Der Landal GreenParks Brandnertal liegt auf rund 1.000 Metern Höhe oberhalb der Gemeinde Bürserberg im südlichen Vorarlberg, am Sonnenhang über dem Walgau und am Eingang in das gleichnamige Brandnertal. Die Lage ist eine der charakteristischen Sonnenterrassen der Vorarlberger Alpen, mit weitem Blick über den Walgau bis hinüber zum Hohen Frassen und in das Rätikon-Massiv. Direkt am Park beginnen die Pisten und Bergbahnen des Skigebiets Brandnertal, das im Winter rund 65 Pistenkilometer zwischen Bürserberg, Brand und der Palüd-Bergstation auf rund 1.920 Metern erschließt. Im Sommer wandelt sich der Hang in ein dichtes Netz aus Bergwanderwegen, Themenwegen am Lünersee und schmalen Schluchtpfaden durch die Bürser Schlucht. Innerhalb des Parks setzt Landal auf frei stehende Chalets und Apartments im alpinen Holzstil, dazu kommen ein Wellness-Bereich mit Sauna und Innen-Pool, ein Restaurant mit Panorama-Terrasse, ein Kinder-Spielbereich und ein saisonales Animationsprogramm. Wer Bergurlaub im Skigebiet mit Familien-Komfort, kurzen Wegen zur Talstation und Tagesausflügen an Lünersee, Bregenzerwald und Bodensee sucht, findet im Brandnertal eine sehr alpine, vergleichsweise ruhige Vorarlberger Alternative zu den bekannteren Tiroler oder Salzburger Skiorten.

Anreise und Erreichbarkeit

Bürserberg liegt verkehrsgünstig am südlichen Ende des Walgaus, sodass der Park aus Süddeutschland, der Schweiz und dem norditalienischen Raum in überschaubarer Fahrtzeit erreichbar ist. Die meisten Gäste kommen mit dem Auto, da sich die kleinen Bergdörfer im Brandnertal mit ihren Talstationen, Hütten und Wandereinstiegen ohne Pkw nur eingeschränkt erschließen lassen. Bahn und Bus funktionieren bis Bludenz zuverlässig, die letzten Kilometer auf den Sonnenhang lassen sich dann mit Linienbus, Taxi oder Park-Shuttle überbrücken. Aktuelle Park-Adresse, Check-In-Zeiten und Anreisefenster lassen sich am sichersten direkt unter landal.de prüfen, regionale Infos zum Tal liefert die Plattform brandnertal.at.

Mit dem Auto

Aus Deutschland führt der schnellste Weg aus dem Süden über die A96 nach Lindau und weiter auf der A14 Rheintal-Autobahn durch Vorarlberg bis zur Abfahrt Bludenz-Nüziders, danach folgt man der L190 in den Walgau und biegt nach wenigen Minuten auf die Bergstraße hinauf nach Bürserberg ab. Aus München sind es so rund 2:45 bis 3:15 Stunden, aus Stuttgart rund 3:45 Stunden, aus Frankfurt über die A8 und A7 rund 5:00 Stunden, aus Köln über die A3 rund 6:30 Stunden. Aus der Schweiz reist man über die A13 durch das Sankt-Galler Rheintal und über Feldkirch auf die A14 bis Bludenz, aus Norditalien über den Reschenpass und die Silvretta-Hochalpenstraße im Sommer oder über den Arlberg ganzjährig. Die letzte Bergstraße von Bürs nach Bürserberg ist im Winter geräumt, Winterausrüstung am Fahrzeug ist von November bis April Pflicht.

Mit der Bahn oder dem ÖPNV

Der nächstgelegene Bahnhof ist Bludenz an der Arlbergbahn mit regelmäßigen Verbindungen aus München über Lindau, aus Wien über Innsbruck und aus Zürich über Sankt Margrethen und Feldkirch. Vom Bahnhof Bludenz fahren Linienbusse mehrmals täglich nach Bürserberg und weiter durch das Brandnertal bis Brand. Die Fahrt dauert rund 25 Minuten, die letzte Bus-Haltestelle liegt nahe am Park-Eingang. Im Winter ist mit der Vorarlberg Gästekarte und dem Skipass Brandnertal-Lünersee der ÖPNV in vielen Talorten kostenfrei nutzbar. Aktuelle Fahrpläne und Echtzeit-Auskunft liefert die Plattform vorarlberg.travel sowie die regionalen Verkehrsverbund-Apps.

Mit dem Flugzeug

Der relevanteste Flughafen ist Friedrichshafen am Bodensee mit rund einer Stunde Fahrtzeit über die A96 und A14, für Fernreisende ist Zürich-Kloten in rund 1:45 Stunden über die A13 und A14 die unkomplizierteste Variante. Memmingen liegt rund 1:30 Stunden entfernt und ist als Low-Cost-Variante interessant, München rund 2:45 Stunden über die A96 und A14, Innsbruck rund 1:30 Stunden über die Arlberg-Schnellstraße. Für Reisende aus Übersee ist Zürich-Kloten die meistgenutzte Anflug-Variante mit kurzem Mietwagen-Transfer oder Bahn-Anschluss bis Bludenz.

Vor Ort bewegen und Parken

Innerhalb des Parks bewegt man sich zu Fuß, das Wegenetz zwischen den Chalets ist autoarm und überschaubar. An den Häusern stehen meist ein bis zwei Pkw-Plätze direkt vor der Tür, größere Chalets haben Stellflächen für mehrere Fahrzeuge. Im Winter fährt ein Ski-Shuttle die wenigen hundert Meter zur Talstation Einhornbahn in Bürserberg, im Sommer sind die Wandereinstiege fußläufig oder per Linienbus erreichbar. Für Tagesausflüge an Lünersee, in den Bregenzerwald oder an den Bodensee empfiehlt sich ein eigenes Auto, alternativ funktionieren die regionalen Wanderbusse zuverlässig. Im Brandnertal selbst gilt im Sommer ein ausgebautes Bus-Netz mit Anschluss bis zur Lünerseebahn-Talstation, im Winter erschließt der Skibus alle Talstationen kostenfrei für Skipass-Inhaber.

Bludenz 10 km ~20 min via Bergstraße
Friedrichshafen 80 km ~1:00 h via A14
Zürich 140 km ~1:45 h via A13/A14
München 230 km ~2:45 h via A96/A14
Stuttgart 290 km ~3:45 h via A7/A96

Park-Konzept und Chalets am Berg

Der Brandnertal-Park ist ein klassischer alpiner Chalet-Park im Landal-Portfolio, mit frei stehenden Chalets im Vorarlberger Holzstil, sanften Erschließungswegen und einem zentralen Service-Bereich am Park-Eingang. Die Anlage liegt am Sonnenhang über dem Walgau, sodass viele Häuser einen weiten Blick auf die gegenüberliegenden Bergketten und tief in den Walgau hinaus haben. Der Park ist auf Familien mit Kindern unterschiedlicher Altersgruppen und auf aktive Paare zugeschnitten, ohne Skifahrer oder Wanderer in den Schultern der Saison auszuschließen. Chalets reichen von kompakten Vier-Personen-Häusern bis zu Gruppenchalets für bis zu zwölf Personen, viele Häuser kommen mit Sauna, Kamin oder Whirlpool. Wer Alpenurlaub mit kurzen Wegen zur Talstation und gleichzeitig viel Programm für ruhige Tage sucht, findet im Brandnertal eine der entspanntesten Sonnenterrassen Vorarlbergs.

Wellness-Bereich und Innen-Pool

Der parkeigene Wellness-Bereich ist das ruhige Herzstück des Park-Angebots und macht den Brandnertal-Park unabhängig vom Wetter zu einer verlässlichen Berg-Urlaubs-Option. Innen-Pool, finnische Sauna, Dampfbad und Ruhe-Liegen decken die Bedürfnisse nach einem langen Ski- oder Wandertag ab, an Regentagen ist der Bereich ein wichtiger Anker im Tagesablauf. Die Öffnungszeiten variieren saisonal, in der Hochsaison sind die späten Nachmittage stärker frequentiert, frühe Morgen- und späte Abendstunden gelten als ruhigere Fenster. Im Vergleich zu den großen Therme-Resorts im Salzburger Land ist die Atmosphäre kompakter und persönlicher, ohne aufwendige Rutschen-Anlagen, dafür mit sehr überschaubaren Wegen vom Chalet bis ins Dampfbad.

Skigebiet-Anschluss und Bergbahnen

Der Park liegt fußläufig oder mit einem kurzen Shuttle-Transfer zur Talstation der Einhornbahn in Bürserberg, eine der drei Hauptbahnen ins Skigebiet Brandnertal. Über Einhornbahn, Panoramabahn und die Verbindung Richtung Brand sind alle 65 Pistenkilometer des verbundenen Skigebiets Brandnertal-Lünersee erreichbar. Skikeller im Chalet, Skidepots an der Talstation und ein Skiverleih am Park-Eingang machen die Morgenroutine im Winter unkompliziert. Die saisonale Wintersport-Schule mit Kinder-Skischule, Anfängergruppen und privaten Lehrern wird über die örtlichen Skischulen organisiert.

Chalet-Typen und Ausstattung

Die Chalets folgen einem typischen Landal-Alpinstandard mit offenem Wohnbereich, Vollküche, Spülmaschine, Geschirr für die Belegungszahl und einem Wohnbereich mit Couch und Esstisch. Schlafzimmer-Anzahl skaliert mit der Hauskategorie, viele Häuser haben ein eigenes Bad mit Dusche, größere Chalets zusätzlich eine Gäste-Toilette. Premium- und Komfort-Varianten kommen mit Sauna, Kamin oder Whirlpool und sind in der Nebensaison ein beliebtes Paar-Format. Familien wählen häufig Häuser mit drei oder vier Schlafzimmern, Balkon oder Terrasse mit Berg-Blick und kleinem Vorbau. Hunde sind in vielen Häusern willkommen, gekennzeichnete Hunde-Chalets mit eingezäunter Terrasse erleichtern den Aufenthalt mit Vierbeiner. Skikeller mit Trocknung sind in den meisten Häusern Standard, was bei nassem Schnee oder Tau-Tagen den Unterschied macht.

Restaurant, Café und Park-Shop

Das Park-Restaurant mit Panorama-Terrasse ist Mittelpunkt für Frühstück, Mittagessen und Abendessen, mit klassischer Vorarlberger und österreichischer Küche, kindgerechten Optionen und einer Sonnenterrasse mit Walgau-Blick. Eine kleine Bar-Ecke ergänzt Kaffee, Kuchen und Aprés-Ski-Getränke nach dem Skitag. Der Park-Shop deckt die Basisversorgung mit Brot, Milch, Getränken und einigen Frischprodukten ab, größere Einkäufe lohnen sich in den Supermärkten in Bürs oder Bludenz wenige Kilometer talwärts. Frische Brötchen lassen sich gegen Vorbestellung direkt zum Chalet liefern. Wer regional kochen möchte, findet bei Sennereien zwischen Bürserberg, Brand und im Bregenzerwald Vorarlberger Bergkäse, Sauerkäse und Bauernhof-Eier.

Die 6 wichtigsten Erlebnisse rund um den Park im Überblick

Skigebiet Brandnertal

Das Skigebiet Brandnertal-Lünersee bietet rund 65 Pistenkilometer zwischen Bürserberg, Brand und der Palüd-Bergstation auf 1.920 Metern, plus Snowpark, Funslope und Kinder-Übungslift. Klassisch familienorientiert, viele blaue und rote Pisten, ein paar anspruchsvolle schwarze Abfahrten. Aktuelle Liftöffnungen und Schneehöhen bietet die Plattform brandnertal.at.

Bürser Schlucht im Sommer

Die Bürser Schlucht zwischen Bürs und Bürserberg ist eine wilde Klamm mit Wasserfällen, Hängebrücken und schmalen Felssteigen am Alvier-Bach. Ein gut markierter Rundweg führt in rund zwei Stunden durch die Schlucht, festes Schuhwerk ist Pflicht. Wegen Steinschlag-Gefahr ist die Schlucht nur in der schneefreien Saison von Mai bis Oktober geöffnet.

Lünersee als Tagestrip

Der Lünersee auf 1.970 Metern ist einer der schönsten Hochgebirgsseen der Ostalpen und mit der Lünerseebahn ab Brand-Schattenlagant in 4 Minuten erreichbar. Ein Rundweg in rund 2:30 Stunden führt um den See mit Blick auf die Schesaplana, das Wahrzeichen des Rätikon-Massivs auf 2.965 Metern. Touristische Infos liefert die Plattform vorarlberg.travel.

Bregenzerwald und Käsestraße

Der Bregenzerwald liegt rund eine Autostunde nördlich und ist mit seinen Dörfern Bezau, Schwarzenberg, Schoppernau und Damüls eine der starken Kultur-Regionen Vorarlbergs. Die Käsestraße Bregenzerwald verbindet Sennereien, Käsekeller und Hofläden zu einer Tages-Rundtour, ergänzt durch zeitgenössische Holz-Architektur. Aktuelle Routen finden sich unter vorarlberg.travel.

Bodensee und Bregenz

Der Bodensee mit seinem österreichischen Ufer rund um Bregenz liegt rund eine Stunde nördlich. Bregenzer Festspiele auf der Seebühne im Juli und August, der Pfänder mit Pfänderbahn-Auffahrt und ein Spaziergang durch die historische Oberstadt sind klassische Halb- bis Ganztages-Trips. Im Sommer ergänzen Schiffstouren ab Bregenz mit Stopps in Lindau und Konstanz das Programm.

Liechtenstein und Feldkirch

Das Fürstentum Liechtenstein ist mit rund 45 Minuten Fahrtzeit über Feldkirch ein dankbarer Halbtages-Trip. Vaduz mit Schloss-Blick, das Kunstmuseum Liechtenstein und der historische Städtle-Bummel sind die klassischen Stationen. Feldkirch auf österreichischer Seite ergänzt mit Schattenburg, der mittelalterlichen Altstadt und einem entspannten Café-Programm den Tag.

Tagesausflüge im Vergleich

Kriterium
Park-Tag
Skigebiet
Lünersee
Bregenzerwald
Bodensee
Charakter
Wellness, Berg, Ruhe
65 km Pisten
Hochgebirgssee, Schesaplana
Sennereien, Holz-Architektur
Festspiele, Pfänder
Top-Erlebnis
Wellness-Sauna
Palüd-Bergstation
Seerundweg 2:30 h
Käsestraße-Tour
Seebühne Bregenz
Familie
alle Altersgruppen
ab Kita-Alter mit Skikurs
ab Grundschule
ab Grundschule
ab Kita-Alter
Dauer
ganztägig flexibel
ganztags Ski
halb- bis ganztags
ganztags Rund-Tour
ganztags Stadt-See
Saison
ganzjährig
Dezember bis April
Juni bis Oktober
ganzjährig
ganzjährig, Festspiele Juli-August
Anreise vom Park
am Haus
5 Minuten Shuttle
15 km Auto plus Bergbahn
70 km Auto
80 km Auto
Picknick und Essen
Restaurant, Chalet
Berghütten Brandnertal
Douglasshütte am See
Sennereien, Hofläden
Bregenzer Hafen-Cafés

Eine entspannte Vorarlberg-Woche kombiniert in der Regel zwei bis drei Park-Tage mit Wellness, Pool und Spaziergängen rund um Bürserberg, zwei bis drei Skitage im Winter oder Wandertage im Sommer im Brandnertal, einen Tagesausflug zum Lünersee mit Seerundweg, einen Tag im Bregenzerwald mit Sennerei-Stopp und einen Stadttag in Bregenz mit Pfänder-Auffahrt. Wer mehr Kultur möchte, ergänzt einen Halbtag in Feldkirch oder einen Abstecher nach Vaduz.

Skigebiet Brandnertal und Lünersee-Verbund

Das Skigebiet Brandnertal-Lünersee gehört zu den klassischen Vorarlberger Familien-Skigebieten und liegt mit rund 65 Pistenkilometern in der mittleren Größenklasse der Alpen. Die Höhenlage zwischen Talstation Bürserberg auf rund 900 Metern und Palüd-Bergstation auf 1.920 Metern macht das Gebiet schneesicher von Dezember bis Anfang April. Das Skigebiet erschließt sich über drei Hauptbahnen: Einhornbahn aus Bürserberg, Panoramabahn auf den Loischkopf und Dorfbahn aus Brand bis Niggenkopf, ergänzt durch zahlreiche Schlepp- und Sessellifte. Aktuelle Lift-Status, Schneehöhen und Skipass-Preise bietet die offizielle Plattform brandnertal.at.

Pisten und Schwierigkeiten

Die Pistenverteilung ist klassisch familienfreundlich mit rund 40 Prozent blauen, 45 Prozent roten und 15 Prozent schwarzen Abfahrten. Die längste Abfahrt führt mit über sechs Kilometern von der Palüd-Bergstation bis nach Brand zurück, mit weitem Panorama und wechselnden Hangneigungen. Der Funpark zwischen Loischkopf und Tschengla bietet Kicker, Boxen und eine Funslope für Snowboarder und Freestyler. Kinder-Übungsgelände liegen direkt an den Talstationen Bürserberg und Brand mit Förderbändern und gesicherten Anfänger-Flächen.

Skipässe und Tageskarten

Der Skipass Brandnertal-Lünersee ist von einem Tag bis zur ganzen Saison verfügbar, ergänzt durch die Vorarlberger Skipass-Verbund-Optionen für mehrere Skigebiete in einem Pass. Kinder unter sechs Jahren fahren in vielen Tarifen kostenfrei, Jugend- und Familien-Rabatte sind über die saisonalen Aktionen verfügbar. Skischulen am Park-Eingang und in Bürserberg sowie Brand organisieren Kinder-Skikurse, Anfänger-Gruppen, Private-Lessons und Carving-Camps für Fortgeschrittene. Aktuelle Tarife und Buchung laufen über brandnertal.at.

Aprés-Ski und Hütten

Die Aprés-Ski-Szene im Brandnertal ist ruhiger und familienorientierter als in den großen Tiroler Orten, klassische Bergstationen wie das Frööd, die Sarotla-Hütte oder die Berghaus Spullers sind Mittelpunkt für späte Nachmittage. Sonnenterrassen mit Walgau-Blick, Kaiserschmarrn, Käsknöpfle und Vorarlberger Bergkäse-Brote dominieren die Hütten-Speisekarten. Wer abends mehr Bewegung sucht, findet in Bürserberg und Brand kleine Bars und Restaurants in entspannter Bergdorf-Atmosphäre.

Bürser Schlucht und Sommer-Wandern im Walgau

Die Bürser Schlucht ist im Sommerhalbjahr eines der dramatischsten Naturerlebnisse rund um den Park und gleichzeitig eine der zugänglichsten Klammen in Vorarlberg. Der Alvier-Bach hat sich tief in den Kalkfelsen zwischen Bürs und Bürserberg eingegraben, der gesicherte Schluchtweg führt über schmale Stege, Hängebrücken und Holz-Treppen entlang des tosenden Wassers. Die offizielle Saison läuft typischerweise von Mai bis Oktober, im Winter ist die Klamm wegen Eisbildung und Steinschlag-Gefahr geschlossen. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind Pflicht, weil Spritzwasser an einigen Passagen unvermeidlich ist.

Der Schluchtweg im Detail

Der gesicherte Rundweg startet typischerweise vom Parkplatz Bürs am Ortsausgang Richtung Berg und führt in rund einer Stunde durch die spektakuläre Engstelle der Klamm. Hängebrücken, schmale Felssteige und Holz-Treppen wechseln sich ab, mehrere Aussichtsplattformen geben Tiefblicke in den engsten Teil der Schlucht frei. Der Aufstieg ist moderat, mit rund 200 Höhenmetern Steigung gut für Familien mit Kindern ab dem Grundschulalter geeignet. Am oberen Ausstieg führt ein einfacher Forstweg in rund 30 Minuten zurück nach Bürs oder bergauf bis nach Bürserberg auf einer ruhigen Variante des Tisistalwegs.

Wandertouren rund um Bürserberg

Der Sonnenhang von Bürserberg ist mit einem dichten Netz aus markierten Wanderwegen erschlossen, die meisten starten am Park-Eingang oder an der Bergstation Einhornbahn. Familien-Rundwege wie der Tschengla-Höhenweg oder die Burtschasattel-Runde laufen auf 1.200 bis 1.500 Metern Höhe durch lichte Bergwiesen, Alm-Hütten und Lärchen-Wälder. Anspruchsvollere Touren führen zur Hohen Kugel, zur Sarotla-Hütte oder über den Höhenweg Mondspitze auf 2.063 Meter. Ein klassischer Vorarlberger Tag verbindet Auffahrt mit der Einhornbahn, eine Höhenwanderung über Tschengla und Bürserberg-Alpe und die Abfahrt mit der Gondel zurück zur Talstation.

Mountainbike und E-Bike im Walgau

Der Walgau ist ein klassisches Mountainbike- und E-Bike-Revier mit gut markierten Touren rund um Bürserberg, Brand und das gesamte Brandnertal. E-Bike-Verleih in Bürserberg, Bürs und Bludenz sowie ein Netz aus Ladestationen auf den Berghütten machen Tagestouren bis zur Bürserberg-Alpe und zur Tschengla-Bergstation auch ohne Berg-Erfahrung möglich. Klassische Touren verbinden die Sennereien des Tals zu einer Käse-Rundtour, längere Touren führen über den Brandnertaler Höhenweg bis nach Brand und über die Lünerseebahn zurück. Routen-Infos liefert die Plattform brandnertal.at.

Lünersee, Rätikon und Schesaplana

Der Lünersee ist mit rund 1.970 Metern Höhenlage einer der schönsten Hochgebirgsseen der Ostalpen und das ikonische Tagesausflugsziel aus dem Brandnertal. Der See liegt eingebettet in einem natürlichen Felskessel des Rätikon-Massivs, dominiert von der mächtigen Schesaplana, dem höchsten Gipfel des Rätikon mit 2.965 Metern. Erreichbar ist der See über die Lünerseebahn ab der Talstation Brand-Schattenlagant, mit rund vier Minuten Fahrtzeit ins Hochgebirge. Touristische Infos zur Region liefert die Plattform vorarlberg.travel.

Der Seerundweg in 2:30 Stunden

Der klassische Seerundweg ist mit rund 5,5 Kilometern Länge und sehr moderater Steigung der bekannteste Wanderweg am Lünersee. Die Runde startet typischerweise an der Bergstation der Lünerseebahn an der Douglasshütte und führt überwiegend auf flachen Wegen einmal um den See mit immer neuem Blick auf Schesaplana, Saulakopf und Kirchlispitzen. Trittsicheres Schuhwerk reicht für die meisten Familien, die Tour ist auch mit Kindern ab dem Grundschulalter gut machbar. Eine Einkehr in der Douglasshütte mit Sonnenterrasse direkt am Ufer rundet den Tag ab, im Spätsommer ergänzen Alpenrosen und Enzian am Wegrand das Bild.

Anspruchsvollere Touren ab dem Lünersee

Wer mehr Bergerfahrung mitbringt, kombiniert den Lünersee mit dem Aufstieg zur Totalphütte auf 2.385 Metern oder mit der Besteigung der Schesaplana über den klassischen Normalweg. Die Tour zur Totalphütte ist mit rund 2:30 Stunden Aufstieg ab der Bergstation eine dankbare Halbtagestour mit großem Panorama. Die Besteigung der Schesaplana ist eine alpine Tagestour mit Klettersteig-Anteilen, Helm und alpiner Ausrüstung sind Pflicht. Eine Bergführer-Begleitung über die örtlichen Bergsteigerschulen empfiehlt sich für Einsteiger.

Rätikon-Höhenweg und Mehrtagestouren

Der Rätikon-Höhenweg ist eine der klassischen Mehrtagestouren der Ostalpen und führt von der Lindauer Hütte über die Schesaplana-Region bis zur Sankt-Antönier-Joch-Hütte in der Schweiz. Wer das Brandnertal als Basis nutzt, kann den Höhenweg auf einzelnen Tagesetappen abwandern und über die Lünerseebahn zurück ins Tal absteigen. Mehrtägige Touren mit Übernachtung in Berghütten verlangen Voranmeldung, Wetterfenster und gute alpine Erfahrung. Hütten-Reservierung läuft über die Schutzhütten der jeweiligen Sektionen des Alpenvereins.

Praktische Tipps für den Landal Brandnertal

  • Preisbewusste Planung außerhalb der Schulferien

    Die deutlich niedrigsten Wochenpreise liegen außerhalb der österreichischen, deutschen und schweizer Schulferien, vor allem im späten November, in den ersten Januar-Wochen nach Heilige Drei Könige, im späten Januar und im März außerhalb der Faschingsferien. Paare und Wanderer im Sommer profitieren im Juni und September am stärksten. Aktuelle Verfügbarkeiten lassen sich direkt unter landal.de prüfen.

  • Lünersee am frühen Morgen

    Die Lünerseebahn fährt typischerweise ab 8 Uhr morgens, wer in der ersten Stunde fährt, hat den Seerundweg fast für sich, mit klarem Wasser und stillen Spiegelungen der Schesaplana. Ab Mittag steigt der Andrang spürbar, am späten Nachmittag wird es wieder ruhig. Aktuelle Betriebszeiten finden sich unter vorarlberg.travel.

  • + Selbstversorgung clever planen

    Die Chalets sind mit Vollküche ausgestattet. Ein Großeinkauf in Bürs oder Bludenz direkt nach Anreise spart Park-Shop-Aufpreise deutlich. Vorarlberger Bergkäse, Sauerkäse, Bauernhof-Eier und Brot aus den Sennereien zwischen Bürserberg und Brand machen das Frühstück zum Höhepunkt. Routen-Tipps und Käse-Karten liefert die Plattform brandnertal.at.

  • i Bürser Schlucht nur in der Saison

    Die Bürser Schlucht ist wegen Steinschlag- und Eisgefahr nur in der schneefreien Saison von typischerweise Mai bis Oktober geöffnet. Aktuelle Sperrungen werden über die örtlichen Tourismusbüros und die Plattform brandnertal.at kommuniziert. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind Pflicht, Spritzwasser-Passagen sind an einigen Stellen unvermeidlich. Mit Kindern empfiehlt sich Begleitung mit der Hand an den Hängebrücken.

  • Skischule früh buchen

    Kinder-Skikurse in der Hochsaison Weihnachten, Neujahr und Faschingsferien sind regelmäßig ausgebucht. Wer mit Kindern fährt und Skikurse einplant, bucht möglichst zwei bis drei Monate vorab über die örtlichen Skischulen in Bürserberg und Brand. Private-Lessons sind kurzfristiger verfügbar und für Fortgeschrittene eine flexible Alternative. Aktuelle Skischul-Angebote finden sich unter brandnertal.at.

  • Barrierearme Hauswahl prüfen

    Nicht alle Chalets sind ebenerdig oder stufenfrei erreichbar, der alpine Hang erfordert in einigen Bereichen Treppen und Rampen. Wer mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, prüft im Buchungssystem gezielt nach barrierearmen Häusern mit stufenfreier Dusche und stufenfreier Terrasse. Wellness-Bereich und Restaurant sind weitgehend stufenfrei, einzelne Bergbahnen im Skigebiet sind nach eigener Angabe rollstuhlgerecht erschlossen.

  • Alpenrosen-Blüte im Frühsommer

    Von Mitte Juni bis Mitte Juli verwandeln sich die Hänge rund um den Lünersee und am Tschengla-Höhenweg in violette und rosafarbene Alpenrosen-Felder. Frühe Morgenstunden mit klarer Sicht liefern die stärksten Bildmotive, das Wege-Gebot auf den geschützten Almflächen sollte konsequent eingehalten werden. Wer im Herbst kommt, findet stattdessen leuchtende Lärchen-Wälder in Gold und Orange.

  • Schlechtwetter-Plan in der Hinterhand

    Vorarlberger Bergwetter wechselt rasch. Wellness-Bereich mit Innen-Pool, Pfänder mit Pfänderbahn-Auffahrt auch bei Wolken am Boden, das Vorarlberg Museum in Bregenz, das Kunsthaus Bregenz, das Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz und die Schattenburg in Feldkirch sind ideale Regen-Optionen. Wer eine Liste mit drei bis vier Schlechtwetter-Plätzen vorbereitet, behält die Stimmung auch bei mehreren Regentagen am Stück.

Insider-Tipps

Geheimtipp Tschengla-Hochplateau

Wenige Bergbahn-Minuten oberhalb des Parks liegt das Hochplateau Tschengla auf rund 1.250 Metern, ein sanft welliges Almplateau mit Lärchen, Bergwiesen und einer Reihe von Almhütten. Eine Rundwanderung von rund acht Kilometern verbindet Tschengla mit dem Burtschasattel und der Bürserberg-Alpe zu einer entspannten Halbtages-Tour, ideal für Familien mit Kindern ab dem Grundschulalter. Wer Vorarlberger Bergkäse, Alm-Butter oder Sauerkäse mitnehmen möchte, findet auf den bewirtschafteten Almen eine entspannte Stationen-Tour.

Lünersee in der goldenen Stunde

Die Schesaplana spiegelt sich an windstillen Sommerabenden besonders fotogen im Lünersee, kurz nach der goldenen Stunde lassen sich Stimmungs-Bilder mit weichem Licht und ruhiger Wasseroberfläche einfangen. Wer im Sommer die letzte Lünerseebahn um 17 Uhr nach oben nimmt und auf der Douglasshütte ein frühes Abendessen einplant, hat die Stimmung weitgehend für sich. Die Rückfahrt erfolgt mit der letzten Talfahrt der Bahn, eine Vorab-Kontrolle der Betriebszeiten ist Pflicht.

HÄUFIGE FRAGEN

Wo liegt der Landal Brandnertal genau?

Der Park liegt auf rund 1.000 Metern Höhe oberhalb der Gemeinde Bürserberg im Bezirk Bludenz im südlichen Vorarlberg, am Sonnenhang über dem Walgau und am Eingang in das Brandnertal. Der Park ist eine klassische Vorarlberger Sonnenterrasse mit Skigebiet-Anschluss. Bludenz ist rund zehn Kilometer, Feldkirch rund 25 Kilometer entfernt, das Skigebiet Brandnertal-Lünersee mit der Einhornbahn beginnt unmittelbar im Ort.

Welche Unterkünfte gibt es im Ferienpark?

Der Park bietet frei stehende Chalets und Apartments für 2 bis 12 Personen mit Vollküche, Wohnbereich, Balkon oder Terrasse mit Berg-Blick. Schlafzimmer-Anzahl skaliert mit der Hauskategorie, Komfort- und Premium-Varianten kommen mit Sauna, Kamin oder Whirlpool. Skikeller mit Trocknung sind in den meisten Häusern Standard. Hunde sind in vielen Häusern willkommen, Detail-Informationen pro Haus-Kategorie finden sich auf der Buchungsseite landal.de.

Gibt es im Park einen Wellness-Bereich?

Ja, der Park verfügt über einen Wellness-Bereich mit Innen-Pool, finnischer Sauna, Dampfbad und Ruhe-Liegen. Es ist eine Wetter-Versicherung für Familien und macht den Park auch im Herbst, Winter und an Regentagen attraktiv. Öffnungszeiten variieren saisonal, frühe Morgen- und späte Abendstunden gelten als ruhigere Fenster. Im Vergleich zu großen Therme-Resorts ist die Atmosphäre kompakter und persönlicher.

Wie groß ist das Skigebiet Brandnertal?

Das verbundene Skigebiet Brandnertal-Lünersee bietet rund 65 Pistenkilometer zwischen Bürserberg, Brand und der Palüd-Bergstation auf 1.920 Metern. Die Pistenverteilung ist klassisch familienfreundlich mit rund 40 Prozent blauen, 45 Prozent roten und 15 Prozent schwarzen Abfahrten. Ein Funpark, eine Funslope und Kinder-Übungsgelände direkt an den Talstationen ergänzen das Angebot. Aktuelle Liftöffnungen und Schneehöhen bietet die Plattform brandnertal.at.

Wie kommt man von Park zur nächsten Talstation?

Die Talstation der Einhornbahn in Bürserberg liegt nur wenige hundert Meter vom Park entfernt. Im Winter fährt ein kostenloser Ski-Shuttle in regelmäßigen Abständen vom Park zur Talstation, viele Gäste gehen die Strecke auch zu Fuß mit Ski auf der Schulter. Skidepots an der Talstation und ein Skiverleih am Park-Eingang erleichtern die Morgenroutine. Der Skipass Brandnertal-Lünersee deckt alle Bahnen des verbundenen Skigebiets ab.

Was ist die Bürser Schlucht?

Die Bürser Schlucht ist eine wilde Klamm zwischen Bürs und Bürserberg, in der sich der Alvier-Bach tief in den Kalkfelsen eingegraben hat. Ein gesicherter Schluchtweg führt über schmale Stege, Hängebrücken und Holz-Treppen in rund einer Stunde durch die spektakuläre Engstelle. Wegen Steinschlag- und Eisgefahr ist die Schlucht nur in der schneefreien Saison von typischerweise Mai bis Oktober geöffnet. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind Pflicht.

Wie erreicht man den Lünersee?

Der Lünersee auf 1.970 Metern Höhe ist über die Lünerseebahn ab der Talstation Brand-Schattenlagant erreichbar, die Fahrt dauert rund vier Minuten. Vom Park sind es rund 15 Kilometer Anfahrt nach Brand-Schattenlagant mit dem Auto oder Linienbus. Der klassische Seerundweg ist mit 5,5 Kilometern Länge in rund 2:30 Stunden gut machbar, Einkehr in der Douglasshütte direkt am Ufer. Touristische Infos liefert die Plattform vorarlberg.travel.

Wann ist die beste Reisezeit für den Park?

Von Dezember bis März überzeugt die Wintersaison mit dem Skigebiet Brandnertal-Lünersee, Wellness und Aprés-Ski. Von Juni bis Oktober ist Wandersaison mit Bürser Schlucht, Lünersee-Rundweg und Tschengla-Höhenwegen. Die schneesicherste Skizeit liegt typischerweise Mitte Januar bis Mitte März, die fotogensten Sommertage finden sich von Mitte Juni bis Mitte Juli mit Alpenrosen-Blüte und im September mit klarer Sicht und Lärchen-Gold. Außerhalb österreichischer, deutscher und schweizer Schulferien sind Wochenpreise deutlich niedriger.

Lohnt sich der Bregenzerwald als Tagesausflug?

Ja, der Bregenzerwald liegt rund eine Autostunde nördlich des Parks und ist mit seinen Dörfern Bezau, Schwarzenberg, Schoppernau und Damüls eine der starken Kultur-Regionen Vorarlbergs. Die Käsestraße Bregenzerwald verbindet Sennereien, Käsekeller und Hofläden zu einer entspannten Tages-Rundtour, ergänzt durch zeitgenössische Holz-Architektur. Aktuelle Routen und Sennerei-Öffnungszeiten finden sich auf der Plattform vorarlberg.travel.

Wie weit ist der Bodensee vom Park?

Der Bodensee mit Bregenz liegt rund 80 Kilometer nördlich, die Anfahrt dauert mit dem Auto rund eine Stunde über die A14. Bregenzer Festspiele auf der Seebühne im Juli und August, der Pfänder mit Pfänderbahn-Auffahrt und ein Spaziergang durch die historische Oberstadt sind klassische Halb- bis Ganztages-Trips. Im Sommer ergänzen Schiffstouren ab Bregenz mit Stopps in Lindau und Konstanz das Programm.

Wie komme ich ohne Auto in den Park?

Der nächstgelegene Bahnhof ist Bludenz an der Arlbergbahn mit regelmäßigen Verbindungen aus München über Lindau, aus Wien über Innsbruck und aus Zürich über Sankt Margrethen und Feldkirch. Vom Bahnhof Bludenz fahren Linienbusse mehrmals täglich nach Bürserberg, die Fahrt dauert rund 25 Minuten. Im Winter ist mit dem Skipass Brandnertal-Lünersee der ÖPNV in vielen Talorten kostenfrei nutzbar. Aktuelle Fahrpläne und Echtzeit-Auskunft liefert die Plattform vorarlberg.travel.

Ist der Park für Familien mit kleinen Kindern geeignet?

Ja, der Park ist klassischer Familien-Standort mit Wellness-Bereich, Innen-Pool, Kinder-Spielbereich und saisonalem Animationsprogramm. Chalets mit Babyausstattung auf Anfrage, viele Häuser mit ebenerdiger Terrasse erleichtern den Alltag. Komfort- und Familien-Chalets sind auf den klassischen Alltag mit ein bis drei Kindern zugeschnitten, das Skigebiet bietet Kinder-Übungsgelände direkt an den Talstationen, die Bürser Schlucht eignet sich ab dem Grundschulalter, der Lünersee-Rundweg für Familien mit Bergerfahrung jeden Alters.
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