Die Zollfreigrenze für Geschenke liegt bei 100 USD – das heißt, alles, was darüber hinausgeht, kann durchaus noch zusätzliche Gebühren nach sich ziehen. Übrigens solltest du beim Ausfüllen der Zollinhaltserklärung wirklich genau sein, denn ungenaue Angaben können richtig Ärger verursachen. Lebensmittel sind so eine heikle Sache: Industriell verpackte Snacks oder Süßigkeiten kommen meistens durch, frische Früchte, Fleisch oder Milchprodukte haben in deinem Paket aber definitiv nichts zu suchen. Ehrlich gesagt hat mich das ziemlich überrascht, denn gerade lokale Spezialitäten hätten doch perfekt als Mitbringsel gepasst.
Medikamente darfst du nur in kleinen Mengen verschicken und am besten gleich mit einer ärztlichen Bescheinigung versehen – ohne die kann es sonst echt kompliziert werden. Was Pflanzen angeht, ist Vorsicht geboten: Samen, lebende Pflanzen oder bestimmte Holzartikel sind oft streng reglementiert oder sogar komplett verboten, da sie Schädlinge einschleppen könnten. Technische Geräte wie Smartphones oder Laptops kannst du zwar versenden, aber pass auf die Wertangabe auf und check vorher die möglichen Zertifikate – sonst könnte dein Paket beim Zoll hängen bleiben.
Was die Preise angeht: Ab etwa 20 Euro geht’s los für den Versand, wobei das Gewicht natürlich eine große Rolle spielt. Die Lieferzeit schwankt zwischen fünf und zehn Werktagen – je nachdem, welchen Dienstleister du wählst. Also: Lieber ein bisschen Zeit einplanen und vor allem gut packen und deklarieren – sonst wird aus dem Geschenk schnell eine nervige Warteaktion.