Der Landal GreenParks Brandnertal liegt auf rund 1.000 Metern Höhe oberhalb der Gemeinde Bürserberg im südlichen Vorarlberg, am Sonnenhang über dem Walgau und am Eingang in das gleichnamige Brandnertal. Die Lage ist eine der charakteristischen Sonnenterrassen der Vorarlberger Alpen, mit weitem Blick über den Walgau bis hinüber zum Hohen Frassen und in das Rätikon-Massiv. Direkt am Park beginnen die Pisten und Bergbahnen des Skigebiets Brandnertal, das im Winter rund 65 Pistenkilometer zwischen Bürserberg, Brand und der Palüd-Bergstation auf rund 1.920 Metern erschließt. Im Sommer wandelt sich der Hang in ein dichtes Netz aus Bergwanderwegen, Themenwegen am Lünersee und schmalen Schluchtpfaden durch die Bürser Schlucht. Innerhalb des Parks setzt Landal auf frei stehende Chalets und Apartments im alpinen Holzstil, dazu kommen ein Wellness-Bereich mit Sauna und Innen-Pool, ein Restaurant mit Panorama-Terrasse, ein Kinder-Spielbereich und ein saisonales Animationsprogramm. Wer Bergurlaub im Skigebiet mit Familien-Komfort, kurzen Wegen zur Talstation und Tagesausflügen an Lünersee, Bregenzerwald und Bodensee sucht, findet im Brandnertal eine sehr alpine, vergleichsweise ruhige Vorarlberger Alternative zu den bekannteren Tiroler oder Salzburger Skiorten.
Anreise und Erreichbarkeit
Bürserberg liegt verkehrsgünstig am südlichen Ende des Walgaus, sodass der Park aus Süddeutschland, der Schweiz und dem norditalienischen Raum in überschaubarer Fahrtzeit erreichbar ist. Die meisten Gäste kommen mit dem Auto, da sich die kleinen Bergdörfer im Brandnertal mit ihren Talstationen, Hütten und Wandereinstiegen ohne Pkw nur eingeschränkt erschließen lassen. Bahn und Bus funktionieren bis Bludenz zuverlässig, die letzten Kilometer auf den Sonnenhang lassen sich dann mit Linienbus, Taxi oder Park-Shuttle überbrücken. Aktuelle Park-Adresse, Check-In-Zeiten und Anreisefenster lassen sich am sichersten direkt unter landal.de prüfen, regionale Infos zum Tal liefert die Plattform brandnertal.at.
Mit dem Auto
Aus Deutschland führt der schnellste Weg aus dem Süden über die A96 nach Lindau und weiter auf der A14 Rheintal-Autobahn durch Vorarlberg bis zur Abfahrt Bludenz-Nüziders, danach folgt man der L190 in den Walgau und biegt nach wenigen Minuten auf die Bergstraße hinauf nach Bürserberg ab. Aus München sind es so rund 2:45 bis 3:15 Stunden, aus Stuttgart rund 3:45 Stunden, aus Frankfurt über die A8 und A7 rund 5:00 Stunden, aus Köln über die A3 rund 6:30 Stunden. Aus der Schweiz reist man über die A13 durch das Sankt-Galler Rheintal und über Feldkirch auf die A14 bis Bludenz, aus Norditalien über den Reschenpass und die Silvretta-Hochalpenstraße im Sommer oder über den Arlberg ganzjährig. Die letzte Bergstraße von Bürs nach Bürserberg ist im Winter geräumt, Winterausrüstung am Fahrzeug ist von November bis April Pflicht.
Mit der Bahn oder dem ÖPNV
Der nächstgelegene Bahnhof ist Bludenz an der Arlbergbahn mit regelmäßigen Verbindungen aus München über Lindau, aus Wien über Innsbruck und aus Zürich über Sankt Margrethen und Feldkirch. Vom Bahnhof Bludenz fahren Linienbusse mehrmals täglich nach Bürserberg und weiter durch das Brandnertal bis Brand. Die Fahrt dauert rund 25 Minuten, die letzte Bus-Haltestelle liegt nahe am Park-Eingang. Im Winter ist mit der Vorarlberg Gästekarte und dem Skipass Brandnertal-Lünersee der ÖPNV in vielen Talorten kostenfrei nutzbar. Aktuelle Fahrpläne und Echtzeit-Auskunft liefert die Plattform vorarlberg.travel sowie die regionalen Verkehrsverbund-Apps.
Mit dem Flugzeug
Der relevanteste Flughafen ist Friedrichshafen am Bodensee mit rund einer Stunde Fahrtzeit über die A96 und A14, für Fernreisende ist Zürich-Kloten in rund 1:45 Stunden über die A13 und A14 die unkomplizierteste Variante. Memmingen liegt rund 1:30 Stunden entfernt und ist als Low-Cost-Variante interessant, München rund 2:45 Stunden über die A96 und A14, Innsbruck rund 1:30 Stunden über die Arlberg-Schnellstraße. Für Reisende aus Übersee ist Zürich-Kloten die meistgenutzte Anflug-Variante mit kurzem Mietwagen-Transfer oder Bahn-Anschluss bis Bludenz.
Vor Ort bewegen und Parken
Innerhalb des Parks bewegt man sich zu Fuß, das Wegenetz zwischen den Chalets ist autoarm und überschaubar. An den Häusern stehen meist ein bis zwei Pkw-Plätze direkt vor der Tür, größere Chalets haben Stellflächen für mehrere Fahrzeuge. Im Winter fährt ein Ski-Shuttle die wenigen hundert Meter zur Talstation Einhornbahn in Bürserberg, im Sommer sind die Wandereinstiege fußläufig oder per Linienbus erreichbar. Für Tagesausflüge an Lünersee, in den Bregenzerwald oder an den Bodensee empfiehlt sich ein eigenes Auto, alternativ funktionieren die regionalen Wanderbusse zuverlässig. Im Brandnertal selbst gilt im Sommer ein ausgebautes Bus-Netz mit Anschluss bis zur Lünerseebahn-Talstation, im Winter erschließt der Skibus alle Talstationen kostenfrei für Skipass-Inhaber.
Park-Konzept und Chalets am Berg
Der Brandnertal-Park ist ein klassischer alpiner Chalet-Park im Landal-Portfolio, mit frei stehenden Chalets im Vorarlberger Holzstil, sanften Erschließungswegen und einem zentralen Service-Bereich am Park-Eingang. Die Anlage liegt am Sonnenhang über dem Walgau, sodass viele Häuser einen weiten Blick auf die gegenüberliegenden Bergketten und tief in den Walgau hinaus haben. Der Park ist auf Familien mit Kindern unterschiedlicher Altersgruppen und auf aktive Paare zugeschnitten, ohne Skifahrer oder Wanderer in den Schultern der Saison auszuschließen. Chalets reichen von kompakten Vier-Personen-Häusern bis zu Gruppenchalets für bis zu zwölf Personen, viele Häuser kommen mit Sauna, Kamin oder Whirlpool. Wer Alpenurlaub mit kurzen Wegen zur Talstation und gleichzeitig viel Programm für ruhige Tage sucht, findet im Brandnertal eine der entspanntesten Sonnenterrassen Vorarlbergs.
Wellness-Bereich und Innen-Pool
Der parkeigene Wellness-Bereich ist das ruhige Herzstück des Park-Angebots und macht den Brandnertal-Park unabhängig vom Wetter zu einer verlässlichen Berg-Urlaubs-Option. Innen-Pool, finnische Sauna, Dampfbad und Ruhe-Liegen decken die Bedürfnisse nach einem langen Ski- oder Wandertag ab, an Regentagen ist der Bereich ein wichtiger Anker im Tagesablauf. Die Öffnungszeiten variieren saisonal, in der Hochsaison sind die späten Nachmittage stärker frequentiert, frühe Morgen- und späte Abendstunden gelten als ruhigere Fenster. Im Vergleich zu den großen Therme-Resorts im Salzburger Land ist die Atmosphäre kompakter und persönlicher, ohne aufwendige Rutschen-Anlagen, dafür mit sehr überschaubaren Wegen vom Chalet bis ins Dampfbad.
Skigebiet-Anschluss und Bergbahnen
Der Park liegt fußläufig oder mit einem kurzen Shuttle-Transfer zur Talstation der Einhornbahn in Bürserberg, eine der drei Hauptbahnen ins Skigebiet Brandnertal. Über Einhornbahn, Panoramabahn und die Verbindung Richtung Brand sind alle 65 Pistenkilometer des verbundenen Skigebiets Brandnertal-Lünersee erreichbar. Skikeller im Chalet, Skidepots an der Talstation und ein Skiverleih am Park-Eingang machen die Morgenroutine im Winter unkompliziert. Die saisonale Wintersport-Schule mit Kinder-Skischule, Anfängergruppen und privaten Lehrern wird über die örtlichen Skischulen organisiert.
Chalet-Typen und Ausstattung
Die Chalets folgen einem typischen Landal-Alpinstandard mit offenem Wohnbereich, Vollküche, Spülmaschine, Geschirr für die Belegungszahl und einem Wohnbereich mit Couch und Esstisch. Schlafzimmer-Anzahl skaliert mit der Hauskategorie, viele Häuser haben ein eigenes Bad mit Dusche, größere Chalets zusätzlich eine Gäste-Toilette. Premium- und Komfort-Varianten kommen mit Sauna, Kamin oder Whirlpool und sind in der Nebensaison ein beliebtes Paar-Format. Familien wählen häufig Häuser mit drei oder vier Schlafzimmern, Balkon oder Terrasse mit Berg-Blick und kleinem Vorbau. Hunde sind in vielen Häusern willkommen, gekennzeichnete Hunde-Chalets mit eingezäunter Terrasse erleichtern den Aufenthalt mit Vierbeiner. Skikeller mit Trocknung sind in den meisten Häusern Standard, was bei nassem Schnee oder Tau-Tagen den Unterschied macht.
Restaurant, Café und Park-Shop
Das Park-Restaurant mit Panorama-Terrasse ist Mittelpunkt für Frühstück, Mittagessen und Abendessen, mit klassischer Vorarlberger und österreichischer Küche, kindgerechten Optionen und einer Sonnenterrasse mit Walgau-Blick. Eine kleine Bar-Ecke ergänzt Kaffee, Kuchen und Aprés-Ski-Getränke nach dem Skitag. Der Park-Shop deckt die Basisversorgung mit Brot, Milch, Getränken und einigen Frischprodukten ab, größere Einkäufe lohnen sich in den Supermärkten in Bürs oder Bludenz wenige Kilometer talwärts. Frische Brötchen lassen sich gegen Vorbestellung direkt zum Chalet liefern. Wer regional kochen möchte, findet bei Sennereien zwischen Bürserberg, Brand und im Bregenzerwald Vorarlberger Bergkäse, Sauerkäse und Bauernhof-Eier.
Die 6 wichtigsten Erlebnisse rund um den Park im Überblick
Skigebiet Brandnertal
Das Skigebiet Brandnertal-Lünersee bietet rund 65 Pistenkilometer zwischen Bürserberg, Brand und der Palüd-Bergstation auf 1.920 Metern, plus Snowpark, Funslope und Kinder-Übungslift. Klassisch familienorientiert, viele blaue und rote Pisten, ein paar anspruchsvolle schwarze Abfahrten. Aktuelle Liftöffnungen und Schneehöhen bietet die Plattform brandnertal.at.
Bürser Schlucht im Sommer
Die Bürser Schlucht zwischen Bürs und Bürserberg ist eine wilde Klamm mit Wasserfällen, Hängebrücken und schmalen Felssteigen am Alvier-Bach. Ein gut markierter Rundweg führt in rund zwei Stunden durch die Schlucht, festes Schuhwerk ist Pflicht. Wegen Steinschlag-Gefahr ist die Schlucht nur in der schneefreien Saison von Mai bis Oktober geöffnet.
Lünersee als Tagestrip
Der Lünersee auf 1.970 Metern ist einer der schönsten Hochgebirgsseen der Ostalpen und mit der Lünerseebahn ab Brand-Schattenlagant in 4 Minuten erreichbar. Ein Rundweg in rund 2:30 Stunden führt um den See mit Blick auf die Schesaplana, das Wahrzeichen des Rätikon-Massivs auf 2.965 Metern. Touristische Infos liefert die Plattform vorarlberg.travel.
Bregenzerwald und Käsestraße
Der Bregenzerwald liegt rund eine Autostunde nördlich und ist mit seinen Dörfern Bezau, Schwarzenberg, Schoppernau und Damüls eine der starken Kultur-Regionen Vorarlbergs. Die Käsestraße Bregenzerwald verbindet Sennereien, Käsekeller und Hofläden zu einer Tages-Rundtour, ergänzt durch zeitgenössische Holz-Architektur. Aktuelle Routen finden sich unter vorarlberg.travel.
Bodensee und Bregenz
Der Bodensee mit seinem österreichischen Ufer rund um Bregenz liegt rund eine Stunde nördlich. Bregenzer Festspiele auf der Seebühne im Juli und August, der Pfänder mit Pfänderbahn-Auffahrt und ein Spaziergang durch die historische Oberstadt sind klassische Halb- bis Ganztages-Trips. Im Sommer ergänzen Schiffstouren ab Bregenz mit Stopps in Lindau und Konstanz das Programm.
Liechtenstein und Feldkirch
Das Fürstentum Liechtenstein ist mit rund 45 Minuten Fahrtzeit über Feldkirch ein dankbarer Halbtages-Trip. Vaduz mit Schloss-Blick, das Kunstmuseum Liechtenstein und der historische Städtle-Bummel sind die klassischen Stationen. Feldkirch auf österreichischer Seite ergänzt mit Schattenburg, der mittelalterlichen Altstadt und einem entspannten Café-Programm den Tag.
Tagesausflüge im Vergleich
Eine entspannte Vorarlberg-Woche kombiniert in der Regel zwei bis drei Park-Tage mit Wellness, Pool und Spaziergängen rund um Bürserberg, zwei bis drei Skitage im Winter oder Wandertage im Sommer im Brandnertal, einen Tagesausflug zum Lünersee mit Seerundweg, einen Tag im Bregenzerwald mit Sennerei-Stopp und einen Stadttag in Bregenz mit Pfänder-Auffahrt. Wer mehr Kultur möchte, ergänzt einen Halbtag in Feldkirch oder einen Abstecher nach Vaduz.
Skigebiet Brandnertal und Lünersee-Verbund
Das Skigebiet Brandnertal-Lünersee gehört zu den klassischen Vorarlberger Familien-Skigebieten und liegt mit rund 65 Pistenkilometern in der mittleren Größenklasse der Alpen. Die Höhenlage zwischen Talstation Bürserberg auf rund 900 Metern und Palüd-Bergstation auf 1.920 Metern macht das Gebiet schneesicher von Dezember bis Anfang April. Das Skigebiet erschließt sich über drei Hauptbahnen: Einhornbahn aus Bürserberg, Panoramabahn auf den Loischkopf und Dorfbahn aus Brand bis Niggenkopf, ergänzt durch zahlreiche Schlepp- und Sessellifte. Aktuelle Lift-Status, Schneehöhen und Skipass-Preise bietet die offizielle Plattform brandnertal.at.
Pisten und Schwierigkeiten
Die Pistenverteilung ist klassisch familienfreundlich mit rund 40 Prozent blauen, 45 Prozent roten und 15 Prozent schwarzen Abfahrten. Die längste Abfahrt führt mit über sechs Kilometern von der Palüd-Bergstation bis nach Brand zurück, mit weitem Panorama und wechselnden Hangneigungen. Der Funpark zwischen Loischkopf und Tschengla bietet Kicker, Boxen und eine Funslope für Snowboarder und Freestyler. Kinder-Übungsgelände liegen direkt an den Talstationen Bürserberg und Brand mit Förderbändern und gesicherten Anfänger-Flächen.
Skipässe und Tageskarten
Der Skipass Brandnertal-Lünersee ist von einem Tag bis zur ganzen Saison verfügbar, ergänzt durch die Vorarlberger Skipass-Verbund-Optionen für mehrere Skigebiete in einem Pass. Kinder unter sechs Jahren fahren in vielen Tarifen kostenfrei, Jugend- und Familien-Rabatte sind über die saisonalen Aktionen verfügbar. Skischulen am Park-Eingang und in Bürserberg sowie Brand organisieren Kinder-Skikurse, Anfänger-Gruppen, Private-Lessons und Carving-Camps für Fortgeschrittene. Aktuelle Tarife und Buchung laufen über brandnertal.at.
Aprés-Ski und Hütten
Die Aprés-Ski-Szene im Brandnertal ist ruhiger und familienorientierter als in den großen Tiroler Orten, klassische Bergstationen wie das Frööd, die Sarotla-Hütte oder die Berghaus Spullers sind Mittelpunkt für späte Nachmittage. Sonnenterrassen mit Walgau-Blick, Kaiserschmarrn, Käsknöpfle und Vorarlberger Bergkäse-Brote dominieren die Hütten-Speisekarten. Wer abends mehr Bewegung sucht, findet in Bürserberg und Brand kleine Bars und Restaurants in entspannter Bergdorf-Atmosphäre.
Bürser Schlucht und Sommer-Wandern im Walgau
Die Bürser Schlucht ist im Sommerhalbjahr eines der dramatischsten Naturerlebnisse rund um den Park und gleichzeitig eine der zugänglichsten Klammen in Vorarlberg. Der Alvier-Bach hat sich tief in den Kalkfelsen zwischen Bürs und Bürserberg eingegraben, der gesicherte Schluchtweg führt über schmale Stege, Hängebrücken und Holz-Treppen entlang des tosenden Wassers. Die offizielle Saison läuft typischerweise von Mai bis Oktober, im Winter ist die Klamm wegen Eisbildung und Steinschlag-Gefahr geschlossen. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind Pflicht, weil Spritzwasser an einigen Passagen unvermeidlich ist.
Der Schluchtweg im Detail
Der gesicherte Rundweg startet typischerweise vom Parkplatz Bürs am Ortsausgang Richtung Berg und führt in rund einer Stunde durch die spektakuläre Engstelle der Klamm. Hängebrücken, schmale Felssteige und Holz-Treppen wechseln sich ab, mehrere Aussichtsplattformen geben Tiefblicke in den engsten Teil der Schlucht frei. Der Aufstieg ist moderat, mit rund 200 Höhenmetern Steigung gut für Familien mit Kindern ab dem Grundschulalter geeignet. Am oberen Ausstieg führt ein einfacher Forstweg in rund 30 Minuten zurück nach Bürs oder bergauf bis nach Bürserberg auf einer ruhigen Variante des Tisistalwegs.
Wandertouren rund um Bürserberg
Der Sonnenhang von Bürserberg ist mit einem dichten Netz aus markierten Wanderwegen erschlossen, die meisten starten am Park-Eingang oder an der Bergstation Einhornbahn. Familien-Rundwege wie der Tschengla-Höhenweg oder die Burtschasattel-Runde laufen auf 1.200 bis 1.500 Metern Höhe durch lichte Bergwiesen, Alm-Hütten und Lärchen-Wälder. Anspruchsvollere Touren führen zur Hohen Kugel, zur Sarotla-Hütte oder über den Höhenweg Mondspitze auf 2.063 Meter. Ein klassischer Vorarlberger Tag verbindet Auffahrt mit der Einhornbahn, eine Höhenwanderung über Tschengla und Bürserberg-Alpe und die Abfahrt mit der Gondel zurück zur Talstation.
Mountainbike und E-Bike im Walgau
Der Walgau ist ein klassisches Mountainbike- und E-Bike-Revier mit gut markierten Touren rund um Bürserberg, Brand und das gesamte Brandnertal. E-Bike-Verleih in Bürserberg, Bürs und Bludenz sowie ein Netz aus Ladestationen auf den Berghütten machen Tagestouren bis zur Bürserberg-Alpe und zur Tschengla-Bergstation auch ohne Berg-Erfahrung möglich. Klassische Touren verbinden die Sennereien des Tals zu einer Käse-Rundtour, längere Touren führen über den Brandnertaler Höhenweg bis nach Brand und über die Lünerseebahn zurück. Routen-Infos liefert die Plattform brandnertal.at.
Lünersee, Rätikon und Schesaplana
Der Lünersee ist mit rund 1.970 Metern Höhenlage einer der schönsten Hochgebirgsseen der Ostalpen und das ikonische Tagesausflugsziel aus dem Brandnertal. Der See liegt eingebettet in einem natürlichen Felskessel des Rätikon-Massivs, dominiert von der mächtigen Schesaplana, dem höchsten Gipfel des Rätikon mit 2.965 Metern. Erreichbar ist der See über die Lünerseebahn ab der Talstation Brand-Schattenlagant, mit rund vier Minuten Fahrtzeit ins Hochgebirge. Touristische Infos zur Region liefert die Plattform vorarlberg.travel.
Der Seerundweg in 2:30 Stunden
Der klassische Seerundweg ist mit rund 5,5 Kilometern Länge und sehr moderater Steigung der bekannteste Wanderweg am Lünersee. Die Runde startet typischerweise an der Bergstation der Lünerseebahn an der Douglasshütte und führt überwiegend auf flachen Wegen einmal um den See mit immer neuem Blick auf Schesaplana, Saulakopf und Kirchlispitzen. Trittsicheres Schuhwerk reicht für die meisten Familien, die Tour ist auch mit Kindern ab dem Grundschulalter gut machbar. Eine Einkehr in der Douglasshütte mit Sonnenterrasse direkt am Ufer rundet den Tag ab, im Spätsommer ergänzen Alpenrosen und Enzian am Wegrand das Bild.
Anspruchsvollere Touren ab dem Lünersee
Wer mehr Bergerfahrung mitbringt, kombiniert den Lünersee mit dem Aufstieg zur Totalphütte auf 2.385 Metern oder mit der Besteigung der Schesaplana über den klassischen Normalweg. Die Tour zur Totalphütte ist mit rund 2:30 Stunden Aufstieg ab der Bergstation eine dankbare Halbtagestour mit großem Panorama. Die Besteigung der Schesaplana ist eine alpine Tagestour mit Klettersteig-Anteilen, Helm und alpiner Ausrüstung sind Pflicht. Eine Bergführer-Begleitung über die örtlichen Bergsteigerschulen empfiehlt sich für Einsteiger.
Rätikon-Höhenweg und Mehrtagestouren
Der Rätikon-Höhenweg ist eine der klassischen Mehrtagestouren der Ostalpen und führt von der Lindauer Hütte über die Schesaplana-Region bis zur Sankt-Antönier-Joch-Hütte in der Schweiz. Wer das Brandnertal als Basis nutzt, kann den Höhenweg auf einzelnen Tagesetappen abwandern und über die Lünerseebahn zurück ins Tal absteigen. Mehrtägige Touren mit Übernachtung in Berghütten verlangen Voranmeldung, Wetterfenster und gute alpine Erfahrung. Hütten-Reservierung läuft über die Schutzhütten der jeweiligen Sektionen des Alpenvereins.
Praktische Tipps für den Landal Brandnertal
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Preisbewusste Planung außerhalb der Schulferien
Die deutlich niedrigsten Wochenpreise liegen außerhalb der österreichischen, deutschen und schweizer Schulferien, vor allem im späten November, in den ersten Januar-Wochen nach Heilige Drei Könige, im späten Januar und im März außerhalb der Faschingsferien. Paare und Wanderer im Sommer profitieren im Juni und September am stärksten. Aktuelle Verfügbarkeiten lassen sich direkt unter landal.de prüfen.
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Lünersee am frühen Morgen
Die Lünerseebahn fährt typischerweise ab 8 Uhr morgens, wer in der ersten Stunde fährt, hat den Seerundweg fast für sich, mit klarem Wasser und stillen Spiegelungen der Schesaplana. Ab Mittag steigt der Andrang spürbar, am späten Nachmittag wird es wieder ruhig. Aktuelle Betriebszeiten finden sich unter vorarlberg.travel.
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Selbstversorgung clever planen
Die Chalets sind mit Vollküche ausgestattet. Ein Großeinkauf in Bürs oder Bludenz direkt nach Anreise spart Park-Shop-Aufpreise deutlich. Vorarlberger Bergkäse, Sauerkäse, Bauernhof-Eier und Brot aus den Sennereien zwischen Bürserberg und Brand machen das Frühstück zum Höhepunkt. Routen-Tipps und Käse-Karten liefert die Plattform brandnertal.at.
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Bürser Schlucht nur in der Saison
Die Bürser Schlucht ist wegen Steinschlag- und Eisgefahr nur in der schneefreien Saison von typischerweise Mai bis Oktober geöffnet. Aktuelle Sperrungen werden über die örtlichen Tourismusbüros und die Plattform brandnertal.at kommuniziert. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind Pflicht, Spritzwasser-Passagen sind an einigen Stellen unvermeidlich. Mit Kindern empfiehlt sich Begleitung mit der Hand an den Hängebrücken.
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Skischule früh buchen
Kinder-Skikurse in der Hochsaison Weihnachten, Neujahr und Faschingsferien sind regelmäßig ausgebucht. Wer mit Kindern fährt und Skikurse einplant, bucht möglichst zwei bis drei Monate vorab über die örtlichen Skischulen in Bürserberg und Brand. Private-Lessons sind kurzfristiger verfügbar und für Fortgeschrittene eine flexible Alternative. Aktuelle Skischul-Angebote finden sich unter brandnertal.at.
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Barrierearme Hauswahl prüfen
Nicht alle Chalets sind ebenerdig oder stufenfrei erreichbar, der alpine Hang erfordert in einigen Bereichen Treppen und Rampen. Wer mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, prüft im Buchungssystem gezielt nach barrierearmen Häusern mit stufenfreier Dusche und stufenfreier Terrasse. Wellness-Bereich und Restaurant sind weitgehend stufenfrei, einzelne Bergbahnen im Skigebiet sind nach eigener Angabe rollstuhlgerecht erschlossen.
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Alpenrosen-Blüte im Frühsommer
Von Mitte Juni bis Mitte Juli verwandeln sich die Hänge rund um den Lünersee und am Tschengla-Höhenweg in violette und rosafarbene Alpenrosen-Felder. Frühe Morgenstunden mit klarer Sicht liefern die stärksten Bildmotive, das Wege-Gebot auf den geschützten Almflächen sollte konsequent eingehalten werden. Wer im Herbst kommt, findet stattdessen leuchtende Lärchen-Wälder in Gold und Orange.
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Schlechtwetter-Plan in der Hinterhand
Vorarlberger Bergwetter wechselt rasch. Wellness-Bereich mit Innen-Pool, Pfänder mit Pfänderbahn-Auffahrt auch bei Wolken am Boden, das Vorarlberg Museum in Bregenz, das Kunsthaus Bregenz, das Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz und die Schattenburg in Feldkirch sind ideale Regen-Optionen. Wer eine Liste mit drei bis vier Schlechtwetter-Plätzen vorbereitet, behält die Stimmung auch bei mehreren Regentagen am Stück.
Insider-Tipps
Geheimtipp Tschengla-Hochplateau
Wenige Bergbahn-Minuten oberhalb des Parks liegt das Hochplateau Tschengla auf rund 1.250 Metern, ein sanft welliges Almplateau mit Lärchen, Bergwiesen und einer Reihe von Almhütten. Eine Rundwanderung von rund acht Kilometern verbindet Tschengla mit dem Burtschasattel und der Bürserberg-Alpe zu einer entspannten Halbtages-Tour, ideal für Familien mit Kindern ab dem Grundschulalter. Wer Vorarlberger Bergkäse, Alm-Butter oder Sauerkäse mitnehmen möchte, findet auf den bewirtschafteten Almen eine entspannte Stationen-Tour.
Lünersee in der goldenen Stunde
Die Schesaplana spiegelt sich an windstillen Sommerabenden besonders fotogen im Lünersee, kurz nach der goldenen Stunde lassen sich Stimmungs-Bilder mit weichem Licht und ruhiger Wasseroberfläche einfangen. Wer im Sommer die letzte Lünerseebahn um 17 Uhr nach oben nimmt und auf der Douglasshütte ein frühes Abendessen einplant, hat die Stimmung weitgehend für sich. Die Rückfahrt erfolgt mit der letzten Talfahrt der Bahn, eine Vorab-Kontrolle der Betriebszeiten ist Pflicht.




