Arber dauern fünf bis sieben Stunden mit Hin- und Rückweg.
Vergleich der Erlebnis-Optionen im Kurpark Bodenmais
Die Tabelle zeigt, wie sich die einzelnen Bereiche des Kurparks ergänzen — von der schnellen Kneipp-Anwendung über ein klassisches Promenadenkonzert bis zur halbtägigen Wanderung in Richtung Silberberg.
Bodenmais als Heilklimatischer Kurort
Bodenmais ist seit Jahrzehnten einer der bekanntesten Heilklimatischen Kurorte im Bayerischen Wald — der Ort verbindet das therapeutische Mittelgebirgs-Heilklima mit klassischer Kurinfrastruktur aus Kurhaus, Kurpark, Therapieeinrichtungen und einer großen Auswahl an Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen. Die Mischung aus überschaubarer Ortsgröße, kompakten Gehwegen, vielfältigen Wanderzielen im Umland und einem reichhaltigen Kulturprogramm macht Bodenmais besonders für ältere Kurgäste, Familien und Erholungsuchende zu einem beliebten Ziel.
Silberberg und Besucherbergwerk
Der Silberberg erhebt sich mit rund 955 Metern direkt oberhalb von Bodenmais und ist mit dem historischen Besucherbergwerk eines der wichtigsten Ausflugsziele in der unmittelbaren Umgebung des Kurparks. Vom Kurpark führt ein Wanderweg in rund 60 bis 90 Minuten Gehzeit zum Bergwerksstollen, alternativ verkehren in der Saison Pendelbusse vom Ortszentrum aus. Der Bergstollen war ehemals eine der wichtigsten Silber- und Eisenerz-Gruben Bayerns, heute werden geführte Touren durch die historischen Stollen angeboten.
Großer Arber als Tageswanderung
Vom Kurpark führen ausgeschilderte Höhenwege über mehrere Etappen Richtung Großer Arber, dem mit 1.456 Metern höchsten Berg des Bayerischen Waldes. Sportliche Wanderer schaffen die einfache Strecke zum Gipfel oder zur Bergstation der Arber-Bergbahn in rund vier bis fünf Stunden, mit Rückweg ist eine Tagestour von acht bis zehn Stunden zu planen. Bequemere Alternativen sind die kombinierte Anreise mit dem Bayerwald-Bus zur Talstation und der Aufstieg per Gondelbahn auf das Gipfelplateau.
Praktische Tipps für den Kurpark Bodenmais
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Park kostenfrei, Minigolf kostenpflichtig
Der Zugang zum Kurpark, zur Kneipp-Anlage, zum Konzert-Pavillon, zum Streichelzoo und zum Kinderspielplatz ist ganzjährig kostenfrei. Nur die Minigolf-Anlage erhebt eine kleine Spielgebühr pro Runde, Schläger und Bälle werden an der Kasse am Eingang ausgegeben — Kleingeld in der Tasche zu haben ist hier praktisch.
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Konzert-Termine vorab prüfen
Das Bodenmaiser Kurorchester und Gastvereine spielen in den Sommermonaten regelmäßig im Konzert-Pavillon — meist mehrmals pro Woche im Juli und August, in Mai, Juni und September seltener. Die aktuellen Spielpläne hängen am Pavillon aus und liegen in der Touristinformation am Marktplatz bereit, eine Anmeldung ist nicht nötig.
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Kneipp-Becken am späten Vormittag
Das Wasser des Kneipp-Beckens ist am späten Vormittag von der Sonne leicht durchwärmt, gleichzeitig sind die ersten Kurgäste der Frühschicht schon durch. Wer das Wassertreten mit Sonnenwärme auf der Haut kombinieren möchte, plant den Besuch zwischen zehn und zwölf Uhr ein, anschließend ist Zeit für eine warme Bewegungspause auf den Wiesen.
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Streichelzoo nicht in der Mittagshitze
Die Ziegen, Schafe und Kaninchen im Streichelzoo ziehen sich in der Mittagshitze gerne in die Schattenecken zurück und sind dann weniger aktiv. Die besten Begegnungschancen für Kinder gibt es am Vormittag bis spätestens elf Uhr oder am späten Nachmittag ab vier Uhr — eigenes Futter ist nicht erlaubt, die Tiere werden vom Park verpflegt.
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Gästekarte bei Übernachtung mitnehmen
Wer in Bodenmais übernachtet, erhält über die meisten Beherbergungsbetriebe automatisch die Bayerwald-Gästekarte. Sie gewährt freie Nutzung der Waldbahn und vieler Bayerwald-Busse, vergünstigten Eintritt zu Bädern und Kulturhäusern und kleine Rabatte bei der Minigolf-Anlage. Karte am ersten Tag im Hotel abholen und stets dabei haben.
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♿
Barrierefreie Hauptwege
Die Hauptwege im Kurpark sind asphaltiert oder fein geschottert und für Rollatoren, Kinderwagen und Rollstühle in den Hauptbereichen gut befahrbar. Steigungen sind gering, Bänke stehen in dichter Folge entlang der Wege, der Konzert-Pavillon und die Kneipp-Anlage sind ebenerdig zugänglich. Naturnahe Seitenpfade im Waldrandbereich sind nicht durchgehend barrierefrei.
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☀
Picknick auf den Wiesen erlaubt
Die Rasenflächen im Kurpark dürfen zum Sonnen, Lesen und Picknicken genutzt werden, Decken sind willkommen, Grillen ist nicht gestattet. Im Sommer bieten die Baumgruppen aus Linden und Ahorn willkommenen Schatten, eine eigene Trinkflasche und ein leichter Sonnenschutz machen den Park-Aufenthalt entspannt.
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Konzert-Pavillon auch bei Regen
Der überdachte Konzert-Pavillon bietet auch bei plötzlichem Sommerregen Schutz und macht die Veranstaltungen wetterunabhängig — geplante Konzerte finden in der Regel auch bei leichtem Regen statt, nur Gewitter führen zu Verschiebungen. Eine leichte Regenjacke im Rucksack ist im Bayerischen Wald ganzjährig sinnvoll.
Insider-Tipps
Versteckte Lieblingsecken
Die schönste ruhige Ecke des Kurparks liegt im hinteren Bereich nahe dem Streichelzoo — dort gibt es eine kleine Mooseiche mit Bank unter den ausladenden Zweigen, von der aus man die Tiere im Gehege beobachten kann, ohne im Trubel der Familien zu stehen. Eine zweite versteckte Lieblingsecke ist die kleine Brücke über den Bachlauf am Rand des Spielplatzes, im Frühsommer blühen hier Sumpfdotterblumen und Wiesenknöterich, im Spätsommer ist es ein ruhiger Lese-Spot.
Restaurants in Park-Nähe
Rund um den Kurpark und am nahegelegenen Marktplatz finden sich mehrere klassische Bayerwald-Wirtshäuser mit traditioneller Küche aus Bratenklößen, Schweinsbraten, Forellen und Wildgerichten. Cafés und Eisdielen am Marktplatz sind in der Saison gut besucht, viele Hotels mit Halbpension bieten Mittagstische auch für Tagesgäste an — eine kurze Vorab-Anfrage beim jeweiligen Haus ist hilfreich.




