Der Landal GreenParks Rehrenberg liegt auf einem sonnigen Hang oberhalb des Dorfes Viehhofen im Glemmtal, eingebettet zwischen den Kitzbüheler Alpen im Norden und den Pinzgauer Grasbergen im Süden. Auf rund 950 bis 1.050 Metern Höhe verteilen sich frei stehende Chalets im alpinen Stil über das Hanggelände, mit weitem Blick auf die Leoganger Steinberge und den Hochkönig am Horizont. Wenige Talkilometer trennen den Park von Saalbach-Hinterglemm und damit vom Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn, einem der grössten zusammenhängenden Skigebiete Österreichs mit rund 270 Pistenkilometern und 70 Liftanlagen über vier Talschaften. Im Sommer wird der gleiche Bewegungsraum zum riesigen Wander- und Bike-Revier mit Höhenwegen, Almhütten und ausgeschilderten Familien-Routen. Wer Berg-Park mit klarem Skicircus-Fokus, ruhigem Standort über dem Trubel und kurzen Tagesausflügen nach Zell am See-Kaprun und auf das Hochkönig-Plateau sucht, findet in Viehhofen einen sehr ausgewogenen Standort im Pinzgau.

Anreise und Erreichbarkeit

Viehhofen liegt verkehrsgünstig im mittleren Pinzgau, sodass der Park aus München, Salzburg und dem süddeutschen Raum in überschaubarer Fahrtzeit erreichbar ist. Die meisten Gäste reisen mit dem Auto an, da sich das Glemmtal mit seinen Seitentälern, Almen und Bergstationen ohne Pkw oder Skibus nur eingeschränkt erschliessen lässt. Bahn und Pinzgauer Lokalbahn funktionieren bis Saalfelden oder Zell am See zuverlässig, die letzten Kilometer ins Glemmtal sind eine Frage von Bus, Taxi oder Park-Transfer. Aktuelle Park-Adresse, Check-In-Fenster und Schlüsselübergabe lassen sich am sichersten direkt unter landal.de prüfen, regionale Tourismus-Infos zum Tal liefert die Plattform saalbach.com.

Mit dem Auto

Aus Deutschland führt der schnellste Weg über die A8 München-Salzburg, am Knoten Salzburg auf die A10 Tauernautobahn in Richtung Villach und über die Abfahrt Bischofshofen auf die B311 in den Pinzgau. Über Saalfelden und Maishofen erreicht man Viehhofen in wenigen Minuten ab der Talschaft. Aus München sind es so rund 2:00 bis 2:15 Stunden, aus Salzburg rund 1:15 Stunden, aus Nürnberg rund 4:00 Stunden, aus Wien über die A1 und A10 rund 4:00 Stunden. Aus Norddeutschland empfiehlt sich die Anreise an einem Tag mit Übernachtungsstopp in Bayern, da die letzten Kilometer auf der Tauernautobahn an Reisetagen stauträchtig sein können. Mautvignette für Österreich ist Pflicht, separat fällt für die A10 zwischen Flachau und Werfen die Tauernmaut an. Tankstellen, Supermärkte und Apotheken finden sich in Saalfelden, Maishofen und Saalbach, sodass eine Anreise mit Verpflegungsstopp gut planbar ist.

Mit der Bahn oder dem ÖPNV

Die nächstgelegenen Fernbahnhöfe sind Zell am See und Saalfelden an der Salzburg-Tiroler-Bahn mit regelmäßigen Verbindungen aus München, Salzburg, Innsbruck und Wien. Aus Deutschland reist man typischerweise über München und Salzburg an, mit einem Umstieg in Salzburg oder direkt mit einzelnen Fernverbindungen Richtung Innsbruck. Vom Bahnhof Zell am See sind es rund 15 Kilometer ins Glemmtal, vom Bahnhof Saalfelden rund 20 Kilometer, in beiden Fällen führen Regionalbusse über Maishofen nach Viehhofen und weiter nach Saalbach und Hinterglemm. In der Hochsaison verkehrt zusätzlich der Glemmtaler Skibus eng getaktet zwischen Talstationen, Hotels und Pinzgauer Bundesstraße, der Linienverkehr ist gut auf Saisonzeiten abgestimmt. Tickets und Echtzeit-Auskunft bieten ÖBB und Postbus, regionale Übersichten zum Linienverkehr liefert saalbach.com.

Mit dem Flugzeug

Der relevanteste Flughafen ist Salzburg mit rund 1:15 Stunden Fahrtzeit über die A10 und B311, für internationale Gäste ist München in rund 2:00 Stunden über die A8 und A10 die unkomplizierteste Variante. Innsbruck liegt rund 2:15 Stunden entfernt und ist als Alternative interessant, Wien-Schwechat erfordert rund vier Stunden Anfahrt mit Mietwagen oder Bahn bis Zell am See mit Anschlussbus. Für Reisende aus Skandinavien und dem Vereinigten Königreich ist Salzburg die meistgenutzte Anflug-Variante mit kurzem Mietwagen-Transfer in den Pinzgau.

Vor Ort bewegen und Parken

Innerhalb des Parks bewegt man sich zu Fuß, an den Chalets stehen meist zwei Pkw-Plätze direkt vor der Tür, größere Häuser haben zusätzliche Stellflächen. Für Skitage zur Talstation in Saalbach, Hinterglemm oder Vorderglemm empfiehlt sich entweder eine kurze Fahrt mit dem Auto oder die Nutzung des Glemmtaler Skibus, der in der Wintersaison eng getaktet alle Talschaften verbindet und mit der Joker Card der Region kostenfrei genutzt werden kann. Im Sommer ergänzen Wanderbusse das Liniennetz und bringen Gäste zu Ausgangspunkten der Höhenwege. Für Tagesausflüge nach Zell am See, Kaprun, Krimmler Wasserfälle oder auf das Hochkönig-Plateau ist ein eigenes Auto die flexibelste Option, alternativ funktioniert die Kombination Pinzgauer Lokalbahn plus Anschlussbus für kürzere Touren gut.

Saalbach 8 km ~15 min via L111
Zell am See 15 km ~20 min via B311
Salzburg 95 km ~1:15 h via A10/B311
München 175 km ~2:00 h via A8/A10
Innsbruck 160 km ~2:15 h via B161/B164

Park-Konzept und Chalets in Hanglage

Rehrenberg ist ein klassischer alpiner Chalet-Park im Landal-Portfolio, mit frei stehenden Holzbauten an einem sanft ausgeformten Sonnenhang oberhalb von Viehhofen. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen, sodass viele Chalets einen ungehinderten Blick auf die Leoganger Steinberge oder talabwärts in Richtung Saalfelden und Hochkönig haben. Der Park ist ruhiger als die zentralen Lagen in Saalbach und Hinterglemm und richtet sich an Gäste, die nach dem Skitag oder nach der Bergtour Abstand vom Trubel suchen. Chalets reichen von kompakten Vier-Personen-Varianten bis zu großen Häusern für bis zu 12 Personen, viele Häuser kommen mit eigener Sauna, Whirlpool, Kamin oder offenem Wohnraum mit Galerie. Wer Berg-Chalet mit klarer Skicircus-Anbindung und gleichzeitig sehr ruhiger Lage über dem Tal sucht, findet im Pinzgau eine der stärksten Adressen unter den größeren österreichischen Familien-Parks.

Chalet-Kategorien und Ausstattung

Die Chalets sind in Komfort-, Premium- und Exklusiv-Linien gegliedert, alle Häuser teilen den alpinen Holzbau, hellen Innenausbau und großzügige Wohnbereiche mit Esstisch für die ganze Gruppe. Premium- und Exklusiv-Chalets ergänzen Sauna oder Außen-Whirlpool, einen Kamin im Wohnbereich und großzügige Terrassen mit Bergblick. Vollausgestattete Küchen mit Spülmaschine, Geschirrspüler und Backofen erlauben Selbstverpflegung, ein Brötchen-Service am Morgen und kleine Lebensmittellieferungen aus Viehhofen erleichtern den Alltag. Skiräume mit Heizung und teilweise Skischuhwärmer am Eingangsbereich gehören zur Standardausstattung und entlasten die Wohnräume von feuchten Ausrüstungsteilen.

Service und Wellness

Das Service-Gebäude am Park-Eingang bündelt Rezeption, Skidepot, kleinen Park-Shop und einen Wellness-Bereich mit Sauna, Dampfbad und Ruheraum. Größere Wellness-Anlagen finden sich in den Talhotels in Saalbach und Hinterglemm sowie im großen Tauern Spa in Kaprun, das als Schlechtwetter-Alternative oder Regenerationstag nach intensiven Skitagen sehr gut funktioniert. Die Glemmtaler Bergbahnen, Skischulen und Verleihstationen bieten in der Hochsaison Pickup-Service und Ski-To-Door-Lieferungen, sodass die letzten Meter zum Talkessel bequem entfallen. Für Gruppen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten ist das große Skigebiet ideal, weil sich Pisten unterschiedlicher Anforderungsgrade gleich nebeneinander befinden.

Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn im Winter

Der Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn ist eines der grössten zusammenhängenden Skigebiete Österreichs und das wichtigste Verkaufsargument für einen Winteraufenthalt am Rehrenberg. Rund 270 Pistenkilometer auf Höhen zwischen 840 und 2.096 Metern verbinden vier Talschaften zu einem einzigen Liftverbund mit rund 70 Anlagen, einer Skischaukel über die Bergstationen Schattberg Ost, Westgipfel, Reiterkogel, Zwölferkogel, Asitzbahn, Steinbergbahn und Reckmoosbahn. Die Pisten sind überwiegend rot, ergänzt um blaue Übungsbereiche an der Reiterkogelbahn und am Hochalmlift sowie um anspruchsvolle schwarze Abfahrten am Schattberg Nordhang und an der Zwölferkogel-Nordabfahrt. Ein vollständiger Umrundungs-Tag, die berühmte Saalbacher Skischaukel, verlangt frühen Liftstart und eine gut gewählte Pause, ist aber in einem Reise-Highlight ohne Wiederholung möglich. Die Beschneiungsanlagen decken einen sehr hohen Pistenanteil ab, sodass die Saison in der Regel von Anfang Dezember bis nach Ostern zuverlässig läuft.

Tickets und Joker Card

Tagesskipässe sind in der Hochsaison spürbar günstiger online verfügbar als an der Kasse, Mehrtagespässe, Wochenpässe und Halbtagestickets sind die üblichen Varianten. Familien profitieren vom Kinder-Tarif für Jahrgänge bis 15 Jahre und vom kostenlosen Skipass für die kleinsten Kinder am Berg. Wer mehrere Tage hintereinander fährt, kommt am ehesten mit dem Wochen- oder Sechs-Tage-Pass, der pro Tag deutlich günstiger ist als sechs Einzel-Tagespässe. Die regionale Tourismus-Plattform saalbach.com bietet die aktuelle Übersicht zu Tarifen, Liftöffnungen und Saisonangeboten.

Snowpark und Funline

Die Talschaft Hinterglemm ist über den Nightpark Hinterglemm, den Snowpark Leogang und mehrere Funline-Pisten besonders stark für Freestyle und Funsport ausgestattet. Der Snowpark Leogang an der Asitzbahn gehört zu den bekanntesten Adressen der Ostalpen mit Beginner-, Medium- und Pro-Lines, separater Halfpipe und einer eigenen Kid-Zone. Die Hinterglemmer Funline am Reiterkogel bietet Wellenbahnen, Steilkurven und Schienen mit Zeitmessung, die für Familien und Jugendliche besonders attraktiv sind. Wer abseits der Pisten unterwegs sein möchte, findet beidseitig markierte Skirouten und ausgewiesene Freeride-Felder am Schattberg West und am Reckmoos, die nur bei stabiler Lawinensituation und mit kompletter Notfallausrüstung befahren werden sollten.

Skischulen und Verleih

Skischulen mit Gruppen- und Privatstunden sind in jeder Talschaft vertreten, in Saalbach und Hinterglemm sind die Verbände sehr groß und decken alle Sprachen und Niveaus ab. Kinder-Skischule mit eigenen Übungsgeländen, Förderbändern und Maskottchen-Programmen sorgt für einen weichen Einstieg, ab der Mittelstufe wechseln Kinder in Gruppen auf der Reiterkogelbahn. Skiverleih und Skidepot lassen sich entweder im Park am Eingang oder direkt an den Talstationen erledigen, die Ausrüstung verbleibt über die Woche im beheizten Depot, die Wege zur Bahn sind kurz. Für Anfänger und Wiedereinsteiger lohnt sich die Buchung von Skischule und Verleih als Paket, viele Glemmtaler Anbieter koordinieren diese Pakete mit Park-Aufenthalten.

Die 6 Skicircus-Eckpunkte im Überblick

Schattberg Ost

Höchster Punkt der Talschaft Saalbach auf 2.096 Metern, mit der Nordabfahrt eine der bekanntesten schwarzen Pisten der Ostalpen und Panorama-Blick über das ganze Glemmtal.

Westgipfel

Aussichtsreicher Berg über Saalbach mit Verbindung zum Hochalmlift, klassische rote Abfahrten und die berühmte Talabfahrt nach Saalbach als Tagesabschluss.

Reiterkogel

Familienberg über Hinterglemm mit blauer Reiterkogelabfahrt, Funline, Aussichtsplattform und einem dichten Hüttennetz für die Mittagspause.

Zwölferkogel

Wahrzeichen am Talschluss Hinterglemm, Austragungsort der Ski-WM 1991, mit roten und schwarzen Abfahrten sowie der berühmten Weltcup-Abfahrt Zwölferkogel-Nord.

Asitz Leogang

Leoganger Hauptberg mit Snowpark, breitem Pistenfeld und Talabfahrt nach Leogang, Verbindung zu Saalbach über die Schattberg-Westgipfel-Achse.

Reckmoos Fieberbrunn

Tiroler Eckpunkt des Skicircus mit eher schneesicheren Nordlagen, anspruchsvollen Tiefschnee-Hängen und der Verbindung über die TirolS-Bahn nach Leogang.

Skicircus-Eckpunkte im Vergleich

Kriterium
Schattberg Ost
Reiterkogel
Zwölferkogel
Asitz Leogang
Reckmoos Fieberbrunn
Gipfelhöhe
2.096 m
1.819 m
1.984 m
1.914 m
1.872 m
Schwerpunkt
Sportler-Berg
Familie und Funline
Sportliche Mitte
Snowpark und Pisten
Schneesicher und steil
Hauptniveau
Rot bis Schwarz
Blau bis Rot
Rot bis Schwarz
Blau bis Rot
Rot bis Schwarz
Highlight
Nordabfahrt
Funline
WM-Abfahrt
Snowpark
Tiefschnee
Familientauglich
Mittel
Sehr hoch
Mittel
Hoch
Mittel
Anfahrt ab Park
15 min
20 min
25 min
35 min
50 min

Pistenkilometer und Höhen sind Richtwerte des Skicircus, aktuelle Liftöffnungen und Beschneiung saaisonal über saalbach.com prüfen.

Sommer im Glemmtal und Pinzgau

Im Sommer verwandelt sich das gleiche Bergrevier in ein riesiges Wander- und Bike-Gebiet mit Höhenwegen, Almhütten, Klammen und ausgeschilderten Themen-Touren. Saalbach-Hinterglemm bietet rund 400 Kilometer markierte Wanderwege und über 60 bewirtschaftete Almen, die Talstationen werden im Sommer zu Ausgangspunkten für Familien-Wanderungen mit Gondelfahrt nach oben und Talabstieg auf gewählten Routen. Die Erlebniswelt Montelino am Reiterkogel ist ein klassischer Familien-Halbtag mit Themenweg, Wasserspiel und Tier-Beobachtung. Mountainbiker finden im Bikecircus Saalbach Hinterglemm Leogang einen der größten Verbund-Bikeparks der Ostalpen mit Downhill-Strecken am Schattberg und am Reiterkogel sowie mit dem bekannten Pro Line am Asitz in Leogang.

Wandertouren mit Höhenmetern

Klassiker für Geübte ist die Höhenpromenade Saalbach-Hinterglemm zwischen Schattberg West und Reiterkogel, eine fast horizontale Höhenwanderung mit Blick auf die Hohen Tauern und das Hochkönig-Plateau. Familien wählen kürzere Schleifen rund um den Reiterkogel oder den Spielberg, die jeweils in unter zwei Stunden zurück an der Bergstation enden. Ambitionierte Tagestouren führen auf den Spielberghorn, das Saalkogel oder den Sausteigen, mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit in den oberen Passagen. Wer dem Talboden treu bleibt, läuft auf dem Höhlensteinhausweg oder auf der historischen Forstroute durch das hintere Glemmtal Richtung Lindlingalm und zurück.

Bike, Pumptrack und Wasser

Der Bikecircus verbindet die Bikepark-Standorte Saalbach, Hinterglemm und Leogang zu einem Liftverbund mit gemeinsamem Ticket, die Strecken reichen von blauen Flow-Trails bis zu schwarzen Downhill-Lines auf Weltcup-Niveau am Asitz. Familien finden in jeder Talschaft Pumptracks, Skill-Areas und Übungsgelände, viele Sportgeschäfte bieten E-Mountainbike-Verleih mit Helm und Protektoren. Zur Abkühlung nach der Tour eignen sich die Naturteiche und das Freibad in Maishofen sowie die Erlebnisbäder in Saalbach und Hinterglemm. Wer mehr Wasser möchte, fährt 20 Minuten nach Zell am See an den Zeller See mit Seebadanlagen und Bootsverleih.

Zell am See und Kaprun als Tagesausflug

Zell am See liegt am gleichnamigen smaragdgrünen Bergsee rund 15 Kilometer vom Park entfernt und ist als Halbtages- oder Ganztages-Ausflug einer der stärksten Trümpfe des Standorts. Die Altstadt mit ihrer Seepromenade, der Stadtpfarrkirche St. Hippolyt und dem Schloss Rosenberg lädt zu einem entspannten Bummel ein, im Sommer fahren Linienschiffe rund um den See, im Winter ist die Eisbahn auf dem zugefrorenen See bei stabilem Wetter ein Highlight. Mit der Schmittenhöhebahn erreicht man in wenigen Minuten den Aussichtsberg auf 1.965 Metern mit Rundumblick auf 30 Drei-Tausender, im Winter Teil des Skigebietes Schmitten Zell am See, im Sommer ein klassisches Wanderziel.

Kitzsteinhorn und Gletscher

Kaprun, das Nachbardorf am Talschluss, ist Ausgangspunkt für die Fahrt auf das Kitzsteinhorn, den Gletscher des Salzburger Lands mit Skibetrieb von Oktober bis Mai und Aussichtsplattform Gipfelwelt 3000. Die Bergstation auf 3.029 Metern bietet einen begehbaren Tunnel mit Ausblicken in die Hohen Tauern, die ICE-Lounge, eine Aussichtsplattform Top of Salzburg und Informationen zum Nationalpark Hohe Tauern. Wer mit Kindern unterwegs ist, plant einen Halbtag mit Bergfahrt, kurzem Aufenthalt auf der Plattform und Tal-Mittagessen in Kaprun. Die Hochgebirgsstauseen Mooserboden und Wasserfallboden bei Kaprun sind im Sommer mit Bus, Schrägaufzug und Stollenfahrt erreichbar und gehören zu den eindrucksvollsten Wasserkraft-Bauwerken der Alpen.

Tauern Spa und Erlebnisbad

Das Tauern Spa Zell am See-Kaprun in der Mitte zwischen beiden Orten ist eine der größten Wellness-Anlagen der Alpen mit Innen- und Außenbecken, Saunalandschaft, Solebad und Ruhebereichen. Als Schlechtwetter-Alternative oder Regenerationstag nach intensiven Skitagen funktioniert die Anlage sehr gut, Tagestickets und Abendtickets sind die häufigsten Varianten. Familien mit Kindern wählen den Erlebnisbereich mit Rutschen und Kinderbecken, während Erwachsene den separaten Saunabereich nutzen. Online-Buchung empfiehlt sich an Schlechtwetter-Tagen während der Hochsaison, da Tagestickets in der Mittagszeit zeitweise kontingentiert werden.

Hochkönig und Saalfelden

Das Hochkönig-Plateau erhebt sich nordwestlich des Pinzgau und liegt rund 30 Minuten Autofahrt vom Park entfernt. Die Talschaften Maria Alm, Dienten und Mühlbach bilden gemeinsam das Ski- und Wanderparadies Hochkönig mit eigenständigem Skigebiet, dem markanten Hochkönig-Massiv im Hintergrund und einem ruhigeren Tourismus-Profil als das hektische Glemmtal. Im Sommer ist der Königsweg zwischen Maria Alm, Hinterthal und Dienten einer der eindrucksvollsten Höhenrundwege der Region, im Winter punktet das Skigebiet mit familienfreundlichen Pisten, Genuss-Hütten und der hochalpinen Königstour als Tagesrundkurs. Saalfelden im Tal verbindet die Talschaften und bietet mit dem Schaubergwerk Leogang Hütten und dem Museum Ritzen handwerklich-historische Halbtages-Programme als Schlechtwetter-Alternativen.

Praktische Tipps für den Rehrenberg

  • Skipass online und in Paketen

    Tages- und Mehrtagespässe sind online deutlich günstiger als an der Tageskasse, in Verbindung mit dem Aufenthalt am Park lassen sich Skipass plus Skischule plus Verleih oft als Paket buchen. Sechs- und Sieben-Tage-Pässe rechnen sich für jeden, der mehr als drei Tage am Berg verbringen will, Halbtagespässe lohnen ab Mittag bei stabilem Wetter.

  • Skischaukel an einem Tag bei klarem Wetter planen

    Die berühmte Saalbacher Skischaukel über alle vier Talschaften gelingt bei guter Sicht, früher Liftstart und gut gewählter Pause an einem Skitag. Bei Schneefall oder schlechter Sicht verteilt man die Strecke besser auf zwei Tage, weil die Verbindungsabfahrten teils langgezogen sind und Wetterwechsel die Orientierung erschweren können.

  • + Joker Card und Skibus im Sommer nutzen

    Im Sommer ist die Joker Card der Region für Park-Gäste ein zentrales Werkzeug, sie deckt Bergbahnen, Linienbusse und Eintritte in vielen Schwimmbädern und Museen ab. In der Hochsaison ist es deutlich entspannter, das Auto am Chalet zu lassen und mit dem Wanderbus oder Skibus zu den Talstationen zu fahren.

  • i Wetterfenster über Mittag prüfen

    In den Bergen wechselt das Wetter rasch. Vor Tagestouren auf Höhenwege oder die Skischaukel lohnt der Blick auf das Bergwetter und auf die Webcams der Talstationen, die regionale Plattform saalbach.com sammelt aktuelle Webcam-Bilder und Pistenstatus für alle Talschaften.

  • Skidepot statt Skitransport

    Skidepots an den Talstationen mit beheiztem Stellplatz und Trockenfunktion sparen täglich Zeit und entlasten Kofferraum und Wohnraum. Vor allem mit Kindern lohnt sich die Buchung eines Wochendepots an der Talstation, die Ausrüstung bleibt vor Ort, der Anfahrtsweg zum Lift verkürzt sich auf ein Minimum.

  • Talabfahrt und Skibus statt steiler Direkt-Route

    Wer abends nicht über die anspruchsvolle Nordabfahrt nach Saalbach zurück möchte, kann die ruhigere Westabfahrt nach Hinterglemm wählen und mit dem Skibus zur Talstation Saalbach oder direkt zum Park zurückkehren. Das ist mit müden Kindern, schweren Skischuhen und am Ende eines langen Skitags eine spürbare Erleichterung.

  • Höhenwege am Morgen, Tal am Nachmittag

    Im Sommer sind die Höhenwege am frühen Morgen mit klarer Fernsicht und kühler Luft am eindrucksvollsten. Den Nachmittag verbringt man am Talboden mit Schwimmbad, Kaffeehaus oder im Tauern Spa, das ist auch bei aufziehender Quellbewölkung über Mittag eine sichere Strategie gegen Hitzegewitter im Hochsommer.

  • Schlechtwetter-Plan vorbereiten

    Bei mehrtägigem Schlechtwetter im Sommer funktioniert die Kombination Tauern Spa Kaprun, Schaubergwerk Leogang Hütten, Museum Ritzen Saalfelden und ein kurzer Tagesausflug nach Salzburg sehr gut. Für Familien mit Kindern ist die Erlebniswelt Montelino zwischen den Regenpausen eine verlässliche Anlaufstelle in Hinterglemm.

Insider-Tipps

Apres-Ski-Strategie

Saalbach gilt als eines der lautesten Apres-Ski-Reviere Österreichs mit dichter Bar-Szene rund um Hinterhag-Alm, Bauers Schi-Alm und Goasstall. Wer das mag, plant einen Tag bewusst auf den Apres-Trubel ein und kehrt mit dem Skibus oder Taxi zurück. Wer Ruhe vorzieht, bleibt im Park und nutzt die Sauna oder die Chalet-Terrasse, das funktioniert mit Familien-Aufenthalten meist deutlich besser. Hinterglemm ist tendenziell ruhiger als Saalbach, einzelne Hütten am Reiterkogel-Abfahrtsbereich bieten aber ebenfalls intensives Programm zum Pistenschluss.

Einkauf und Selbstversorgung

Größere Supermärkte finden sich in Saalfelden, Maishofen und Saalbach, in Viehhofen reicht das Angebot für die täglichen Grundbedürfnisse. Für die Selbstversorgung im Chalet lohnt sich ein größerer Einkauf direkt nach der Anreise, zum Beispiel auf der Strecke ab Saalfelden, weil die Preise dort niedriger sind als im stark touristisch geprägten Saalbach. Regionale Spezialitäten wie Pinzgauer Bauernkrapfen, Käse aus den umliegenden Almen und Käsespätzle bestellt man am besten in einer der Hütten am Berg, viele Glemmtaler Almen bieten den Verkauf hofeigener Produkte direkt ab Hütte.

HÄUFIGE FRAGEN

Wo liegt der Landal Rehrenberg genau?

Der Park liegt auf einem Sonnenhang oberhalb von Viehhofen im Glemmtal im Salzburger Pinzgau in Österreich. Eingebettet zwischen den Kitzbüheler Alpen im Norden und den Pinzgauer Grasbergen im Süden, auf rund 950 bis 1.050 Metern Höhe, wenige Talkilometer von Saalbach-Hinterglemm entfernt. Zell am See ist rund 15 Kilometer, Salzburg rund 95 Kilometer entfernt.

Welche Unterkünfte gibt es im Ferienpark?

Der Park bietet frei stehende Chalets im alpinen Holzstil für 4 bis 12 Personen mit Vollküche, großzügigem Wohnbereich und Terrasse mit Bergblick. Premium- und Exklusiv-Chalets ergänzen Sauna, Außen-Whirlpool und Kamin im Wohnbereich. Skiräume mit Heizung gehören zur Standardausstattung, Detail-Informationen pro Haus-Kategorie finden sich auf der Buchungsseite landal.de.

Wie groß ist der Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn?

Der Skicircus ist eines der grössten zusammenhängenden Skigebiete Österreichs mit rund 270 Pistenkilometern und etwa 70 Liftanlagen über vier Talschaften. Die Höhen reichen von 840 Metern im Tal bis 2.096 Meter am Schattberg Ost. Die Beschneiung deckt einen sehr hohen Pistenanteil ab, die Saison läuft in der Regel von Anfang Dezember bis nach Ostern.

Was ist die Saalbacher Skischaukel?

Die Skischaukel ist die berühmte Tagesrunde über alle vier Talschaften Saalbach, Hinterglemm, Leogang und Fieberbrunn auf einer einzigen Skitour. Sie verlangt frühen Liftstart, guter Sicht und eine gut gewählte Pause, ist aber in einem Reise-Highlight machbar. Bei Schneefall oder schlechter Sicht verteilt man die Strecke besser auf zwei Tage, regionale Pistenstatus-Übersicht bietet saalbach.com.

Lohnt sich Zell am See als Tagesausflug?

Ja, Zell am See liegt nur rund 15 Kilometer vom Park und ist mit Auto oder Bus in 20 Minuten erreichbar. Altstadt mit Seepromenade, Schmittenhöhebahn auf 1.965 Meter und die Linienschifffahrt auf dem smaragdgrünen Bergsee sind die klassischen Stationen. Für einen Halbtag oder Ganztag ist die Kombination Stadt plus Schmittenhöhe oder Stadt plus Seerundfahrt sehr gängig.

Wie kommt man auf das Kitzsteinhorn?

Vom Park sind es rund 25 Kilometer nach Kaprun, dort startet die Gletscherbahn zur Bergstation auf 3.029 Metern mit Aussichtsplattform Top of Salzburg und ICE-Lounge. Die Fahrt verläuft in mehreren Sektionen, Skibetrieb auf dem Gletscher läuft von Oktober bis Mai. Wer mit Kindern unterwegs ist, plant einen Halbtag mit Bergfahrt, Plattform und Tal-Mittagessen in Kaprun.

Was bietet das Hochkönig-Plateau?

Das Hochkönig-Plateau liegt nordwestlich des Pinzgau und ist mit dem Auto in rund 30 Minuten erreichbar. Die Talschaften Maria Alm, Dienten und Mühlbach bilden gemeinsam Ski- und Wandergebiet Hochkönig mit eigenständigem Skigebiet im Winter und dem Königsweg als Höhenrundweg im Sommer. Das Massiv ist deutlich ruhiger als das Glemmtal und eignet sich gut für einen Wechseltag.

Wie funktioniert die Anreise mit der Bahn?

Die nächstgelegenen Fernbahnhöfe sind Zell am See und Saalfelden an der Salzburg-Tiroler-Bahn mit Verbindungen aus München, Salzburg, Innsbruck und Wien. Aus Deutschland reist man typischerweise über München und Salzburg an, mit einem Umstieg in Salzburg oder mit Direktverbindungen Richtung Innsbruck. Vom Bahnhof Zell am See sind es rund 15 Kilometer ins Glemmtal, von Saalfelden rund 20 Kilometer, Regionalbusse verbinden beide Bahnhöfe mit Viehhofen und Saalbach.

Gibt es einen Skibus im Glemmtal?

Ja, der Glemmtaler Skibus verbindet in der Wintersaison eng getaktet alle Talschaften und Talstationen, in der Hochsaison fahren Busse alle 10 bis 15 Minuten. Mit der Joker Card der Region ist die Nutzung für Park-Gäste kostenfrei. Im Sommer ergänzen Wanderbusse das Liniennetz und bringen Gäste zu Ausgangspunkten der Höhenwege, eine Übersicht zu Linien und Fahrplänen bietet saalbach.com.

Wann ist die beste Reisezeit?

Für Skiurlaub eignet sich der Zeitraum von Dezember bis April mit der höchsten Schneesicherheit zwischen Mitte Januar und Ende Februar. Für Sommer-Wandern und Bike laufen Bergbahnen, Almen und Wanderwege typischerweise von Anfang Juni bis Ende September. April und Mai sowie Oktober und November gelten als Nebensaison mit eingeschränktem Bergbahn-Betrieb, aber günstigeren Wochenpreisen und sehr ruhiger Park-Atmosphäre.

Ist der Park für Familien mit Kindern geeignet?

Ja, der Park ist klassischer Familien-Standort mit familienfreundlichen Chalets, ruhiger Hanglage und großem Bewegungsraum direkt vor der Tür. Im Winter sind die Reiterkogelbahn mit Funline und Skischule und das Übungsgelände am Hochalmlift beliebte Familien-Adressen, im Sommer ergänzt die Erlebniswelt Montelino am Reiterkogel das Programm. Babyausstattung lässt sich auf Anfrage über die Park-Rezeption organisieren, große Familien-Chalets sind speziell für Mehrgenerationen-Reisen ausgelegt.

Was passt zusammen mit einem Aufenthalt im Park?

Klassische Kombinationen sind ein Skitag im Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn, ein Halbtag in Zell am See mit Schmittenhöhebahn, ein Halbtag im Tauern Spa Kaprun und ein Tagesausflug auf das Hochkönig-Plateau über Maria Alm und Dienten. Im Sommer ersetzt man den Skitag durch eine Höhenwanderung auf der Schattberg-Reiterkogel-Promenade. Wer mehr Stadt möchte, ergänzt einen Tag in Salzburg über die A10.

Sind Hunde im Park willkommen?

Ja, viele Chalets sind als Hundebungalow gekennzeichnet und erlauben Hunde gegen kleinen Aufpreis. Auf den Wanderwegen rund um Viehhofen, Saalbach und Hinterglemm sind Hunde auf den meisten Routen erlaubt, in der Brut- und Setzzeit zwischen April und Juli ist auf einigen Almen Leinenpflicht. Im Tauern Spa und in den Liftgondeln gelten je nach Saison spezielle Regeln, ein kurzer Blick auf die Park- und Bergbahn-Informationen vor Reiseantritt empfiehlt sich.
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