Der Landal GreenParks Hochmontafon liegt auf rund 1.400 Metern Höhe oberhalb des Bergdorfs Gargellen im hintersten Seitental des Montafon, direkt an der Schweizer Grenze und am Fuß der Madrisa-Kette in Vorarlberg. Das Resort ist als kompakte Chalet-Anlage zwischen Lärchen, Almwiesen und der Talstation der Schafberg-Bergbahn angelegt und gilt als einer der ruhigsten Bergstandorte im Landal-Portfolio. Im Winter beginnt das Skigebiet Gargellen mit rund 35 Pistenkilometern direkt am Resort, im Sommer führen Wanderwege auf das Madrisa-Plateau, über die Sankt-Antönier-Joch-Route in die Schweiz und auf die Höhenwege rund um den Schafberg. Die Silvretta-Hochalpenstraße zwischen Partenen und Galtür im Paznaun liegt rund 30 Kilometer entfernt und gehört zu den spektakulärsten Panorama-Strecken Österreichs. Wer Familien-Resort mit Skigebiet vor der Tür, sehr starkem Sommer-Wanderprogramm und Tagesausflügen in den hinteren Bergkessel des Montafon sucht, findet in Gargellen eine sehr alpine, ruhige Alternative zu den dichter belegten Resorts in Ischgl oder Sankt Anton.
Anreise und Erreichbarkeit
Gargellen liegt im hintersten Seitental des Montafon und ist über eine kurvenreiche Bergstraße ab Sankt Gallenkirch erreichbar. Die meisten Gäste kommen mit dem Auto, weil das Resort und die umliegenden Tagesziele rund um Silvretta, Schruns und Brand ohne Pkw nur eingeschränkt erschließbar sind. Bahn und Bus funktionieren bis Schruns sehr zuverlässig, die letzten Kilometer ins Gargellental werden mit Postbus, Taxi oder Park-Shuttle überbrückt. Aktuelle Resort-Adresse, Check-In-Zeiten und Anreisefenster lassen sich am sichersten direkt unter landal.de prüfen, regionale Bergbahn- und Wanderinformationen bietet die Plattform montafon.at.
Mit dem Auto
Aus Deutschland führt der schnellste Weg über die A8 Richtung Salzburg, weiter über die A96 Memmingen-Lindau auf die A14 Rheintalautobahn bis Bludenz, dann auf der Silvretta-Hochalpenstraße L188 ins Montafon bis Sankt Gallenkirch und anschließend auf der L192 hinauf nach Gargellen. Aus München sind es so rund 2:45 bis 3:15 Stunden, aus Stuttgart rund 3:00 Stunden, aus Frankfurt rund 4:30 Stunden, aus Köln rund 5:30 Stunden. Die letzten Kilometer ab Sankt Gallenkirch führen über eine schmale Bergstraße mit Kehren bis auf rund 1.400 Meter Höhe, im Winter ist Winterausrüstung Pflicht und Schneeketten werden bei starkem Schneefall empfohlen. Tankstellen, Supermärkte und Restaurants finden sich in Sankt Gallenkirch sowie in Schruns und Tschagguns, sodass eine Anreise mit kurzem Einkaufsstopp gut planbar ist.
Mit der Bahn oder dem ÖPNV
Der nächstgelegene Fernbahnhof ist Bludenz an der Strecke Innsbruck-Bregenz-Zürich mit regelmäßigen Railjet- und Eurocity-Verbindungen aus München, Wien und Zürich. Ab Bludenz fährt die Montafonerbahn als Schmalspur-Regionalstrecke bis Schruns, von dort übernimmt der Linienbus 85 ins Gargellental mit Endstation am Ortskern Gargellen. Aus Deutschland reist man typischerweise über München, Lindau, Bregenz und Bludenz an, mit einem Umstieg in Bludenz auf die Montafonerbahn. Vom Bahnhof Schruns sind es rund 14 Kilometer ins Resort, die mit Taxi, Postbus oder Resort-Shuttle gut zu überbrücken sind. Eine Übersicht zu Bahn, Bus und regionalen Liftpässen liefert die Plattform montafon.at.
Mit dem Flugzeug
Der relevanteste Flughafen ist Friedrichshafen mit rund 1:30 Stunden Fahrtzeit über die A96 und A14, für internationale Gäste ist Zürich in rund 2:00 Stunden über die A13 und A14 die meistgenutzte Variante. Memmingen liegt rund 1:45 Stunden entfernt und ist als Low-Cost-Variante interessant, München erfordert rund 2:45 Stunden Anfahrt mit Mietwagen oder Eurocity bis Bludenz mit Anschlusszug. Innsbruck ist mit rund 2:15 Stunden ebenfalls eine gute Option, vor allem für Gäste aus Wien und Italien. Für Skiwoche-Reisen mit viel Gepäck bleibt das eigene Auto jedoch die häufigste Wahl, weil das hintere Montafon ohne Pkw nur eingeschränkt erschließbar ist.
Vor Ort bewegen und Parken
Innerhalb des Resorts bewegt man sich zu Fuß, das Wegenetz zwischen den Chalets ist autoarm. An den Häusern stehen meist ein oder zwei Pkw-Plätze direkt vor der Tür, größere Chalets haben Stellflächen für mehrere Fahrzeuge. Im Winter sind alle Zufahrten geräumt, im Sommer lassen sich Mietbikes vor Ort oder im Ortskern Gargellen mieten. Für Tagesausflüge auf die Silvretta-Hochalpenstraße, nach Schruns oder Bludenz empfiehlt sich ein eigenes Auto, alternativ funktioniert die Kombination Postbus plus Montafonerbahn ab Schruns für kürzere Stadt-Tage gut. Wer auf Bergbahnen setzt, profitiert vom Sommer-Aktivpass Montafon-Brandnertal oder vom Silvretta-Card-System im Winter, beides liefert die Plattform montafon.at.
Resort-Konzept und Chalets am Berg
Hochmontafon ist ein kompaktes Chalet-Resort im Landal-Portfolio, mit frei stehenden Berg-Chalets, Doppel-Chalets und einigen Apartments in einem zentralen Stammhaus. Die Anlage liegt am Rand des Bergdorfs Gargellen, eingebettet zwischen Lärchen, Almwiesen und der Talstation der Schafberg-Bergbahn. Das Resort ist auf Familien mit Kindern unterschiedlicher Altersgruppen zugeschnitten, ohne ältere Gäste und Paare in der Nebensaison auszuschließen. Chalets reichen von kompakten Zwei-Personen-Wohnungen bis zu Gruppenhäusern für bis zu 12 Personen, viele Häuser kommen mit Balkon, Bergblick und teils eigener Sauna. Wer Familien-Resort mit Skigebiet vor der Tür und gleichzeitig sehr viel Programm im Sommer sucht, findet in Gargellen eine der schönsten Bergkulissen unter den österreichischen Landal-Resorts.
Wellness und Innen-Schwimmbad
Das Resort verfügt über einen kompakten Wellness-Bereich mit Innen-Schwimmbad, Saunalandschaft und Ruhebereich, der nach einem Ski- oder Wandertag das verlässliche Erholungs-Element setzt. Die Pool-Halle ist beheizt und macht das Resort unabhängig vom Wetter zu einer Schlechtwetter-Versicherung, an Regen- oder Schneetagen ist der Wellness-Bereich ein wichtiger Anker im Tagesablauf. Die Öffnungszeiten variieren saisonal, in der Hauptsaison sind die Hauptbecken am späten Nachmittag stärker frequentiert, Vormittage und Abende gelten als ruhigere Fenster. Im Vergleich zu großen Resort-Wellness-Welten in Ischgl oder Sankt Anton ist die Atmosphäre kompakter und familiärer, ohne große Rutschen, dafür mit Berg-Blick aus der Sauna.
Skiraum, Bergbahn und Skischule
Der direkte Anschluss an die Schafberg-Bergbahn ist eines der zentralen Argumente für das Resort. Ein parkeigener Skiraum mit beheizten Skischuh-Trocknern erleichtert den Tagesablauf erheblich, Ski-In und Ski-Out funktionieren über einen kurzen Verbindungs-Hang zur Talstation. Eine lokale Skischule mit Kurs-Treffpunkt im Ortskern Gargellen bietet Kinder- und Anfängerkurse, Snowboard-Kurse und Tiefschnee-Training auf den Off-Piste-Flanken rund um den Schafberg. Aktuelle Liftöffnungen, Pistenstatus und Schneehöhen finden sich unter montafon.at.
Chalet-Typen und Ausstattung
Die Chalets folgen einem typischen Landal-Standard mit offenem Wohnbereich, Vollküche, Spülmaschine, Geschirr für die Belegungszahl und einem Wohnbereich mit Couch und Esstisch. Schlafzimmer-Anzahl skaliert mit der Hauskategorie, viele Chalets haben ein eigenes Bad mit Dusche, größere Häuser zusätzlich eine Gäste-Toilette. Premium- und Komfort-Varianten kommen mit Sauna, Kamin oder Whirlpool und sind in der Nebensaison ein beliebtes Paar-Format. Familien wählen häufig Häuser mit drei Schlafzimmern, Balkon mit Bergblick und Skiraum im Untergeschoss. Hunde sind in den meisten Häusern willkommen, gekennzeichnete Hunde-Chalets erleichtern den Aufenthalt mit Vierbeiner. Die Balkone vieler Häuser sind ein praktischer Bergchalet-Detail-Vorteil, weil das Wetter in Vorarlberg deutlich wechselhafter ist als in den inneralpinen Tälern.
Restaurant, Bar und Mini-Markt
Das Resort-Restaurant ist Mittelpunkt für Frühstück, Mittagessen und Abendessen, mit klassischer österreichischer und internationaler Familienkost, kindgerechten Optionen und einer Terrasse mit Blick auf das Gargellental. Eine Bar im Stammhaus ergänzt Glühwein, Kaffee und Snacks zwischen den Skistunden. Ein kleiner Mini-Markt deckt die Basisversorgung mit Brot, Milch, Getränken und einigen Frischprodukten ab, größere Einkäufe lohnen sich in den Supermärkten in Sankt Gallenkirch, Schruns oder Bludenz. Frische Brötchen lassen sich gegen Vorbestellung direkt zum Chalet liefern. Wer regional kochen möchte, findet bei Hofläden zwischen Gargellen und Sankt Gallenkirch Montafoner Sura Kees, Bergkäse und Wildwurst.
Die 6 wichtigsten Erlebnisse rund um das Resort im Überblick
Skigebiet Gargellen
Das Skigebiet Gargellen liegt direkt am Resort und gilt als kompaktes, sehr familienfreundliches Gebiet mit rund 35 Pistenkilometern. Schafberg-Bergbahn, Schafberg-Höhe und Vergalda-Lift erschließen das Gebiet auf Höhen zwischen 1.400 und 2.300 Metern. Aktuelle Pistenpläne und Liftöffnungen bietet die offizielle Plattform montafon.at.
Madrisa-Sommer-Wanderungen
Die Madrisa-Kette zwischen Gargellen und Klosters bietet im Sommer eine der schönsten Hochalpen-Wanderkulissen Vorarlbergs. Klassisch ist die Route über den Sankt-Antönier-Joch-Pass auf die Schweizer Seite, der Madrisa-Höhenweg liefert Panorama-Blicke auf Silvretta und Rätikon. Wanderinformationen, Etappenpläne und Hütten-Übersicht finden sich unter montafon.at.
Silvretta-Hochalpenstraße
Die Silvretta-Hochalpenstraße verbindet Partenen im Montafon mit Galtür im Tiroler Paznaun über 32 Kehren und den 2.032 Meter hohen Bielerhöhe-Pass. Sie ist eine der spektakulärsten Panorama-Straßen Österreichs, mit Stausee Silvretta-Bielerhöhe als zentralem Aussichtspunkt. Aktuelle Öffnungszeiten und Maut-Hinweise bietet die Plattform montafon.at.
Schruns als Tagestrip
Schruns, Hauptort des Montafon mit rund 4.000 Einwohnern, liegt rund 14 Kilometer talwärts und ist mit der Montafonerbahn ab Bludenz gut erschlossen. Hemingway-Spuren, das Montafoner Heimatmuseum, der historische Markt und das Hochjoch-Skigebiet mit Sommer-Bergbahn machen den Ort zum kompletten Halbtages- oder Tages-Trip.
Bludenz und Alpenstadt
Bludenz, mit rund 14.000 Einwohnern Tor zum Montafon, liegt rund 35 Kilometer talwärts und ist Knotenpunkt für fünf Alpentäler. Die historische Altstadt, das Vorarlberger Landesmuseum für Berg-Kultur und die Suchard-Schokoladenfabrik machen den Ort zum sehr brauchbaren Stadttag, Regen-Pflicht-Programm im Sommer-Resort-Mix.
Brand und Lünersee
Brand liegt rund 50 Kilometer entfernt im Brandnertal und beherbergt den Lünersee, einen Stausee auf 1.970 Metern Höhe im Rätikon, der als einer der schönsten Bergseen Vorarlbergs gilt. Mit der Lünerseebahn fährt man bequem nach oben, Rundweg um den See dauert rund zwei Stunden mit klassischer Hütten-Pause an der Douglass-Hütte.
Tagesausflüge im Vergleich
Eine entspannte Montafon-Woche kombiniert in der Regel zwei bis drei Skitage oder Wandertage rund um Gargellen, einen Halbtag auf der Silvretta-Hochalpenstraße mit Stopp am Stausee Bielerhöhe, einen Tag mit Lünersee-Wanderung und Douglass-Hütte, einen Halbtag in Schruns mit Heimatmuseum und einen Stadttag in Bludenz. Wer Schweizer Bergluft möchte, ergänzt eine Tageswanderung über das Sankt-Antönier-Joch nach Klosters.
Skigebiet Gargellen und das hinterste Montafon
Das Skigebiet Gargellen ist eines der kompaktesten Skigebiete im Montafon, mit rund 35 Pistenkilometern zwischen 1.400 und 2.300 Metern Höhe. Es gilt als sehr schneesicher, weil es nordseitig an der Madrisa-Kette liegt und Schnee bis spät in den April hält. Schafberg-Bergbahn, Vergalda-Lift und mehrere Sessel- und Schlepplifte erschließen das Gebiet, das von einsamen Tiefschnee-Hängen am Schafberg bis zu sanften Familien-Pisten an der Vergalda alle Schwierigkeitsgrade abdeckt. Aktuelle Pistenpläne, Liftöffnungen und Schneehöhen finden sich unter montafon.at.
Schafberg-Bergbahn und Kernpisten
Die Schafberg-Bergbahn ist die zentrale Achse des Skigebiets und führt vom Resort auf die Schafberg-Höhe auf rund 2.100 Metern. Von dort führen mehrere blaue und rote Pisten zurück ins Tal, mit klassischen Familien-Abfahrten und einer langen Talabfahrt bis ans Resort. Schafberg-Hochjoch und Vergalda-Lift erschließen weitere Sektoren, der gesamte Skikreis lässt sich in rund vier bis fünf Stunden bei guten Bedingungen einmal komplett befahren. Eine Reihe von Hütten am Berg ergänzt das Skierlebnis um klassische österreichische Hütten-Pausen mit Kaiserschmarrn, Germknödel und Glühwein.
Tiefschnee und Sankt-Antönier-Tal
Gargellen gilt als eines der besten Tiefschnee-Gebiete im Montafon, mit weichen, nordseitig liegenden Off-Piste-Flanken rund um den Schafberg und das Vergalda-Tal. Die klassische Sankt-Antönier-Joch-Route verbindet das Skigebiet auf rund 2.300 Metern Höhe mit dem Schweizer Sankt-Antönier-Tal und ist ein Tagesziel mit Skiführer. Lawinen-Risiko und Routen-Planung sind ernst zu nehmen, lokale Bergführer in Gargellen bieten geführte Touren mit kompletter Sicherheitsausstattung. Aktuelle Lawinenberichte und Tiefschnee-Empfehlungen liefert montafon.at.
Madrisa-Sommer und Hochgebirgs-Wandern
Die Madrisa-Kette zwischen Gargellen und Klosters gehört zu den schönsten Hochgebirgs-Landschaften Vorarlbergs. Mit Gipfeln zwischen 2.500 und 2.800 Metern Höhe bildet sie die Grenze zur Schweiz und ist Teil des Rätikon-Gebirgs. Im Sommer führen markierte Wanderwege auf das Madrisa-Plateau, über das Sankt-Antönier-Joch in die Schweiz und auf die Höhenwege rund um den Schafberg. Aktuelle Routenkarten, Hüttenöffnungen und geführte Touren bietet die Plattform montafon.at.
Sankt-Antönier-Joch-Wanderung
Die klassische Tageswanderung über das Sankt-Antönier-Joch auf rund 2.380 Metern Höhe verbindet Gargellen mit Sankt Antönien im Schweizer Prättigau. Aufstieg über die Madrisa-Hütte und das Vergaldatal, Abstieg auf der Schweizer Seite mit Rückkehr per Postbus oder geführter Tour. Reine Gehzeit rund sechs bis sieben Stunden, alpine Erfahrung empfohlen, festes Schuhwerk Pflicht. Eine Reihe von Bergführern in Gargellen bietet die Tour als geführtes Erlebnis mit Hüttenübernachtung an. Die historische Route diente früher als Schmugglerpfad zwischen Österreich und der Schweiz.
Madrisa-Höhenweg
Der Madrisa-Höhenweg verläuft auf rund 2.000 bis 2.300 Metern Höhe entlang der Madrisa-Kette und bietet Panorama-Blicke auf Silvretta, Rätikon und das Montafon. Klassische Etappe vom Schafberg-Gipfel über Vergaldatal und Madrisa-Hütte zurück zur Bergstation Gargellen mit rund vier Stunden Gehzeit und 600 Metern Auf- und Abstieg. Familien mit älteren Kindern bewältigen die Route bei guten Bedingungen ohne Probleme, frühe Morgenstunden mit klarer Sicht liefern die stärksten Bildmotive.
Silvretta-Hochalpenstraße, Schruns und Bludenz
Die Silvretta-Hochalpenstraße verbindet Partenen im Montafon mit Galtür im Tiroler Paznaun und gehört zu den spektakulärsten Panorama-Strecken Österreichs. Auf 22,3 Kilometern Länge führt sie über 32 Kehren auf den 2.032 Meter hohen Bielerhöhe-Pass mit dem Stausee Silvretta-Bielerhöhe als zentralem Aussichtspunkt. Die Strecke ist je nach Schneelage typischerweise von Anfang Juni bis Mitte Oktober geöffnet und mautpflichtig, aktuelle Öffnungszeiten und Maut-Hinweise bietet die Plattform montafon.at.
Bielerhöhe und Silvretta-Stausee
Der Bielerhöhe-Pass auf 2.032 Metern Höhe ist Wendepunkt und Aussichts-Höhepunkt der Strecke. Der Silvretta-Stausee liegt direkt am Pass und bietet einen rund sieben Kilometer langen Rundweg mit Blick auf das Piz-Buin-Massiv, einen der bekanntesten Gipfel Österreichs. Eine Bootsfahrt mit dem Elektroboot über den Stausee dauert rund 30 Minuten und ist im Sommer ein klassisches Familien-Programm. Die Madlener-Haus-Hütte und das Berghaus Piz-Buin bieten klassische Hütten-Küche mit Blick auf den Stausee.
Schruns und Hemingway-Spuren
Schruns, Hauptort des Montafon mit rund 4.000 Einwohnern, liegt rund 14 Kilometer talwärts und ist mit der Montafonerbahn ab Bludenz gut erschlossen. Ernest Hemingway verbrachte hier in den Wintern 1924 bis 1926 mehrere Monate und schrieb große Teile von Fiesta vor Ort. Das Montafoner Heimatmuseum, der historische Markt mit der Pfarrkirche Sankt Jodok und das Hochjoch-Skigebiet mit Sommer-Bergbahn machen Schruns zum kompletten Halbtages- oder Tages-Trip. Ein Bummel über den Kirchplatz mit Stopp im klassischen Café Andrea rundet den Halbtag ab.
Bludenz als Stadttag
Bludenz, mit rund 14.000 Einwohnern Tor zum Montafon, liegt rund 35 Kilometer talwärts und ist Knotenpunkt für fünf Alpentäler. Die historische Altstadt mit dem Rathaus von 1538 und dem Oberstadt-Ensemble, das Vorarlberger Landesmuseum für Berg-Kultur und die Suchard-Schokoladenfabrik machen den Ort zum sehr brauchbaren Stadttag, Regen-Pflicht-Programm im Sommer-Resort-Mix. Wer mehr will, ergänzt eine Auffahrt mit der Muttersberg-Bahn auf rund 1.400 Meter Höhe mit Blick über das Rheintal bis an den Bodensee.
Praktische Tipps für den Landal Hochmontafon
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Preisbewusste Planung außerhalb der Schulferien
Die deutlich niedrigsten Wochenpreise liegen außerhalb der österreichischen, deutschen und schweizerischen Schulferien, vor allem im späten November und frühen Dezember, im Januar nach Dreikönig, im späten März außerhalb der Karwoche, im späten Juni und im Oktober. Paare und Familien mit Vorschulkindern profitieren am stärksten. Aktuelle Verfügbarkeiten lassen sich direkt unter landal.de prüfen.
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Silvretta-Card oder Tageskarte
Wer im Sommer mehrere Bergbahnen plant, profitiert von der Silvretta-Card oder dem Montafon-Brandnertal-Aktivpass mit freier Nutzung aller Bergbahnen, Bädern und ÖPNV. Ab zwei vollen Bahn-Tagen lohnt der Pass meist gegenüber Einzeltickets. Aktuelle Preise und Inklusivleistungen stehen unter montafon.at.
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Selbstversorgung clever planen
Die Chalets sind mit Vollküche ausgestattet. Ein Großeinkauf in Sankt Gallenkirch, Schruns oder Bludenz direkt nach Anreise spart Resort-Shop-Aufpreise deutlich. Montafoner Sura Kees, Bergkäse, Wildwurst und regionales Brot aus den Hofläden zwischen Gargellen und Sankt Gallenkirch machen das Frühstück zum Höhepunkt. Regionale Routen-Tipps liefert die Plattform montafon.at.
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Winter-Anreise mit Ketten und Schneeketten
Die letzten Kilometer ab Sankt Gallenkirch führen über eine schmale Bergstraße mit Kehren bis auf rund 1.400 Meter Höhe. Im Winter ist Winterausrüstung Pflicht und Schneeketten werden bei starkem Schneefall empfohlen, vor allem zwischen Dezember und Februar. Aktuelle Straßenverhältnisse und Sperren bietet die Plattform montafon.at.
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Silvretta-Straße bei klarer Sicht
Die Silvretta-Hochalpenstraße ist nur bei klarer Sicht ein echtes Erlebnis. Wer einen Tag mit stabilem Hoch und blauem Himmel abwartet, sieht vom Bielerhöhe-Pass das Piz-Buin-Massiv in voller Pracht. Eine frühe Anfahrt vermeidet die Tages-Touristen-Welle aus Tirol und Schweiz. Aktuelle Öffnungszeiten und Maut-Hinweise finden sich unter montafon.at.
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Barrierearme Hauswahl prüfen
Nicht alle Chalets sind ebenerdig oder ohne Stufen erreichbar. Wer mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, prüft im Buchungssystem gezielt nach barrierearmen Häusern mit ebenerdiger Dusche und stufenfreier Terrasse. Wellness-Bereich, Restaurant und Skiraum sind weitgehend stufenfrei zugänglich, der Anschluss an die Schafberg-Bergbahn führt jedoch über einen kurzen Hang.
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Madrisa-Wandern früh am Morgen
Die Hochgebirgs-Wanderungen auf dem Madrisa-Höhenweg sind in den frühen Morgenstunden am ruhigsten und am fotogensten. Eine Auffahrt mit der ersten Schafberg-Bahn zwischen 8:30 und 9:00 Uhr bringt die volle Tageszeit für den Höhenweg mit Picknick-Pause an einem der Madrisa-Aussichtspunkte. Festes Schuhwerk und Wetterumschwung-Sicherheit sind im Hochgebirge unverzichtbar.
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Schlechtwetter-Plan in der Hinterhand
Bergwetter in Vorarlberg wechselt rasch. Wellness-Bereich im Resort, Heimatmuseum in Schruns, Suchard-Fabrik und Vorarlberger Landesmuseum in Bludenz sowie das Montafoner Bergbau-Museum sind klassische Regen-Optionen. Wer eine Liste mit drei bis vier Schlechtwetter-Plätzen vorbereitet, behält die Stimmung auch bei mehreren Regentagen am Stück.
Insider-Tipps
Geheimtipp Sankt-Antönier-Joch
Wenige Stunden Wanderung von Gargellen entfernt liegt das Sankt-Antönier-Joch auf rund 2.380 Metern Höhe als historischer Schmugglerpfad zwischen Vorarlberg und der Schweiz. Eine Tageswanderung über das Joch nach Sankt Antönien im Prättigau mit Rückfahrt per Postbus über Klosters und Bludenz dauert rund acht Stunden und gehört zu den klassischen Hochgebirgs-Touren des Montafon. Alpine Erfahrung ist Pflicht, lokale Bergführer in Gargellen bieten geführte Varianten mit kompletter Sicherheitsausstattung.




