Der Landal GreenParks Heideheuvel liegt am südlichen Rand der Veluwe bei Beekbergen, einem Dorf der Gemeinde Apeldoorn in der niederländischen Provinz Gelderland. Eingebettet zwischen Kiefernwäldern, offener Heide und sanften Endmoränen ist der Park ein klassisches Familien-Ziel im größten zusammenhängenden Waldgebiet der Niederlande, das gleichzeitig Lebensraum für Rothirsche, Wildschweine und Mufflons ist. Innerhalb weniger Autominuten erreichen Gäste den Nationalpark Hoge Veluwe mit weißen Leihrädern, das weltberühmte Kröller-Müller-Museum, das königliche Paleis Het Loo in Apeldoorn und ausgedehnte Heideflächen wie die Loenermark oder die Kroondomein Het Loo. Der Park selbst setzt auf freistehende Bungalows zwischen Bäumen, ein beheiztes Subtropisches Schwimmparadies, einen kleinen Bauernhof und ein Animationsprogramm, das in den niederländischen und deutschen Schulferien durchgängig läuft. Wer eine waldnahe Familien-Auszeit mit kurzen Wegen zu Hirschbeobachtung, Museum und Königsschloss sucht, findet zwischen Beekbergen, Apeldoorn und Otterlo eine selten dichte Kombination aus Naturraum und Kulturlandschaft.
Anreise und Erreichbarkeit
Beekbergen liegt verkehrsgünstig zwischen den Autobahnen A1 und A50 südlich von Apeldoorn, sodass der Park aus Deutschland in überschaubarer Fahrtzeit erreichbar ist. Die meisten Gäste kommen mit dem Auto, da sich die Veluwe mit ihren weiten Wald-, Heide- und Dünenflächen ohne Pkw oder Rad nur eingeschränkt erschließen lässt. Bahn und Bus funktionieren bis Apeldoorn zuverlässig, die letzten Kilometer zum Park sind dann eine Frage von Taxi, Park-Service oder Mietrad. Aktuelle Park-Adresse und Anreisefenster lassen sich am sichersten direkt unter landal.de prüfen.
Mit dem Auto
Aus Deutschland führt der schnellste Weg über die A12 oder die A1 in die Niederlande. Aus dem Ruhrgebiet sind es ab Oberhausen über die A3, die deutsch-niederländische Grenze und die A12 rund 1:45 bis 2:00 Stunden, ab Köln rund 2:30 Stunden, ab Hamburg über die A1 und A30 rund 3:30 bis 4:00 Stunden, ab Frankfurt über die A3 rund 3:30 Stunden. Innerhalb der Niederlande wechselt man bei Knooppunt Beekbergen von der A1 auf die A50 in Richtung Süden und verlässt die Autobahn an der Anschlussstelle Beekbergen. Über die Provinzstraße N788 sind es nur wenige Minuten bis zum Park. Tankstellen, Supermärkte und Restaurants finden sich in Beekbergen, Loenen und am Stadtrand von Apeldoorn, sodass Anreise mit kurzem Einkaufsstopp gut planbar ist.
Mit der Bahn / dem ÖPNV
Der nächstgelegene Fernbahnhof ist Apeldoorn mit stündlichen Intercity-Verbindungen aus Schiphol, Amsterdam, Utrecht, Deventer und Hengelo, dazu mehrfach täglich aus Berlin und Bad Bentheim als grenzüberschreitende Linie. Aus Deutschland reist man typischerweise über Bad Bentheim, Hengelo und Deventer an, mit nur einem Umstieg in Hengelo oder Deventer. Vom Bahnhof Apeldoorn übernimmt der Linienbus die letzten Kilometer nach Beekbergen, die Fahrt dauert rund 15 bis 20 Minuten. Vom Ortskern Beekbergen sind es weitere zwei bis drei Kilometer zum Park, die mit Taxi, Park-Service oder bei trockenem Wetter mit Spaziergang gut zu überbrücken sind. Tickets, Verbindungen und Echtzeit-Auskunft bieten die niederländischen Verkehrsplattformen, eine Übersicht zur Region findet sich auch unter veluwe.nl.
Mit dem Flugzeug
Der relevanteste Flughafen ist Schiphol Amsterdam, von dort rund 1:15 Stunden mit dem Mietwagen über die A1 oder mit dem Intercity bis Apeldoorn. Eindhoven und Weeze sind als regionale Alternativen erreichbar, Düsseldorf liegt rund zwei Autostunden entfernt. Für internationale Gäste ist Schiphol die unkomplizierteste Variante, der Bahnhof unter dem Terminal verbindet direkt mit dem Intercity nach Apeldoorn ohne weiteren Umstieg.
Vor Ort bewegen / Parken
Innerhalb des Parks bewegt man sich zu Fuß oder mit dem Rad, das Wegenetz zwischen den Bungalows ist autoarm. An den Häusern stehen meist ein oder zwei Pkw-Plätze direkt vor der Tür, größere Häuser haben Stellflächen für mehrere Fahrzeuge. Räder lassen sich vor Ort mieten, viele Familien nutzen Lastenrad oder Kinderanhänger für Touren in die Heide. Für Tagesausflüge ins Kröller-Müller-Museum, an die Loenermark oder zur Hirschbeobachtung am Deelerwoud empfiehlt sich ein eigenes Auto. Im Nationalpark Hoge Veluwe selbst werden Autos auf gekennzeichneten Parkplätzen abgestellt, die Erschließung innerhalb des Parks erfolgt mit den ikonischen weißen Leihrädern, die kostenfrei an allen Eingängen bereitstehen.
Park-Konzept und Bungalows im Wald
Heideheuvel ist ein klassischer Veluwe-Park im Landal-Portfolio, mit freistehenden Bungalows zwischen Kiefern und Birken, breiten Erschließungswegen und einem zentralen Service-Bereich. Die Anlage liegt im Übergang von Wald zu Heide, sodass Wege in die offene Landschaft direkt am Bungalow beginnen. Der Park ist auf Familien mit Kindern unterschiedlicher Altersgruppen zugeschnitten, ohne ältere Gäste und Paare in der Nebensaison auszuschließen. Bungalows reichen von kompakten Zwei-Personen-Häusern bis zu Gruppenhäusern für bis zu 12 Personen, viele Häuser kommen mit Terrasse, Garten und Grillmöglichkeit.
Subtropisches Schwimmparadies
Das beheizte Subtropische Schwimmparadies ist das Herzstück des Park-Angebots und macht Heideheuvel unabhängig vom Wetter zu einem verlässlichen Familienurlaub. Becken-Mix, Rutsche, Kinderbereich mit niedrigem Wasserstand, Wildwasserkanal und Whirlpool decken alle Altersgruppen ab, an Regentagen ist das Bad ein wichtiger Anker im Tagesablauf. Die Öffnungszeiten variieren saisonal, in der Hochsaison sind die Hauptbecken am Nachmittag stark frequentiert, Vormittage und späte Nachmittage gelten als ruhigere Fenster.
Bauernhof, Spielwald und Animation
Ein parkeigener kleiner Bauernhof mit Ziegen, Hühnern und Ponys gehört zu den Tages-Klassikern für Familien mit Vorschulkindern. Ein Spielwald mit Klettergerüsten, Holz-Schaukeln und Sandflächen ergänzt das Außenangebot, dazu kommen saisonale Animationsprogramme mit Maskottchen-Auftritten, Schatzsuche, Bastelnachmittagen und kleinen Theater-Slots. In den niederländischen und deutschen Schulferien läuft das Programm täglich, in der Nebensaison überwiegt freies Spielen und Familienzeit ohne Programm.
Bungalow-Typen und Ausstattung
Die Bungalows folgen einem typischen Landal-Standard mit offenem Wohnbereich, Vollküche, Spülmaschine, Geschirr für die Belegungszahl und einem Wohnbereich mit Couch und Esstisch. Schlafzimmer-Anzahl skaliert mit der Hauskategorie, viele Häuser haben ein eigenes Bad mit Dusche, größere Bungalows zusätzlich eine Gäste-Toilette. Premium- und Komfort-Varianten kommen mit Sauna, Kamin oder Whirlpool und sind in der Nebensaison ein beliebtes Paar-Format. Familien wählen häufig Häuser mit drei Schlafzimmern, Terrasse und kleinem Garten direkt am Wald-Saum.
Restaurant, Bistro und Park-Shop
Das zentrale Park-Restaurant deckt Frühstück, Mittagessen und Abendessen ab, mit klassischer niederländischer und internationaler Familienkost, kindgerechten Optionen und einer Terrasse am Pool-Komplex. Ein kleines Bistro ergänzt Snacks, Eis und Kaffee zwischen den Schwimmstunden. Der Park-Shop deckt Basisversorgung mit Brot, Milch, Getränken und einigen Frischprodukten ab, größere Einkäufe lohnen sich in den Supermärkten in Beekbergen oder am Stadtrand von Apeldoorn. Frische Brötchen lassen sich gegen Vorbestellung direkt zum Bungalow liefern.
Die 6 wichtigsten Erlebnisse rund um den Park im Überblick
Nationalpark Hoge Veluwe
Auf rund 5.500 Hektar erstreckt sich der Nationalpark mit Heide, Dünen, Sandverwehungen, Kiefernwald und Wildbestand. An den drei Eingängen Otterlo, Hoenderloo und Schaarsbergen stehen die ikonischen weißen Leihrräder kostenfrei bereit, mit denen Gäste das Wegenetz aus rund 40 Kilometer Radwegen erkunden. Tickets, Wildbeobachtungs-Termine und Karten finden sich unter hogeveluwe.nl.
Kröller-Müller-Museum
Im Herzen des Nationalparks Hoge Veluwe liegt das Kröller-Müller-Museum mit einer der weltweit größten privaten Van-Gogh-Sammlungen sowie Werken von Mondrian, Picasso, Léger und Seurat. Der Skulpturengarten ergänzt 25 Hektar Außenkunst von Rodin bis Dubuffet. Ein halber bis ganzer Tag mit Mittagspause im Museumscafé ist üblich.
Paleis Het Loo in Apeldoorn
Das ehemalige königliche Sommerschloss aus dem späten 17. Jahrhundert in Apeldoorn ist nach mehrjähriger Renovierung wieder vollständig zugänglich. Barockgarten, Küchenflügel, Staatsappartements und unterirdischer Neubau mit Wechselausstellungen lassen einen ganzen Tag füllen. Die Anfahrt vom Park dauert rund 20 Minuten, eine Vorbuchung der Tickets ist in der Hauptsaison empfohlen.
Heideblüte und Hirschbrunft
Mitte August bis Mitte September verwandelt sich die Veluwe in einen violetten Heideteppich, der von Loenermark und Posbank bis tief in den Nationalpark reicht. Ab Mitte September beginnt die Hirschbrunft mit den röhrenden Männchen am Deelerwoud und an den offenen Heideflächen. Beobachtung in der frühen Dämmerung am Aussichtspunkt Posbank zählt zu den großen Naturerlebnissen Mitteleuropas.
Apeldoorn als Ausflugs-Stadt
Apeldoorn ist mit rund 165.000 Einwohnern die nächstgelegene Mittelstadt, mit Fußgängerzone, dem Fontänenplatz Marktplein, vielen Cafés und einem überdachten Hauptbahnhof. Der CODA Museum-Komplex zeigt Kunst, Archäologie und Schmuckdesign, der Apenheul ist ein Freilauf-Affenzoo am Stadtrand und gilt als Familien-Highlight, in dem Berberaffen frei zwischen den Besuchern laufen.
Heide, Wald und Loenermark
Die Loenermark östlich des Parks ist eine offene Heide- und Drift-Sandfläche mit Wacholder, Heidschnucken und kleinen Wäldchen, ideal für Halbtages-Wanderungen und Rad-Touren. Weiter südlich liegen Posbank und Nationalpark Veluwezoom mit Aussichtshügeln und kontrastreichen Wäldern. Eine Auto-Rundtour über Eerbeek, Loenen und Beekbergen verbindet die schönsten Heidepunkte zu einem halben Tag.
Tagesausflüge im Vergleich
Eine entspannte Veluwe-Woche kombiniert in der Regel zwei bis drei Park-Tage mit Pool, Wald und Bauernhof, einen Tag in der Hoge Veluwe mit Kröller-Müller-Museum, einen Halbtag in Paleis Het Loo und einen Familientag im Apenheul. Wer mehr Natur möchte, ergänzt eine Hirschbrunft-Dämmerung an der Posbank.
Nationalpark Hoge Veluwe und das Kröller-Müller-Museum
Die Hoge Veluwe ist mit rund 5.500 Hektar eines der größten Naturschutzgebiete der Niederlande und gilt als Ikone unter den europäischen Heide- und Sandlandschaften. Auf vergleichsweise engem Raum mischen sich Kiefernwald, offene Heide, Wacholder-Bestände, Drift-Sandflächen und kleine Moorgebiete, dazwischen leben Rothirsche, Rehe, Wildschweine, Mufflons und ein bemerkenswerter Reichtum an Vögeln und Insekten. Das Tor zur Park-Welt sind die drei Eingänge Otterlo, Hoenderloo und Schaarsbergen, mit Parkplatz, Besucherzentrum und einer Flotte aus den berühmten kostenfreien weißen Leihrädern. Karten, Tickets und Wildbeobachtungs-Termine bietet die offizielle Plattform hogeveluwe.nl.
Weiße Räder und Wegenetz
Das System aus rund 1.700 kostenfrei nutzbaren weißen Rädern ist seit den 1970er Jahren Markenzeichen der Hoge Veluwe und macht den Park zu einer der entspanntesten Familien-Tagesziele in Europa. Räder stehen an allen Eingängen und an mehreren zentralen Stellen, dazu gibt es Kinderräder, Räder mit Kindersitz und einige Lastenräder. Das Wegenetz aus rund 40 Kilometer Radwegen verbindet Heide, Wald, Sand-Verwehungen, das Museum und das Jagdschloss Sint Hubertus zu einem flexiblen Tag. Wer kein Rad nutzt, geht zu Fuß oder kommt mit dem eigenen Auto auf die wenigen geöffneten Autostrecken.
Wild und Wildbeobachtung
Rothirsche, Wildschweine, Mufflons und Rehe leben in freier Wildbahn im Park und lassen sich an festen Beobachtungspunkten mit etwas Geduld sehen. Frühe Morgen- und späte Abendstunden sind ideal, eine Pirsch unter Anleitung der Park-Rangers ist gegen Aufpreis buchbar und steigert die Wahrscheinlichkeit deutlich. Ab Mitte September bis in den Oktober läuft die Hirschbrunft, in der die Männchen über die offenen Heideflächen röhren. Die Park-Regeln sehen Mindestabstand und Verzicht auf Blitzlicht vor.
Kröller-Müller-Museum
Im Zentrum des Nationalparks liegt das Kröller-Müller-Museum mit einer der weltweit größten privaten Van-Gogh-Sammlungen mit rund 90 Gemälden und über 180 Zeichnungen, ergänzt durch Werke von Mondrian, Seurat, Picasso, Braque und Léger. Der angrenzende Skulpturengarten erstreckt sich über 25 Hektar und zeigt Werke von Rodin, Moore, Dubuffet, Oldenburg und vielen anderen, eingebettet in die Veluwe-Landschaft. Ein halber Tag reicht für einen ersten Überblick, ein ganzer Tag erlaubt Vertiefung in Wechselausstellungen, das Pavillon-Café und ausgedehnte Wege im Park.
Apeldoorn und Paleis Het Loo
Apeldoorn ist die größte Stadt am Rand der Veluwe und gehört zu den meistbesuchten Tagesausflug-Zielen vom Park. Das ehemalige königliche Sommerschloss Paleis Het Loo wurde im späten 17. Jahrhundert für Wilhelm III. von Oranien errichtet und ist nach mehrjähriger Renovierung seit dem Re-Opening 2023 wieder in vollem Umfang öffentlich zugänglich. Der unterirdische Neubau erweitert die Ausstellungsfläche deutlich, ohne die historische Anlage zu beeinträchtigen.
Barockgarten und Schloss
Der Barockgarten von Paleis Het Loo wurde nach historischen Vorlagen rekonstruiert und gilt als bedeutendster Barockgarten der Niederlande. Symmetrische Parterres, Brunnen, Skulpturen und geschnittene Hecken folgen einer Achse, die vom Schloss in die Veluwe-Landschaft führt. Im Inneren des Schlosses lassen sich Staatsappartements, Küchenflügel und Privatappartements der Königsfamilie besichtigen, ergänzt um Wechselausstellungen zur Hofgeschichte. Eine Tickets-Voranmeldung ist in der Hauptsaison empfohlen.
Apenheul und CODA
Der Apenheul am westlichen Stadtrand von Apeldoorn ist ein Freilauf-Affenzoo, in dem Berberaffen, Totenkopfäffchen und Klammeraffen teilweise direkt zwischen den Besuchern leben. Das Wegenetz führt durch waldnahe Gehege, dazwischen liegen Spielplätze und Picknickflächen. Das CODA-Museum in der Innenstadt zeigt zeitgenössische Kunst, Archäologie und eine bemerkenswerte Schmuckdesign-Sammlung. Beide Häuser sind in einen halben bis ganzen Tag gut zu integrieren.
Innenstadt und Marktplein
Die Apeldoorner Innenstadt ist überschaubar und gut zu Fuß zu erkunden. Der Marktplein mit Fontänen-Anlage, die Hoofdstraat als Hauptbummelzone und die Caterplein-Lounge mit Restaurants bilden das Zentrum. Wochenmärkte am Montag und Samstag bieten regionale Spezialitäten, Gouda, Käse, Stroopwafel und niederländischen Fisch. Ein Kaffee-Stopp im Schatten der Onze-Lieve-Vrouwekerk rundet einen Stadt-Vormittag ab.
Praktische Tipps für den Landal Heideheuvel
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Preisbewusste Planung außerhalb der Schulferien
Die deutlich niedrigsten Wochenpreise liegen außerhalb der niederländischen und deutschen Schulferien, vor allem im späten Mai, im Juni außerhalb der Pfingstwoche, in der ersten Juli-Hälfte und im November. Paare und Familien mit Vorschulkindern profitieren am stärksten. Aktuelle Verfügbarkeiten lassen sich direkt unter landal.de prüfen.
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Hoge Veluwe und Kröller-Müller-Museum am gleichen Tag kombinieren
Park-Eintritt und Museumseintritt sind getrennt, lassen sich aber als Kombi-Ticket ergänzen. Wer früh am Eingang Otterlo startet, mit den weißen Rädern in das Museum fährt und nachmittags die Heide rund um Sint Hubertus erkundet, holt das Maximum aus einem Tag. Tickets und aktuelle Wildbeobachtungs-Termine bietet hogeveluwe.nl.
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Selbstversorgung clever planen
Die Bungalows sind mit Vollküche ausgestattet. Ein Großeinkauf in Beekbergen oder am Stadtrand von Apeldoorn direkt nach Anreise spart Park-Shop-Aufpreise deutlich. Frische Brötchen, Gouda, Käse und Stroopwafel aus der Region machen das Frühstück zum Höhepunkt, regionale Tipps liefert die offizielle Tourismus-Plattform veluwe.nl.
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Hirschbrunft früh in der Dämmerung erleben
Mitte September bis in den Oktober röhren die Männchen vor allem in den frühen Morgen- und späten Abendstunden. Die Aussichtspunkte an der Posbank und im Deelerwoud bieten ruhige Beobachtungsplätze, eine Pirsch mit Park-Rangern in der Hoge Veluwe steigert die Wahrscheinlichkeit deutlich. Fernglas, dunkle Kleidung und absolute Stille sind die wichtigsten Werkzeuge.
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Tickets für Paleis Het Loo vorab reservieren
Nach dem Re-Opening 2023 ist die Nachfrage hoch, in den Sommer-Wochen und an Wochenenden sind Slots häufig ausgebucht. Eine Vorab-Reservierung mit konkretem Einlass-Slot vermeidet Wartezeiten und sichert die ruhigen Vormittage. Mit Kindern lohnt der erste Slot direkt nach Öffnung, dann sind Staatsappartements am leersten.
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Barrierearme Hauswahl prüfen
Nicht alle Bungalows sind ebenerdig oder ohne Stufen erreichbar, einzelne Häuser haben Treppen-Übergänge zur Terrasse. Wer mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, prüft im Buchungssystem gezielt nach barrierearmen Häusern mit ebenerdiger Dusche. Pool-Bereich und Park-Restaurant sind weitgehend stufenfrei zugänglich.
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Heideblüte im August fotografieren
Von Mitte August bis Mitte September verwandelt sich die Veluwe in einen violetten Heideteppich, der von Loenermark und Posbank bis tief in den Nationalpark reicht. Frühe Morgenstunden mit Tau, niedriger Sonne und vereinzeltem Nebel liefern die stärksten Bildmotive, ein Stativ oder Mini-Stativ lohnt sich. Auf den Heideflächen gilt grundsätzlich Wege-Gebot.
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Schlechtwetter-Plan in der Hinterhand
Veluwe-Wetter wechselt rasch. Subtropisches Schwimmparadies und Bauernhof im Park, das überdachte Kröller-Müller-Museum, Paleis Het Loo, CODA in Apeldoorn und das Niederländische Freilichtmuseum in Arnhem sind ideale Regen-Optionen. Wer eine Liste mit drei bis vier Schlechtwetter-Plätzen vorbereitet, behält die Stimmung auch bei mehreren Regentagen am Stück.
Insider-Tipps
Geheimtipp Sint Hubertus und Berlage
Das Jagdschloss Sint Hubertus mitten in der Hoge Veluwe wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Hendrik Petrus Berlage für das Ehepaar Kröller-Müller entworfen. Die monumentale Backstein-Architektur mit Turm, symmetrischer Grundrissfigur und Spiegel-Teich gehört zu den wichtigsten Werken der niederländischen Moderne. Führungen sind regelmäßig im Angebot, in der Nebensaison oft mit nur einer Handvoll Gäste.
Loenermark und stille Stunden
Östlich des Parks erstreckt sich die Loenermark, eine offene Heide- und Drift-Sandfläche mit Wacholder, Heidschnucken und kleinen Wäldchen. Im Vergleich zur Hoge Veluwe sind hier nur sehr wenige Gäste unterwegs, vor allem an Wochentagen außerhalb der Hauptsaison. Eine Rundtour von zwei bis drei Stunden mit Picknick auf einem der niedrigen Hügel zählt zu den ruhigsten Veluwe-Stunden, die wir kennen.



