Der Landal GreenParks Katschberg liegt auf rund 1.640 Metern Seehöhe direkt am Katschberg-Pass an der Grenze zwischen den österreichischen Bundesländern Salzburg und Kärnten, formell zur Kärntner Gemeinde Rennweg am Katschberg gehörend. Der Pass verbindet das Lungauer Hochplateau im Norden mit dem Liesertal im Süden und ist eine der ältesten Alpen-Querungen der Ostalpen. Der Park ist als alpiner Chalet-Standort konzipiert, mit frei stehenden Holz-Chalets in mehreren Größen, einem zentralen Servicegebäude, Indoor-Pool, kleinem Wellness-Bereich und Restaurant. Im Winter liegen die Lifte des Skigebiets Katschberg-Aineck mit rund 70 Kilometern präparierter Pisten und einer Höhenspanne von 1.066 bis 2.220 Metern direkt vor der Tür, im Sommer öffnen Wanderwege auf den Aineck und das Tschaneck-Hochplateau, dazu kommt der Nationalpark Hohe Tauern als großer Tagesausflug-Anker. Wer Familien-Alpenurlaub mit Ski-In-Lage, mildem Sommer auf der Almhöhe und Halbtages-Touren in die Nationalparks Hohe Tauern und Nockberge sucht, findet am Katschberg eine sehr kompakte, kindgerechte Standortkombination.
Anreise und Erreichbarkeit
Der Katschberg-Pass gehört zu den am besten erreichbaren Hochlagen-Standorten der Ostalpen, weil die A10 Tauernautobahn den Pass mit dem Katschberg-Tunnel auf rund 1.110 Metern unterquert und auf beiden Seiten ein Ausfahrt-Anschluss in wenigen Minuten den Park-Standort auf der Passhöhe erreicht. Die meisten Gäste kommen mit dem Auto, weil sich Lungau, Liesertal und die Nationalparks Hohe Tauern und Nockberge mit Park-Standort plus Auto am flexibelsten erkunden lassen. Bahn und Bus funktionieren bis Spittal an der Drau oder Tamsweg verlässlich, der letzte Abschnitt zum Park bleibt eine Frage von Taxi oder Park-Shuttle. Aktuelle Park-Adresse, Check-In-Zeiten und Anreisefenster lassen sich am sichersten direkt unter landal.de prüfen, eine touristische Übersicht zur Region liefert die offizielle Plattform katschberg.at.
Mit dem Auto
Aus Deutschland führt der schnellste Weg über die A8 München, die deutsch-österreichische Grenze bei Walserberg und weiter auf der A10 Tauernautobahn in Richtung Villach. Aus München sind es rund 3:00 Stunden, aus Salzburg rund 1:30 Stunden, aus Wien über die A2 und A10 rund 4:00 Stunden. Direkt auf der Passhöhe verlässt man die A10 an der Ausfahrt Rennweg am Katschberg aus Süden oder St. Michael im Lungau aus Norden und folgt der ehemaligen Pass-Straße wenige Minuten bergauf zur Passhöhe. Mautpflicht besteht auf der Tauernautobahn, sodass eine Vignette plus die Sondermaut für den Tauern-Abschnitt am sinnvollsten online vorab gelöst wird.
Mit der Bahn oder dem ÖPNV
Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind Spittal-Millstättersee im Lieser-Tal und Tamsweg im Lungau. Spittal liegt an der Tauernbahn Salzburg–Villach und ist mit Intercity- und Railjet-Zügen sehr gut angebunden, von dort sind es rund 35 Kilometer mit Bus oder Taxi zum Park. Aus Deutschland reist man typischerweise über München und Salzburg mit Railjet nach Spittal-Millstättersee, mit einer Gesamtreisezeit von rund 6 bis 7 Stunden ab München-Hauptbahnhof. Ein Park-Shuttle vom Bahnhof in Spittal lässt sich bei vielen Anbietern reservieren.
Mit dem Flugzeug
Klagenfurt am Wörthersee ist mit rund 90 Kilometern und 1:15 Stunden Fahrtzeit über die A10 der nächstgelegene Flughafen, mit saisonalen Verbindungen aus Frankfurt, Hamburg, Berlin und Wien. Salzburg liegt rund 130 Kilometer entfernt und ist mit rund 1:30 Stunden über die A10 die meistgenutzte Variante für deutsche und internationale Gäste, mit dichteren Flugplänen vor allem in der Wintersaison. München mit rund 3 Stunden Mietwagen-Transfer ist eine beliebte Alternative.
Vor Ort bewegen und Parken
Innerhalb des Parks bewegt man sich zu Fuß oder mit dem Auto auf den parkeigenen Erschließungswegen, an jedem Chalet stehen ein oder zwei Pkw-Plätze direkt vor der Tür. Die Lifte des Skigebiets Katschberg-Aineck sind in wenigen Gehminuten erreichbar, Ski- und Snowboard-Verleih liegen am Park-Rand. Im Sommer bringen die Aineck-Bergbahn und die Tschaneck-Bahn Wanderer und Familien auf die Hochplateaus, beide sind in Hauptsaisonen täglich in Betrieb. Aktuelle Betriebszeiten und Sommer-Tickets veröffentlicht die Bergbahn unter katschberg.at.
Park-Konzept und Chalets auf der Passhöhe
Der Landal Katschberg ist als klassischer alpiner Chalet-Park konzipiert, mit frei stehenden Holz-Chalets, die in mehreren Größenkategorien zwischen Lärchenstämmen, Heide-Wiesen und kleinen Felsformationen verteilt sind. Die Anlage liegt auf rund 1.640 Metern Seehöhe direkt am Pass, sodass schon vor dem Eingang Hochlagen-Klima mit kühleren Sommernächten und reichhaltigem Schneefall im Winter prägt. Das zentrale Servicegebäude beherbergt Rezeption, einen kleinen Park-Shop, Restaurant, beheizten Innen-Pool und einen kompakten Wellness-Bereich. Der Park richtet sich an Familien mit Kindern und an Wintersport-Paare, die einen ruhigen, klassisch alpin gestalteten Standort mit kurzen Wegen zu Liften und Wanderwegen suchen. Wer alpinen Familienurlaub mit Ski-In-Lage am Aineck und sehr gut erschlossener Sommer-Bergwelt rund um Tschaneck und Aineck sucht, findet auf der Katschberg-Höhe eine der zugänglichsten Hochlagen-Adressen der Ostalpen.
Beheizter Innen-Pool und Wellness
Der beheizte Innen-Pool im zentralen Servicegebäude ist Wetter-Versicherung für Regentage und entspannte Nachmittage nach Ski oder Wanderung. Hauptbecken, Kinder-Spritzbereich und Whirlpool-Liegen decken die wichtigsten Altersgruppen ab. An den Pool grenzt ein kompakter Wellness-Bereich mit Sauna, Dampfbad und Ruhe-Zone, einige Chalet-Kategorien verfügen zusätzlich über eine Außensauna oder Hot Tub. Öffnungszeiten variieren saisonal, in der Hauptsaison im Februar sind späte Nachmittage stark frequentiert, Vormittage gelten als ruhigere Fenster.
Indoor-Spielbereich und Animation
Ein kleiner parkeigener Indoor-Spielbereich mit Klettergerüsten und Ballbahnen gibt vor allem im Winter und an Schlechtwetter-Tagen wertvolle Beschäftigungs-Anker. Saisonale Animationsprogramme mit Maskottchen, Schatzsuche und Bastelnachmittagen laufen in den österreichischen, deutschen und niederländischen Schulferien täglich. Im Sommer ergänzt ein Spielplatz mit Schaukeln und Klettermodul das Programm, dazu kommen Pony-Reiten und Bauernhof-Tage im Lungauer Umfeld.
Chalet-Typen und Ausstattung
Die Chalets folgen einem alpinen Holz-Standard mit Massivholz-Wänden, Lärchen-Fassade, gemauertem Sockel und einer großzügigen Wohn- und Essbereich-Zone im Erdgeschoss. Vollküche, Spülmaschine, Geschirr für die Belegungszahl und ein Esstisch für die ganze Reisegruppe gehören in allen Kategorien zur Grundausstattung. Schlafzimmer-Anzahl skaliert mit der Hauskategorie, viele Chalets haben einen Kamin oder einen Schwedenofen mit Holz vor dem Eingang. Premium- und Komfort-Varianten kommen mit eigener Sauna, Hot Tub oder Whirlbadewanne und sind im Winter ein beliebtes Paar-Format. Familien wählen häufig Chalets mit drei oder vier Schlafzimmern, Balkon oder Terrasse Richtung Aineck und kleinem Garten. Hunde sind in den meisten Häusern willkommen, gekennzeichnete Hunde-Chalets mit eingezäunter Terrasse erleichtern den Aufenthalt mit Vierbeiner. Die überdachten Eingangsbereiche der Chalets sind ein praktischer Hochlagen-Vorteil, weil Schneeräumen vor der Tür im Winter zum Tagesritual gehört.
Restaurant, Bistro und Park-Shop
Das Park-Restaurant kombiniert klassische Kärntner und Salzburger Küche mit familienfreundlichen Optionen, von Käsnocken und Kasnudeln über Wiener Schnitzel bis zur Kinderkarte. Ein kleines Bistro mit Kaffee und Snacks bedient Pausen zwischen Skitag und Pool. Der Park-Shop deckt Basisversorgung ab, größere Einkäufe lohnen sich in Rennweg, St. Michael im Lungau oder Spittal an der Drau. Wer Kärntner Produkte ins Chalet holen möchte, findet bei den Almhütten und Bauernhöfen rund um Rennweg und im Lieser-Tal Speck, Käse, Brot und Lungauer Erdäpfel aus regionaler Produktion.
Die 6 wichtigsten Erlebnisse rund um den Park im Überblick
Skigebiet Katschberg-Aineck
Das Skigebiet Katschberg-Aineck verbindet die Bundesländer Salzburg und Kärnten mit rund 70 Pistenkilometern und 16 Liften, die Talstation liegt direkt am Park. Pisten zwischen 1.066 und 2.220 Metern erschließen breite, gut präparierte Hänge für Anfänger und Familien sowie eine kleine Auswahl an schwarzen Abfahrten am Aineck. Aktuelle Pistenpläne, Liftpreise und Öffnungszeiten bietet die offizielle Plattform katschberg.at.
Sommer-Aineck mit Bergbahn
Im Sommer öffnet die Aineck-Bergbahn die Hochlagen für Familien-Wanderungen und Aussichtspunkte mit Panorama über die Hohen Tauern und die Nockberge. Vom Gipfelplateau auf rund 2.220 Metern starten Rundwege mit Almstationen, Quellen und kleinen Karen. Aktuelle Sommer-Betriebszeiten und Familien-Pässe finden sich unter katschberg.at.
Tschaneck und Lungau-Hochplateau
Das Tschaneck am Nordhang des Katschbergs liegt im Salzburger Lungau und ist über eine Sesselbahn vom Pass erreichbar. Vom Tschaneck-Gipfel führen klassische Almwanderungen über die Aineckhütte, das Speiereck-Massiv und die Lungauer Almenwelt mit Hofläden und Käsereien. Wer Lungauer Alm-Stimmung sucht, findet am Tschaneck die ruhigeren, weniger frequentierten Routen abseits der Salzburger Hauptachsen.
Nationalpark Hohe Tauern
Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit rund 1.856 Quadratkilometern der größte Nationalpark der Alpen und Heimat des Großglockners auf 3.798 Metern. Ab dem Park sind klassische Einstiegspunkte wie das Maltatal mit Kölnbrein-Staumauer, die Großglockner-Hochalpenstraße und das Möll-Tal als Halb- bis Ganztages-Tour erreichbar. Karten, geführte Touren und Ranger-Treffpunkte bietet die offizielle Plattform des Nationalparks.
Millstätter See und Liesertal
Der Millstätter See liegt rund 50 Kilometer südöstlich des Parks im Süden des Lieser-Tals und ist mit rund 13 Kilometern Länge der zweitgrößte See Kärntens. Strandbäder in Millstatt, Döbriach und Seeboden bieten in Sommer-Hauptmonaten warmes Badewasser mit bis zu 23 Grad. Die Stiftskirche Millstatt mit ihrem romanischen Kreuzgang und das Carantana-Museum runden den Halbtages-Trip kulturell ab.
Biosphärenpark Nockberge
Der Biosphärenpark Nockberge im Süden Kärntens ist eines der ältesten Schutzgebiete der Republik und liegt rund 40 Minuten Fahrtzeit vom Park. Die Nockalmstraße schraubt sich über 35 Kilometer und 52 Kehren durch sanft gerundete Almgipfel und Lärchen-Mischwald, dazu kommen Almhütten mit Kärntner Brettljause und Rangerführungen durch das Biosphären-Reservat. Im Spätsommer prägen Heide- und Wacholder-Hänge die Landschaft besonders fotogen.
Tagesausflüge im Vergleich
Eine entspannte Katschberg-Woche im Sommer kombiniert in der Regel zwei bis drei Park-Tage mit Pool, Wellness und Wanderungen direkt am Pass, einen halben Tag oben am Aineck mit Bergbahn, einen Tag im Nationalpark Hohe Tauern, einen Badetag am Millstätter See und einen weiteren Halbtag auf der Nockalmstraße. Im Winter dominiert das Skigebiet Katschberg-Aineck mit drei bis vier Skitagen, ergänzt um einen Ruhetag mit Pool und Sauna und einer Schlitten- oder Schneeschuh-Tour am Tschaneck.
Skigebiet Katschberg-Aineck im Detail
Das Skigebiet Katschberg-Aineck gehört zu den am besten erschlossenen Familien-Skigebieten der Ostalpen und liegt mit dem Großteil seiner Pisten zwischen 1.640 und 2.220 Metern Seehöhe. Die 16 Anlagen verteilen sich auf zwei Hauptachsen, eine Salzburger Seite mit dem Tschaneck und eine Kärntner Seite mit dem Aineck, die über mehrere Lifte und Verbindungspisten miteinander verknüpft sind. Mit rund 70 Pistenkilometern bietet das Gebiet eine ausgewogene Mischung aus blauen und roten Abfahrten und kann mit einem Pass auf beiden Bundesland-Seiten genutzt werden.
Pistenangebot und Schwierigkeiten
Rund 70 Prozent der Pisten sind blau oder rot, mit breiten und gut präparierten Hängen vor allem auf der Aineck-Seite. Die schwarzen Abfahrten am Aineck und die FIS-Strecke am Tschaneck bedienen Skifahrer mit gehobenem Niveau. Ein Funpark und eine Familien-Erlebnis-Strecke ergänzen das Programm. Schneesicherheit ist durch Höhenlage und flächendeckende Beschneiung sehr hoch. Aktuelle Pistenpläne und Liftpreise bietet katschberg.at.
Skischule, Kinderland und Verleih
Mehrere Skischulen am Pass decken Anfänger- und Aufbau-Kurse von der Bambini-Stufe bis zum Erwachsenen-Aufstieg ab. Ein flaches Kinderland mit Förderband und Schlepp-Karussell liegt unmittelbar am Park, sodass kleine Kinder ohne lange Wege starten können. Skiverleih und Boot-Fitting werden von zwei großen Verleih-Stationen am Pass angeboten. Wer mehrere Skitage plant, profitiert deutlich von einem 6-Tages-Pass im Vergleich zu Tageskarten.
Snowpark, Rodeln und Schneeschuh
Eine Rodelbahn am Aineck mit rund drei Kilometern Länge ergänzt das Programm für Familien, Schlitten lassen sich an den Talstationen ausleihen. Schneeschuh-Touren auf das Tschaneck-Plateau werden von lokalen Bergführern angeboten und sind eine ruhige Alternative zum Skitag. Wer Langlauf bevorzugt, findet im Lungau auf der Salzburger Seite ein dichtes Loipennetz von der klassischen Spur bis zum Skating-Hochplateau.
Sommer am Katschberg, Tschaneck und Aineck
Im Sommer wandelt sich der Katschberg vom Wintersport-Standort zu einer ruhigen, mild temperierten Familien-Adresse auf rund 1.640 Metern. Aineck-Bergbahn und Tschaneck-Bahn bringen Wanderer in die Hochlagen, von wo aus klassische Almwege und Gipfelrouten starten. Temperatur-Maximum auf der Passhöhe liegt im Juli und August häufig bei 22 bis 25 Grad, mit deutlich kühleren Nächten als im Tal, was die Höhe als Hitzeflucht im Hochsommer beliebt macht.
Familien-Wanderungen und Themenwege
Mehrere markierte Familien-Rundwege starten am Pass und auf dem Tschaneck-Plateau. Klassiker sind der Wasser-Erlebnisweg am Aineck, der Sagen-Weg über das Lungauer Hochplateau und der Almrunde-Weg am Tschaneck mit Stationen für Almtiere und Kräuter. Wer einen Halbtag plant, kombiniert eine Bergbahn-Auffahrt mit einem ein- bis zweistündigen Rundweg und einer Mittagspause auf einer Almhütte. Aktuelle Familien-Themenwege und Sommer-Pässe veröffentlicht katschberg.at.
Gipfel-Touren am Aineck und Tschaneck
Geübtere Bergsportler steuern den Aineck-Gipfel auf 2.220 Metern als klassische Halbtagestour an, mit Anstieg über die Bergbahn-Mittelstation. Der Tschaneck-Gipfel auf rund 2.460 Metern liegt anspruchsvoller. Beide Gipfel öffnen Panorama-Blicke auf die Hohen Tauern, den Großglockner und die Niederen Tauern. Festes Schuhwerk und Wind-Schicht sind auf der Höhe auch im Hochsommer Standard.
Hohe Tauern, Nockberge und Liesertal als Tagesausflüge
Vom Katschberg-Pass führen mehrere klassische Tagesausflug-Achsen in die großen Schutzgebiete und Seen-Landschaften Kärntens und Salzburgs. Im Westen öffnet sich der Nationalpark Hohe Tauern mit Großglockner-Hochalpenstraße und Kölnbrein-Staumauer, im Süden liegen der Biosphärenpark Nockberge und der Millstätter See, im Norden das Salzburger Lungauer Hochplateau und der Mauterndorfer Markt mit Burg.
Großglockner-Hochalpenstraße und Maltatal
Die Großglockner-Hochalpenstraße verbindet das Salzburger Fusch mit dem Kärntner Heiligenblut und führt auf rund 48 Kilometern mit 36 Kehren auf eine maximale Pass-Höhe von 2.504 Metern. Vom Park sind es rund 90 Kilometer Anfahrt, die Mautstraße ist von Mai bis Oktober geöffnet. Alternativer Hohe-Tauern-Tag führt ins Maltatal mit der Kölnbrein-Staumauer auf 1.902 Metern, der höchsten Staumauer Österreichs.
Nockalmstraße und Biosphärenpark
Die Nockalmstraße ist mit 35 Kilometern und 52 Kehren eine der schönsten Panorama-Routen der Ostalpen und verbindet Innerkrems mit Ebene Reichenau. Sie führt durch sanft gerundete Almgipfel, Lärchen-Mischwälder und Wacholder-Hänge, mit zahlreichen Almhütten als Pausen-Stationen. Vom Park sind es rund 40 Minuten zum Eingangspunkt Innerkrems, die Maut-Straße ist von Mai bis Oktober geöffnet. Ranger-Führungen im Biosphärenpark Nockberge starten an mehreren Themen-Wegen, ein Stopp am Karlbad als historisches Heilbad ist ein klassischer Halbtages-Punkt.
Millstätter See und Spittal
Der Millstätter See liegt rund 50 Kilometer südöstlich vom Park und ist mit knapp 13 Kilometern Länge der zweitgrößte See Kärntens. Strandbäder in Millstatt, Döbriach und Seeboden öffnen von Mai bis September, die Wassertemperatur erreicht im Juli und August häufig 22 bis 24 Grad. Die Stiftskirche Millstatt mit dem romanischen Kreuzgang aus dem 11. Jahrhundert ist eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke Kärntens. Spittal an der Drau am Westufer beherbergt das Renaissance-Schloss Porcia mit Arkadenhof und kleinem Museum.
Praktische Tipps für den Landal Katschberg
-
€
Preisbewusste Planung außerhalb der Schulferien
Die deutlich niedrigsten Wochenpreise liegen außerhalb der österreichischen, deutschen und niederländischen Schulferien, vor allem im späten Januar abseits der Karwoche, in der ersten Juli-Hälfte und im September. Paare und Familien mit Vorschulkindern profitieren am stärksten. Aktuelle Verfügbarkeiten lassen sich direkt unter landal.de prüfen.
-
✦
Ski-Pass online vorab buchen
Der Aineck-Tschaneck-Skipass ist online über die offizielle Plattform katschberg.at häufig günstiger als an der Tageskasse, vor allem 6-Tages-Pässe für die ganze Familie. Skiverleih-Material lässt sich ebenfalls online reservieren, viele Anbieter liefern direkt zum Chalet.
-
+
Selbstversorgung clever planen
Die Chalets sind mit Vollküche ausgestattet. Ein Großeinkauf in Rennweg, St. Michael im Lungau oder Spittal an der Drau direkt nach Anreise spart Park-Shop-Aufpreise. Lungauer Bauernläden bieten Eachtling-Erdäpfel, Speck, Käse und Lungauer Wildkräuter, Kärntner Hofläden im Lieser-Tal ergänzen mit Bauernbrot und Wild-Spezialitäten. Regionale Routen-Tipps liefert die offizielle Plattform katschberg.at.
-
i
Höhen-Anpassung in den ersten Tagen
Die Passhöhe auf 1.640 Metern und Gipfel bis 2.460 Metern fordern leichte Höhen-Anpassung, vor allem für Gäste aus den Niederlanden und Norddeutschland. Erste Tage besser mit kürzeren Routen, viel Wasser und einer ruhigen Nacht, dann erst die längeren Gipfel-Touren am Aineck oder Tschaneck. Sonnenschutz ist auf der Höhe auch bei kühlem Wetter Standard, die UV-Belastung steigt pro 1.000 Höhenmeter spürbar.
-
⌘
Großglockner an klaren Tagen
Die Großglockner-Hochalpenstraße ist nur an klaren Tagen ein echtes Panorama-Erlebnis, weil die Hochlagen-Aussichten am Glockner-Massiv das Kern-Argument der Mautstraße sind. Wetter-Check vor Abfahrt, Start spätestens am Vormittag und Pufferzeit für Stau-Wochenenden im August sind sinnvoll. Aktuelle Öffnungszeiten und Maut-Tarife bietet die offizielle Plattform der Großglockner-Hochalpenstraße.
-
♿
Barrierearme Hauswahl prüfen
Nicht alle Chalets sind ebenerdig oder ohne Stufen erreichbar, die Lärchen-Bauweise mit Sockel-Geschoss bringt häufig drei bis fünf Stufen am Eingang mit. Wer mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, prüft im Buchungssystem gezielt nach barrierearmen Chalets mit ebenerdiger Dusche und stufenfreier Terrasse. Pool-Bereich und Restaurant sind weitgehend stufenfrei zugänglich.
-
☀
Almrosen-Blüte und Almabtrieb fotografieren
Von Mitte Juni bis Mitte Juli blühen Almrosen und Wollgras auf den Hochlagen rund um Aineck und Tschaneck, Mitte bis Ende September sind die klassischen Almabtriebe im Lungau und im Lieser-Tal mit geschmückten Tieren und Bauernmarkt. Frühe Morgenstunden mit Tau und niedriger Sonne liefern die stärksten Bildmotive, ein Stativ lohnt sich für Hochlagen-Panoramen mit Tauern-Blick.
-
☂
Schlechtwetter-Plan in der Hinterhand
Hochlagen-Wetter wechselt schnell, Schauer am Nachmittag im Hochsommer sind typisch. Innen-Pool, Sauna und Indoor-Spielbereich am Park, das Renaissance-Schloss Porcia in Spittal, das Carantana-Museum in Millstatt und die Burg Mauterndorf im Lungau sind verlässliche Regen-Optionen. Wer eine Liste mit drei bis vier Schlechtwetter-Plätzen vorbereitet, behält die Stimmung auch bei mehreren Regentagen am Stück.
Insider-Tipps
Geheimtipp Lungauer Almsommer
Wenige Kilometer nördlich des Passes liegt das Salzburger Lungauer Hochplateau mit klassischen Almen, kleinen Käsereien und einer Reihe von Bauernläden zwischen Mauterndorf, St. Michael und Tamsweg. Eine Halbtages-Schleife mit Auto verbindet den Pass mit der Burg Mauterndorf, dem Markt von Tamsweg und mehreren Almhütten im oberen Murtal. Wer Lungauer Eachtling, Bauernbrot oder Wildkräuter mitnehmen möchte, findet auf dieser Route eine entspannte Stationen-Tour.
Aineck früh am Morgen
Die Aineck-Bergbahn fährt in der Sommer-Hauptsaison ab dem frühen Vormittag, einige Wochen mit Frühfahrt ab 7 Uhr. Wer die Frühfahrt nutzt, ist gegen 7:30 Uhr am Gipfel und hat das Plateau mit kühler Höhenluft, niedriger Sonne und freiem Blick auf die Hohen Tauern für sich. In dieser Zeit lassen sich Murmeltiere und Steinböcke häufig nahe der Aussichtspunkte beobachten, das Wege-Gebot in den ausgewiesenen Wildruhe-Zonen bleibt strikt einzuhalten.




